Leseprobe zu "Gänsehaut / Doppelschocker Bd.18" von Robert L. Stine
Das verwunschene Werwolfsfell
1
Ich stieg aus dem Bus und blinzelte ins grelle Sonnenlicht. Dann schirmte ich mit einer Hand die Augen ab, um auf dem kleinen Parkplatz nach Onkel Colin und Tante Marta Ausschau zu halten.
Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, wie sie aussahen. Ich hatte sie das letzte Mal gesehen, als ich vier war, und das war vor acht Jahren.
Doch die Busstation in Wolf Creek war winzig. Nur eine kleine hölzerne Hütte stand in der Mitte eines großen Parkplatzes. Deshalb war ich mir sicher, dass ich die beiden nicht verfehlen konnte.
"Wie viele Gepäckstücke?", knurrte der Busfahrer aus dem Mundwinkel. Trotz der kalten Oktoberluft hatte er auf dem Rücken einen Schweißfleck.
"Nur eines", sagte ich. Ich war der einzige Fahrgast, der in Wolf Creek ausstieg.
Gegenüber der Busstation sah ich eine Tankstelle und ein paar kleinere Läden. Dahinter fing gleich der Wald an. Die Bäume schimmerten gelb und orange in den Herbstfarben. Trockenes braunes Laub tanzte über den Parkplatz.
Der Fahrer ächzte, als er die Klappe zum Gepäckfach anhob und eine schwarze Tasche herauszog. "Ist das deine, Junge?"
Ich nickte. "Ja. Danke."
Eine kalte Windbö ließ mich frösteln. Ich hoffte, dass mir Mom und Dad genug warme Sachen mitgegeben hatten. Sie hatten nämlich in ziemlicher Eile gepackt, weil sie völlig überraschend, noch kurz vor Halloween, geschäftlich ins Ausland mussten, nach Frankreich. Deshalb hatten sie auf die Schnelle einen Platz für mich finden müssen, wo ich zwei Wochen oder vielleicht auch länger wohnen konnte.
Und die glücklichen Auserwählten waren meine Tante und mein Onkel!
Ich rückte die Kameratasche zurecht, die ich über der Schulter trug. Die ganze Busfahrt über hatte ich die Kamera auf dem Schoß gehalten, weil ich nicht wollte, dass sie im Gepäckfach herumflog.
Meine Kamera ist das Wertvollste, was ich besitze. Ich gehe nirgends ohne sie hin. Und ich lasse sie nur selten aus den Augen.
Der Busfahrer schob meine Reisetasche über die Pflastersteine auf mich zu und knallte das Gepäckfach zu. Dann ging er um den Bus herum, wieder nach vorn. "Holt dich keiner ab?"
"Doch", antwortete ich und schaute mich erneut nach Onkel Colin und Tante Marta um.
Da bog ein schlammverspritzter blauer Kombi mit quietschenden Reifen auf den Parkplatz ein und hupte laut. Aus dem Beifahrerfenster ragte eine Hand heraus und winkte mir zu.
"Da sind sie!", sagte ich zum Busfahrer. Doch der war bereits wieder in den Bus gestiegen und hatte die Tür geschlossen. Der Bus zischte und stöhnte, als er anfuhr.
"Hallo, Alex!", rief mir Tante Marta aus dem Auto zu.
Ich schnappte mir meine Reisetasche und ging ihnen entgegen. Der Kombi hielt quietschend an und Onkel Colin stieg auf der Fahrerseite aus. Tante Marta kam mir von der anderen Seite des Wagens entgegengelaufen.
Ich erinnerte mich kein bisschen an die beiden. In meiner Vorstellung waren sie jung und dunkelhaarig. Doch in Wirklichkeit sahen die beiden schon recht alt aus. Sie waren beide hoch gewachsen und schlank. Als sie jetzt auf mich zu eilten, erinnerten sie mich an zwei dürre Grashüpfer mit einem grauen Haarschopf auf dem Kopf.
