Furie / Gretchen Lowell Bd.1 - Cain, Chelsea

Chelsea Cain 

Furie / Gretchen Lowell Bd.1

Ein Detective Archie Sheridan Roman

Aus d. Amerikan. v. Fred Kinzel
Broschiertes Buch
 
11 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Furie / Gretchen Lowell Bd.1

Wer tot sein will, muss leiden… ... und manchmal ist der Tod ein Geschenk!
Nur der grausamen Willkür von Gretchen Lowell verdankt Archie Sheridan, dass er noch lebt. Nachdem er die eiskalte Serienmörderin jahrelang gejagt hat, wird der Detective selbst ihr Opfer und erleidet in ihren Händen unvorstellbare Qualen. Doch in letzter Sekunde rettet sie sein Leben und stellt sich der Polizei. Seitdem folgt Archie jeden Sonntag dem gleichen zerstörerischen Ritual: Er erhöht seine Dosis Psychopharmaka und fährt zu Gretchen, die ihm im Gefängnis nach und nach die Namen ihrer Opfer und die Leichenfundorte verrät. Doch da ist noch etwas, das ihn zu der aufregend schönen Frau treibt und weswegen er sogar seine Familie verlassen hat ... Als erneut ein Serienmörder in Portland auftaucht und Sheridan die Fahndung übernimmt, hofft er, dadurch seine Obsession in den Griff zu bekommen. Viel zu spät erkennt er: Gretchens Netz reicht weiter als vermutet.
Neben Gretchen Lowell ist Hannibal Lecter ein blutiger Anfänger!

"Dieser Thriller macht süchtig!" -- Tess Gerritsen

"Spannend wie die Hannibal-Lecter-Romane von Thomas Harris ist Chelsea Cains 'Furie'." -- Frankfurter Neue Presse

"Autorin Cain packt in ihr Erstlingswerk alles rein, was in große Romane reingehört. Bis zum bitteren Ende lässt sie den Leser mit Detective Archie leiden. Furie ist ein furioser Psychothriller!" -- Alex Dengler in Bild am Sonntag


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 382 S.
  • Seitenzahl: 384
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.37004
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 116mm x 30mm
  • Gewicht: 299g
  • ISBN-13: 9783442370047
  • ISBN-10: 3442370043
  • Best.Nr.: 23325223
"Autorin Cain packt in ihr Erstlingswerk alles rein, was in große Romane reingehört. Bis zum bitteren Ende lässt sie den Leser mit Detective Archie leiden. Furie ist ein furioser Psychothriller!"

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Sie hat ihn wochenlang gefoltert. Sie hat ihm bei lebendigem Leib eine Niere entfernt. Sie hat ihn gezwungen, Abflussreiniger zu trinken, und sie hat ihm die Form eines Herzens mit Hammer und Nägeln auf die Brust geschlagen. Als er bettelte, sie möge ihn endlich töten, hat sie ihm das Leben gerettet und ihn freigelassen ... Keine Frage, Hannibal Lecter sieht neben der Psychopathin Gretchen Lowell wie ein Waisenknabe aus. Jetzt sitzt sie im Gefängnis, aber ihr Opfer, der Polizist Archie, hat sich noch lange nicht von ihr befreit. Jede Woche besucht er seine Peinigerin im Gefängnis, das Band zwischen den beiden ist so stark, dass selbst Archies Ehe daran zerbrochen ist. So weit, so spannend - und die Grundlage für einen soliden und brutalen Thriller über die Macht der Gewalt. Leider lässt die Jugendbuchautorin sich in ihrem Thrillerdebüt dazu hinreißen, dem Ganzen einen zweiten Handlungsstrang hinzuzufügen. Um die psychologischen Feinheiten von Abhängigkeit und Manipulation auszubauen, bringt sie einen zweiten Massenmörder, eine ambitionierte Jungjournalistin und allerhand weiteres Personal ins Spiel, das den spannenden Ansatz etwas verwässert. (bl)
Chelsea Cain, geboren 1972, verbrachte ihre Kindheit als Tochter von Hippie-Eltern auf einer Farm in Iowa. Sie studierte Politikwissenschaft und Journalismus und arbeitet als freie Autorin. Nach einigen preisgekrönten Jugendbüchern ist "Furie" ihr Debüt im Thriller-Genre. Chelsea Cain lebt in Portland, Oregon.

