Feuchtgebiete - Roche, Charlotte

Feuchtgebiete

Charlotte Roche 

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Feuchtgebiete

Nach einer missglückten Intimrasur liegt die 18-jährige Helen auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Dort widmet sie sich jenen Bereichen ihres Körpers, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten. Kaum ein Buch hat in den letzten Jahren soviel Aufsehen erregt wie dieses. Es wurde verrissen, missverstanden, in den Himmel gelobt und als Befreiungsschlag gefeiert. Es hat eine Debatte ausgelöst und wurde auf die Bühne gebracht: eine einzigartige Erfolgsgeschichte!


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2009
  • 16. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 224 S.
  • Seitenzahl: 224
  • Ullstein Taschenbuch Nr.28040
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 120mm x 25mm
  • Gewicht: 236g
  • ISBN-13: 9783548280400
  • ISBN-10: 3548280404
  • Best.Nr.: 26382042
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.12.2008

Untenrum nicht ganz reinlich
Vier Bestseller 2009, denen man es nicht zugetraut hätte
Charlotte Roche: Feuchtgebiete. Roman
Erfolge haben viele Väter. Bei diesem Überraschungserfolg sind auch ein paar Mütter dabei. Eine der Mütter ist die Hygiene. Sie hat dafür gesorgt, dass das Kind sich nicht gern wäscht. Untenrum. Einer der Väter ist Comedian. Er hat dem Kind beigebracht, wie man das Prinzip Pleiten, Pech und Pannen durch alle Körperöffnungen dekliniert. Außerdem hat er eine Affäre mit der besten Freundin der Hygiene angefangen, der Peinlichkeit. Dadurch wurde das Kind ein altkluges Scheidungskind. Alles, was sein haltloses, schamloses Plappermaul über die Körperöffnungen, über das Peinliche, das Unhygienische und die Pannen beim Sex ausplauderte, diente nun nicht nur der Erheiterung des Publikums. Sondern auch seiner Erbauung. Es durfte nun über die Slapstick-Nummern der frühreifen Göre mit Duschköpfen und anderen Requisiten zugleich lachen und weinen, denn in allen diesen Verrenkungen und Pointen waren ja die Hilferufe eines traurigen Scheidungskindes nicht zu überhören, das keine Selbstverstümmelung scheuen würde, wenn es dadurch nur …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 16.04.2008

Da kommt Mutter Natur!
Was macht den Roman "Feuchtgebiete" so erfolgreich?

Ob Helen Behmel die Sängerin Eva Kurowski kennt? Die achtzehnjährige Helen, Ich-Erzählerin von Charlotte Roches Roman "Feuchtgebiete", verbringt lange und schmerzhafte Tage im Krankenhaus, Tage, an denen sie zum Nichtstun verdammt ist. Aber seltsamerweise sieht Helen Behmel nicht fern, sie liest nicht, sie hört auch keine Musik. Das hat seinen Grund: Helen Behmel beschäftigt sich nur mit sich selbst, mit ihrem Körper und ihrem Intimleben. Ist Helen Behmel eine ganz normale Jugendliche? Jedenfalls ist ihre Geschichte für viele Leser so interessant, dass sich "Feuchtgebiete" innerhalb weniger Wochen mehr als vierhunderttausend Mal verkauft hat.

Allein mit der TV-Prominenz der Autorin ist das nicht zu erklären. Nein, dieser Erfolg hat viele Mütter. Zum Beispiel Mutter Natur: "Da kommt Mutter Natur / Mein Gott, wie die aussieht! / Die Beine nicht rasiert / und unterm Arm so ein dicker Strauch!" So beginnt ein Lied der Bochumer Sängerin Eva Kurowski, das Helen Behmel, die auf ihrem Krankenlager melancholisch Erinnerungen an ihre erste Intimrasur pflegt, eigentlich …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
"Ich benutze mein Smegma wie andere ihre Parfümflakons. Mit dem Finger kurz in die Muschi getunkt und etwas Schleim hinters Ohrläppchen getupft und verrieben. Wirkt schon beim Begrüßungsküsschen Wunder." Grimmepreisträgerin Charlotte Roche hat ihren ersten Roman geschrieben, und der Plot von "Feuchtgebiete" ist schnell erzählt: Nach einer missglückten Arschrasur liegt die 18-jährige Helen mit einer Analfissur im Krankenhaus. Sie nutzt die Tage auf der Station, um einen Plan zu schmieden, der ihre geschiedenen Eltern wieder zusammenbringen soll. Vor allem aber experimentiert sie mit allen Körperöffnungen, lebt ihre ganz eigenen Vorstellungen von Sexualität und Hygiene und irritiert damit den Krankenpfleger Robin. Hämorrhoiden, Analverkehr, Toilettenexperimente, ausgefallenere Masturbationsvarianten: Atemlos und mit schmuckloser, sehr direkter Sprache hetzt Roche von Tabu zu Tabu. Manchmal müssen Neologismen her, wenn dem Duden bei Roches Detailverliebtheit die Worte ausgehen. Für verkrustete Spermareste unterm Fingernagel etwa führt sie das Wort Sexandenkenkaubonbon ein. Doch die Schockeffekte sind keine billige Provokation - eigentlich setzt Roche mit ihrer Heldin nur um, was bereits seit '68 in Sachen Gleichberechtigung von Frauen gefordert wird. Und dann liest sich das Smegma hinterm Ohrläppchen als Plädoyer für ein positives Verhältnis zum eigenen Körper und zur Sexualität. (cs)