Tante Marta schloss mich fest in die Arme. Sie fühlte sich knochig an. "Alex, es ist so schön, dich wieder zu sehen! Ich freue mich, dass du gekommen bist!", rief sie entzückt.
Plötzlich ließ sie mich los und trat zurück. "Herrje! Ich glaube, ich zerquetsche gerade deine Kamera!"
Ich schob die Kameratasche weiter nach hinten. "Nein, nein, sie ist gut verpackt", beruhigte ich sie. "Alles in Ordnung."
Dann schüttelte mir Onkel Colin lächelnd die Hand. Sein gewelltes graues Haar wehte im Wind. Seine Wangen waren rot und sahen rissig aus, vermutlich Altersfalten.
"Du bist so groß und erwachsen geworden", sagte er. "Ich werde dich wohl mit Mr Hunter statt mit Alex anreden müssen!"
Ich lachte. "Ach was, bis jetzt nennt mich noch niemand Mr Hunter", erklärte ich ihm.
"Wie war die Busfahrt?", erkundigte er sich freundlich.
"Holprig", antwortete ich. "Ich glaube nicht, dass der Fahrer auch nur ein einziges Schlagloch ausgelassen hat! Und der Mann neben mir hatte die ganze Fahrt über Schluckauf."
Tante Marta kicherte. "Hört sich sehr spaßig an."
Onkel Colin schaute auf meine Kameratasche. "Willst du bei uns fotografieren, Alex?"
Ich nickte. "Ja. Ich will später einmal Fotograf werden. Genau wie ihr beide."
Ihr Lächeln wurde noch breiter. Das schien ihnen zu schmeicheln.
Doch Onkel Colin wurde rasch wieder ernst. "Es ist nicht leicht, damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen", sagte er. "Außerdem ist man ständig auf Reisen. Wir halten uns nie lange an einem Ort auf."
Tante Marta seufzte. "Deshalb haben wir dich auch schon so viele Jahre nicht mehr gesehen." Sie umarmte mich noch einmal.
"Ich habe gehofft, ich könnte mit euch gemeinsam fotografieren gehen", sagte ich. "Von euch kann ich sicher eine Menge lernen!"
Onkel Colin lachte. "Wir werden dich in all unsere Geheimnisse einweihen!"
"Du bleibst ja mindestens zwei Wochen bei uns", setzte Tante Marta hinzu. "Da haben wir viel Zeit zum Fotografieren."
"Aber nicht, wenn wir noch länger auf dem Parkplatz herumstehen!", verkündete Onkel Colin und hievte mit einem Stöhnen meine Reisetasche hinten in den Kombi.
Wir stiegen ein und fuhren los. Auf dem Weg durch die Stadt kamen wir an einem Postamt vorbei, an einem kleinen Lebensmittelladen und einer chemischen Reinigung. Dann überquerten wir eine Straße und schon umgab uns zu beiden Seiten dichter Wald.
"Soll das etwa schon alles gewesen sein?", rief ich überrascht.
"Alex", antwortete Tante Marta, "du hast soeben ganz Wolf Creek gesehen."
"Hoffentlich langweilst du dich in dem kleinen Ort nicht allzu sehr", bemerkte Onkel Colin, der kräftig am Lenkrad kurbeln musste, weil sich die Straße zwischen Bäumen hindurchschlängelte.
"Bestimmt nicht!", rief ich. "Ich freue mich schon darauf, im Wald umherzustreifen."
Ich bin ein Stadtkind und habe nur selten die Gelegenheit, einen Baum aus der Nähe zu betrachten und anzufassen. Durch den Wald zu laufen, erschien mir ebenso interessant zu sein wie einen anderen Planeten zu besuchen.
"Ich möchte mindestens hundert Filme in den Wäldern verknipsen!", verkündete ich.
Plötzlich ruckelte der Kombi so heftig, dass ich ein paar Mal mit dem Kopf gegen das Wagendach knallte.
