Erlösung / Carl Mørck, Sonderdezernat Q Bd.3 - Adler-Olsen, Jussi

Jussi Adler-Olsen 

Erlösung / Carl Mørck, Sonderdezernat Q Bd.3

Übersetzung: Thiess, Hannes
Broschiertes Buch
 
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Erlösung / Carl Mørck, Sonderdezernat Q Bd.3

Nach 'Erbarmen' und 'Schändung' jetzt der dritte Fall für Carl Mørck und das Sonderdezernat Q.

Der Hilfeschrei im Inneren einer verwitterten Flaschenpost blieb jahrelang unentdeckt. Dann landet die Botschaft im Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle. Ihre mühsame Entzifferung führt Carl Mørck und seinen Assistenten Assad auf die Spur eines entsetzlichen Verbrechens: Der Hilfeschrei, mit menschlichem Blut geschrieben, ist offenbar das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die Jahre zuvor entführt worden waren. Doch wer sind diese Jungen? Warum haben ihre Eltern nie eine Vermisstenanzeige aufgegeben? Sind sie womöglich noch am Leben? Bald steht fest: der Täter läuft noch immer frei herum ...


Produktinformation

  • Verlag: (Dtv)
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 588 S.
  • Seitenzahl: 592
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 136mm x 50mm
  • Gewicht: 692g
  • ISBN-13: 9783423248525
  • ISBN-10: 3423248521
  • Best.Nr.: 32574043

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Diesen Krimi hält Rezensent Hannes Hintermeier für das bislang beste Buch Jussi Adler-Olsens. Es handelt sich um den nunmehr dritten Fall des Sonderermittlers Carl Mörck, informiert der Kritiker. Aufgrund der Qualitätssteigerung gegenüber den beiden Vorgängern sieht Hintermeier den dänischen Autor auf dem richtigen Weg zu Einlösung eines selbstgestellten Anspruchs: mit jedem der laut Plan insgesamt zehn Bände besser zu werden. "Nach oben ist aber noch ausreichend Luft", meint der Rezensent augenzwinkernd. Über den Inhalt ist zu erfahren, dass Carl Mörck einem Serientäter auf der Spur ist, der seit 15 Jahren nahezu unbemerkt sein Unwesen treibt. Zur Hand gehe dem Ermittler dabei das Personal des Polizeipräsidiums, das Adler-Olsen ebenso "slapstickhaft" auftreten lasse , wie in den ersten Teilen der Krimiserie. Einen "gutmütigen Humor" attestiert der Kritiker dem Roman, dessen Handlung er überdies für fachkundig konstruiert und einer stetigen Temposteigerung unterworfen befindet. 

© Perlentaucher Medien GmbH

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Jussi Adler-Olsens Bücher in CD-(Höchst-)Form zu bringen ist gar nicht so leicht: Der Humor der Geschichten um Carl Mørk, Assistent Assad und Sekretärin Rose, die gemeinsam das Sonderdezernat Q bestreiten und die ungelösten Fälle der dänischen Polizei neu aufrollen, ist subtil. Und wenig kompakt. Kleine Andeutungen ziehen sich über 600 Seiten, Running Gags in der Wirkung, vom Tempo aber echte Schleicher. Es ist nur folgerichtig, dass die Hörbuchversion des dritten Mørck-Bandes einen Gang zulegt - und dass einzelne Facetten des Romans dabei auf der Strecke bleiben. Das Kunststück dabei ist: Auch wenn die Geschichte um einen skrupellosen Entführer, der es auf die Kinder von Sektenanhängern abgesehen hat, vertont weniger komplex und weniger komisch ist, ist "Erlösung" immer noch ein Spitzenthriller. Scheinbar Unvertonbares wie das langsame Enträtseln einer mit Blut geschriebenen Flaschenpost, die Mørck auf die Spur des immer noch aktiven Killers setzt, wurde genial adaptiert. Ein weiteres Lob hat das wirklich rundum gelungene Hörbuch dafür verdient, dass die Reihe sich dem unsäglichen Sprecher-Hopping verweigert, mit dem andere Produktionen Hörer vergraulen, und nach wie vor Wolfram Koch treu ist. (kab)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.07.2011

Du sollst dich nicht über andere erheben

Und viele Grüße von Hiob: Der dänische Erfolgsschriftsteller Jussi Adler-Olsen hetzt seinen Sonderermittler Carl Mørck in "Erlösung" durch die Parallelwelt religiöser Fanatiker - auf der Suche nach entführten Kindern.