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Um es mal klar zu stellen: Die Rezensentin Franziska Seyboldt ist Praktikantin der taz, und ihr Einspruch gegen manche säuerliche Kritiker des Buchs hat umso mehr Autorität, als sie sich das Buch anders als die Damen und Herren Großkritiker selbst gekauft und aus eigenem Antrieb gelesen hat. Es sei möglicherweise kein großes literarisches Werk, meint die Rezensentin. Aber ursprünglich hätte es wohl auch ein Sachbuch werden sollen, weshalb die Romanhandlung als eher notdürftig drum herum gestrickte Leseerleichterung zu verstehen sei. Wichtig aber sei das Buch allemal, schreibt Seyboldt, auch mit Rekurs auf die zahlreichen Kritiker und Verächter des Buchs. Vor allem für junge Frauen im Teenagerageralter. Denn es mache Front gegen die allgegenwärtige kapitalistische Zurichtung der Frauen zum makellosen, auf die Begehren der Männer und des Marktes ausgerichteten Objekt. Aber auch für erwachsene Frauen, die längst "Freundschaft mit ihren Körperflüssigkeiten" geschlossen haben, ist das Buch der Einschätzung der Rezensentin zufolge wegen seiner Sextipps und anderer nützlicher Tabubrüche eine Bereicherung. Schon, weil es unserer sexualisierten Gesellschaft das Aseptische und auch Asexuelle ihres Sex-Konzepts vor Augen führe.

© Perlentaucher Medien GmbH

„Extrem drastisch. […] So richtig heiß wird die Story allerdings deshalb, weil es sich bei den Feuchtgebieten ihres Romans exakt um die Feuchtgebiete handelt, die Frau nun mal hat. Und Roche schreibt darüber sehr offen, sehr detailliert, sehr drastisch, ohne Scham. […] Das fällt aber auch nur deswegen auf, weil der Roman ansonsten stilistisch über alle Zweifel erhaben ist.“
KÖLNER STADT-ANZEIGER

„Charlotte Roche ist etwas fast Unmögliches gelungen. Sie versöhnt uns mit dem Beschämenden, bei dem alle Verführung anfängt. […] ‚Feuchtgebiete’ ermächtigt zum Spiel mit der individuellen Versehrtheit und ermutigt den kunstlosen Sexus, endlich erwachsen zu werden.“
FAS

Schlagfertig, witzig und charmant. […] Laut, selbstbewusst, herausfordernd. So offensiv geben sich nur wenige der jungen Autorinnen.“
STERN

„Es ist ein Buch das polarisiert. Das viele genial und manche einfach nur eklig finden.“
ZEIT MAGAZIN

„Es braucht nicht selten viele Kapitel, bis sich ein Romanheld das Herz des Lesers erobert hat. Helen Memel schafft das nach den ersten drei Sätzen. […] Sympathisch! […] Doch mit der rotzig-trotzigen Art, in der Charlotte Roche erzählt, ist „Feuchtgebiete“ nicht vulgär, sonder witzig.“
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE

„Ihr erstes Buch: Total unter der Gürtellinie. Und lustig.“
ANNABELLE

„Ein bemerkenswertes Mädchen, diese Helen.“
TAZ

„Ein schamhaarsträubendes Buch.“
PARK AVENUE

„Radikal, drastisch und ebenso zart. Ich erinnere mich nicht, ein Debüt-Manuskript in der Hand gehabt zu haben, so sicher, so mutig und so voller Gegenwart wie dieses.“
ROGER WILLEMSEN

