Die Hase fließt auf etwa 170 Kilometern durch West-Niedersachsen
und findet schließlich über die Ems ihren Weg zur Nordsee. In ihrer
langen Geschichte hat sie ihren Lauf häufig verändert, in den
meisten Fällen durch Eingriffe der Menschen, die an ihr leben und
für die der Fluss oft nicht nur Segen, sondern leider auch Fluch
war. Fasziniert von der Hase lädt Wolfgang Osthus in diesem
informativen Band auf eine Spurensuche entlang des norddeutschen
Flusses ein. Der Leser erkundet seine Entstehung und seine
geografischen Besonderheiten wie die Bifurkation, den Alfsee, die
Artländer Melioration, den Quakenbrücker Überfall oder die Mäander
im Unterlauf. Aber vor allem geht er den Geschichten rund um die
Hase auf den Grund, die seit jeher von Streitigkeiten um das Wasser
geprägt waren. In zahlreichen interessanten Episoden beschreibt
Wolfgang Osthus, wie die Menschen in Osnabrück, Bramsche,
Bersenbrück, Badbergen, Quakenbrück, Menslage, Essen i. O.,
Löningen, Herzlake, Haselünne und Meppen mit Niedrig- und
Hochwassern umgingen, wie sie ihren Fluss begradigten und in Kanäle
lenkten, verschmutzten und nun wieder revitalisieren. In diesem
reich und zum Teil farbig illustrierten Band werden Natur- und
Sportbegeisterte, Angler oder einfach an der regionalen Geschichte
Interessierte alles über die Hase erfahren, was sie schon immer
wissen wollten.