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| Bewertung von james aus kassel am 18.03.2012 | |
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Bevor man dieses Buch kauft, hat man durch den Titel eine absolute Warnmeldung. "Jetzt kannst du noch." Ich habe es als Mängelexemplar gekauft - 3,99 € - und das war noch zu viel. Die Story an sich ist nicht schlecht. Auch der Schreibstil ist ok und lässt mich dieses Desaster schnell hinter mich bringen. Ich habe mich echt teilweise gelangweilt. Es gibt zwar die ein oder andere, spannende Szene, die aber dieses Buch in keiner Weise nach vorne bringt. Ich weiß schon nicht mal mehr, wer überhaupt schuld ist, mit drin hängt und ob der Täter gefasst oder getötet wird. Ein Buch welches wirklich keinen Eindruck hinterlässt. Man liest es und vergisst es auf der Stelle. Und ich habe mich doch bis zum Schluss durchgekämpft. Wobei mir normaler Weise meine Zeit zu kostbar ist um schlechte Bücher zu lesen - ich habe immer gedacht, da muss doch noch was kommen....es kam aber nichts mehr. SCHADE |
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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 23.12.2011 |
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Zweiter Teil der Serie um die Biochemikerin Emma. Die Ultramarathonläuferin ist gerade auf einem Rennen in Afrika unterwegs, als eine Autobombe neben ihr explodiert und ihr ein Fremder irgendwas injiziert. Durch den Adrenalinstoß wird bei ihr der Reflex des laufens = fliehen verstärkt. Nachdem die Wirkung nachlässt, ist auch schon der Buchtitel passé. Emma eilt nämlich Sumner zu Hilfe, der auf einem Luxusliner nahe Somalia von Piraten umlagert wird. Dieser Weg hin (und nicht weg) macht ¾ des Buches aus. Der Schreibstil ist flüssig, die Handlungsschauplätze zahlreich und natürlich steht da noch die Frage wer steckt hinter den Piraten und der Droge. Insgesamt nur ein solides Werk, ohne Besonderheiten. |
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 |
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besser als der Vorgänger Lauf weil irgendwie realistischer. Wenn auch einige Passagen etwas übertrieben sind, aber das machen andere Autoren auch um zu fesseln. Die Idee mit den Piraten ist ja sehr aktuell gerade und man kann sich gut vorstellen, wie die agieren. Bisschen James Bond mäßig mutet dann manche Szene an, aber das fand ich jetzt nicht besonders schlimm. Die Charaktere bleiben leider wieder etwas flach, da wünsche ich mir (beim evtl. nächsten Band) ein bisschen mehr von. |
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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 12.06.2011 |
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Emma nimmt an einem Ultramarathon teil. Auf der Hälfte der Strecke explodiert eine Bombe, und jemand injiziert Emma ein Medikament, das stark leistungs- und angstfördernd wirkt. Zur gleichen Zeit befindet sich Sumner auf einem Kreuzfahrtschiff- eigentlich, um ihn aus der Schusslinie zu halten. Doch gerade dieses Schiff hat versteckte chemische Waffen an Bord und wird von Piraten angegriffen. In den USA hat Banner gerade alle Hände voll zu tun: jemand will Darkview ausschalten und nimmt sich systematisch jede einzelne Schwachstelle vor- angefangen beim Pipeline-Debakel in Kolumbien. Als er erfährt, dass Sumner in Gefahr ist, will er Emma an Bord schleusen, damit diese den Kampfstoff finden und vernichten kann. Doch das Schiff steht unter Dauerbeschuss, die Amerikaner sind weit entfernt, und es gibt Verräter an Bord… Stilistisch würde ich sagen, hat sich Autorin seit dem ersten Teil verbessert. Das Buch liest sich