Gedenkbilder - Yourcenar, Marguerite

Marguerite Yourcenar 

Gedenkbilder

Eine Familiengeschichte

Aus d. Französ. v. Rolf u. Hedda Soellner
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Produktbeschreibung zu Gedenkbilder

Eine Annäherung an Marguerite Yourcenars eigenes Ich, seine Herkunft, seine Verzweigungen, seine Geschichtlichkeit.
Wer war Marguerite Yourcenar, die erste Frau, die in die Académie française aufgenommen wurde? Ausgehend von ihrer Geburt, macht sich die große Einzelgängerin in der französischen Literatur auf die Suche nach ihrer eigenen Herkunft. Gestützt auf historische Quellen, Familiendokumente, Briefe, Fotos und andere Erinnerungsstücke rekonstruiert sie ihren Familienstammbaum und damit die Entstehung ihres Ichs.
In "Gedenkbilder" verfolgt sie dazu die mütterliche Ahnenlinie: die kurze Geschichte der Ehe ihrer Eltern, das Leben der beiden schriftstellernden Großonkel oder der Großeltern, »dieses Herrn im Gehrock und dieser Dame im Reifrock, die in unseren Augen kaum noch mehr sind als Musterexemplare der Menschheit ihrer Zeit« – bis zurück ins Belgien des 13. Jahrhunderts reicht dieses Stück privater Geschichte, das zugleich auch ein Stück Universalgeschichte darstellt, und von dem der französische Kritiker Robert Kanters sagte, es habe »alle Chancen zu dauern und wie "Dichtung und Wahrheit" eine Art Klassiker der Autobiographie zu werden«.

Produktinformation


  • Verlag: DTV
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 312 S.
  • Seitenzahl: 312
  • dtv Taschenbücher Nr.13082
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 17mm
  • Gewicht: 267g
  • ISBN-13: 9783423130820
  • ISBN-10: 3423130822
  • Best.Nr.: 11198714
" Gedenkbilde ist ein reifer, fast resümierender Einstieg in das Werk dieser Essayistin, Dichterin, Historikerin. Klug und kenntnisreich fügt sie aus dem Gedenken an die Menschen ihres Familienstammbaums ein abendländisches Panoramabild zusammen, dessen weitreichende Perspektiven sich als Exempel einer Geschichtsabhängigkeit gegen die gestutzte Eitelkeit vieler autobiographischer Ich-Spiegelungen stellen." (Christina Weiß, Frankfurter Allgemeinen Zeitung)

"Gewiß ist das Ergebnis dieser Recherchen ein Gobelin von Glück und Tragik, menschlichen Schicksals, doch wodurch erhält er seine Leuchtkraft? Wohl indem die Yourcenar instinktiv wußte oder zu begreifen lernte, daß Farben wie Struktur jedes einzelnen Fadens gesucht, gefunden werden und übereinstimmen mußten. [...] Hier ist ein exemplarisches Werk vorgegeben, das kaum nachgeahmt werden kann." Ilse Leitenberger in 'Die Presse'

"'Gedenkbilder' ist ein reifer, fast resümierender Einstieg in das Werk dieser Essayistin, Dichterin, Historikerin. Klug und kenntnisreich fügt sie aus dem Gedenken an die Menschen ihres Familienstammbaums ein abendländisches Panoramabild zusammen, dessen weitreichende Perspektiven sich als Exempel einer Geschichtsabhängigkeit gegen die gestutzte Eitelkeit vieler autobiographischer Ich-Spiegelungen stellen." Christina Weiß in der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'

"Gewiß ist das Ergebnis dieser Recherchen ein Gobelin von Glück und Tragik, menschlichen Schicksals, doch wodurch erhält er seine Leuchtkraft? Wohl indem die Yourcenar instinktiv wußte oder zu begreifen lernte, daß Farben wie Struktur jedes einzelnen Fadens gesucht, gefunden werden und übereinstimmen mußten. Hier ist ein exemplarisches Werk vorgegeben, das kaum nachgeahmt werden kann." (Ilse Leitenberger in Die Presse)
Marguerite Yourcenar, geb. 1903 in Brüssel, studierte in Frankreich und England, bis sie, nach zahlreichen Reisen durch Europa, Amerika und den Vorderen Orient, Professorin für französische Literatur in New York wurde. Nachdem sie 1963 den Prix Combat und 1968 den Prix Femina erhalten hatte, wurde sie 1971 in die Academie Royale Belge und 1980 als erste Frau in die Academie francaise aufgenommen. 1987 starb sie in den Vereinigten Staaten. In den Familiengeschichten und autobiographischen Romanen 'Gedenkbilder', 'Lebensquellen' und 'Liebesläufe' hat sie vor allem ihrem Vater und der europäischen Gesellschaft des 19. und einsetzenden 20. Jahrhunderts ein unvergängliches Denkmal gesetzt.