Aus dem Stand auf den Spitzenplatz der "Spiegel"-Bestsellerliste, den Vorgänger nach bald einem Jahr hochgezogen auf Platz vier - das schafft derzeit nur einer: Der Däne Jussi Adler-Olsen ist mit 1,6 Millionen verkauften Exemplaren der neue Liebling der deutschen Krimigemeinde. Mit "Erlösung", seinem dritten Fall um den Sonderermittler Carl Mørck, hat er diese Zuneigung insofern erwidert, als er sein bislang überzeugendstes Buch geschrieben hat. Damit liegt er im Plan: Denn sein auf zehn Bände angelegtes Cinemascope-Epos soll nach den Vorstellungen des Autors von Fall zu Fall literarisch besser werden. Gelänge dies nicht, hat er verkündet, würde er lieber aufhören. Nach oben, bis zu den wirklich literarischen Vertretern des Genres, ist allerdings noch ausreichend Luft.

Worum geht es in "Erlösung"? Um einen Massenmörder. Oh nein! Oh doch. Vielleicht sollte man besser von …

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"Sehnsüchtig haben wir auf den dritten Krimi des Mega-Seller-Autors aus Dänemark gewartet."<br />Brigitte EXTRA - Die besten Taschenbücher für den Urlaub 31.05.2011 <br />

»Freunde guter Krimis kommen auch in diesem Jahr nicht an dem dänischen Autor JussiAdler-Olsen vorbei.« Das Grundstück - Verband deutscher Grundstücksbesitzer November/Dezemer 2011