„Ernsthafte Literatur“
DIE WELT

„Charlotte Roche hat mit Helen Memel eine extreme Kunstfigur geschaffen, ein Wesen, das berührt und schockiert.“
FAZ

„Charlotte Roche hat eindeutig Talent, was das Schreiben betrifft, aber ihr Buch sollte man nicht mit vollem Magen lesen. Kurzum: Es ist gut, aber eklig.“
MYSELF

"Radikal, drastisch und ebenso zart. Ich erinnere mich nicht, ein Debüt-Manuskript in der Hand gehabt zu haben, so sicher, so mutig und so voller Gegenwart wie dieses." Roger Willemsen

Das neue Parfüm

Comedy total: Charlotte Roche und ihre „Feuchtgebiete”

In den Jahren 2005 und 2006 tourte die Fernsehmoderatorin Charlotte Roche, deren Musiksendung „Fast Forward” vom Sender VIVA Ende 2004 abgesetzt worden war, unter wechselnder Begleitung männlicher Schauspieler durchs Land. Ihr war, darf man vermuten, als PDF-Datei im Internet (denn die gibt es) eine Dissertation der Urologischen Poliklinik rechts der Isar der Technischen Universität München aus dem Jahr 1978 in die Hände gefallen. Charlotte Roche collagierte aus dieser Dissertation einen Text, mit dem sie Heiterkeitserfolge erzielte, denen – zumal im männlichen Publikum – ein mehr oder weniger leichter Hauch von Unwohlsein beigemischt war.

Die Dissertation trug den Titel „Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern” und berichtete über 16 Fälle aus den Jahren 1966 bis 1972, in denen Männern verschiedenen Alters der „Kobold”-Staubsauger der Firma Vorwerk & Co. zum Verhängnis geworden war: „Wie die eingehende Exploration einiger Patienten ergeben hat, führen die Patienten den nicht erigierten Penis in den Ansaugstutzen ein (in erigiertem Zustand ist dies nicht möglich). Durch den Luftstrom wird der Penis in Vibration versetzt und erigiert. Mit zunehmender Erektion wird der Sog stärker, und schließlich wird der ganze Staubsauger an den Unterleib gepresst und der Penis völlig in den Ansaugstutzen gezogen. In diesem Augenblick kommt er mit dem rotierenden Propeller in Berührung und wird, je nach Motorisierung und Schnelligkeit des Abwehrreflexes, der Länge und dem Erektionszustand unterschiedlich traumatisiert.”

Lob des schmutzigen Körpers

Für die Traumatisierung und die Ausmaße der unfreiwilligen Selbstverstümmelungen bringt die Dissertation eindrucksvolle Belege. Charlotte Roche aber hatte für ihren Leseabend etwas anderes im Auge: das komische Potential der Nüchternheit und Präzision, die wissenschaftliche Beschreibungsprosa auch im Blick auf groteske Verwundungen aufzubringen vermag. Und das komische Potential der Erklärungen, die die Patienten, um ihre Verletzungen plausibel zu machen, den Ärzten vortrugen.

Ihre Idee war einfach, aber doppelt gestrickt: Zum einen lebte das Rezitationsprogramm von der Ausdehnung des im deutschen Fernsehen altehrwürdigen Formats „Pleiten, Pech und Pannen” auf das Feld der Sexunfälle. Zum anderen machte es sich eine Technik zunutze, die etwa Harald Schmidt in seiner Late Night Show immer wieder erfolgreich angewandt hatte, wenn er per Zitat scheinbar weit entfernte Kultursphären miteinander verkuppelte, also etwa Kants Begriffsarchitektur in der „Kritik der reinen Vernunft” nachbaute oder klassische Dramen mit Playmobil-Figuren nachspielte.

In diesem Frühjahr macht Charlotte Roche mit dem zur Leipziger Buchmesse erschienenen Roman „Feuchtgebiete” (DuMont Buchverlag, Köln 2008. 220 Seiten, 14,90 Euro) Furore. Innerhalb von vier Wochen sind 400 000 Exemplare verkauft worden, auf der Spiegel-Bestsellerliste belegt das Buch in der Rubrik Belletristik den ersten Platz. Selbst im internationalen Internethandel belegt es, obwohl bisher noch nicht in andere Sprachen übersetzt, beim Anbieter Amazon in mehreren Ländern den Spitzenplatz. Im deutschen Fernsehen gibt es kaum eine Talkshow, in der sie nicht schon zu Gast war. Und weil hier eine versierte und vielfach ausgezeichnete Fernsehmoderatorin einen Bestseller gelandet hat, liegt die Versuchung nahe, den Erfolg des Buches vor allem der Medienpräsenz der Autorin zuzuschreiben – und dem Prinzip „Sex sells”.