sehr viel runder und flüssiger. Emma ist allerdings immer noch die absolute Überheldin: weiß alles, kann alles, traut sich als Weiße alleine ist das gefährlichste Land Afrikas, hat noch nie geschossen und lernt es sofort… Vieles an der Handlung ist absolut unglaubwürdig, zB dass sie auf tosender See unter Beschuss auf einer Leiter an der Bordwand hochklettert… die ganze Quallengeschichte war auch eher abstrus. Die Handlung wird sehr in die Länge gezogen, erst das letzte Drittel nimmt wirklich Fahrt auf, und das große Finale nimmt vielleicht 10 Seiten in Anspruch. Außerdem waren Banners Entscheidungen fragwürdig: er will kein Aufsehen erregen, und deshalb schickt er eine vollkommen unerfahrene Zivilistin, an die sich jeder erinnert; anstatt um militärische Hilfe zu bitten? Obwohl hochgefährliche Waffen an Bord sind? Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugt. |
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Bewertung von anyways aus greifswald am 04.02.2011 |
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Emma Caldridge versucht die dramatischen Ereignisse und ihre daraus resultierenden Panickattacken, die die Geiselnahme in Kolumbien bewirkt haben, zu verarbeiten. Wie könnte sie das besser als bei einem Lauf über 100 Kilometer. Sie nimmt am schwersten dieser Läufe teil am Comrades Ultramarathon in Südafrika. Bis zum Kilometer 55 hat sie es mit eher harmloseren Dingen wie geschwollenen Füßen und daraus resultierend blutigen Blasen an denselbigen zu tun. Doch dann wird ganz in ihrer Nähe eine Autobombe gezündet und reißt sie förmlich von den Schuhen. Benommen liegt sie in der Wüste, hört andere Verletzte und sieht andere Teilnehmer des Marathons vorüber gehen. Sie hofft auf Hilfe und die bekommt sie. Weder kann sie das Gesicht und die Statue des vermeintlichen Helfers sehen, noch kann sie sich erklären warum er ihr ohne Worte der Erklärung eine Spritze gibt und sich dann wieder entfernt. Emma ist viel zu verblüfft um Fragen zu stellen. Was auch immer das für ein Mittel war, ihre Beine beginnen abzuschwellen, die Müdigkeit ist wie weggeblasen, dafür sind ihre Ängste verstärkt und sie hat nur noch den Wunsch vom Schauplatz der Detonation zu verschwinden. So läuft sie den Marathon weiter und schafft sogar eine persönliche Bestzeit unter diesen dramatischen Bedingungen. Am Ziel angekommen begibt sie sich sofort ins Krankenzelt und lässt einen Drogentest vornehmen. Dieser fällt zum Glück negativ aus, verdächtig ist nur der enorme Dopamin- und Adrenalinanstieg in ihrem Blut. Beides Medikamente die sehr wohl im Blut vorkommen, in dieser Konzentration aber bei weniger gut trainierten Menschen auch zum Herztod führen könnten. Nachdem Emma die Ergebnisse hat, ruft sie den Mann an, der ihr in Kolumbien schon einmal geholfen hat- Edward Banner, Präsident von Darkview, einer Sicherheitsfirma die auch oft vom Verteidigungsministerium beauftragt wird. Darkview operiert weltweit, z. Zt. liegen ihre Prioritäten unter anderem in der Sicherung von Luxuslinern vor der somalischen Küste. Die einheimischen Fischer haben die Überfischung durch Ausländer satt und wehren sich durch Piraterie. Cameron Sumner, Banners bester Mann für Feldeinsätze, befindet sich gerade an Bord der „Kaiser Franz“, einem verhältnismäßig kleinem Luxuskreuzfahrtschiff. Als dieses von Piraten angegriffen wird, ist schnell klar, dass nicht die Geiselnahme der Passagiere im Vordergrund dieses Gewaltaktes steht, sondern die Fracht des Luxusliners. Angeblich sollen den Impfdosen Ampullen mit dem tödlichen Gift Rizin untergemischt sein. Um das zu beweisen, überredet Banner Emma sich an Bord des Schiffes