»Sehnsüchtig haben wir auf den dritten Krimi des Mega-Seller-Autors aus Dänemark gewartet.« -- <em>Brigitte EXTRA - Die besten Taschenbücher für den Urlaub 31.05.2011</em><br/><br/>»Buch der Woche« -- <em>Maren Ahrig, NDR Buchtipp 15.06.2011</em><br/><br/>»Was als Katz-und-Maus-Spiel zwischen Täter, Eltern und der Polizei beginnt, wird zu einer rasanten Verfolgungsjagd. Das Tempo steigert sich stetig im Verlauf des fast 600 Seiten langen Romans - und als Leser hält man oft gebannt den Atem an.« -- <em>Maren Ahrig, NDR Buchtipp 15.06.2011</em><br/><br/>»Alles in den Schatten stellt aber der wunderbare Humor, den Adler-Olsen in den Roman einfließen lässt - er schreibt, wie er ist.« -- <em>Regina Krieger, Handelsblatt 17.06.2011</em><br/><br/>»Wieder eine ungewöhnliche Geschichte - wieder spannend und beklemmend geschrieben.« -- <em>stern.de 24.06.2011</em><br/><br/>»Abgeschobene, die man nicht mehr braucht - die es aber bei der Lösung alter, ungeklärter (und gruseliger) Fälle allen zeigen. Dieses 'Der große Belheim'-Motiv macht Olsens Bücher so sympathisch. Und verdammt spannend sind sie trotzdem. Offenbar eine Erfolgsformel. Liebe angehende Krimi-Autoren, mørckt euch das.« -- <em>STERN 30.06.2011</em><br/><br/>»Der Däne bringt die Geschichte nahe, er macht sie zur Geschichte des Lesers, der immer mehr mit hineingezogen wird, mitdenkt, mitüberlegt und mitleidet.« -- <em>Ulrike Bertus, news.de 01.07.2011</em><br/><br/>»Der Kniff, den Leser immer einen Schritt näher an der Lösung sein zu lassen, macht den Thriller zum Page-Turner - und den Erfolg von Adler-Olsens Büchern aus.« -- <em>Nadine Rinke, Hamburger Morgenpost 30.06.2011</em><br/><br/>»Er nimmt seine Figuren ernst - die guten wie die bösen, in denen das Böse aber auch Grautöne aufweist.« -- <em>Margarete von Schwarzkopf, NDR1 Niedersachsen, Neue Bücher 05.07.2011</em><br/><br/>»Der Mann ist mindestens so spannend wie seine Krimis. Und die sind schon aufregend genug. Und gleichzeitig klug und witzig - eben genauso wie Jussi Adler Olsen selbst.« -- <em>Leselust Juli/August 2011</em><br/><br/>»Der atemberaubend spannende Thriller sorgt für schlaflose Nächte.« -- <em>Oberhessische Presse 26.07.2011</em><br/><br/>»Hochspannung von Jussi Adler Olsen.« -- <em>Dirk Marwede, Uelzener Anzeiger 27.07.2011</em><br/><br/>»Eine mehr als gelungene Urlaubslektüre.« -- <em>Oberösterreichische Nachrichten 16.07.2011</em><br/><br/>»Jussi Adler-Olsens Markenzeichen sind ausführliche Schilderungen brutaler Verbrechen, genaue Charakerstudien seiner Figuren und eine gute Portion Humor.« -- <em>Tobias Wenzel, NDR kultur 30.07.2011</em><br/><br/>»Das Buch ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. [...] Die Figuren werden blitzartig und grell ausgeleuchtet und der Leser schaut in menschliche Abgründe, dass einem das Blut in den Adern siedet.« -- <em>Arno Udo Pfeiffer, MDR Hörfunk 05.08.2011</em><br/><br/>»Das Buch ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Man könnte auch sagen - eine Geisterbahnfahrt!« -- <em>MDR1 Hörfunk 05.08.2011</em><br/><br/>»Eine große Thriller-Serie.« -- <em>Petra Albers, Stern-Online 17.08.2011</em><br/><br/>»Kraftvoll, spannend und überzeugend bis zum Schluss - ein Highlight ist die Beschreibung der Verfolgungsjagd, die sich die Mutter der entführten Kinder mit dem Erpresser liefert. Die fast 600 Seiten lesen sich wie im Flug.« -- <em>Westfälische Nachrichten 18.08.2011</em><br/><br/>»Geschickt konstruiert und mehr als ein Schmöker.« -- <em>Provocateur 04/2011</em><br/><br/>»Diese kraftvolle Sprache, die ohne blumige Schnörkel kompromisslos Stimmungen auf den Punkt bringt und unterschwellige Befindlichkeiten unmissverständlich auslotet, schafft es auf eine mitreißende Art und Weise, die psychischen Abgründe und seelischen Grausamkeiten entlang der Verbrecher nachvollziehbar zu machen.« -- <em>Reinhard Oldeweme, Freie Presse 19.08.2011</em><br/><br/>»Mit unglaublich lebendiger Sprache, präzise konstruirter Handlung und faszinierender Beobachtungsgabe gelingt es ihm, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann zu ziehen.« -- <em>Wolfgang Scheidt, Mannheimer Morgen 19.08.2011</em><br/><br/>»Brilliant geschrieben und voller Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.« -- <em>Südhessenwoche 24.08.2011</em><br/><br/>»Kein überflüssiges Wort, keine unnötigen falschen Spuren, man weiß von Anfang an, wer Täter und wer Opfer ist, aber die differenzierten Profile lassen ein Wechselbad der Gefühle und ein kriminologisches Hochgefühl entstehen.« -- <em>Wolfgang Scheidt, Mannheimer Morgen 19.08.2011</em><br/><br/>»Der Däne Jussi Adler-Olsen hat zurecht einmal mehr die Spitze in der Liste der meistverkauften Bücher erklommen. Weil er sich mit seinem dritten Krimi [...] noch gesteigert hat.« -- <em>Wolfgang Neidhardt, Frankenpost 23.08.2011</em><br/><br/>»Und wieder schreckt er in seiner teils süffisanten, teils brutal spannenden Geschichte nicht vor perfiden Einfällen zurück.« -- <em>Bücher Ausgabe 05/2011</em><br/><br/>»Mit diesem dritten Krimi übertrifft der dänische Bestseller-Autor sogar noch die beiden hervorragenden Vorgängerromane. Ein Thriller der Extra-Klasse.« -- <em>Ulrike Lotze, Darmstädter Echo 29.08.2011</em><br/><br/>»Erlösung ist ein herausragender Thriller, spannend und mit hintergründigem Humor, der zeigt, welche Abgründe sich in der verschlossenen Welt religöser Eiferer auftun - und wie sich ein Verbrecher die zunutze machen kann.« -- <em>Karl Schönholz, Hersfelder Zeitung 27.08.2011</em><br/><br/>»Facettenreich und tiefgrünidg gestaltete Charaktere und "Nebendarsteller" sorgen in dieser unglaublich raffinierten Geschichte für einen Nervenkitzel der kaum auszuhalten ist...« -- <em>Unser Magazin 08/2011</em><br/><br/>»Eine Krimireihe mit Suchtfaktor, made in Denmark.« -- <em>Echo Journal der REWE Group 08/2011</em><br/><br/>»Atemberaubende Spannung im dritten Buch von Jussi Adler-Olsen. [...] Jussi Adler-Olsen gelingt es, den Spannungsbogen nicht abfallen zu lassen und so den Leser in Atem zu halten.« -- <em>Britta Heitmann, Preußische Allgemeine Zeitung 27.08.2011</em><br/><br/>»Der dänische Bestseller-Autor Jussi Adler-Olsen hat mit "Erlösung" erneut einen glänzenden Thriller abgeliefert, der seinen Vorgängern ›Schändung‹ und ›Erbarmen‹ in Nichts nachsteht. Spannung, Action, Humor, nichts davon fehlt im dritten Fall von Carl Morck und eignet sich daher bestens als unterhaltsame Urlaubslektür.« -- <em>Renée Ricarda Billau, Heilbronner Stimme 16.08.2011</em><br/><br/>»Spannung pur!« -- <em>Claudia Theurer, HALLO München 31.08.2011</em><br/><br/>»Dieses fast 600 Seiten starke Buch ist einer der besten skandinavischen Kriminalromane, die in den vergangenen Jahren auf den Markt gekommen sind.« -- <em>Anke Kronemeyer, Rheinische Post 27.08.2011</em><br/><br/>»Atemberaubend spannend und klug: Mit diesem Krimi übertrifft Adler-Olsen sogar die beiden hervorragenden Vorgänger.« -- <em>Westdeutsche Zeitung 27.08.2011</em><br/><br/>»'Erlösung' ist ein herausragender Thriller, spannend und mit hintergründigem Humor, der zeigt, welche Abgründe sich in der verschlossenen Welt religiöser Eiferer auftun können - und wie sich ein Verbrecher dies zunutze machen kann.« -- <em>Karl Schönholtz, HNA Hersfelder Zeitung 27.08.2011</em><br/><br/>»Atemberaubend böse - Jussi Adler-Olsen bietet ein perfektes Krimierlebnis.« -- <em>Dieter Bergmann, Fuldaer Zeitung 27.08.2011</em><br/><br/>»Ein Thriller der Extra-Klasse.« -- <em>Ulrike Lotze, Darmstädter Echo 29.08.2011</em><br/><br/>»Krimikost mit Suchtfaktor.« -- <em>K. Seidensticker, Sonntagsjournal der Bremervörder Zeitung 04.09.2011</em><br/><br/>»Der Nervenkitzel hält sich bis zum Schluss - bis zum grandiosen Finale ...« -- <em>Schädelspalter, Hannover 09/2011</em><br/><br/>»Adler-Olsen ist kein filigraner Autor, aber einer, der seine Geschichten so kraftvoll erzählt, dass er sich allerlei Ausflüge erlauben kann [...].« -- <em>Südwest Presse 08.09.2011</em><br/><br/>»Empfehlenswert!« -- <em>Cornelia Gstöttinger, biblio.at 14.09.2011</em><br/><br/>»Ungewöhnliche Geschichte mit Spannung, Unterhaltung und toll gezeichneten Charakteren!« -- <em>Georg Larcher, Bezirksblätter und Bezirksrundschau Österreich 29.06.2011</em><br/><br/>»Ein Thriller der Extraklasse.« -- <em>SWA-Sonntags-Anzeiger Siegerland 18.09.2011</em><br/><br/>»Der dritte Teil der Serie ist mit seiner ziemlich raffiniert konstruierten Handlung und den interessanten Wendungen und Perspektivwechseln der wohl beste bisher - die Würze ist aber das spleenige Ermittlertrio!« -- <em>Kirsten Hoffmann, Deldorado und Oldenburg live Oktober 2011</em><br/><br/>»Empfehlenswert!« -- <em>Cornelia Gstöttinger, bn.bibliotheksnachrichten, Salzburg 03/2011</em><br/><br/>»Und für die 600-seitige Lektüre wird man mit viel Spannung und einem fulminanten Schluss belohnt.« -- <em>Nigg Gegli, Schweizer Familie, Zürich 13.10.2011</em>