Leseprobe zu "Furie / Gretchen Lowell Bd.1" von Chelsea Cain

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Leseprobe zu "Furie / Gretchen Lowell Bd.1" von Chelsea Cain

Archie weiß bis zu diesem Moment nicht mit Sicherheit, dass sie es ist. Dann erstrahlt diese dumpfe Wärme in seinem Rückgrat, und vor seinen Augen verschwimmt alles, und da ist er sich sicher, dass Gretchen Lowell die Mörderin ist. Er begreift, dass er unter Drogen gesetzt wurde, aber es ist zu spät. Er fummelt nach seiner Waffe, aber er ist tollpatschig und kann sie nur unbeholfen aus dem Gürtelhalfter ziehen und vor sich hinhalten, als wäre sie ein Geschenk für sie. Sie nimmt ihm die Waffe lächelnd ab und küsst ihn sanft auf die Stirn. Anschließend greift sie in seinen Mantel und holt das Handy heraus, sie schaltet es aus und lässt es in ihre Handtasche gleiten. Er ist inzwischen fast gänzlich bewegungsunfähig und kauert zusammengesunken in dem Ledersessel in ihrem perfekt vorgetäuschten häuslichen Arbeitszimmer. Sein Verstand bleibt jedoch beunruhigend klar. Sie kniet neben ihm nieder, wie man es vielleicht bei einem Kind tun würde, und nähert ihre Lippen so weit seinem Mund, dass sie sich beinahe küssen. Das Herz pocht ihm bis zum Hals. Er kann nicht schlucken. Sie riecht nach Flieder.

"Zeit zu gehen, Liebling", flüstert sie. Dann steht sie auf, und er wird plötzlich von hinten angehoben, Unterarme greifen unter seine Achseln. Ein schwergewichtiger Mann mit rotem Gesicht taucht vor ihm auf und nimmt seine Beine, sie tragen ihn in die Garage und legen ihn in den grünen Voyager - das Fahrzeug, nach dem Archie und seine Sonderermittlungsgruppe monatelang gesucht haben. Sie kriecht über ihn. Jetzt wird ihm klar, dass noch jemand in dem Van ist, dass sie nicht die Person hinter ihm war, aber er hat keine Zeit, das zu verarbeiten, denn sie setzt sich rittlings auf ihn, die Knie links und rechts an seine Hüfte gedrückt. Er kann die Augen nicht mehr bewegen, deshalb schildert sie für ihn, was sie tut.

"Ich rolle deinen rechten Ärmel hoch. Ich binde eine Ader ab." Dann hält sie eine Spritze in sein Gesichtsfeld. Medizinische Ausbildung, denkt er. Achtzehn Prozent aller weiblichen Serienmörder sind Krankenschwestern. Er starrt an die Decke des Vans. Graues Metall. Bleib wach, denkt er. Merk dir alles, jedes Detail, es wird wichtig sein. Falls ich überlebe, denkt er.

"Ich lasse dich eine Weile schlafen." Sie lächelt und bringt ihr flaches, hübsches Gesicht vor seines, damit er sie sehen kann; das blonde Haar streicht an seine Wange, auch wenn er es nicht spürt. "Später werden wir ausgiebig Zeit haben, uns zu amüsieren."

Er kann nicht antworten, kann nicht einmal mehr blinzeln. Sein Atem geht in langen, flachen Zügen, rau. Er sieht nicht, wie sie die Nadel in seinen Arm stößt, aber er nimmt an, dass sie es getan hat, denn plötzlich wird es dunkel.

