Lena ist Schülerin eines Gymnasiums in einer süddeutschen
Provinzstadt. Ihre herbe Kritik an Schule und Lehrern ist Ausdruck
einer äußerst skeptischen Beurteilung unserer leistungs- und
profitorientierten, gefühlsarmen Gesellschaft, der immer mehr
unverzichtbare hohe menschliche Werte verloren zu gehen drohen. Die
junge Rebellin verliebt sich in einen verheirateten Lehrer ihrer
Schule, der ihre Zuneigung erwidert. Da nicht sein kann, was nicht
sein darf, muss ihre 'verbotene Liebe' im Verborgenen
bleiben. Die beiden treffen sich heimlich. Im Schulalltag
vermitteln sie einander ihre Gefühle auf eine Weise, die ihr
Geheimnis nicht preisgibt. In den seltenen Augenblicken vertrauten
Zusammenseins, vor allem jedoch in dem gemeinsamen
'Gedankenbuch', das sie miteinander austauschen, öffnen
sich die Verliebten ihren Gefühlen und konfrontieren sich auch
immer wieder mit zum Teil radikalen Ansichten über religiöse,
ethische und moralische Werte und Zielsetzungen in der heutigen
Zeit.