zu begeben. Sie nimmt den Auftrag an, denn erstens freut sie sich auf ein Wiedersehen mit Cameron und zweitens sind ihre Qualitäten als Biochemikerin gefragt. Abenteuerlustig beginnt sie ihre Reise von Südafrika über Nairobi bis hin zu Mogadishu, der gefährlichsten Hauptstadt der Welt. Jamie Freveletti wird mit „Flieh“ nahtlos an den Erfolg ihres Debütromanes „Lauf“ anknüpfen können. Wobei mir dieser Thriller besser gefällt. Das liegt zum Ersten daran ,das ihre Hauptfigur diesmal nicht allzu sehr in den Vordergrund gestellt wird. Sie hat zwar auch in diesem Teil wieder ähnlich Einfälle á la McGyver , dieses Mal sind sie aber viel realistischer und somit glaubwürdiger. Zum Zweiten stellt uns die Autorin die restlichen Mitglieder der Sicherheitsfirma Darkview wesentlich intensiver vor, mir fiel da nur eine ein wenig überspannte Distanziertheit zwischen den Protagonisten auf. Alles in allem ein lesenswerter Thriller der seine Glaubwürdigkeit durch die jüngste Geschichte moderner Piraterie im Golf von Aden erhält, und eine würdige Fortsetzung, um eine Forscherin mit schweißtreibendem Hobby und einen Hang zur Gefahr, ist. |
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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011 |
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Emma Caldridge, die sympathische Biochemikerin und Ultramarathonläuferin muss diesmal ihrem damaligen Retter Special Agent Cameron Sumner zu Hilfe eilen. Dieser sollte eigentlich, nach den Geschehnissen in Kolumbien, ein Kreuzfahrtschiff bewachen. Dieses wird von Piraten angegriffen. Eine geheimnisvolle Waffe soll sich an Bord befinden, um die sich mehrere Parteien streiten. Eine atemlose Hetzjagd in einem der gefährlichen Gebiete der Welt beginnt. Ob es den beiden auch diesmal gelingt, die biochemische Bedrohung abzuwenden? Das Cover zeigt ein gesplittertes Holzstück. In der aufgebrochenen Mitte steht der Titel des Buches in leuchtend roten Buchstaben, welches einen sehr guten Kontrast zu den ansonsten eher düsteren Farben bildet. Eine objektive Meinung kann ich diesmal leider nicht abgeben, da ich nach der Fortsetzung gegiert habe und sie egal in welcher Aufmachung gekauft hätte. Jamie Frevelettis Fortsetzung zu Lauf, ist genauso spannend, mitreißend, aber auch witzig und vorallem unterhaltsam wie der erste Teil. Die Personen, die schon im ersten Teil gut ausgearbeitet waren, sind es auch diesmal wieder. Die Charaktere sind bildlich beschrieben und der Leser kann sich gut in sie hineinversetzen. Schon ab der ersten Seite wird die Spannung aufgebaut und durch den häufigen Wechsel der Orte noch erhöht. Das gewählte Thema - Piratenüberfälle in den Gewässern von Somalia - könnte nicht aktueller sein und die Autorin setzt es wunderbar um. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Mein Fazit: Ein wunderbar spannendes Buch, aber zum besseren Verständins der Zusammenhänge sollte Lauf bekannt sein. |
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Bewertung von ChrischiD aus NRW am 01.01.2011 |
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Emma Caldridge läuft gerade einen Marathon in Südafrika, als eine Autobombe in ihrer Nähe explodiert und sie plötzlich etwas gespritzt bekommt. Jedoch kann sie weder ihren Angreifer sehen, noch im Nachhinein identifizieren, was ihr verabreicht wurde. Alles wird noch mysteriöser, als sie auf ein Schiff geschleust wird, auf dem es eine chemische Waffe geben soll, die Emma entschärfen muss. Doch so einfach wie es erscheint ist dies Unterfangen nicht, denn Piraten sind drauf und dran das Schiff und die Besatzung zu übernehmen... 