»Keiner kann so fesselnd erzählen - sein skurriler Kommissar Carl Morck ist Kult!« tv 14 25/2011
Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes. 1997 erschien sein erster Roman ›Alfabethuset‹. Er erreichte in Schweden, Holland und Finnland, Spanien, Südamerika und Norwegen die Spitzen der Bestsellerlisten. Es folgten die Romane ›Firmaknuseren‹ (2003) und ›Washington Dekretet‹ (2006), bevor er 2007 mit dem ersten Fall für Carl Mørck, ›Erbarmen‹ einen Riesenererfolg hatte. 2008 stürmte er auch mit ›Schändung‹, dem zweiten Fall für Carl Mørck, 2009 mit ›Flaskepost fra P‹, dem dritten Fall für Carl Mørck, und 2010 mit ›Journal 64‹ die Bestsellerlisten. Die auf zehn Teile angelegte Carl-Mørck-Serie wird ab 2011/12 im Rahmen einer europäischen Co-Produktion (Zentropa und ZDF) verfilmt. Jussi Adler-Olsen wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Harald-Mogensen-Krimipreis 2009 für ›Erlösung‹, dem Reader's Bookprize 2010, einem der bedeutendsten Literaturpreise Dänemarks, dem Glass Key Award 2010 – dem bedeutendsten Krimipreis Skandinaviens. Jussi Adler-Olsen ist au ßerdem Preisträger des Goldenen Lorbeers 2011, der wichtigsten literarischen Auszeichnung Dänemarks für das Gesamtwerk eines Autors. Seine Bücher wurden in folgende Länder verkauft: Shang Shu Culture Media Co.,Ltd / China simplified characters, Fantasy Foundation / China WCR traditional characters Host / Czech Republic Gummerus Publishers / Finland Albin Michel / France DTV /Germany Diigisi / Greece Prometheus / Holland Animus / Hungary Forlagid / Iceland Marsilio / Italy Hayakawa / Japan Zwaigne Publishers / Latvia Aschehoug / Norway Terytoria / Poland Exmo / Russia Sallim / South Korea Maeva / Spain WSR Bra Böcker / Sweden Epsilon / Turkey Penguin / Michael Joseph / UK WER Dutton / Penguin / USA Croatia (in negotiations)