Er erwacht auf dem Rücken liegend. Er ist noch benommen und braucht eine Weile, bis er erkennt, dass der rotgesichtige Mann über ihm steht. In diesem Augenblick, dem allerersten Moment seiner bewussten Wahrnehmung, explodiert der Kopf des Mannes. Archie zuckt, als ihm Blut und Gehirnmasse des Mannes auf Gesicht und Brust spritzen wie warme, halb geronnene Kotze. Er versucht, sich zu bewegen, aber seine Hände und Füße sind an einen Tisch gefesselt. Er spürt etwas widerlich Heißes an seiner Wange hinabgleiten und auf den Boden klatschen und zerrt an seinen Fesseln, bis seine Haut aufplatzt, doch sie geben nicht nach. Er würgt, aber sein Mund ist mit Klebeband verschlossen, und als er die Galle in die Kehle zurückzwingt, muss er erneut würgen. Seine Augen brennen. Dann sieht er sie: Sie steht hinter dem zu Boden gestürzten Körper des Mannes und hält die Waffe in der Hand, mit der sie ihn gerade exekutiert hat.

"Ich wollte, dass du sofort verstehst, wie ernst ich es mit dir meine", sagt sie. "Dass du der Einzige bist." Damit macht sie kehrt und geht fort.

Er bleibt zurück und hat Zeit nachzudenken, was gerade passiert ist. Er schluckt heftig und zwingt sich, ruhig zu bleiben, nachzudenken. Er ist allein. Der Mann liegt tot auf dem Boden. Gretchen ist fort. Die Person aus dem Van ist fort. Archies Blut pulsiert so heftig, dass es die einzige Empfindung ist. Zeit vergeht. Zuerst glaubt er, er befinde sich in einem Operationssaal. Es ist ein großer Raum mit weißen U-Bahn-Kacheln und gut von Neonlicht ausgeleuchtet. Er dreht den Kopf von einer Seite zur anderen und sieht mehrere Schalen mit Instrumenten, medizinisch aussehende Gerätschaften, einen Abfluss im Zementboden. Er zerrt erneut an seinen Fesseln und erkennt, dass er auf eine fahrbare Krankentrage gebunden ist. Schläuche führen in seinen und aus seinem Körper: ein Katheter, ein Infusionsschlauch. Der Raum ist fensterlos, und ein schwacher, erdiger Geruch ist zu vernehmen. Moder. Ein Keller.

Er beginnt nun, wie ein Polizist zu denken. Die anderen wurden ein paar Tage lang gefoltert, ehe sie die Leichen irgendwo ablud. Das heißt, er hat Zeit. Zwei Tage. Vielleicht drei. In dieser Zeit konnten sie ihn finden. Er hatte Henry gesagt, wohin er fuhr, dass er die Psychiaterin wegen der jüngsten Leiche zu Rate ziehen wollte. Er hatte sie sehen wollen, das nagende Gefühl erkunden, das ihn nicht losließ, seit sie sich kennengelernt hatten. Auf das hier war er nicht vorbereitet gewesen. Aber sie würden den Zusammenhang herstellen. Henry würde den Zusammenhang herstellen. Es würde der letzte Ort sein, zu dem sie ihn zurückverfolgen konnten. Er hatte seine Frau von unterwegs angerufen. Das würde der letzte Kontaktpunkt sein. Wie viel Zeit war vergangen, seit er in ihrer Gewalt war?

Sie ist wieder da. Auf der anderen Seite des Tisches, gegenüber der Seite, wo noch immer die Leiche liegt und dickes, dunkles Blut auf den grauen Boden sickert. Er denkt daran, wie sie sich vorgestellt hatte - die Psychiaterin, die ihre Praxis aufgegeben hatte, um ein Buch zu schreiben. Sie hatte von der Soko gelesen und ihn angerufen, um zu sehen, ob sie helfen könne. Sie waren alle sehr beeindruckt gewesen. Sie bot an einzusteigen. Keine psychologische Betreuung, hatte sie gesagt. Nur reden. Sie arbeiteten seit beinahe zehn Jahren an dem Fall. Dreiundzwanzig Leichen in drei Staaten. Es hatte seinen Tribut gefordert. Sie lud alle Interessierten zu einer Gruppensitzung ein. Nur reden. Er war überrascht gewesen, wie viele Detectives erschienen waren. Es mochte mit dem Umstand zu tun haben, dass sie schön war. Das Komische war, dass es tatsächlich geholfen hatte. Sie war sehr gut.

