Entsetzen / Atlanta Police Department Bd.2 - Slaughter, Karin

Karin Slaughter 

Entsetzen / Atlanta Police Department Bd.2

Deutsch v. Klaus Berr
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Entsetzen / Atlanta Police Department Bd.2

"Die Meisterin der Hochspannung sorgt erneut für Angst und Schrecken! ... Furios, gemein und absolut glaubwürdig!" - TV Movie zu Karin Slaughter´s "Entsetzen"

Sie sieht IHN.
Sie verabscheut IHN.
Sie tötet IHN.
IHN - den Mörder ihrer Tochter...
Doch... das tote Mädchen ist nicht ihre Tochter, sondern deren beste Freundin - mit Bisswunden und Prellungen übersäht. Und der vermeintliche Mörder wollte nur helfen und selbst den wahren Mörder zur Strecke bringen. Im zweiten Fall für Special Agent Will Trent "Entsetzen" lässt Karin Slaughter kein Herz mehr ruhig schlagen. Abigail´s Tochter hat vermutlich nicht mehr lange zu leben und ihr Entführer ist immer noch auf freiem Fuß. Es beginnt ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit...

Eine falsche Tote - ein wahr gewordener Albtraum

Sie glaubt, den Mörder ihrer Tochter vor sich zu haben, stürzt sich auf ihn und tötet ihn in einem erbitterten Kampf. Nur - das Opfer ist gar nicht ihre Tochter. Emma lebt, doch sie wurde entführt. Special Agent Will Trent weiß: Die Chance, das Mädchen lebend zu finden, wird von Stunde zu Stunde geringer. Doch noch entsetzlicher ist die Vorstellung, dass der sadistische Täter ungeschoren davonkommen könnte ...


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2011
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 523 S.
  • Seitenzahl: 523
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.37477
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 119mm x 42mm
  • Gewicht: 424g
  • ISBN-13: 9783442374779
  • ISBN-10: 3442374774
  • Best.Nr.: 33332987
"Gänsehaut!"

Gänsehaut! neue woche

Erstaunlich wenig abgeschlachtet wird in Karin Slaughters neuestem Thriller, den zweiten mit Ermittler Special Agent Will Trent. Furios wie immer ist der Einstieg, in dem eine Mutter den vermeintlichen Mörder ihrer Tochter in einem erbitterten Kampf umbringt. Was zunächst wie ein klarer Fall aussieht, erweist sich schon bei Trents ersten Blick auf den Tatort als überaus komplexe Angelegenheit ... Slaughter geht diesmal so weit in Nebenhandlungen hinein, wie wohl in noch keinem anderen Thriller vor "Entsetzen". Dass Will Trend als Waisenkind aufwuchs, dass der Special Agent seinerzeit im Kinderheim vom Vater der ermordeten Tochter systematisch gequält wurde; dass Trend ein Legastheniker ist wie vielleicht auch der Mörder: All das spielt nicht nur für den Ablauf der Handlung eine wesentliche Rolle, sondern vor allem auch deshalb, weil Karin Slaughter sich noch mehr als früher schon um komplexe Charaktere bemüht. Weniger Blut, noch mehr Hintergrund, geschrieben in einem packenden Stil: Nie war die Slaughter so gut wie heute. (jw)
Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre Grant County-Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton und Polizeichef Jeffrey Tolliver sind inzwischen in 30 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 20 Millionen mal verkauft worden.

Leseprobe zu "Entsetzen / Atlanta Police Department Bd.2"

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Leseprobe zu "Entsetzen / Atlanta Police Department Bd.2"

Abigail Campano saß in ihrem Auto auf der Straße vor ihrem eigenen Haus. Sie schaute zu der Villa hoch, die sie vor fast zehn Jahren umgebaut hatten. Das Haus war riesig - viel zu viel Platz für drei Personen, vor allem, da ihre Tochter, so Gott wollte, in weniger als einem Jahr aufs College gehen würde. Was würde sie mit sich selbst anfangen, wenn ihre Tochter erst einmal damit beschäftigt war, ihr eigenes Leben zu beginnen? Es wären dann nur wieder Abigail und Paul, so wie vor Emmas Geburt. Bei dem Gedanken zog sich ihr der Magen zusammen. Pauls Stimme krächzte aus den Autolautsprechern, als er wieder ans Telefon kam. "Babe, hör zu", begann er, aber sie starrte das Haus an, und ihre Gedanken waren bereits ganz woanders. Wann war ihr Leben so klein geworden? Wann waren die wichtigsten Fragen ihres Tages die Probleme anderer Leute und andere Nebensächlichkeiten geworden? Waren Pauls Hemden bei Schneider schon fertig? Hatte Emma heute Abend Volleyball-Training? Hatte der Innenausstatter den neuen Schreibtisch fürs Büro bestellt? Hatte jemand daran gedacht, den Hund hinauszulassen, oder würde sie die nächsten zwanzig Minuten literweise Pisse vom Küchenboden wischen? Abigail schluckte, die Kehle wurde ihr eng. "Ich glaube, du hörst mir nicht zu", sagte Paul. "Ich höre zu." Sie stellte den Motor ab. Ein Klicken war zu hören, dann wurde, ein Wunder der Technik, Pauls Stimme von den Autolautsprechern auf ihr Handy umgeleitet. Abigail stieß die Tür auf und warf die Schlüssel in ihre Handtasche. Sie klemmte sich das Handy zwischen Ohr und Schulter, während sie in den Briefkasten schaute. Stromrechnung, die Abrechnung von American Express, Emmas Schulgebühren ...

Paul hielt inne, um Luft zu holen, und sie ergriff die Gelegenheit.