Leseprobe zu "Erlösung / Carl Mørck, Sonderdezernat Q Bd.3"

33 (S. 304-305)

Er hatte zwar die nächtliche Unruhe unten im Wohnzimmer gehört, aber dass der Notarzt wieder mal da gewesen war, hatte er nicht mitbekommen.»Hardy hat etwas Wasser in der Lunge«, erklärte Morten. »Das Atmen fällt ihm schwer.« Er klang besorgt. Seine munteren, dicken Gesichtszüge wirkten irgendwie eingefallen.»Ist es was Ernstes?«, fragte Carl.»Der Arzt will, dass Hardy einige Tage zur Beobachtung ins Rigshospital geht, damit sein Herz und so untersucht werden kann.

Es besteht auch die Gefahr einer Lungenentzündung. Das ist für einen Mann in Hardys Lage irre gefährlich.«Carl nickte. Natürlich durften sie kein Risiko eingehen.Er strich seinem Freund übers Haar.»Ach Mensch, Hardy, was für ein Mist! Warum habt ihr mich nicht geweckt?«»Ich hab Morten gesagt, das soll er nicht«, flüsterte Hardy. Er sah traurig aus. »Ihr lasst mich doch wiederkommen, wenn sie mich entlassen, ja?«»Aber klar, alter Knabe.

Ohne dich macht es hier doch gar keinen Spaß mehr.«Hardy lächelte schwach. »Ich glaub nicht, dass Jesper das auch findet. Er wäre heilfroh, das Wohnzimmer wieder so vorzufinden wie früher, wenn er heute Nachmittag kommt.«Heute Nachmittag? Das hatte Carl glücklich verdrängt.»Na, ich bin jedenfalls nicht da, Carl, wenn du von der Arbeit kommst. Morten fährt mit mir ins Krankenhaus, ich bin also in guten Händen. Wer weiß, vielleicht komme ich ja eines Tages wieder?« Nach Atem ringend, bemühte er sich zu lächeln. »Carl, mir geht die ganze Zeit etwas durch den Kopf«, sagte er.

»Dann schieß los.«»Kannst du dich an den Fall von Børge Bak erinnern, als sie die Leiche einer Prostituierten unter der Langebro-Brücke fanden? Sie war ertrunken. Auf den ersten Blick sah es aus wie ein Unfall, vielleicht sogar Selbstmord, aber das war es nicht.«Carl erinnerte sich sehr genau daran. Eine Schwarze. Kaum älter als achtzehn. Sie war vollständig nackt – bis auf einen Ring um das eine Fußgelenk, geflochten aus Kupferdrähten. Nichts, was einem sonderlich auffiel, denn solche Ringe trugen viele afrikanische Frauen. Dasselbe galt für die vielen Einstiche an den Armen.

Typisch für Prostitution und Drogen, und nicht besonders ungewöhnlich für afrikanische Mädchen in Vesterbro.»Ihr Zuhälter hat sie umgebracht, war das nicht so?«, fragte Carl.»Nein, die ist von denen umgebracht worden, die sie an den Zuhälter verkauft hatten.«Genau, jetzt entsann er sich wieder.»Die Geschichte erinnert mich an eure Fälle mit den verkohlten Leichen.«»Aha. Du denkst dabei an den Kupferring am Fußgelenk?«»Genau.«

Er kniff zweimal die Augen zusammen, das Signal für ein Nicken. »Das Mädchen wollte nicht mehr auf den Strich gehen. Sie wollte nach Hause, hatte aber noch nicht genug Geld verdient, deshalb kam das nicht in Frage.«»Und deshalb wurde sie umgebracht.«»Ja. Diese afrikanischen Mädchen glauben an Voodoo, aber dieses Mädchen nicht. Deshalb war das System bedroht. Und deshalb musste sie verschwinden.«»Den Ring haben sie also dazu benutzt, um die anderen Prostituierten daran zu erinnern, dass man sich nicht ungestraft auflehnt, weder gegen seinen Boss noch gegen Voodoo.«