"Fahr langsam, Colin!", schimpfte Tante Marta und wandte sich dann erklärend an mich: "Dein Onkel träumt immer davon, einmal die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen!"
"Da wir gerade von Licht reden - wir können dir gern ein paar Tricks fürs Fotografieren im Freien zeigen", bot Onkel Colin an und drückte das Gaspedal fast bis zum Boden durch.
"Ich habe mich zu Hause zu einem Fotowettbewerb angemeldet", erzählte ich ihnen. "Ich will ein tolles Halloweenfoto schießen. Etwas richtig Ausgeflipptes, womit ich gute Chancen habe, den Wettbewerb zu gewinnen."
"Ach ja, stimmt. Halloween ist ja schon in ein paar Tagen", erwiderte Tante Marta und warf meinem Onkel einen kurzen Blick zu, ehe sie mich fragte: "Als was willst du dich zu Halloween verkleiden, Alex?"
Darüber musste ich nicht lange nachdenken. Das hatte ich schon zu Hause entschieden. "Als Werwolf", antwortete ich.
"NEIN!", rief sie erschrocken.
Onkel Colin stieß ebenfalls einen Schrei aus. Er hatte das Stoppschild übersehen und war auf die Kreuzung gefahren. Jetzt bremste er so abrupt, dass ich gegen die Tür geschleudert wurde. Hilflos sah ich durch die auf und ab hüpfende Windschutzscheibe, wie wir einem heranbrausenden Lastwagen in die Quere schlitterten.
2
"AAAAhhh!"
War ich das, der da so brüllte?
Unser Kombi holperte wieder ungestüm und ich wurde erneut hochgeschleudert und landete auf den Knien auf dem Wagenboden.
Onkel Colin riss im letzten Moment den Wagen herum und raste auf den grasbewachsenen Seitenstreifen. Ich sah verwischtes Rot und hörte dann den Lastwagen mit gellender Hupe an uns vorbeidonnern. Unter den Bäumen kam der Kombi zum Stehen. Onkel Colins faltiges Gesicht war rot angelaufen. Er strich sich mit beiden Händen über das dichte graue Haar.
"Colin, wie ist das passiert?", fragte Tante Marta ihn leise.
"Tut mir Leid", murmelte er und holte tief Luft. "Ich war wohl nicht ganz bei der Sache."
"Tss-tss", machte Tante Marta. "Du hättest uns beinahe umgebracht." Sie wandte sich auf dem Beifahrersitz um und musterte mich. "Alex, alles in Ordnung mit dir?"
"Ja, nichts passiert", erwiderte ich. "Ich hätte nicht erwartet, dass es hier so aufregend wird!" Das sollte ein Witz sein, aber meine Stimme klang ziemlich zittrig.
Meine Kameratasche war auf den Boden geplumpst. Ich hob sie auf und überprüfte die Kamera. Doch sie schien in Ordnung zu sein.
Onkel Colin lenkte den Kombi langsam auf die Straße zurück. "Es tut mir wirklich Leid", murmelte er. "Jetzt passe ich besser auf. Versprochen."
"Du hast mal wieder an die Marlings gedacht, stimmt's?", warf ihm Tante Marta vor. "Als Alex Werwolf sagte, musstest du an sie denken und ..."
"Sei still, Marta!", schnauzte Onkel Colin. "Das ist nicht der richtige Moment, um über sie zu sprechen. Alex ist doch gerade erst angekommen. Willst du ihm Angst einjagen, noch bevor wir zu Hause angekommen sind?"
"Wer sind diese Marlings?", schaltete ich mich neugierig ein und beugte mich nach vorn.
"Mach dir darüber keinen Kopf", entgegnete Onkel Colin in scharfem Ton. "Setz dich bitte wieder zurück."
"Sie sind nicht wichtig", sagte Tante Marta und schaute nach vorn durch die Windschutzscheibe. "He - wir sind gleich zu Hause!"
Um uns herum wurde es dunkler, denn die Bäume ragten jetzt über die Straße und hielten das Sonnenlicht ab.
