Ennemis Publics\Volksfeinde, französische Ausgabe - Houellebecq, Michel; Lévy, Bernard-Henri

Michel Houellebecq Bernard-Henri Lévy 

Ennemis Publics\Volksfeinde, französische Ausgabe

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Ennemis Publics\Volksfeinde, französische Ausgabe

Der Briefwechsel von Januar bis Juli 2008 zwischen dem Autoren der "Elementarteilchen" und dem Romancier und Philosophen Bernard-Henri Lévy erörtert Fragen zur intellektuellen und gesellschaftlichen Situation Frankreichs.


Produktinformation

  • Verlag: Flammarion
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 332 S.
  • Seitenzahl: 332
  • Französisch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 365g
  • ISBN-13: 9782081218345
  • ISBN-10: 2081218348
  • Best.Nr.: 25084501
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.10.2008

Salat für alle!
Houellebecq und Lévy schreiben gemeinsam ein langweiliges Buch
In jeder neuen Saison bringen ein oder zwei unerwartete Titel die Büchertische durcheinander: weil sie gut sind, weil sie originell sind oder weil sie darauf angelegt sind. Letzteres ist beim Briefwechsel zwischen Michel Houellebecq und Bernard-Henri Lévy der Fall, der von den Pariser Häusern Flammarion und Grasset an allen Hauslektoren vorbei insgeheim vorbereitet und nun unter dem Titel „Ennemis publics” (Öffentliche Feinde) vorgelegt wurde. Zwei Literaturstars tragen gemeinsam ihre Namen zu Markte. Sie kannten einander kaum und haben nichts gemeinsam als vielleicht dies, wie Houellebecq im Eingangsbrief sich ausdrückt, „dass wir beide ziemlich verachtenswerte Erscheinungen sind”.
Das ist leicht übertrieben, sie liefen in letzter Zeit eher Gefahr, einem gleichgültig zu werden. „Votre médiocrité, ma nullité” – daraus müsse sich etwas machen lassen, antwortet Lévy. Ein Stück „Geständnisliteratur”, schlägt Houellebecq vor, denn in Briefen könne man schwer lügen, wie schon sein Lieblingsautor Schopenhauer lehrte. So schlüpfen beide in ihre Rolle wie …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.10.2008

Wir sind die Guten

In Frankreich ist die Korrespondenz von Michel Houellebecq und Bernard-Henri Lévy erschienen. Ein unwiderstehliches Buch für alle Freunde und Feinde

Natürlich sind sie beide eitel. Aber es ist ja nicht so, dass sie um ihre Eitelkeit nicht wüssten, dass sie keine Selbstironie hätten und in ihren Schlagabtausch keine kleinen Witze einstreuten, bevor ihre Selbstentblößung in Selbstmitleid kippt: "Willkommen im Club! Und viel Glück!", sind die ersten Worte, die dem Philosophen und Schriftsteller Bernard-Henri Lévy einfallen, als sein Kollege Michel Houellebecq ihm mitteilt, dass er gerade einen Film gedreht habe, "Die Möglichkeit einer Insel", nach seinem gleichnamigen Roman. Auch Lévy hat einmal einen Film gedreht, vor zwölf Jahren. Er hieß "Le Jour et la Nuit", Lévys Ehefrau, die Schauspielerin Arielle Dombasle, spielte mit, Alain Delon und Karl Zéro. Und in den "Cahiers du Cinéma" attestierte ihm Serge Toubiana, dass es der "schlechteste Film in der Geschichte des Kinos" sei.

Michel Houellebecq hat die nicht weniger niederschmetternden Verrisse seines Films noch vor dessen Fertigstellung erwartet. Er kennt die …

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Michel Houellebecq, geb. 1958 in La Réunion, lebt in Irland. Er ist Preisträger des angesehenen Grand Prix des Lettres, des Prix Novembre, des Impac-Preises und des Prix de Flore.