Die Liebe kann schön und dauerhaft sein, kurz und schmerzhaft, lang
und schwer oder kurz und schön - es scheint, als gäbe es alle
Spielarten. Und in der Tat zeigen die Gemälde, die sich mit den
Mythologien, alten Religionen oder literarischen Quellen
beschäftigen, wie intensiv sich die abendländische Kultur bis in
die Gegenwart an dem Thema der Liebe gerieben hat. Die Bilder
sprechen von der glühenden Leidenschaft, der peinigenden Sehnsucht,
der zerstörerischen Eifersucht oder der abgründigen Enttäuschung.
Ideal und unvergänglich ist die Liebe nur in der Kunst, die ebenso
rätselhafte wie starke, leidende und in den Tod treue
Frauengestalten hervorgebracht hat: Daphne, Delilah, Ophelia, Medea
oder Kirke sind nur einige von jenen, in deren Umarmungen die
großen Krieger und tapferen Helden wie Eiscreme schmolzen. Liebe
und Leidenschaft in der Kunst von der Renaissance bis in die
Moderne mit klugen Bildbeschreibungen über Ideal und Täuschung,
Sehnsucht und Erfüllung. Von einer großen
Kennerin der Literatur und Kunst mit Bildern von Tizian, Rubens,
Botticelli, Boucher, Dalí u.v.a.
Ausstattung/Bilder: 2009. 155 S. m. zahlr. meist farb. Abb.
Seitenzahl: 160
Best.Nr. des Verlages: 43800044
Deutsch
Abmessung: 282mm x 218mm x 23mm
Gewicht: 1100g
ISBN-13: 9783938045442
ISBN-10: 3938045442
Best.Nr.: 26431572
Laure Adler wurde 1950 in Caen geboren. Nach der Promotion begann sie ihre Karriere als Journalistin. 1990 wurde sie Kulturbeauftragte des Elysee unter Mitterrand. Heute leitet sie den Radiosender France Culture und lebt in Paris. Sie verfasste mehrere Bücher zu Frauen und Gesellschaft und erhielt 1998 den Prix Femina de l'éssai für ihre Biografie über Marguerite Duras.
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