Denn der Titel „Feuchtgebiete” des knallig tiefrosa gewandeten Buches spielt zwar auch mit der Assoziation an den tropischen Regenwald, verspricht aber vor allem die Erkundung der Feuchtgebiete, Ausscheidungen und Flüssigkeiten des weiblichen Körpers. Aber der Roman, der aus dieser Feier des Feuchten erwächst, hat mit Büchern wie „Das Delta der Venus”, in denen einst Anaïs Nin das Über-die-Ufer-Treten der weiblichen Sexualität beschwor, wenig zu tun. Denn Charlotte Roche hat für den Plot ihres Romans das Comedy-Prinzip ihres Rezitationsabends über die Männer und den Staubsauger „Kobold” beibehalten. Ihre Heldin, die 18-jährige Schülerin Helen Memel, ist mit den „Pleiten, Pech und Pannen”-Helden aus der Welt der Sexunfälle verwandt. Sie leidet von Kindheit an unter Hämorrhoiden und liegt im Krankenhaus, weil sie sich bei der Intimrasur im Analbereich selbst verletzt hat.

Aber sie ist mit ihrer Wunde und in ihrem Krankenhausbett nicht die Dumme und wird auch nicht in eine Parodie wissenschaftlicher Prosa verpackt. Anders als die verschämten Männer in der Staubsauger-Rezitation ist die junge Ich-Erzählerin des Romans ein gänzlich schamloses Plappermaul. Mit den Staubsauger-Vertretern hat sie allenfalls die Grundgesetze der Werbesprache, die Rhetorik des Anpreisens gemein. Denn sie hat eine Botschaft. Und diese Botschaft heißt: Nichts geht über Analsex, und nichts ist bekämpfenswerter als der Terror der „Hygienefanatiker”. Von der Comedy-Welt übernimmt das schamlose Plappermaul die Neigung zu Anekdote, Sketch, Kalauer und Pointe und als deren ideales Biotop die Krankenhauswelt, in der sich alles um den Körper dreht.

Doch mit ihrer Botschaft ist es der Heldin bitter ernst. Auf dem Umschlag des Buches steht: „Hygiene wird bei mir kleingeschrieben.”Und im Buch nimmt der Aufstand gegen die Konventionen der Hygiene im Intimbereich das einschmeichelnde Genre der Ratgeber-Literatur in seinen Dienst. In dem kennerschaftlichen Ton, in dem sich früher Hausfrauen Geheimrezepte beim Einkochen von Äpfeln zugeflüstert haben mögen, gibt hier die junge Heldin Tipps für die möglichst effektive Konservierung des Eigengeruchs der Geschlechts- und Ausscheidungsorgane.

Über nichts jauchzt sie mehr, als wenn es ihr gelingt, dem Kampf der Mitmenschen – sie ist im Krankenhaus – und zumal der eigenen Mutter gegen Schmutz und Ansteckungsgefahren ein Schnippchen zu schlagen und mittels der eigenen Ausscheidungen möglichst viele Bakterien durch die Umwelt zirkulieren zu lassen. Schon dass man sich überhaupt wäscht, fällt bei ihr unter die Rubrik Waschzwang. Helen Memel, nicht eben subtil nach dem Urbild irdischer weiblicher Schönheit benannt, ist als lustvoll sich selbst feierndes Monstrum konstruiert, das alle Schwellen des Ekels und der Peinlichkeit übertritt, die als Errungenschaften im Prozess der Zivilisation gelten. Und die Schöpferin dieses Monstrums – feiert einen der größten Verkaufserfolge in der jüngeren Geschichte des deutschen Buchmarktes.

Es gab schon einmal ein auf Gerüche spezialisiertes Monstrum in der deutschen Bestsellerwelt: Jean-Baptist Grenouille, den Helden in Patrick Süskinds 1985 erschienenem Roman „Das Parfüm”. Grenouille erschien seiner Amme als Teufelskind, weil er ihr als geruchslos erschien. Umso ausgeprägter war dann später seine feine Nase. Kein Mädchenduft entging ihr, und kein duftendes Mädchen entging Grenouille, wenn er auf der Suche nach dem Stoff für die Schaffung eines neuen Parfüms war.