'Flieh' ist nach 'Lauf' der zweite Thriller um die Chemikerin Emma Caldridge. Leider muss man anmerken, dass die Lektüre dieses zweiten Bandes um einiges schwerer fällt, wenn man den ersten nicht gelesen hat. Es wird oft auf Vergangenes verwiesen, was als bekannt vorausgesetzt wird, so dass jemand, der den ersten Band nicht kennt, keine Zusammenhänge erschließen kann und somit offen Fragen zurück bleiben. Hin und wieder werden Ereignisse aus dem ersten Band aufgegriffen und auch etwas näher erklärt, so dass der Hintergrund klar wird, aber leider nicht immer. Lässt man diesen negativen Aspekt außen vor und betrachtet dieses Buch als eigenständiges Werk, so muss man jedoch sagen, dass es sich um einen hervorragenden Thriller handelt. Der Schreibstil ist eingänglich und flüssig, so dass man dem Geschehen an sich gut und schnell folgen kann. Sowohl die Ereignisse, als auch die Charaktere sind ausreichend und detailliert beschrieben, so dass man sofort ein Bild vor dem inneren Auge hat und sich die Szenen ohne Probleme vorstellen kann, manchmal sogar der Meinung ist, selber dabei zu sein. Von Beginn an wird die Spannung aufgebaut, die zu keinem Augenblick nachlässt, sondern, im Gegenteil, immer weiter hochgeschraubt wird, bis sie sich am Ende in einem finalen Showdown entläd und alle Anspannung von dem Leser abfallen lässt, denn unbewusst fiebert man immer mehr mit und kann sich kaum von der Lektüre los reißen, man vergisst einfach alles um sich herum und ist vollends in der Geschichte gefangen, so lange, bis man erlöst wird und erfährt, wie alles ausgeht. Definitiv ist dieser Thriller empfehlenswert, doch man sollte auf jeden Fall zunächst den ersten Band lesen, bevor man sich an diese Lektüre begibt. |
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| Bewertung von Hardy aus Sonthofen am 14.11.2010 | |
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Emma, eine Biochemikerin wird Opfer eines mysteriösen Anschlages. Ihr wird ein Mittel gespritzt, dass sie plötzlich während eines Ultramarathons ungeahnte Laufgeschwindigkeit entwickeln läßt. Währenddessen versuchen Piraten vor Somalia im Auftrag eines europäischen Verbrechers ein Kreuzfahrtschiff zu kapern. Doch an Bord befindet sich der Mitarbeiter einer amerikanischen Sicherheitsfirma. Dieser organisiert eine Verteidigung und geht damit den Piraten gehörig auf die Nerven. Der Chef der Sicherheitsfirma sich derweil diversen Schwierigkeiten gegenüber. Ein Untersuchungsaussschuss und der Versuch eines afrikanischen Warlords, in Auszuschalten jagen die Handlung quer um den Globus. Doch der wahre Grund für all den Ärger ist eine gefährliche Chemikalie, die sich versteckt an Bord des Kreuzfahrtschiffes befindet. Emma muss an Bord, um die Chemikalie zu finden..doch dazu muss sie an den Piraten vorbei... Die Autorin hat viel in die Handlung gepackt, Spannung zu erzeugen. Doch so richtig gelungen ist es ihr nicht. Zuviele Klischees, zuviel Ähnliches aus anderen Büchern und Filmen übernommen. Vieles wirkt aufgesetzt und unlogisch. Um Spannung zu erzeugen, erscheinen immer wieder neue Figuren, die einfach nicht sauber genug in die Geschichte eingebaut sind. Zu viele Handlungsstränge (FBI, Piraten, Waffenhändler, Politiker, Chemieindustrielle...usw.) helfen da nicht wirklich weiter. Gewöhnliche Thrillerunterhaltung ohne allzu viel Anspruch. Hinzu kommt noch, dass das Buch sozusagen ein Fortsetzungsroman ist.Allzu oft wird Bezug auf das erste Buch ("Lauf") genommen, wer das nicht kennt, ist etwas im Nachteil. Es fehlt an wirklicher Spannung, das Buch plätschert so dahin...popcorn-thriller. |
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| Bewertung von urmeli am 11.11.2010 | |
