Finsternis in Breslau - Krajewski, Marek

Marek Krajewski 

Finsternis in Breslau

Ein Kriminalroman mit Eberhard Mock. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Poln. v. Schulz, Paulina
Broschiertes Buch
 
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Finsternis in Breslau

Breslau, 1937. In einem heruntergekommenen Hotel wird eine junge Frau ermordet aufgefunden. Auf der Jagd nach dem Mörder kommt Mock mit der Unterwelt, aber auch mit höchsten gesellschaftlichen Kreisen in Berührung. Als er zwei Jahre später, mittlerweile nach Lemberg versetzt, zusammen mit Kommissar Popielski ein Ungeheuer jagt, das wie der Minotauros Jungfrauen tötet, kommt ihm sein früherer Fall wieder in den Sinn.


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 349 S. 191 mm
  • Seitenzahl: 349
  • dtv Taschenbücher Bd.21347
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 120mm x 22mm
  • Gewicht: 250g
  • ISBN-13: 9783423213479
  • ISBN-10: 3423213477
  • Best.Nr.: 33362123
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.04.2012

Zwei Mann, ein Mord
Der neue und letzte Breslau-Krimi von Marek Krajewski

Diesmal gibt es eine Rahmenhandlung und einen retrospektiven Blick, ansonsten scheint alles wieder so zu sein, wie man es aus Marek Krajewskis früheren Breslau-Krimis kennt: Am ersten Tag des Jahres 1937 wird in einem kleinen, schäbigen Hotel die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Alles deutet darauf hin, dass sie eine Ausländerin gewesen ist, und sie ist so verstümmelt, dass es selbst einem so routinierten Ermittler wie Eberhard Mock die Sprache verschlägt.

"Das Opfer wurde erwürgt. Es wurde vergewaltigt, dann wurde ihm das halbe Gesicht abgebissen, schließlich wurde es erstickt", erklärt ihm der an den Tatort gerufene Arzt. Vermutlich war die Tote eine Polin, zumal sie, wie man bald weiß, mit dem Zug aus Lemberg gekommen ist. War sie womöglich auch eine Spionin? Hat der Mord politische Hintergründe? Das soll Eberhard Mock möglichst schnell herausfinden, und dazu reist er nach Polen.

So beginnt die Haupthandlung des sechsten und letzten Teils von Krajewskis erfolgreicher Krimireihe. Sein Titel "Finsternis in Breslau" hat zwar die übliche …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Recht angetan zeigt sich Marta Kjowska vom letztem Teil von Marek Krajewskis erfolgreicher Krimireihe um den Ermittler Eberhard Mock. Ein bestialischer Mord an einer jungen Frau in einem Breslauer Hotel im Jahr 1937 bildet hier den Ausgangspunkt für eine abgründige Krimihandlung, die Mock nach Lemberg führt, wo er zusammen mit seinem polnischen Kollegen nach dem Täter jagt. Kjowska schätzt die düstere Atmosphäre, die Krajewski vor dem Hintergrund des aufkommenden Faschismus erzeugt. Besonders hebt sie die präzise historische und topographische Beschreibung Lembergs hervor. Weniger überzeugend findet sie die Idee, dass Mocks polnischer Kollege eine fast "klonartige Ähnlichkeit" zu diesem aufweist. Ein deutlicherer Kontrast hätte in ihren Augen hier für mehr "Spannung oder Komik" sorgen können.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Mit Finsternis in Breslau ist Marek Krajewski ein spannender Fortsetzungsroman über seinen Kommissar Eberhard Mock gelungen - eine Geschichte, die den Leser fesselt. "
Nordlicht 05.04.2012

»Ein weiterer spannungsgeladener Fall aus der Serie um Eberhard Mock, bei dem diesmal nicht nur Mock im Focus steht. Nichts für schwache Nerven.« Detlef Richter, leser-welt.de 06.09.2012
Marek Krajewski, geb. 1966, ist Altphilologe und Dozent an der Universität Wroclaw.

Leseprobe zu "Finsternis in Breslau" von Marek Krajewski

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Kundenbewertungen zu "Finsternis in Breslau" von "Marek Krajewski"

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Bewertung von MaWiOr aus Halle am 06.03.2012 ***** sehr gut
Bereits mit seinen erfolgreichen Krimis „Gespenster in Breslau“ (dtv 21150), „Tod in Breslau“ (dtv 21181), „Festung in Breslau“ (dtv 21182) und „Pest in Breslau“ führte der polnische Autor Marek Krajewski (Jg. 1966) den Leser in die 30er Jahre von Breslau, jener Stadt mit der wechselvollen deutsch-polnischen Geschichte.

Krajewskis neuer Roman „Finsternis in Breslau“ beginnt am 9. Mai 1939, also knapp vier Monate vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen. Abwehroffizier Eberhard Mock, zwischenzeitlich nach Lemberg versetzt, jagt mit dem Polizeikommissar Edward Popielski ein Ungeheuer, das wie der Minotauros aus der griechischen Mythologie Jungfrauen tötet.

Bei seinen Ermittlungen kommt Mock ein früherer Fall in den Sinn, der über zwei Jahre zurückliegt. Damals wurde am Neujahrstag 1937 in Breslau die Leiche einer jungen Frau in einem heruntergekommenen, verrufenen Hotel aufgefunden: brutal zugerichtet und vergewaltigt. Mock, voller Abneigung gegen die neue Ordnung, gegen Gestapo-Intrigen und die Faschisten an der Macht, begab sich damals auf die schwierige Suche nach dem Mörder.

Unermüdlich zog Mock, angetrieben von seinem manischen Gerechtigkeitssinn, nicht nur durch die Unterwelt von Breslau, sondern kam bei seinen Nachforschungen auch mit den höchsten gesellschaftlichen Kreisen in Berührung. Seine teilweise unkonventionellen Er-mittlungen führten ihn zwar tatsächlich auf die Spur des Mörders, aber er konnte ihn nicht dingfest machen. Gibt es nun einen Zusammenhang zwischen den Verbrechen in Breslau und Lemberg?

Mit „Finsternis in Breslau“ ist Marek Krajewski ein spannender Fortsetzungsroman über seinen Kommissar Eberhard Mock gelungen. Eine Geschichte, die den Leser fesselt und ihn verschlingt.

Manfred Orlick

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