Während der Wald in verschwommenen Rot- und Gelbtönen an mir vorüberzog, dachte ich angestrengt nach. Meine Tante und mein Onkel benahmen sich ein bisschen sonderbar, fand ich. Wieso hatte Onkel Colin meine Tante so wütend angefahren, als sie die Marlings erwähnte?
"Warum heißt der Ort eigentlich Wolf Creek?", fragte ich. Übersetzt heißt "Wolf Creek" "Wolfsbach".
"Weil der Name Chikago bereits vergeben war!", witzelte Tante Marta.
"Früher gab es hier in den Wäldern Wölfe", erklärte Onkel Colin mir mit leiser Stimme.
"Früher?", rief meine Tante aus. Sie senkte die Stimme zu einem Flüstern, aber ich konnte sie trotzdem verstehen. "Wieso erzählst du Alex nicht die Wahrheit, Colin?"
"Sei still!", wiederholte er zwischen zusammengepressten Zähnen. "Was hat es für einen Sinn, ihm Angst zu machen?"
Daraufhin sah Tante Marta beleidigt zum Seitenfenster hinaus und wir fuhren eine Weile schweigend dahin.
Schließlich machte die Straße eine Kurve und ein kleiner runder Platz kam in Sicht. Auf dem Platz standen drei Häuser so dicht nebeneinander, dass sie sich fast berührten. Dahinter dehnte sich der Wald aus.
"Das Haus in der Mitte ist unseres", verkündete Onkel Colin.
Das Haus, auf das er zeigte, war klein und rechteckig. Der Rasen davor war gepflegt und vor kurzem gemäht worden. Rechts daneben stand ein niedriges, breites Haus im Ranchstil, grau mit schwarzen Fensterläden.
Das linke Haus lag fast vollständig hinter üppig sprießenden Büschen verborgen. Hohes Unkraut überwucherte den Vorgarten, der an einen Flickenteppich erinnerte. Ein abgebrochener Ast blockierte die Einfahrt.
Onkel Colin bog in die Zufahrt zum mittleren Haus ein. "Es ist klein, aber schließlich sind wir nicht allzu oft hier", sagte er.
Tante Marta seufzte. "Ständig auf Achse." Sie drehte sich zu mir um. "Nebenan wohnt übrigens ein nettes Mädchen." Sie deutete nach rechts auf das Haus im Ranchstil. "Sie ist zwölf. Genau wie du, stimmt's?"
Ich nickte.
"Sie heißt Hannah und ist richtig süß. Ich hoffe, du freundest dich mit ihr an, dann bist du nicht so allein."
Süß?
"Wohnen auch Jungs in der Nachbarschaft?", fragte ich.
"Nein, leider nicht", antwortete meine Tante.
Am Ende der Einfahrt hielten wir an und stiegen aus. Ich streckte und reckte mich erst mal, denn von der sechsstündigen Reise taten mir alle Muskeln weh!
Dann schaute ich nach rechts zu dem grauen Schindelhaus hinüber. Das Haus, in dem Hannah wohnte. Ob sie und ich wohl wirklich Freunde werden würden?
Onkel Colin holte meine Reisetasche aus dem Korb, während ich mich zum linken Haus umwandte. Was für eine Ruine! Das Haus war völlig dunkel. Einige Fensterläden waren abgefallen und die Veranda vor dem Haus hing an einigen Stellen durch.
Ich überquerte die Einfahrt und ging ein paar Schritte auf das seltsame, heruntergekommene Haus zu. "Wer wohnt da?", fragte ich meine Tante.
"Geh da nicht hin, Alex!", schrie Onkel Colin mir plötzlich aufgebracht zu. "Stell bitte keine Fragen über die Bewohner und halte dich fern von diesem Haus!"
3
"Beruhige dich, Colin", sagte Tante Marta zu meinem Onkel. "Alex wird schon nicht rübergehen." Dann wandte sie sich an mich. "In dem Haus leben nämlich die Marlings", erklärte sie mit gedämpfter Stimme und legte einen Finger an die Lippen. "Keine weiteren Fragen, okay?"
