Der berühmte britische Medizinhistoriker Roy Porter erkundet in
seiner kurzen Kulturgeschichte der Medizin die vielfältige, oftmals
seltsame und manchmal schauerliche Art und Weise, in der die
Menschen über die Jahrhunderte hinweg versucht haben, Krankheiten
zu bekämpfen: von Ayurveda zu Antibiotika, vom Aderlass zum
Röntgen, von barbarischen Amputationen bis hin zu
Organtransplantationen. Mit profunder Sachkenntnis und
tiefgründigem Humor gewährt uns der Autor Blicke in das Kabinett
der Medizingeschichte und zeigt, wie Barbiere, Quacksalber,
Pillendreher, Feldschere ebenso wie moderne Mediziner auf nicht
immer geradlinigen Wegen am gemeinsamen Ziel arbeiten, an der
Unsterblichkeit des Menschen, von der sie so weit entfernt sind wie
annodazumal.
"Überaus lesenswert ... voller Witz und Verstand. Von Hippokrates bis hin zu Florence Nightingale ist alles drin ... eine Spritztour durch die Geschichte der Medizin." (George Sebastian Rousseau, in: Literary Review, London)"Das kleine Buch ist tatsächlich so lesenswert, wie es der Klappentext annonciert." (Neue Zürcher Zeitung)
Roy Porter, geboren 1946 in London, war einer der weltweit renommiertesten Medizinhistoriker, lehrte als Professor für Sozialgeschichte der Medizin am Wellcome Institut in London und hat zahlreiche Bücher zu medizin- und sozialgeschichtlichen Themen geschrieben, darunter: "Wahnsinn. Eine kleine Kulturgeschichte" (2002; 2007 als Tb. unter der Nr. 17137). Porter starb am 3.3.2002 in Hastings.
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