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Marguerite Yourcenar 

Gedenkbilder

Gedenkbilder - Yourcenar, Marguerite

Eine Familiengeschichte

Aus d. Französ. v. Rolf u. Hedda Soellner

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
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  • Gewicht: 267g
  • ISBN-13: 9783423130820
  • ISBN-10: 3423130822
  • Best.Nr.: 11198714

Produktbeschreibung zu "Gedenkbilder"

Beschreibung

Eine Annäherung an Marguerite Yourcenars eigenes Ich, seine Herkunft, seine Verzweigungen, seine Geschichtlichkeit.
Wer war Marguerite Yourcenar, die erste Frau, die in die Académie française aufgenommen wurde? Ausgehend von ihrer Geburt, macht sich die große Einzelgängerin in der französischen Literatur auf die Suche nach ihrer eigenen Herkunft. Gestützt auf historische Quellen, Familiendokumente, Briefe, Fotos und andere Erinnerungsstücke rekonstruiert sie ihren Familienstammbaum und damit die Entstehung ihres Ichs.
In "Gedenkbilder" verfolgt sie dazu die mütterliche Ahnenlinie: die kurze Geschichte der Ehe ihrer Eltern, das Leben der beiden schriftstellernden Großonkel oder der Großeltern, »dieses Herrn im Gehrock und dieser Dame im Reifrock, die in unseren Augen kaum noch mehr sind als Musterexemplare der Menschheit ihrer Zeit« – bis zurück ins Belgien des 13. Jahrhunderts reicht dieses Stück privater Geschichte, das zugleich auch ein Stück Universalgeschichte darstellt, und von dem der französische Kritiker Robert Kanters sagte, es habe »alle Chancen zu dauern und wie "Dichtung und Wahrheit" eine Art Klassiker der Autobiographie zu werden«.
Rezension

" Gedenkbilde ist ein reifer, fast resümierender Einstieg in das Werk dieser Essayistin, Dichterin, Historikerin. Klug und kenntnisreich fügt sie aus dem Gedenken an die Menschen ihres Familienstammbaums ein abendländisches Panoramabild zusammen, dessen weitreichende Perspektiven sich als Exempel einer Geschichtsabhängigkeit gegen die gestutzte Eitelkeit vieler autobiographischer Ich-Spiegelungen stellen." (Christina Weiß, Frankfurter Allgemeinen Zeitung)

Rezension

"Gewiß ist das Ergebnis dieser Recherchen ein Gobelin von Glück und Tragik, menschlichen Schicksals, doch wodurch erhält er seine Leuchtkraft? Wohl indem die Yourcenar instinktiv wußte oder zu begreifen lernte, daß Farben wie Struktur jedes einzelnen Fadens gesucht, gefunden werden und übereinstimmen mußten. [...] Hier ist ein exemplarisches Werk vorgegeben, das kaum nachgeahmt werden kann." Ilse Leitenberger in 'Die Presse'

"'Gedenkbilder' ist ein reifer, fast resümierender Einstieg in das Werk dieser Essayistin, Dichterin, Historikerin. Klug und kenntnisreich fügt sie aus dem Gedenken an die Menschen ihres Familienstammbaums ein abendländisches Panoramabild zusammen, dessen weitreichende Perspektiven sich als Exempel einer Geschichtsabhängigkeit gegen die gestutzte Eitelkeit vieler autobiographischer Ich-Spiegelungen stellen." Christina Weiß in der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'

Rezension

"Gewiß ist das Ergebnis dieser Recherchen ein Gobelin von Glück und Tragik, menschlichen Schicksals, doch wodurch erhält er seine Leuchtkraft? Wohl indem die Yourcenar instinktiv wußte oder zu begreifen lernte, daß Farben wie Struktur jedes einzelnen Fadens gesucht, gefunden werden und übereinstimmen mußten. Hier ist ein exemplarisches Werk vorgegeben, das kaum nachgeahmt werden kann." (Ilse Leitenberger in Die Presse)

Autorenporträt zu "Marguerite Yourcenar"

Marguerite Yourcenar, geb. 1903 in Brüssel, studierte in Frankreich und England, bis sie, nach zahlreichen Reisen durch Europa, Amerika und den Vorderen Orient, Professorin für französische Literatur in New York wurde. Nachdem sie 1963 den Prix Combat und 1968 den Prix Femina erhalten hatte, wurde sie 1971 in die Academie Royale Belge und 1980 als erste Frau in die Academie francaise aufgenommen. 1987 starb sie in den Vereinigten Staaten. In den Familiengeschichten und autobiographischen Romanen 'Gedenkbilder', 'Lebensquellen' und 'Liebesläufe' hat sie vor allem ihrem Vater und der europäischen Gesellschaft des 19. und einsetzenden 20. Jahrhunderts ein unvergängliches Denkmal gesetzt.

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