Gewaltfreie Kommunikation - Basu, Andreas; Faust, Liane

Andreas Basu Liane Faust 

Gewaltfreie Kommunikation

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Gewaltfreie Kommunikation

"Gewaltfreie Kommunikation" - was bedeutet das? Dieser Ratgeber erklärt es Ihnen und stellt Ihnen die besten Methoden zur Umsetzung vor. Lernen Sie, Missverständnisse zu überwinden, Konflikte zu lösen und selbst keine Angriffsfläche zu bieten. In der Hektik des Alltags kommt es beruflich und privat immer wieder zu Konflikten. Viele könnten jedoch vermieden werden, wenn die Kommunikation besser funktionieren würde. Hier wird Ihnen verständlich und kompakt erklärt, wie Sie es besser machen können.

INHALTE:

- Was Gewaltfreie Kommunikation wirklich bedeutet, wie man Win-Win-Situationen herstellen und Konflikte auf Augenhöhe lösen kann.

- Die besten Methoden, Missverständnisse hinter sich zu lassen.

- Wie Sie den gordischen Konfliktknoten lösen und empathisch hören.

- Wofür wir verantwortlich sind und wofür nicht.

- Einsatz in der Praxis: Tipps für Mitarbeitergespräche, Besprechungen und privaten Situationen.


Produktinformation

  • Haufe Taschenguide
  • Verlag: Haufe Lexware GmbH
  • 2010
  • Seitenzahl: 126
  • Haufe Taschenguide
  • Deutsch
  • Abmessung: 164mm x 105mm x 10mm
  • Gewicht: 98g
  • ISBN-13: 9783448101478
  • ISBN-10: 3448101478
  • Best.Nr.: 28231703
Andreas Basu, Dipl.-Ing., verfügt über 20 Jahre Führungserfahrung im Mittelstand. Er ist international zertifizierter Trainer des Center for Non-Violent Communication CNVC und selbstständiger Trainer, Coach und Unternehmensberater.

Blick ins Buch "Gewaltfreie Kommunikation"


Inhaltsangabe

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Leseprobe zu "Gewaltfreie Kommunikation" von Andreas Basu; Liane Faust

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Leseprobe zu "Gewaltfreie Kommunikation" von Andreas Basu; Liane Faust

DAS LEBEN SCHÖNER MACHEN

- Mehr als 50 % aller Projekte verfehlen ihre Ziele aufgrund von zwischenmenschlichen Problemen (Chaos Studies 2009, Standish Group).

- Die aktuelle Scheidungsrate in Deutschland liegt bei 50 % (Statistisches Jahrbuch des Bundes seit 2001).

- Nur 13 % der Angestellten fühlen sich mit ihrem Arbeitgeber verbunden. Der Rest macht Dienst nach Vorschrift oder hat bereits innerlich gekündigt (Gallup Institut, 2008).

- Immer mehr Menschen klagen über Stress, Mobbing und Burnout am Arbeitsplatz.

Auch wenn diese Zahlen etwas anderes vermuten lassen, behaupte ich: Uns wurde das Miteinander in die Wiege gelegt. Eigentlich genießen wir es, das Leben von uns und anderen schöner zu machen. Wie komme ich zu so einer These angesichts eines Alltags, der gekennzeichnet ist von Problemen und Konflikten, die Mitarbeiter, Chefs, Eltern und Partner zu lösen haben?

Leseprobe zu "Gewaltfreie Kommunikation" von Andreas Basu; Liane Faust

Gewaltfreie Kommunikation im Alltag (S. 89-90)

Die Grundhaltung und die Elemente der GFK zu kennen, ist das eine – doch wie schaffen Sie es, dies konkret in beruflichen und privaten Begegnungen umzusetzen? Im folgenden Kapitel erfahren Sie,
- wie Sie Beziehungsverflechtungen entwirren können, indem Sie sich klar werden, wofür Sie verantwortlich sind und wofür nicht (ab S. 90),
- wie Sie die GFK in Ihren Alltag und Ihre Alltagssprache integrieren (ab S. 93),
- wie Sie bei Konfliktgesprächen Schritt für Schritt vorgehen (ab S. 98),
- wie konstruktive Gespräche in Unternehmen konkret aussehen und welche Chancen sie öffnen (ab S. 111).

Wofür wir verantwortlich sind


Auf dem Weg vom Gegeneinander zum Miteinander stolpern wir nicht selten über allgemein akzeptierte Regeln der sogenannten realen Welt, die wir von Kindesbeinen an lernen. Einige davon sind eine fragile Sammlung gesellschaftlich verankerter Illusionen. Eine solche, besonders verbreitete ist: Wir sind für die Gefühle anderer verantwortlich. Können wir tatsächlich Gefühle bei anderen verursachen? Oder werden hier nicht vielmehr Auslöser (was wir sinnlich wahrnehmen) und Ursache (unsere Bedürfnisse und Gedanken) von Gefühlen verwechselt (siehe Abb. Wie Gefühle entstehen, S. 43)?

Scheinbar schwer entwirrbare Beziehungsgeflechte sind die häufige Folge. Wenn wir uns bewusst machen, dass wir die Verantwortung in Beziehungen nur für das tragen, worüber wir Kontrolle haben, haben wir einen entscheidenden Schritt zur Lösung bereits getan.

Wir können nur Verantwortung übernehmen für etwas, worüber wir Kontrolle haben.

Ähnliches betrifft die Entscheidungen anderer. Haben Sie Kontrolle darüber, ob jemand raucht? Jeder, der bereits versucht hat, einen Raucher vom Nicht-Rauchen zu überzeugen, kennt die bittere Wahrheit: Wir haben über die Entscheidungen anderer Menschen ebenso wenig Kontrolle wie über deren Gefühle. Nein, sie alleine treffen diese Entscheidung. Einfluss haben wir, Kontrolle nicht.

Inhaltsangabe

- Vom Gegeneinander zum Miteinander
- Das Leben schöner machen
- Wozu Gewaltfreie Kommunikation?
- Konflikte verstehen
- Konflikte in Unternehmen - eine Chance
- Gewaltfrei sprechenSich aufrichtig zeigen
- Sprechen, um gehört zu werden
- Beobachtung oder Interpretation?
- Gefühle statt Gedanken ausdrücken
- Bedürfnisse statt Strategien äußern
- Bitten statt fordernEmpathisch hören
- Schuld oder Verständnis - wie hören wir?
- Die Macht der Empathie
- Was empathischem Hören im Wege steht
- Vom Konflikt zur Win-win-LösungGewaltfreie Kommunikation im Alltag
- Wofür wir verantwortlich sind
- Beziehung vor Methode
- Leitfaden für Konfliktgespräche
- Konstruktive Gespräche im Unternehmen
- Stichwortverzeichnis

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