Sie zieht das weiße Tuch nach unten, das ihn bedeckt, so dass seine Brust freiliegt, und er erkennt, dass er nackt ist. Er konstatiert es ohne Befangenheit. Es ist nur eine Tatsache. Sie legt eine Hand flach auf sein Brustbein. Er weiß, was das bedeutet. Er hat sich die Fotos der Opfer eingeprägt, die Abschürfungen und Verbrennungen auf den Torsos. Es gehört zum Profil, eine ihrer Signaturen.

"Weißt du, was als Nächstes kommt?", fragt sie und weiß, dass er es weiß.

Er muss mit ihr reden. Sie hinhalten. Er stößt einen unverständlichen Laut durch das Klebeband aus und bedeutet ihr mit einer Kopfbewegung, es abzunehmen. Sie legt den Finger sacht auf seinen Mund und schüttelt den Kopf. "Jetzt noch nicht", sagt sie leise.

Sie fragt es wieder. Eine Spur schärfer. "Weißt du, was als Nächstes kommt?"

Er nickt.

Sie lächelt zufrieden. "Deshalb habe ich für dich etwas Besonderes vorbereitet, Liebling." Neben ihr ist ein Tablett mit Geräten. Sie dreht sich um und entnimmt ihm etwas. Hammer und Nagel. Interessant, denkt er, erstaunt über seine Fähigkeit, sich von sich selbst zu lösen, weiterhin kühl analysieren zu können. Bisher waren die Opfer zwar scheinbar zufällig ausgewählt worden - männlich, weiblich, jung, alt -, aber die Verletzungen des Oberkörpers, auch wenn sie sich weiterentwickelten, waren bemerkenswert gleich geblieben. Hammer und Nagel hatte sie noch nie benutzt.Sie scheint erfreut zu sein. "Ich dachte, du würdest eine Abwechslung zu schätzen wissen." Sie streicht mit den Fingerspitzen über seinen Brustkasten, bis sie die Rippe gefunden hat, die sie sucht, dann setzt sie die Nagelspitze an seine Haut und lässt den Hammer mit Wucht niedersausen. Er spürt, wie seine Rippe krachend bricht, und würgt wieder. Seine Brust brennt vor Schmerz. Er ringt um Atem. Seine Augen tränen. Sie wischt eine Träne von seiner geröteten Wange und streicht ihm über das Haar, dann sucht sie sich eine neue Rippe und wiederholt die Prozedur. Und noch eine. Als sie fertig ist, hat sie sechs seiner Rippen gebrochen. Der Nagel klebt voller Blut. Sie lässt ihn mit einem unschuldigen Klirren auf das Instrumententablett fallen. Er kann seinen Körper nicht einen Millimeter bewegen, ohne einen sengenden Schmerz zu spüren wie keinen zuvor in seinem Leben.

Kundenbewertungen zu "Furie / Gretchen Lowell Bd.1" von "Chelsea Cain"

11 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Kerry aus Berlin am 25.07.2011 ***** sehr gut
Zwei Jahre nach der 10-tägigen Gefangenschaft durch Gretchen Lowell, die er nur knapp überlebte, erhält Archie Sheridan einen neuen Auftrag. Ein Mörder und Vergewaltiger treibt sein Unwesen - seine Opfer: 15-jährige Mädchen. Er soll diesen, als Leiter der Ermittlungen, zur Strecke bringen. Doch Sheridan ist nicht mehr der Mann, der er vor zwei Jahren war. Mittlerweile ist er tablettenabhängig, geschieden und Gretchen beinahe verfallen, denn noch immer besucht er sie jede Woche im Gefängnis, denn nur ihm verrät sie die Fundorte von weiteren Leichen.

Mit an seiner Seite, sein altes Team, dass schon Jagd auf Gretchen machte und die Reporterin Susan Ward, die eine Reportage über Sheridan schreiben soll.

Bisher wurden 4 Mädchen entführt, ermordet und vergewaltigt - 3 tauchten als Leichen wieder auf. Obwohl wenig Hoffnung besteht, versuchen die Ermittler alles, um das 4. Mädchen zu retten. Als Sheridan sich jedoch entschließt an die Öffentlichkeit zu gehen, bekommt der Täter Panik und auch die Leiche des 4. Mädchens wird gefunden. Die Opfer weisen keinerlei Gemeinsamkeiten auf, außer dass sie alle im gleichen Alter sind und dem gleichen Typus entsprechen. Was verbindet sie?

