Quelle: Wikipedia. Seiten: 91. Kapitel: Osterdatum, Ostern,
Pfingsten, Fastenzeit, Goldene Zahl, Fronleichnam, Gründonnerstag,
Aschermittwoch, Karneval, Fastnacht und Fasching, Rosenmontag,
Computus, Karfreitag, Gaußsche Osterformel, Palmsonntag, Nouruz,
Kallippischer Zyklus, Sechseläuten, Sonntagsbuchstabe, Osterzyklus,
Todaustragen, Rüsttag, Osterstreit, Sonntage der Osterzeit,
Osterfeuer, Vasant Panchami, Sommergewinn, Biikebrennen,
Faschingsdienstag, Karwoche, Ostermontag, Holi, Epakte,
Fastensonntag, Osterparadoxon, Ostersonntag, Osterrechner von
Klinghammer, Karsamstag, Vappu, Hüttenbrennen, Mondzirkel, Weißer
Sonntag, Winterverbrennung, Sommertagszug, Aphrodisia, Laetare,
Burgbrennen, Trinitatis, Freinacht, Karmittwoch, Maifest,
Hutzelfeuer, Chalandamarz, Frühlingsvollmond, Carfreitag, Kartage,
Sonnenzirkel, Heilige Woche, Passionssonntag, Grækarismessa,
Påskkärring, Ebelzan, Gregorstag, Ostersamstag, Veneralia. Auszug:
Als Karneval, Fastnacht, Fasnacht oder Fasching (auch: Fünfte
Jahreszeit) bezeichnet man verschiedene Bräuche, mit denen die Zeit
vor dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und
überschäumender Lebensfreude gefeiert wird. Diese Bräuche haben
sich in den zahlreichen Karnevals-, Fastnachts- und
Faschingshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt. Weitere
wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus und die
Verhöhnung der jeweiligen Machthaber zu Beginn des 19.
Jahrhunderts: Verspottete man in Mainz die Franzosen, so konnten in
Köln die Preußen straffrei verballhornt werden, die nach dem Wiener
Kongress das Rheinland und Westfalen annektiert hatten. Das Wort
Fastnacht oder seine Abwandlungen wird vor allem in Hessen,
Rheinland-Pfalz (Rheinhessen, Mittelrhein und Pfalz), dem Saarland,
in Franken, in der Oberlausitz, in Baden, Württemberg,
Bayerisch-Schwaben, im westlichen Oberbayern, der Oberpfalz ,
Luxemburg, der Schweiz, Liechtenstein, den westlichen Ländern
Österreichs bis zum Arlberg und Südtirol (Alpenraum) verwendet. In
Mainz heißt es Fas(s)enacht, in Franken Fasenacht, in der Schweiz
Fasnacht, in Baden, Württemberg und Bayerisch-Schwaben Fasnet,
regional auch F(a)asent und in Luxemburg Fuesend. Weitere
sprachliche Ausprägungen sind Fosnet, Foaset und Fassend. Im
niederdeutschen Raum heißt es plattdeutsch Faslaomt oder Faslam -
dabei entspricht der Faslam in protestantischen Gebieten nicht mehr
dem, was gemeinhin unter Karneval verstanden wird. Im Großraum Köln
wird in der kölschen Mundart auch Fastelov(v)end oder Fasteleer
verwendet, während man dort im Hochdeutschen ausschließlich von
Karneval spricht. Volksetymologisch wird das Wort Fastnacht oft an
das althochdeutsche fasta (Fastenzeit) und naht (Nacht, Vorabend)
angeschlossen und angegeben, der Name bezeichne ursprünglich nur
den Tag vor Beginn der Fastenzeit, ab dem 15. Jahrhundert auch die
Woche davor. Eine andere Volksetymologie stellt eine Verbindung zum
Wort Fass her. Der Ve