Grenouille vernichtete die Körper der Mädchen, um ihren Duft seinen Essenzen zuzuführen. Er war als Allegorie des Genies und Schöpfer des vollkommenen Kunstwerks, das aus der Zerstörung der Natur erwächst, ebenfalls ein nicht sehr subtil konstruiertes Monster. Aber er besaß einen großen Vorzug: Er verknüpfte die Hohlform des Künstlerromans mit einer ungeheuren Aufwertung des traditionell niedersten aller Sinne, des Geruchssinns. Auch darum kam er als ein Bastard, der nach seiner Geburt aus stinkenden Fischköpfen hervorgezogen wurde, in die feine Welt seiner Kunden.

Charlotte Roche hat ihrem Anti-Parfüm-Roman, der den Eigengeruch des Körpers und die darin enthaltene sexuelle Attraktion als das beste Parfüm feiert, eine melodramatische Maske übergeworfen. Die junge Helen ist ein Scheidungskind, das partout ihre Eltern wieder zusammenbringen will, und zwar im Krankenhaus, in Sorge um die gemeinsame Tochter vereint und versöhnt. Darum muss sie mit derb-drastischen Mitteln ihre Wunde möglichst lange offenlassen: Ihre Selbstverstümmelung ist aus der Sehnsucht des Scheidungskindes nach der heilen Familie geboren.

Wenn irgendwo das Erfolgsgeheimnis dieses anti-hygienischen Romans liegt, dann gewiss nicht in diesem Familienmelodram, an dessen Ende das Happy End der Tochter mit dem verständnisvollen Pfleger Robin steht. Denn man muss dem Plappermaul dieses Scheidungskindes nicht lange zuhören, um zu begreifen: Es leidet in Wahrheit nicht an seinen Eltern. Es leidet an Heidi Klum. Es ist von seiner dreißigjährigen Autorin eigens als obszöne 18-Jährige erfunden worden, um den Mädchen, die nach Castingshows wie „Deutschland sucht das Supermodel” anstehen, eine möglichst rabiate Gegenfigur anzubieten.

Das unhygienische Monstrum

Das Comedy-Format der Bekenntnisse eines unhygienischen Monstrums hat deshalb mit der Literatur der sexuellen Entgrenzung und Verausgabung, mit der Anbetung des Eros von de Sade bis George Bataille wenig zu tun. Nur beiläufig, wie ein müde-gelangweilter Barpianist, klimpert Charlotte Roche, wenn ihre Heldin gegen die scheinheilige Mutter und die Kruzifixe im katholischen Krankenhaus wettert, auf der Klaviatur der Blasphemie. Und literarischen Glanz strahlt die schlichte, neckische Prosa dieses Romans schon gar nicht aus. Dafür umso mehr polemische Energie gegen die Heidi-Klum-Welt, gegen die reine, schöne Körperoberfläche. Zu allem gibt es bei Charlotte Roche das monströse Gegenstück: zu den langen Wimpern, zum Kult des Kopfhaars in der Werbefotografie, zur weiblichen Rasur der Achseln, zu den kalkulierten Effekten der Ausstellung des eigenen Körpers.

Es mag sein, dass zum Erfolg dieses Buches auch sein Kokettieren mit den marktgängigen Sexratgebern beiträgt. Aber wie man als Frau am besten mit Duschköpfen masturbieren kann, ließe sich wahrscheinlich notfalls auch anderswo erfahren. Und womöglich findet die grob-radikale Propaganda für das Ungewaschensein weniger Nachahmerinnen, als die kulturkritische Sorge befürchten mag. Sie ist im Übrigen eher notdürftig in einen Ich-auch-Feminismus eingebettet, der die traditionell männliche Domäne zwischen laxer Hygiene und forcierter Unsauberkeit erobern will.

Das Lachen über den Anti-Parfüm-Roman, zumal wenn die Autorin ihn in einer ihrer Lesungen vorstellt, ist halb peinliches Berührtsein, halb Genuss an der polemischen Energie. Der Druck der Heidi-Klum-Welt muss schon sehr stark sein, wenn ihm ein solch überkandidelter Comedy-Auftritt des schmutzigen Körpers so erfolgreich als Polemik gegenübertritt. LOTHAR MÜLLER