Videoclip zu "Erlösung / Carl Mørck, Sonderdezernat Q Bd.3"

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Kundenbewertungen zu "Erlösung / Carl Mørck, Sonderdezernat Q Bd.3"

24 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.9 von 5 Sterne bei 24 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Ina aus Heubach am 19.04.2012 ***** ausgezeichnet
Das ist der beste Teil der "Trilogie". Super spannend! Sehr gut konstruiert! Ich warte sehnsüchtigst auf den nächsten Fall für das "Sonderdezerna Q"

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 22.03.2012 ***** ausgezeichnet
Inhalt:
Der Hilfeschrei im Inneren einer verwitterten Flaschenpost blieb jahrelang unentdeckt. Dann landet die Botschaft im Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle. Ihre mühsame Entzifferung führt Carl Mørck und seinen Assistenten Assad auf die Spur eines entsetzlichen Verbrechens: Der Hilfeschrei, mit menschlichem Blut geschrieben, ist offenbar das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die Jahre zuvor entführt worden waren. Doch wer sind diese Jungen? Warum haben ihre Eltern nie eine Vermisstenanzeige aufgegeben? Sind sie womöglich noch am Leben? Bald steht fest: der Täter läuft noch immer frei herum ..

Auch der dritte Band des Dezernats Q ist an Spannung kaum zu überbieten. Jussi Adler Olsen hat ein einmaliges Talent Orte, Personen und Stimmungen zu beschreiben. Man sieht die einzelnen Orte förmlich vor sich. Der Fall wird immer verzwickter und es gibt einige Wendungen im Geschehen, bis Morck und seine Kollegen endlich auf der richtigen Spur sind. Bis zum kurz vor Schluss bleibt unklar, wer dieses ganze Drama überlebt. Also Spannung pur bis zum Ende.Auch das Privatleben von Karl Morck und seinem Team wird immer interresanter. Es kommen einige Dinge ans Licht, auf die in den nächsten Bänden hoffentlich noch näher eingegangen wird. Ich freue mich schon auf Band 4.

Reihenfolge der Carl Mørck und das Dezernat Q Serie:

1. Erbarmen
2. Schändung
3. Erlösung
4. Verachtung

("Das "Alphabethaus" gehört nicht zu dieser Serie)

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Bewertung von endlichkeint am 12.01.2012 ***** sehr gut
Am Anfang sind die Bücher über Carl Morck und seine Fälle immer etwas verwirrend, aber es lohnt sich auf jeden Fall dran zu bleiben. Wie jeder Fall ist auch dieser wieder super spannend erzählt.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook

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Bewertung von herbert rost aus düsseldorf am 04.12.2011 ***** sehr gut
Ist mein erster Krimi von Olsen gewesen, ich bin begeistert von seinem trockenen Schreibstil und dem immer wieder aufkeimendem Humor seiner Ermittler, ohne dass dabei die spannende Atmosphäre verloren geht und das ganze komödiantisch wird. Einen kleinen Abstrich mache ich bei der Story, an manchen Stellen hatte ich doch etwas Mühe, sie als realistisch zu sehen. Bin aber vielleicht auch etwas verwöhnt von Martin W. Brocks Krimis "Schneejagd" und "Gitterblüten". Er schreibt ähnlich trocken wie Olsen, wobei die Stories absolut glaubwürdig sind und von Anfang an mitreißend und authentisch.

8 von 17 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Krimihexe aus Hamm Westfalen am 01.11.2011 ***** ausgezeichnet
Ein gelungenes Wiedersehen mit Carl Moerk und seiner Truppe. Das Sonderdezernat Q bekommt eine ältere Flaschenpost auf den Schreibtisch, das besondere daran, der Brief in der Flasche ist ein Hilferuf und mit Blut geschrieben und schon ein paar Jahre alt. Die ungleiche Truppe läuft zur Höchstform auf. Sie schaffen es, die restlichen vom Wasser verwischten Buchstaben zu ergänzen, so dass die Worte auf dem blutigen Brief einen Sinn ergeben, der Inhalt ist harte Kost und läßt einem das Blut in den Adern gefrieren. Ein sehr gefährlicher und zugleich unauffälliger Mann enführt und mordet Kinder / Jugendliche und erpresst die Eltern und schafft es immer wieder ungeschoren davon zu kommen, aber er hat nicht mit dem Sonderdezernat Q gerechnet, die ihm bald schon dicht auf den Fersen ist.

