Gedanken über das Schreiben - Schlink, Bernhard

Bernhard Schlink 

Gedanken über das Schreiben

Heidelberger Poetikvorlesungen

Buch mit Leinen-Einband
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
19 ebmiles sammeln
EUR 18,90
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Gedanken über das Schreiben

In seinen >Heidelberger Poetikvorlesungen< (Mai/Juni 2010) denkt der Autor Bernhard Schlink darüber nach, was ihn beim Schreiben bewegt und welche Maximen für ihn dabei Gültigkeit haben.

In seinen Heidelberger Poetikvorlesungen (Mai/Juni 2010) denkt der Autor Bernhard Schlink darüber nach, was ihn beim Schreiben bewegt und welche Maximen für ihn dabei Gültigkeit haben.


Produktinformation

  • Verlag: Diogenes
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 85 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 112
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 123mm x 17mm
  • Gewicht: 175g
  • ISBN-13: 9783257067835
  • ISBN-10: 3257067836
  • Best.Nr.: 32541376

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Alexander Kosenina sagt es sehr höflich, aber so richtig aufschlussreich und interessant findet er dieses Buch nicht. Auch führe der Untertitel etwas in die Irre, beziehungsweise hat Schlink bei seinen Poetikvorlesungen ein wenig das Thema verfehlt. Als Analytiker der Literatur und des eigenen Schreibens nämlich mag er sich selbst nicht begreifen und bleibt so, erklärt Kosenina, eher dem Anekdotischen verhaftet. Andeutungsweise spannend wird es da, so der Rezensent, wo Schlink auf den Vorwurf der Holocaust-Verharmlosung durch seinen "Vorleser" eingeht - und sich dagegen unter Verweis auf Filme wie Roberto Benignis "Das Leben ist schön" verwahrt. Insgesamt also scheint der Band Kosenina eher essayhaft und fürs breitere Publikum gedacht. Etwas, das im Ernst den Namen Poetike verdiente, werde aber kaum gestreift.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 25.06.2011

Die doppelte Wahrheit

Wer ist dieser Herr, und wenn ja, wie viele? Bernhard Schlink, Schriftsteller, Jurist, Leser und Vorleser, versucht sich im Nachdenken über das Schreiben.

Von Alexander Kosenina

Ich will mir eigentlich keine Gedanken über das Schreiben machen, nicht über mein eigenes Schreiben und auch nicht über das Schreiben anderer. Ich will schreiben."

Diese Schlussbemerkung in Bernhard Schlinks 2010 gehaltenen Heidelberger Poetikvorlesungen ist keine Koketterie, keine hintersinnig selbstbezügliche Kapriole, keine Undankbarkeit gegenüber den Gastgebern. Es ist ein vollkommen ehrlicher Satz nach vielen persönlichen, manchmal auch anekdotischen Bekenntnissen. Sie zeigen, dass dieser Erfolgsautor nicht gerne theoretisch über Wesen und Entstehung von Literatur reflektiert. Das ist grundsätzlich kein Makel. Doch der - wohl von Veranstalter und Verlag verantwortete - Untertitel "Poetikvorlesungen" stellt etwas anderes in Aussicht.

Nennen wir die dreiteiligen Überlegungen zum Schreiben über die Themen Vergangenheit, Liebe und Heimat also lieber Essays. Dann gehören so grundlegende Fragen über Wahrheit, …

Weiter lesen
Bernhard Schlink, geboren 1944 in Bielefeld, aufgewachsen in Heidelberg. Jurastudium dort und in Berlin, danach wissenschaftlicher Assistent. Erste Professur für VerfR und VerwR in Bonn, dann in Frankfurt. 1988 Richter des VerfGH für das Land NRW. Nach der Wende 1989 in Berlin tätig. Heute Professor für öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität in Berlin und Richter am LVerfGH in Münster. Zunächst Fachbuch-, dann Romanveröffentlichungen. Auszeichnungen: 1989 Glauser Autorenpreis für deutschsprachige Kriminalliteratur ("Die gordische Schleife"), 1992 Deutscher Krimi-Preis ("Selbs Betrug"), 1997 Hans-Fallada-Preis der Stadt Münster, Italiens 'Grinzane Cavour' und Prix Laure Bataillon ("Der Vorleser"). 1999 erstmals den "Welt"-Literaturpreis, im Februar 2000 die Ehrengabe der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Gesellschaft.

Ein Marktplatz-Angebot für "Gedanken über das Schreiben" für EUR 12,95

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 12,95 1,30 Banküberweisung Elisabeth auf Rügen 100,0% ansehen
Mehr von