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"Extrem drastisch. [...] So richtig heiß wird die Story allerdings deshalb, weil es sich bei den Feuchtgebieten ihres Romans exakt um die Feuchtgebiete handelt, die Frau nun mal hat. Und Roche schreibt darüber sehr offen, sehr detailliert, sehr drastisch, ohne Scham. [...] Das fällt aber auch nur deswegen auf, weil der Roman ansonsten stilistisch über alle Zweifel erhaben ist." KÖLNER STADT-ANZEIGER "Charlotte Roche ist etwas fast Unmögliches gelungen. Sie versöhnt uns mit dem Beschämenden, bei dem alle Verführung anfängt. [...] ,Feuchtgebiete' ermächtigt zum Spiel mit der individuellen Versehrtheit und ermutigt den kunstlosen Sexus, endlich erwachsen zu werden." FAS Schlagfertig, witzig und charmant. [...] Laut, selbstbewusst, herausfordernd. So offensiv geben sich nur wenige der jungen Autorinnen." STERN "Es ist ein Buch das polarisiert. Das viele genial und manche einfach nur eklig finden." ZEIT MAGAZIN "Es braucht nicht selten viele Kapitel, bis sich ein Romanheld das Herz des Lesers erobert hat. Helen Memel schafft das nach den ersten drei Sätzen. [...] Sympathisch! [...] Doch mit der rotzig-trotzigen Art, in der Charlotte Roche erzählt, ist "Feuchtgebiete" nicht vulgär, sonder witzig." HANNOVERSCHE ALLGEMEINE "Ihr erstes Buch: Total unter der Gürtellinie. Und lustig." ANNABELLE "Ein bemerkenswertes Mädchen, diese Helen." TAZ "Ein schamhaarsträubendes Buch." PARK AVENUE "Radikal, drastisch und ebenso zart. Ich erinnere mich nicht, ein Debüt-Manuskript in der Hand gehabt zu haben, so sicher, so mutig und so voller Gegenwart wie dieses." ROGER WILLEMSEN "Ernsthafte Literatur" DIE WELT "Charlotte Roche hat mit Helen Memel eine extreme Kunstfigur geschaffen, ein Wesen, das berührt und schockiert." FAZ "Charlotte Roche hat eindeutig Talent, was das Schreiben betrifft, aber ihr Buch sollte man nicht mit vollem Magen lesen. Kurzum: Es ist gut, aber eklig." MYSELF
Charlotte Roche, 1978 in Lodon geboren, war Moderatorin u.a. für VIVA, 3sat und das ZDF und wurde mit dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2008 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, "Feuchtgebiete", der mit seiner radikalen Offenheit eine gesellschaftliche Debatte auslöste. Charlotte Roche lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Köln.

Leseprobe zu "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche

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Kundenbewertungen zu "Feuchtgebiete" von "Charlotte Roche"

268 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2.9 von 5 Sterne bei 268 Bewertungen   gut)
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Bewertung von www.katis-buecherwelt.blogspot.de aus Witten am 23.05.2015   sehr gut
Zum Hörbuchbuch/CD Gestaltung:
Das Cover zeigt die Schauspielerin Carla Juri, passend zur Filmgestaltung, in einer frechen Geste mit einem leuchtend pinken Hintergrund. Falls jemand "Feuchtgebiete" noch nicht kennt, wird auf Grund der Gestaltung direkt aufmerksam und neugierig und fragt sich, was sich wohl hinter diesem frech leuchtenden Cover verbirgt.
Die Audio CDs sind im selben Design gestaltet wie auch das Cover des Hörbuches. Mir gefällt diese Gestaltung sehr gut, obwohl mir das erste Cover des Buches, mit dem Pflasteraufdruck, um einiges besser gefallen hätte.

Meine Meinung:
Mit "Feuchtgebiete" habe ich mein erstes Hörbuch gehört und ging ohne große Erwartungen ans Hörbuch heran und wurde nicht enttäuscht. Ich habe diese Geschichte vorab als Buch gelesen und war da schon sehr angetan von der Geschichte und hebe mich da deutlich von den negativen Meinungen ab. Ich hatte während des Lesens aber auch während des Zuhörens eine Menge Spaß.

Gelesen wurde das Hörbuch ebenfalls von Charlotte Roche und ich empfand ihre Stimme sehr angenehm und auch passend zur Protagonistin Helen.
Sie brachte durch ihre verschiedenen Stimmlagen eine Atmosphäre auf, als würde man neben Helen im Krankenhauszimmer in einem Bett liegen und sie beobachten.