Ich habe schon die beiden letzten Teile von Jussi Adler-Olsen gelesen und war begeistert, diese dritte Teil allerdings toppt alles bisher da gewesene. Ich habe das Buch in atemloser Spannung verschlungen und konnte es nicht aus der Hand legen - Story schlüssig und bei all dem Grusel noch eine gute Portion Humor. Bei den Spielchen zwischen Carl und der Assistentin Rose bzw. der Schwester Ysra muß ich immer noch lachen. Ein großartiger Thriller, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

16 von 23 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Silvi aus Lahr am 31.10.2011 ***** ausgezeichnet
Früher war ich eine Leseratte und habe dann irgendwann die Lust am Lesen verloren. Nach dem 1. Band "Erbarmen" bin ich total süchtig nach den Büchern geworden. Die SPannung wird immer hochgehalten und in jedem Buch steigert sich diese noch. Den 3. Band habe ich in 2 Tagen verschlungen und das sind echte Wälzer. Sehr zu empfehlen für jeden der sich mal wieder etwas Zeit für sich gönnen möchte!

14 von 22 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 13.10.2011 ***** ausgezeichnet
Grausige Vorgänge am idyllischen Fjord

Das Sonderdezernat „Q“ unter der Leitung von Kommissar Carl Mørck kümmert sich um alte, bislang noch nicht aufgeklärte Mordfälle. Eher zufällig landen über ihren Vorgesetzten Marcus Jacob die Reste einer Flaschenpost aus dem Jahre 1996 in der Abteilung. Die Botschaft darin ist zwar weitgehend unleserlich, aber dass sie kein Streich oder Kinderspaß ist, sondern ein authentischer, mit Blut geschriebener Hilferuf ist, erweist aufgrund der unermüdlichen Entzifferungsleidenschaft von Rose schon bald.

Die bislang relativ klaren Charaktere des Syrers Assad, der fröhlichen und doch irgendwie merkwürdigen Rose, die zudem plötzlich nicht mehr zur Arbeit erscheint und stattdessen ihre Schwester Yrsa schickt und auch Carl Mørck selbst werden von Olsen wieder ein weiteres Stück differenzierter und mit vielen kleinen privaten Episoden und Gedanken dargestellt. Das macht sie realistisch und interessant, was sich auch auf die Gesamtwirkung des Thrillers positiv auswirkt, auch wenn manches Verhalten der Angesprochenen Fragen aufwirft.

Im Verlauf merkt man, dass das Team mit einem skrupellosen Killer zu tun hat, der offensichtlich nicht nur vor Jahren schon entführte und tötete, sondern auch aktuell zwei Kinder in seine Gewalt gebracht hat. Die kruden Überlegungen und die Motivation des – wie es schließlich klar wird – von religiösem Wahn besessenen und selbst einmal Opfer gewesenen Täters setzt sich aus zahlreichen Informationen Abschnitt für Abschnitt zusammen, zumal man immer wieder mit dessen eigenen Überlegungen und Planungen konfrontiert wird.

Unsäglich spannend liest man sich mit spürbarem Gruseln durch die leicht zu lesenden, manchmal sogar mit leichtem Witz versehenen, unkomplizierten Formulierungen des Autors dem unvermeidlichen „Showdown“ entgegen, mit angehaltenen Atem bisweilen und stets ein wenig auf ein gutes Ende hoffend. Es ist ein Thriller erste Güte, der keinen verkünstelt literarischen Anspruch verfolgt, sondern spannend unterhalten möchte. Das tut und das sehr gut.

© 7/2010, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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Bewertung von Claudia68 aus Wuppertal am 06.09.2011 ***** ausgezeichnet
Der Autor schafft hier eine Spannung auf höchstem Niveau! UNBEDINGT lesen, wenn man Band 1 und 2 schon gelesen hat! Es geht tatsächlich noch besser!!! Ich freue mich schon auf Band 4, den es hoffentlich irgendwann noch gibt UND auf eine evtl. Verfilmung der Bücher!!

27 von 42 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 15.08.2011 ***** ausgezeichnet
Eine alte Flaschenpost taucht im Sonderdezernat Q auf und beschäftigt das Ermittlerteam um Vizepolizeikommissar Carl Morck.
Die Nachricht aus der Flasche ist verwittert und kaum noch zu entziffern, doch ist sich das Team schnell einig, dass sie von Kinderhand geschrieben sein muss.
Es handelt sich um den Hilferuf zweier Brüder, die entführt, jedoch nie als vermisst gemeldet wurden...
Was ist aus ihnen geworden?
Durch ihre hartnäckigen Recherchen wird das Team auf die unglaubliche Vorgehensweise eines Psychopathen aufmerksam, der seinen schrecklichen Verbrechen noch immer nachgeht...

