Schon jetzt hat Gerlinde Kaltenbrunner Alpingeschichte geschrieben:
Als erste Frau erreichte sie elf Achttausender, als erste
Österreicherin stand sie auf dem Nanga Parbat. In ihrer
Autobiografie vermittelt sie die ganze Faszination der Bergwelt und
des Gipfelerlebnisses.
Gerlinde Kaltenbrunner zählt zu den drei derzeit erfolgreichsten
Höhenbergsteigerinnen. 2008 bestieg sie ihren elften
Achttausenderhauptgipfel, den Dhaulagiri, an dem sie 2007 nur knapp
dem Tod entkommen war. Sie ist ohne künstlichen Sauerstoff und ohne
Träger unterwegs; meist auch ohne Fixseile. Aber der Österreicherin
geht es nicht um Rekorde oder Siege, sondern um die Schönheit der
Berge, die magischen Momente im Hochlager und das unvergleichliche
Glück, oben anzukommen. Oft genug hat die gelernte Krankenschwester
gezeigt, wie gut sie Risiken einschätzen kann etwa 2005 am Nordgrat
des Mount Everest. Gerlinde Kaltenbrunner rettete ihrem
höhenkranken Teamgefährten das Leben und blies, den Gipfel schon
vor Augen, das Unternehmen ab. Neben dem Everest warten noch der K2
und der Lhotse auf sie.
"Es ist ein grundehrliches Buch, das auch viele sehr emotionale Momente aufrollt." Oberösterreichische Nachrichten "Ganz bei mir ist ein lesenswertes Buch, das fast im Zeitraffer die Berglebensgeschichte der österreichischen Extrembergsteigerin beschreibt. Nach der Lektüre kann man zwar nicht alles nachvollziehen, aber sehr viel besser die Motivation und auch das Einzigartige an so einem Leben verstehen." monte-welt.com "Reinhold Messner adelt sie als die stärkste Höhenbergsteigerin der Welt ( )." Deutscher Alpen Verein
»Gerlinde Kaltenbrunner erweist sich als Puristin des Hochgebirgskletterns. Alles, was sie braucht, trägt sie selbst auf dem Rücken.« Der Spiegel
Gerlinde Kaltenbrunner, 1970 in Kirchdorf/Krems geboren, entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für die Berge. Mit dreiundzwanzig stand sie auf ihrem ersten Gipfel über 8000 Meter, dem Broad-Peak-Vorgipfel. Ihre Ausbildung als Krankenschwester kam ihr im Gebirge immer wieder zugute. Sie lebt mit Ralf Duijmovits im badischen Bühlertal.
Kundenbewertungen zu "Ganz bei mir" von "Gerlinde Kaltenbrunner"
1 Kundenbewertung
(Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen
ausgezeichnet)
Gerlinde Kaltenbrunner war mir schon immer sympathisch: Obwohl sie eine Top-Bergsteigerin ist, die schon auf zwölf 8000ern stand, und das meist im Alpinstil und immer ohne künstlichen Sauerstoff, macht sie um sich selbst und ihre Leistungen keinerlei Aufhebens. Ihre bescheidene Art kommt auch in ihrem Buch voll zur Geltung. In "Ganz bei mir" gewährt sie einen tiefen Einblick in die Welt des Höhenbergsteigens, erzählt auch von Gefahren, Unfällen und Todesfällen und macht klar, dass Achttausender-Bergsteigen alles andere als "nur" Schneestapfen ist. Entschädigung für all die Anstrengungen sind die vielen magischen Momente in den Bergen, die Gerlinde Kaltenbrunner ebenso packend beschreibt. Nach Jahren im Himalaya und Karakorum wird sie inzwischen in der Männerdomäne Bergsteigen endlich auch als kompetente Höhenbergsteigerin akzeptiert und um Rat gefragt - worüber sie sich zurecht freut. Ein schönes Buch, das für mich auch zur Motivation taugt: Denn wenn ich bei der nächsten Ski- oder Hochtour mal wieder wegen schlechtem Wetter oder der Anstrengung vor mich hinschimpfe, werde ich an Gerlinde Kaltenbrunner denken, erkennen, was für ein Weichei ich verglichen mit ihr doch bin und ganz schnell verstummen und weitergehen.
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