"Halte dich einfach nur von dem Haus fern", knurrte Onkel Colin. "Und jetzt komm und hilf mir, das Auto auszuladen."
Ich warf einen letzten Blick auf das heruntergekommene Haus, bevor ich zu meinem Onkel trottete.
Das Ausladen dauerte nicht lange. Danach half mir Tante Marta dabei, mich im Gästezimmer einzurichten, während Onkel Colin in der Küche Truthahnsandwiches zubereitete.
Mein Zimmer war klein und eng, etwa so groß wie eine Besenkammer. Der winzige Schrank miefte nach Mottenkugeln. Aber Tante Marta behauptete, wir müssten nur gut lüften, dann würde der Geruch schnell verfliegen.
Als ich zum Fenster ging, um es zu öffnen, sah ich, dass man von dort auf das Marlinghaus nebenan blickte. An der Seitenwand des Nachbarhauses lehnte eine verrostete Schubkarre. Die Fenster waren dunkel und mit einer Staubschicht überzogen.
Mit zusammengekniffenen Augen starrte ich auf das Fenster des gegenüberliegenden Hauses und musste wieder an die Warnung meines Onkels denken.
Wieso hatte er sich wegen der Marlings so aufgeregt?
Ich öffnete das Fenster und drehte mich wieder zu meiner Tante um. Sie war gerade dabei, mein letztes T-Shirt in der obersten Kommodenschublade zu verstauen. "Das Zimmer ist zwar klein, aber ich denke, du wirst es hier ganz gemütlich haben, Alex", sagte sie. "Und ich habe extra den Schreibtisch aufgeräumt, damit du Platz hast, um deine Hausaufgaben zu machen."
"Hausaufgaben?", stieß ich hervor.
Da fiel es mir wieder siedendheiß ein. Ich hatte ja versprochen, während meiner Zeit in Wolf Creek hier in die Schule zu gehen!
"Hannah wird dich am Montagmorgen abholen und mit dir zusammen in die Schule gehen", versprach mir Tante Marta. "Sie geht auch in die sechste Klasse und kann dir alles zeigen."
Ich hatte keine Lust, an etwas so Unerfreuliches wie die Schule zu denken, und schnappte mir schnell meinen Fotoapparat. "Ich kann es kaum erwarten, in den Wald zu kommen und ein paar Fotos zu schießen", wechselte ich das Thema.
"Du kannst ja gleich nach dem Mittagessen losgehen", schlug meine Tante vor. Sie strich sich über ihr graues Haar, während wir durch den kurzen Flur in die Küche gingen.
"Na, schon häuslich eingerichtet?", fragte mich Onkel Colin und goss Orangensaft in drei Gläser. Auf dem kleinen runden Küchentisch standen drei Teller mit Sandwiches.
Bevor ich ihm antworten konnte, klopfte es an der Hintertür. Tante Marta machte auf und ein Mädchen in meinem Alter kam hereinspaziert. Das musste Hannah sein.
Sie war groß und dünn, etwa vier, fünf Zentimeter größer als ich. Tante Marta hatte Recht. Hannah sah wirklich süß aus. Sie hatte glattes schwarzes Haar, olivgrüne Augen und ein nettes Lächeln. Sie trug einen weiten grünen Pullover über einer engen schwarzen Hose.
Tante Marta stellte uns einander vor und wir begrüßten uns.
Ich hasse es, neue Leute kennen zu lernen. Das ist immer irgendwie peinlich.
Tante Marta fragte Hannah, ob sie auch ein Truthahnsandwich wolle. "Nein, danke", erwiderte Hannah. "Ich habe bereits zu Mittag gegessen."
Ihre Stimme gefiel mir. Sie klang ziemlich tief und heiser, fast rauchig."Alex ist gerade erst mit dem Bus angekommen", erklärte Tante Marta ihr. "Deshalb essen wir heute so spät zu Mittag."