Helen ist eine sehr provokante Persönlichkeit und nimmt kein Blatt vorm Mund. Diese Eigenschaft habe ich teilweise bewundert. Es gibt einige "Ekelfaktoren" und "sexuelle Neigungen" die jetzt nicht jedermanns Sache sind. Doch ich habe diese Szenen mit viel Humor gesehen und konnte darüber herzlich lachen, trotz einigen gänsehautähnlichen Schauern, die mir den Rücken hinunterliefen.
Es gab einige Handlungen, in denen ich mich gefragt habe, ob dies überhaupt so möglich ist und habe die bildlichen Szenen ganz schnell aus meinem Gedächtnis verbannt.
Eine sexuelle Fantasie von Helen bezüglich ihres Vaters, fand ich jedoch ziemlich daneben und diese hätte nicht in dieser Geschichte sein müssen.

Die Geschichte spielt die ganze Zeit im Krankenhauszimmer ab. Das Ende bleibt teilweise offen und lies mich fragend zurück. Hier ist die Fantasie des Lesers gefragt, was wohl danach passieren wird oder könnte.

Mich hat dieses Hörbuch sehr gut unterhalten und ich würde es immer wieder hören, um einfach aus meinem Alltag zu entfliehen um mich zu belustigen. Empfehlenswert für offene und unvoreingenommene Menschen, die einen hohen Ekelfaktor besitzen, werden genau soviel Spaß an diesem Hörbuch haben, wie ich es hatte.


Fazit:
In "Feuchtgebiete" erzählt Charlotte Roche über die Trennung ihrer Eltern ihre ganz eigenen Hygienestandards, sexuellen Fantasien und Praktiken, aber auch über jedes einzelne Detail ihrer Entdeckungseigenschaften an ihrem eigenem Körper. ~ provokant ~ mutig ~ humorvoll. Nicht empfehlenswert für schwache Gemüter!

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Bewertung von Papst aus Bremen am 10.01.2014   sehr gut
Angstsituationen einmal klar beschrieben.

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Bewertung von Sue aus HBN am 06.10.2013   schlecht
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich das Buch nur gelesen habe, weil es mir ausgeliehen wurde. Im Nachgang tut es mir leid um die Zeit und um das Papier, was hierfür verschwendet wurde.
Den Inhalt möchte ich nicht wiedergeben - für mich schlicht niveaulos, abstoßend und ekelhaft. Das das Buch jetzt verfilmt wurde ist für mich nicht nachvollziehbar - ich werde den definitiv nicht ansehen. Leider gibt es hier nicht die Möglichkeit "0" Sterne zu vergeben - nur deshalb gibt es einen Stern.
Aber jeder hat einen anderen Geschmack und das ist bekanntlich gut so. Mehr ist dem aus meiner Sicht nicht hinzuzufügen.

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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 18.09.2013   gut
Über übertriebene Hygiene-Vorstellungen

Die 18-jährige Helen wartet im Maria-Hilf-Krankenhaus auf den Besuch ihrer geschiedenen Eltern. Vielleicht versöhnen sie sich ja doch noch, am Krankenbett ihrer Tochter. Helen liegt dort auf der Inneren Station, weil sie sich bei einer wenig erfolgreichen Intimrasur eine Analfissur zugezogen hat.
Die Zeit des Wartens vertreibt sie sich damit, die eigenen Körperregionen zu erkunden. Auch, und vor allem, diejenigen, die gemeinhin zumindest ab einem gewissen Grad tabuisiert werden.
Provokant und radikal geht Charlotte Roche bei der Beschreibung von Helens Erlebnissen und Gedanken ins Detail und sucht so ein Auge auf den hemmungsgeladenen Umgang mit dem eigenen Körper und die übertriebenen Hygienevorstellungen heutiger Frauen und Mädchen zu lenken.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 12.08.2013   schlecht
Beim Lesen dieses Buches könnte man k,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.
Das Buch gehört verboten ist kein Cent wert.
Kein Kommentar mehr!!!!!!!!!!!!!!!!

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Bewertung von Ellena aus Bamberg am 06.06.2013   ausgezeichnet
Habe das Buch selbst noch nicht gelesen, sollte es einer Freundin mitbestellen. Sie hat das Buch innerhalb eines Tages gelesen und findet es sehr gut geschrieben, sie würde es jederzeit wieder lesen.

