Das Abendmahl tritt uns in den biblischen Texten als ein sichtbares
Zeichen der Gemeinschaft aus dem Geist der Liebe entgegen. Die
gegenwärtige kirchliche Abendmahlspraxis wird hingegen als Symbol
konfessioneller Trennung und als Barriere zwischen den Konfessionen
wahrgenommen.
Ausgehend von den biblischen Zeugnissen und ohne sich in historisch
überholten Details zu verlieren, zeichnet Helmut Fischer jene
entscheidenden Entwicklungsschritte und Weichenstellungen nach, die
zu den konfessionellen Positionen geführt haben. So treten die
Prägungen des Abendmahls in den verschiedenen Konfessionen klar
hervor. Damit wird es den Leserinnen und Lesern möglich
abzuschätzen, was in absehbarer Zukunft im Bereich ökumenischer
Abendmahlspraxis möglich sein wird und wie sie sich in das Gespräch
aktiv einschalten können.
Helmut Fischer, geboren 1929, Studium der ev. Theologie, Philosophie und Psychologie. Ab 1963 Pfarrer der Französischreformierten Gemeinde und Dozent am Theologischen Konvikt in Frankfurt/Main. 1976 - 91 Professor für Predigt, Gottesdienstgestaltung und sprachliche Kommunikation am Theologischen Seminar in Friedberg und viele Jahre auch dessen Direktor. Zahlreiche Publikationen in den Grenzbereichen von Theologie zu Sprachwissenschaft, Psychologie, Rhetorik und Kunst.
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