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Während die Chemikerin Emma Caldridge in Südafrika an einem Ultra-Marathon teilnimmt, explodiert kurz vor ihrem Eintreffen eine Bombe. Sie wird durch die Luft geschleudert und bleibt besinnungslos liegen. Sie merkt jedoch noch, wie ein Unbekannter ihr eine Substanz spritzt. Eigentlich müsste sie es sofort der Polizei meldet, doch sie fühlt sich großartig und will auf jeden Fall den Marathon zu ende laufen. Im Ziel lässt sie sich untersuchen. Ihr wurde eine extrem leistungsfördernde Substanz verabreicht, die jedoch nicht als Doping zu werten ist. Dieses Mittel wurde im selben Pharmakonzern entwickelt, für das sie ein anderes Medikament untersucht hat und als nicht wirksam beurteilt hat. Zeitgleich gerät Cameron Sumner auf dem Kreuzfahrtschiff Kaiser Franz im Golf von Aden, vor der somalischen Küste, unter Piratenbeschuss. Sumner hat (in dem Buch Lauf beschrieben) Emma Caldrigde in Kolumbien das Leben gerettet. Als nun Emma von ihrem Arbeitgeber Darkview erfährt, das sich auf dem Kreuzfahrtschiff möglicherweise eine chemische Waffe befindet und sie als Chemikerin helfen kann, versucht sie mit allen Mitteln auf dieses Schiff zu gelangen. Auf dieser gefährlichen Reise trifft sie auch den Konzernchef des Pharmaunternehmens wieder. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Pharmaunternehmen und der chemischen Waffe? In den USA haben der Chef von Darkview, Banner, und seine Stellvertreterin Stromeyer mit Anschuldigungen zu den Vorfällen in Kolumbien (Vorgängerroman Lauf) zu kämpfen. Es wird mit politischen wie auch mit persönlichen Mitteln und sogar Mordversuchen die Zerschlagung von Darkview versucht. Ein spannender Krimi, aufgebaut wie ein Actionfilm, in dem es nicht nur um Morde geht, sondern auch um die politische Lage in Somalia, die Piraterie, Doping und Medikamentenversuche an Menschen geht. Den Buchtitel Flieh finde ich nicht passend, das Cover des Taschenbuches dagegen sehr gelungen. |
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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 16.10.2010 |
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Emma ist nicht nur Biologie- und Chemieexpertin, sondern auch sehr sportlich. Bei einem Ultramarathon wird ihr ein geheimnisvolles Mittel gespritzt. Dieses setzt bei ihr ungeahnte Laufkräfte frei. Gleichzeitig wird ein Luxuskreuzfahrtschiff am Horn von Afrika von Piraten bedroht. An Bord ist Cameron, ein Sicherheitsexperte und alter Freund von Emma. Er soll eine geheime Chemiewaffe entschärfen. Emma soll ihm dabei helfen. Doch dafür muss sie zunächst an Bord des Schiffes gelangen... Dieses ist das zweite Buch von Jamie Freveletti, die selbst Ausdauersportlerin ist. Ausdauer hat sie auch mit diesem zweiten Buch um Emma und Cameron bewiesen. Man merkt, dass sie sich weiter entwickelt hat. Das Buch liest sich flüssig und spannend, keine Längen, guter Satzbau, guter Aufbau der Geschichte. Trotz der vielen unterschiedlichen Handlungsebenen kommt keine Verwirrung auf und man kann der Entwicklung der Ereignisse gut folgen. Die Charaktere sind vielleicht etwas oberflächlich beschrieben, aber für einen solchen Krimi muss man auch nicht so wahnsinnig tief in die Psyche der handelnden Personen eintauchen. Dafür sind die Gegebenheiten in Afrika und die damit verbundenen politischen bis kriegerischen Probleme gut und glaubhaft aufgearbeitet. Fazit: ein spannender Krimi abseits typischer amerikanischer Serienkiller. Wir dürfen auf mehr Lesestoff um die Protagonisten hoffen. |
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