Doch der Täter hat sich nicht unter Kontrolle und entführt ein 5. Mädchen. Wird es Sheridan, obwohl er mehr oder weniger ein körperliches Wrack und stark medikamentenabhängig ist, gelingen, dieses Mädchen zu retten?


Ein überaus blutrünstiges Buch, das ich mit großem Vergnügen gelesen habe. Mich stört jedoch etwas der als schwach dargestellte Ermittler Sheridan, wohingegen mich das Wenige, dass ich bisher von Gretchen Lowell erfahren habe, mehr als fasziniert. Ich bin schon sehr auf die Nachfolgebände gespannt und erhoffe mir tiefere Einblicke in die Seele Gretchens.

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Bewertung von tomatenfisch aus am Waldesrand am 16.05.2011 ***** ausgezeichnet
Ich dachte ,ich hätte nun schon alles gelesen und mich überrascht so schnell kein Thriller mehr.
Dieser hat es geschafft. Ich habe den in einer Nacht durchgelesen und hatte die Zeit dabei vergessen. Wirklich eine spannende , rasante Handlung mit einem flüssigen Schreibstil und einer Portion Brutalität. Nun bin ich total neugierig auf den zweiten Teil.

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Bewertung von tovoka aus Bad Berka am 26.09.2010 ***** sehr gut
"Wer tot sein will, muss leiden." Diese bösartigen und volkommen menschenverachtenden Worte stammen von Gretchen Lowell, die Detective Archie Sheridan 10 Tage lang in ihrer Gewalt hatte. Ihre Hilfe als psychologische Beraterin bei der Soko Beauty Killer bot sie an - dass sie selbst die seit Jahren gesuchte Serienkillerin ist - ahnte niemand. Sheridan überlebt als psychisches Wrack. Er weiß jetzt selbst, was Folter bedeutet, was unerträgliche Schmerzen sind und was es heißt, sich nach dem Sterben zu sehnen.
Doch nun wartet ein neuer Fall, bei dem Schulmädchen entführt und getötet werden. Ihm zur Seite steht die Reporterin Susan Ward, die nicht nur ein Porträt über ihn schreibt, sondern in akute Gefahr gerät, denn Gretchen Lowells Einfluss reicht über die Gefängnismauern...
Als Leser kann man sich kaum vorstellen, was im Kopf von Gretchen Lowell vor sich geht. Macht- und Gewaltphantasien lassen tief in die menschlichen Abgründe blicken. Die Foltermethoden der psychisch kranken Frau erschrecken zutiefst und sind kaum zu ertragen. Trotzdem liest man weiter, denn Chelsea Cain erzählt spannend und legt dabei ein rasantes Tempo vor. Abstoßend, aber auch faszinierend fand ich vor allem die widersprüchlichen Gefühle Archies der Mörderin gegenüber. Sie manipuliert ihn, sie zerstört ihn, aber er kommt nicht von ihr los. So muss es sein, von einer "Furie" verfolgt zu werden.

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Bewertung von LESEPAUL aus Berlin am 27.05.2010 ***** ausgezeichnet
Ich habe schon viele Thriller gelesen, aber keiner war so "FESSELND" wie die FURIE.
Und das Beste ist, es geht noch weiter.
Die FURIE ist erst der Anfang.

Viel Spaß beim Lesen.

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Bewertung von Parpar aus Sauerland am 14.05.2010 ***** ausgezeichnet
Lest es und liebt es.

Ich bin mit bedenken an dieses Buch gegangen.
Vielleicht weil es auch irgendwie ein todgeschwiegenes Thema ist.
Aber ich bin begeistert und kann es jedem empfehlen, der einen starken Magen hat.