"Wenn sie dir nichts bedeutet, warum hast du ihr dann ein Auto geschenkt? Warum bist du mit ihr dorthin gegangen, wo du wusstest, dass meine Freundinnen auftauchen könnten?" Abigail sagte die Wörter, während sie die Auffahrt hochging, aber sie spürte sie nicht tief in ihrem Bauch wie beim ersten Mal, als so etwas passiert war. Damals war ihre einzige Frage gewesen: Warum genüge ich ihm nicht?

Jetzt lautete ihre einzige Frage: Warum bist du so ein notgeiler Mistkerl?

"Ich brauchte einfach eine Pause", sagte er, noch eine altbekannte Floskel.

Abigail stieg die Verandastufen hoch und suchte in ihrer Handtasche nach den Haustürschlüsseln. Sie hatte den Club wegen ihm verlassen, hatte ihre wöchentliche Massage und das Mittagessen mit ihren engsten Freundinnen ausgelassen, weil es sie demütigte, dass sie alle Paul mit einer flaschenblonden Zwanzigjährigen gesehen hatten, mit der er, so unverfroren war er, in ihr Lieblingsrestaurant gegangen war. Sie wusste nicht, ob sie sich dort je wieder würde zeigen können.

Abigail sagte: "Ich brauche auch eine Pause, Paul. Wie würde es dir gefallen, wenn ich mir auch eine Pause gönnen würde? Wie würde es dir gefallen, wenn du eines Tages mit deinen Freunden reden und du spüren würdest, dass irgendetwas los ist, und du müsstest sie praktisch anflehen, dir zu sagen, was los ist, bis sie dir endlich sagen, dass sie mich mit einem anderen Mann gesehen haben?"

"Ich würde seinen gottverdammten Namen herausfinden und zu ihm nach Hause gehen und ihn umbringen."

Warum war ein Teil von ihr immer geschmeichelt, wenn er so etwas sagte? Als Mutter eines Teenager-Mädchens hatte sie sich angewöhnt, auch in den wüstesten Bemerkungen noch nach positiven Aspekten zu suchen, aber das hier war einfach lächerlich. Außerdem hatte Paul so große Probleme mit seinen Knien, dass er am Müllabfuhrtag kaum die Tonnen an den Straßenrand bringen konnte. Der größte Schock dieser Geschichte hätte eigentlich sein sollen, dass er noch immer eine Zwanzigjährige finden konnte, die mit ihm ins Bett stieg.

Abigail steckte den Schlüssel in das alte Metallschloss der Haustür. Die Angeln quietschten wie in einem Gruselfilm.

Die Tür war bereits offen.

"Moment mal", sagte sie, als würde sie Paul unterbrechen, obwohl er gar nichts gesagt hatte. "Die Haustür ist offen."

"Was?"

Auch er hatte nicht zugehört. "Ich sagte, die Haustür ist bereits offen", wiederholte sie und stieß die Tür weiter auf.

"O Gott. Die Schule hat doch erst vor drei Wochen wieder angefangen, und sie schwänzt schon wieder?"

"Vielleicht die Putzfrau ..." Sie hielt inne, weil sie auf Glas trat. Abigail schaute nach unten und spürte, wie sich irgendwo unten in ihrem Kreuz eine kalte, scharfe Panik aufbaute. "Da liegen überall Scherben auf dem Boden. Ich bin eben reingetreten."

Paul sagte etwas, das sie nicht verstand. "Okay", antwortete sie automatisch. Sie schaute sich um. Eines der hohen Seitenfenster neben der Tür war kaputt. Sie stellte sich vor, wie eine Hand durch das Loch griff, den Riegel zurückschob und die Tür öffnete.

Sie schüttelte den Kopf. Im hellen Tageslicht? In diesem Viertel? Sie konnten nicht mehr als drei Leute auf einmal zu sich einladen, ohne dass die alte Spinnerin von gegenüber sich über den Lärm beschwerte.

"Abby?"

Sie befand sich in einer Art Blase, hörte alles nur gedämpft. Zu ihrem Mann sagte sie: "Ich glaube, da ist jemand eingebrochen."

Paul bellte: "Raus aus dem Haus! Die könnten noch immer drin sein!"

Sie warf die Post auf den Tisch in der Diele und sah sich dabei im Spiegel. Sie hatte die letzten zwei Stunden lang Tennis gespielt. Die Haare waren noch feucht, einzelne Strähnen klebten ihr im Nacken, wo der Pferdeschwanz sich allmählich auflöste. Es war kühl im Haus, aber sie schwitzte.

"Abby?", schrie Paul. "Geh sofort raus aus dem Haus. Ich rufe auf der anderen Leitung die Polizei."

Sie drehte sich um und öffnete den Mund, um etwas - was? - zu sagen, als sie den blutigen Fußabdruck auf dem Boden sah.

"Emma", flüsterte sie, ließ das Handy fallen und rannte die Stufen hoch zum Zimmer ihrer Tochter.

Oben auf dem Treppenabsatz blieb sie stehen, schockiert über das zertrümmerte Mobiliar, die Glasscherben auf dem Boden. Ihr Blickfeld verengte sich, und sie sah Emma als blutiges Häuflein am Ende des Gangs liegen. Ein Mann stand, ein Messer in der Hand, über ihr.

Kundenbewertungen zu "Entsetzen / Atlanta Police Department Bd.2"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Zabo67 am 09.01.2012 ***** ausgezeichnet
Ich bin ein Fan von Karin Slaughter, habe einige Bücher bereits gelesen, auch dieses Buch
finde ich sehr gut und spannend....

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