Fremd flirten - Greifeneder, Anke

Anke Greifeneder 

Fremd flirten

Roman. Originalausgabe

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Fremd flirten

Dr. Stella Raabe, im Alltag Therapeutin, taucht bei ihrer Freundin Anne in London unter, um dem Exfreund und einer Jobkrise zu entfliehen. Prompt findet sie sich inkognito als Nanny bei den oberen Zehntausend wieder. Ein großer Spaß - bis Stella Edward kennenlernt, einen echten Lord, ziemlich verlobt ... und höchst bereit, nicht nur Tipps zur Kindererziehung mit ihr auszutauschen ...


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 350 S.
  • Seitenzahl: 349
  • Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.16281
  • Best.Nr. des Verlages: 16281
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 125mm x 28mm
  • Gewicht: 322g
  • ISBN-13: 9783404162819
  • ISBN-10: 3404162811
  • Best.Nr.: 25524278

Leseprobe zu "Fremd flirten" von Anke Greifeneder

Danksagung (S. 7-8)

Ich danke Hagen, meiner gesamten Familie, der Agentur Schlück, insbesondere Tanja »Tanina« Heitmann und Bastian Schlück, Karin Schmidt, Doro Cabras, Norbert Sindram, Manou, Sue, Kochi, Nicola, Pummel, Mini, Jan und Steffi. Ich musste mich schwer zusammenreißen, um nicht laut loszulachen. In meinem Job als Psychologin hatte ich schon einige bizarre Fälle erlebt und sie immer ernst genommen, aber eine überspannte Patientin mit einer Obstphobie war selbst für mich mal etwas Neues.

Die Tatsache, dass sie in der Werbung arbeitete und ein Fotoshooting für einen Fruchtsaft vorbereiten musste, machte die Situation nicht gerade weniger absurd. Doch dies hatte sie nun an ihre Grenzen und in meine Praxis gebracht. »Am schlimmsten sind Äpfel! Wenn jemand einen Apfel neben mir isst und dabei diese Geräusche macht und ich sehe, wie der Apfel leicht spritzt, bekomme ich eine Gänsehaut. Und meinen Freund kann ich auf keinen Fall küssen, wenn er Obst gegessen hat. Allein bei der Vorstellung schüttelt es mich!«, erläuterte Svenja, die Obstgeplagte, schockgefroren und mit entsetzt aufgerissenen Augen.

Einen so schockierten Gesichtsausdruck hatte ich sonst nur bei Patienten gesehen, die mir davon erzählt hatten, wie sie einem Haiangriff mit knapper Not entkommen waren. Svenja war zweifelsohne hübsch mit ihrem ebenmäßigen Gesicht und dem vor Lipgloss glänzenden Schmollmund. Dazu langes, blond gesträhntes Haar und eine stilsichere Garderobe, die mit Sicherheit einiges gekostet hatte. »Seit wann haben Sie denn diese Obstphobie?«, fragte ich bemüht ernsthaft nach und sagte mir, dass es eben die seltsamsten Phobien gab. Man musste Svenja genauso ernst nehmen wie einen Patienten mit Spinnenphobie, Flugangst oder einer anderen weit verbreiteten Phobie, denn Svenja litt an den gleichen Symptomen wie andere Angstpatienten auch: Herzrasen, schweißnasse Hände, Schwindel, bis hin zu Todesangst ging das.

Nur wurde all das bei Svenja eben durch Erdbeeren oder Kiwis ausgelöst. Selbst Fotos von Obst ließen bei ihr die Symptome aufkommen, was die aufgeweckten Kollegen schnell herausgefunden hatten und sie dazu veranlasste, Svenja regelmäßig Mails zu schicken, deren Anhänge mit Fotos von Bauern bei der Orangen-Ernte oder frisch gepresstem Apfelsaft gespickt waren. Natürlich war die Begeisterung groß gewesen, als ein Lebensmittelkunde ihrer Werbeagentur die Bewerbung eines neuen Fruchtsaftes in Auftrag gegeben hatte und Svenja unter johlendem Applaus zur Projekt-Verantwortlichen gekürt worden war.

Die Kollegen nahmen ihre Obstphobie nicht ernst, sondern dachten, Svenja habe sich die Obstangst als Marotte zugelegt, so wie sich andere einen Schoßhund anschafften, um sich interessanter zu machen. Wer konnte ihnen das verübeln, wenn selbst ich innerlich grinsen musste? »Die wollen bei dem Werbespot alle Obstsorten, die in dem Multimix sind, aufgeschnitten zeigen, und ich soll mich davon überzeugen, dass das Obst gut aussieht und die richtige Konsistenz hat! Da sind sogar Litschis dabei und, noch schlimmer, Papayas mit diesen glitschigen kleinen Glibberkernen.« Svenja schüttelte sich angeekelt und begann beinahe zu hyperventilieren.

Kundenbewertungen zu "Fremd flirten" von "Anke Greifeneder"

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Bewertung von saskia aus Xanten am 09.07.2010 ***** gut
Stella kann für kurze zeit bei ihrer Freundin Anne in London untertauchen, weil sie vor ihrem Exfreund fliehen will. Um dort hinten über die runden zu kommen, versucht sie ihr Glück als Nanny. Bei ihrer Arbeit lernt Stella den Lord Edward kennen und die Geschichte der beiden nimmt ihren Lauf.
Das Buch von Anke Greifeneder ist nicht wie alle anderen Bücher, es bleibt der Realität nah. Beim Lesen des Buches habe ich jede Seite genossen. Es wird bestimmt nicht das letze Buch von Anke Greifeneder gewesen sein.

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