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Bewertung von Dany am 25.07.2009 ***** ausgezeichnet
Also, dieses Buch war echt ein Kracher. Ein wahrer Pageturner! Ich hatte es angefangen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen, so muss das sein bei einem Thriller.
Die Protagonisten sind alle gut und glaubwürdig gezeichnet. Am beeindruckensten finde ich aber Gretchen. Selten habe ich über eine so eiskalte Person gelesen, die Autorin hat regelrechtes Monster geschaffen.
Der Ermittler ist mir hier sehr sympathisch, seelisch kaputt, aber dennoch ein Genie. Das ganze drumherum war stimmig und ist perfekt in den Plot eingeflossen.
Ich freue mich schon sehr darauf, bald den zweiten Band Grazie zu lesen.

Ich kann gar nicht anders, als die volle Punktzahl zu geben!

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Bewertung von Pharo72 aus Zittau am 25.05.2009 ***** ausgezeichnet
Detective Archie Sheridan war 10 Tage in der Gewalt der Serienkillerin Gretchen Lowell. Er überlebt nur, weil sie es so will. Um eine Unmenge weiterer ihrer Opfer zu identifizieren, ist er bereit sie jede Woche zu treffen, da sie nur mit ihm redet. Als ein Mädchenmörder sein grausames Handwerk aufnimmt, wird Archie mit dem Fall beauftragt und die alte Soko wiederbelebt.

Mit Archie Sheridan ist der Autorin ein im wahrsten Sinne des Wortes gequälter Held gelungen, denn sein Martyrium, welches man in Rückblenden mit ihm durchlebt, spricht von beispielloser Grausamkeit. Empfindlicheren Gemütern sei daher dringend abgeraten dieses Buch zur Hand zu nehmen. Gretchen spielt ein perfides Psychospiel mit ihm und hat die Fäden stets in der Hand. In einer Abwandlung des Stockholm-Syndroms fühlt sich der längst zu einem menschlichen Wrack verkommene und stark tablettenabhängige Archie jedoch trotz aller Gräuel zu ihr hingezogen. Dafür hat er sogar seine Familie aufgegeben.

Aus Sicht der Reporterin Susan Ward erfahren wir in einer zweiten Perspektive von der Suche nach dem Mädchenmörder. Die Auflösung des Falls gestaltet sich für den geübten Thrillerleser aus meiner Sicht etwas zu einfach, dennoch kann der Roman konstant die Spannung aufrecht erhalten und man fiebert als Leser dem Ende entgegen.

Kaum einer wird sich die weiteren Bände der Serie – „Furie“ und „Gretchen“ entgehen lassen wollen, wenn der Beauty Killer wieder in Aktion tritt. Dafür brennt die Luft zwischen Gretchen und Archie einfach zu sehr.

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Bewertung von S. Engesser aus VS-Schwenningen am 11.12.2008 ***** ausgezeichnet
Super spannendes Buch. Warte schon gespannt, bis die Grazie als TB rauskommt.
Das Buch hat mich so gefesselt und war schnell gelesen.
Lese nur Krimis und Thriller und die Furie ist eins meiner Favoriten.

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Bewertung von Nicole Weidner aus Berlin am 12.10.2008 ***** ausgezeichnet
Super spannendes und fesselndes Buch.Wenn man erst einmal angefangen hat,ist es es sehr schwer das Buch wieder weg zu legen.Es ist aber nicht unbedingt für schwache Nerven.es ist teilweise sehr genau Beschrieben,wie man jemanden quälen kann.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 13.05.2008 ***** ausgezeichnet
Mich hat die "Furie" von Anfang an in Ihren Bann gezogen. Die Geschichte um die Serienmörderin Gretchen Lowell und Ihr letztes Opfer, den Detective Archie Sheridan ist unglaublich spannend geschrieben. Chelsea Chain schreibt nicht aus der Perspektive einer bestimmten Person, sondern beschreibt die Situationen immer aus dem Blickwinkel einer anderen Figur. Das macht das Buch umso packender, weil man oft schon ahnt, was passieren wird, dies jedoch nicht abwenden kann. V.a die verschrobene "Beziehung" zwischen der Furie Gretchen und Archie macht das Buch zu etwas Besonderem und hebt die Geschichte von anderen Thrillern ab. Das Cover passt super zu Chelsea Chains Mörderin und spiegelt genau die richtige Brutalität sowie Dramatik wider. Allen Thriller-Fans kann ich diesen Titel nur wärmstens empfehlen!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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