Mit "Erlösung" legt Jussi Adler-Olsen den nunmehr dritten Fall des eigenwilligen Ermittlerteams um Carl Morck vor.
Auf satten 588 Seiten präsentiert er uns einen spannungsgeladenen Thriller und erfüllt damit die hohen Erwartungen seiner Leser.
Seine Hauptprotagonisten Morck, Assad und Rose, deren Charaktere er mit jedem Teil weiter ausbaut, begegnen uns mittlerweile wie alte Bekannte und liefern mit ihren Dialogen die humoristische Zutat der Lektüre, gewohnt erfrischend, für den Lacher zwischendurch.
Der Rest ist Spannung pur! Und die liefert der Autor nicht nur aus einer Ecke, nein, die Geschichte wartet mit mehreren Spannungsfeldern auf, die den Leser mit aufgerissenen Augen und starrem Blick Seite für Seite umblättern lassen.
Aber nicht nur Spannung und Humor, sondern letztendlich die hervorragend konstruierte Geschichte selbst ist es, die überzeugt.
Und die erfahren wir aus der Sicht der unterschiedlichen Charaktere.
Wir tauchen nahezu ein in die Psyche des Killers, die Qualen seiner Ehefrau, das Leid der Kinder....
Adler-Olsen versteht es, sensibel die jeweiligen Situationen zu beschreiben, lässt uns gekonnt Zeuge werden, gewährt uns Einblicke in befremdliche Welten.
Wir sind ganz nah am Geschehen dran... identifizieren uns mit den Opfern, möchten dem Täter Einhalt gebieten und die Ermittler auf die richtige Spur lenken....
Wir sind atemlose Begleiter - bis zum fulminanten Ende!

Ich habe nun alle drei (auf deutsch) erschienenen Romane um das Sonderdezernat Q gelesen.
Jeder Fall war anders, jede Geschichte für sich etwas Besonderes.
"Erlösung" ist meiner Meinung nach Adler-Olsens bisher bestes Buch und hat mich komplett überzeugt!

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Bewertung von SternMG aus Nordhessen am 24.07.2011 ***** ausgezeichnet
Carl Mørk und sein "Team""


Eigentlich durfte Carl Mørk und sein Team nicht einen Fall lösen. Carl Mørk gilt als ausgebrannt und fertig, nachdem bei einem Einsatz ein Kollege erschossen worden ist und einer so schwer verletzt wurde, dass er vollkommen gelähmt ist. Carl Mørk ist abgeschrieben und abgeschoben. Dennoch ist er Kriminalpolizist. Der kann wie ein Hund einer vorgeworfenen Wurst einem richtigen fall nicht widerstehen. Er schnappt zu und bleibt dran. Auch wenn er vordergründig nur die Füße hochlegen will, ein Nickerchen am Schreibtisch favorisiert und sich darüber amüsiert, in seinem Kellerrefugium als einziger im Haus ungestört rauchen zu können.

Olsen entwickelt mit Carl Mørk einen leichten Antihelden. Gebeutelt, teilweise geknickt vom Schicksal, dennoch durch und durch Polizist, der das Ermitteln nicht sein lassen kann, in Teilen ehrlich zu sich selbst, in anderen wieder typisch (beschränkter) Mann in der Selbstwahrnehmung, ist er doch ein Pfundskerl, hat Humor usw.


Antiheld deshalb, weil er nicht mustergültig dienstbeflissen ist, Held deshalb, weil er seine Fälle zu Ende bringt.
Putzig ist sein Team - eigentlich ein Team der Verlierer. Assad ist zwar offiziell nur Putzlappenschwinger, inoffiziell entpuppt er sich aber als gewiefter Kriminalist mit einigen Sprachschwierigkeiten. Rosy wiederum wurde ebenfalls abgeschoben, ist zickig, hat mehr Ecken und Kanten als gerade Flächen, und daneben noch ein anderes kleines psychisches Problem, dass aber ausgiebig in diesem Buch behandelt wird - im doppelten Sinne. Den Männern unter den Lesern wird allerdings deutlich vor Augen geführt, dass ein Strauß Blumen Wunder wirken kann.

Neben einem mustergültig und spannenden Kriminalfall sind es die Situationen, in denen diese drei handeln, die neben der Ernsthaftigkeit des Krimis auch slapstickartige sprachliche Einlagen leisten und den Leser damit auch neben der Spannungsebene an das Buch fesseln.


Fazit

Der Krimi ist handfest, spannend und - für die Fans der beiden ersten Bände - eine lang erwartete Fortsetzung, die nahtlos da anknüpft, wo die anderen Bücher aufgehört haben.
Ungemein spannend im Fall, humorvoll, scheinbar auf den Alltag runter gebrochen bedient Jussi Adler Olsen u.a. auch die Fangemeinde des in die Jahre gekommenen Wallanders mit bester skandinavischer Krimikost.

Michael

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