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Bewertung von 5678mk aus Weiden am 03.02.2013   weniger gut
In Charlotte Roches ersten Roman „Feuchtgebiete“ der 2008 im Dumont Buchverlag erschienen ist, geht es um die 18- Jährige Helen Memmel, die nach einer missglückten Intimrasur auf der proktologischen Abteilung im Krankenhaus liegt. Während ihres kurzen Aufenthalts dort, erzählt sie Details ihres Sexlebens und beschäftigt sich intensiv mit ihrem eigenen Körper. Der Roman geht in expliziter Weise mit Themen wie Ekel und Sexualität um.
Die Handlung findet im Krankenhaus statt und die erzählte Zeit beträgt ein paar Tage. Die Ich- Erzählerin möchte im Krankenhaus ihre geschiedenen Eltern wieder zusammenbringen und verletzt sich zu diesem Zweck auch selbst. Nach ihrer Operation kann sie sich nicht bewegen und muss im Krankenbett liegen bleiben, doch die Krankenschwestern kümmern sich um sie. Insbesondere der Pfleger Robin auf den Helen ein Auge geworfen hat. Sie berichtet von ihren bisherigen sexuellen Erfahrungen, Exkrementophilie, Mukophagie, Gedanken an Inzest, die von ihr angewendeten Selbstbefriedigungspraktiken und weitere Tabuthemen. Nebenbei züchtet sie Avocados, deren Kerne sie auch in ihre Masturbation einbezieht. Das Buch ist sehr einfach geschrieben und nicht linear da es viele Rückblenden gibt. Das am häufigsten verwendete Stilmittel ist der Neologismus.
Der Roman wurde zum Bestseller des Jahres 2008 und mehr als 1,3 Millionen Mal verkauft; das Buch stand mehr als sieben Monate an der Spitze der Literatur-Charts. Zudem sind die Dreharbeiten des Films abgeschlossen und dieser soll 2013 in den Kinos erscheinen.
Meiner Meinung nach sorgt das Buch für Fremdschämen, da die Autorin selbst über ihr Buch sagt, dass es zu 70 % autobiografisch ist und in diesem Buch ist jede einzelne Situation anwidernd, da sie über Sachen berichtet, bei denen sich normal denkende Menschen fragen wie man auf so etwas kommt. Einem als Leser wird bei der Vorstellung einer der beschrieben Situationen einfach nur schlecht. Man sollte nicht so offen über solche Themen reden auch nicht um damit zu provozieren.

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Bewertung von Bücherwurm Nike aus Neustadt am 19.01.2013   schlecht
Ich bin jemand, der ein Buch, das er angefangen hat zu lesen, auch zu Ende liest. Selbst wenn es nicht so gut ist, wie ich es erwartet habe. Bei "Feuchtgebiete" jedoch habe ich nicht weiterlesen können. Es war so ekelerregend, dass ich nicht weiterlesen konnte. Diese Bilder, die beim Lesen im Kopfkino ablaufen - da will man nie wieder oder zumindest für lange Zeit am liebsten gar kein Sex mehr. Allein diese Textpassage mit dem Sex-Kaugummi - ich hätte spucken können.... Ich hatte dann einige Seiten überschlagen, was allerdings auch nichts gebrachte hat. Da ich dieses Buch auch nicht weiterverkaufen und damit jemand anderen mit so einem Schund "übers Ohr hauen" wollte, habe ich es beim nächsten Schrott-Julklapp hübsch eingepackt. War der absolute Lacher und ich war es los. Diejenige, die das Buch erwischt hatte, hat es dann später ins Altpapier gegeben....

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 14.12.2012   ausgezeichnet
Ein sehr gutes Buch , hat man angefangen zu lesen , kann man nicht mehr aufhören .

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Bewertung von Buechergeplauder am 12.12.2012   sehr gut
Was soll ich zu dem Buch groß sagen, ich denke wirklich jeder hat dieses Buch schon gelesen und wenn nicht, dann davon schon gehört.

Gehört davon habe ich auch schon, also musste ich es nach sehr langem Überlegen auch endlich mal lesen, "es kann doch nicht so schlimm sein, wie alle behaupten", habe ich mir dabei gedacht.

Ich habe das Buch eher lustig und humorvoll gesehen und habe es nicht all zu ernst genommen. Ehrlich gesagt hatte ich richtig viel Spaß beim Lesen und musste sehr oft lachen. Natürlich gibt es viele eklige Abschnitte, aber trotzdem finde ich das Buch sehr amüsant. Helen hat mir sogar am Ende wirklich etwas leid getan und fand das Ende sehr traurig.

Das Buch ist sehr humorvoll, meiner Meinung nach und ich denke es sollte jeder mal gelesen haben, außer natürlich, wenn man sich vor "perversen Dingen" ekelt und nichts damit am Hut haben möchte.

Buechergeplauder / http://buechergeplauder.blogspot.de/

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