Geld - Stein, Gertrude

Gertrude Stein 

Geld

Geld - Mehr über Geld - Noch mehr über Geld - Alles über Geld - Ein Letztes über Geld

Aus d. Amerikan. v. Michael Mundhenk
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Geld

"Es ist schon sehr komisch mit dem Geld", schreibt Gertrude Stein in einem der fünf kurzen Prosatexte, die 1936 in der 'Saturday Evening Post' erstmals veröffentlicht wurden. "Was die Menschen von den Tieren utnerscheidet ist Geld. Alle Tiere haben die gleichen Grefühle und die gleichen Gewohnheiten wie Menschen ... Aber was kein Tier kann ist zählen, und was kein Tier kennt ist Geld."


Produktinformation

  • Verlag: Friedenauer Presse
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 20 S. m. Magischen Quadraten v. Friedrich Meckseper.
  • Seitenzahl: 20
  • Friedenauer Presse-Drucke
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 170mm x 13mm
  • Gewicht: 84g
  • ISBN-13: 9783932109409
  • ISBN-10: 3932109406
  • Best.Nr.: 12772008

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als Fußnote zum Thema Avantgarde und Utopie legt Rezensent Werner von Koppenfels den Lesern dieses neue Heft der "schönen Friedenauer Presse" ans Herz. Gertrude Stein, die selbst Geldsorgen nur vom Hörensagen gekannt habe, mache sich darin einigermaßen frivole Gedanken über Berufsarbeitslose und Sozialismus. Der Rezensent hebt in seinen Ausführungen auch hervor, dass die im Bändchen versammelten Texte und Essays allesamt ebenso kurz wie gemeinverständlich sind.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 26.03.2005

Verbale Stilleben
Es spukt der Vers: Gertrude Steins "Zarte Knöpfe", neu übersetzt

A propos Einstein-Jahr: Was, außer der zeitlichen Nähe, verbindet die Relativitätstheorie mit Gertrude Steins Sprachexperimenten, als deren Essenz der schlanke, wunderbar unverständliche Band "Tender Buttons" von 1912 gilt? Ein uralter Limerick über die bemerkenswerte Familie Stein beantwortet die Frage bündig ex negativo (und unter Einschluß des Bildhauers Epstein): "There's a notable family named Stein: / There's Gertrude, there's Ep, and there's Ein. / Gert's writing is hazy, / Ep's statues are crazy, / And no one can understand Ein." Es darf vermutet werden, daß Volkes Stimme noch heute so ähnlich spricht - und denkt. Differenzierter sieht es die Lyrikerin Barbara König als neueste Übersetzerin der zugleich harten und zarten Knöpfe und Knospen Steins.

In ihrem geistreich sprachspielerischen Nachwort fragt auch sie nach dem Zusammenhang von "Albert Ein- und Gertrude Stein"; und sie entdeckt eine wesentliche Gemeinsamkeit der beiden in der Aufgabe des privilegierten Standpunktes, von dem aus Zeit und Raum objektiv meßbar erscheinen. Von hier …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.04.2005

Ist Geld Geld?
Gertrude Stein hat einige Anmerkungen zu unserer Politik
Jetzt ist es raus: Clement hat gesagt, dass der Arbeitsmarkt in einem bedrückenden Zustand sei und dass die Erwerbslosenzahlen noch weiter steigen werden - und endlich glauben wir der Regierung wieder etwas von dem, was sie verlautbart. Wohnt allem Scheitern also doch ein neuer Anfang inne? Das Scheitern haben wir schließlich gelernt: die sozialverträglich Abgebauten, die Sockelarbeitslosen und vor allem die Start ups, die in den 90er Jahren schon mal geübt haben, was die Ich-AGler im neuen Jahrtausend nachmachen dürfen.
Ideen sind gut, gerade auch in der Politik, aber leider sind es oft nur „Minusvisionen” wie bei den jungen unternehmerischen Gewährsleuten von Ingo Niermann - ein wackeliger Halt für den, der daran glaubt, dass alles möglich ist, der aber nur ungenaue Vorstellungen davon hat, wie man das, was einem im Kopf herum spukt, auch anderen Menschen plausibel machen kann. Da geht es Clement nicht viel anders. Eigentlich ein Fall für die Literatur, die immer schon das Scheitern in Schönheit für interessanter befunden hat als das Glück des Gelingens.
Wenn ein …

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Michael Mundhenk geb. 1954 in Berlin, Studium der Architektur, Romanistik und Anglistik, ist der Übersetzer von u.a. Margret Atwood, Allen Ginsberg, Barry Lopez, David Adams Richards.

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