Quelle: Wikipedia. Seiten: 68. Kapitel: Nimrod-Expedition,
Endurance-Expedition, Goldenes Zeitalter der Antarktis-Forschung,
Discovery-Expedition, Quest-Expedition, Ross Sea Party,
Endurance-Expedition/Mannschaftsliste, Shackleton Range,
Nimrod-Expedition/Mannschaftsliste, Edward Shackleton,
Quest-Expedition/Mannschaftsliste,
Discovery-Expedition/Mannschaftsliste, James Caird, Avro
Shackleton, Bucht der Wale, Ross Sea Party/Mannschaftsliste,
Beardmore-Gletscher, Shackleton-Schelfeis, Caird-Küste. Auszug: Sir
Ernest Henry Shackleton CVO, OBE (Mil.), LL.D ( 15. Februar 1874 in
Kilkea, County Kildare, Irland; 5. Januar 1922 in Grytviken,
Südgeorgien) war ein britischer Polarforscher irischer Abstammung
und eine der herausragenden Persönlichkeiten des sogenannten
Goldenen Zeitalters der Antarktisforschung. Er nahm an vier
Antarktisexpeditionen teil, von denen er bei dreien als
Expeditionsleiter tätig war. Seine ersten antarktischen Erfahrungen
machte Shackleton als Dritter Offizier bei der von Robert Falcon
Scott geleiteten Discovery-Expedition, von der er aufgrund
vermeintlicher gesundheitlicher Probleme durch den
Expeditionsleiter 1903 nach Hause geschickt wurde. Mit der
Entschlossenheit, diesen persönlichen Makel zu tilgen, kehrte
Shackleton 1908 als Leiter der Nimrod-Expedition in die Antarktis
zurück. Im Januar 1909 stellte er zusammen mit drei Begleitern
einen neuen Rekord in der größten Annäherung an einen der beiden
geographischen Erdpole auf, bevor sie bei 88°23'S und noch 180
km vom Südpol entfernt umkehren mussten. Für diese Leistung wurde
Shackleton durch König Edward VII. zum Ritter geschlagen. Nachdem
der Norweger Roald Amundsen 1911 den Südpol erobert hatte,
verlagerte Shackleton sein Augenmerk auf die seiner Meinung nach
letzte verbliebene Herausforderung der Antarktisforschung: Die
Durchquerung des antarktischen Kontinents von Küste zur Küste über
den geographischen Südpol hinweg. Doch auch mit dieser
Forschungsreise, die als Endurance-Expedition bekannt ist,
scheiterte er. Das Expeditionsschiff sank im Weddell-Meer, nachdem
es vom Packeis zerdrückt worden war. Durch eine abenteuerliche
Rettungsaktion, für die Shackleton weitaus bekannter ist als für
seine wissenschaftlichen Beiträge zur Antarktisforschung, konnte er
alle Expeditionsteilnehmer vor dem sicheren Tod bewahren. 1921
führte ihn die Quest-Expedition ein letztes Mal in antarktische
Gewässer. Noch vor dem eigentlichen Beginn der Forschungsreise
starb Shackleton in Grytviken auf Südgeorgien a
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