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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 01.04.2013 |
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Kettenreaktion Der Mitdreißiger Xavier Ireland - ehemals ChrisCotswold - ist in Australien aufgewachsen, kehrt aber 2003 in sein Geburtsland England zurück. Dort lebt er in London als recht erfolgreicher Radiomoderator. Er führt ein normales, augenscheinlich zufriedenes Single-Dasein. Hin und wieder hat er eine kurze Affaire, geht aber keine feste Bindung ein. Auch Freundschaften oder Bekanntschaften, die er schließt, sind eher oberflächlicher Natur. In seiner nächtlichen Radiosendung gibt er vielen Menschen gute, wertvolle Ratschläge, wie sie ihre verschiedensten Probleme evt. bewältigen können. Xavier scheint ein sympatischer, aufmerksamer und hilfsbereiter Mensch zu sein. Eines Tages beobachtet er, wie ein Junge von anderen Jugendlichen verprügelt wird. Eher halbherzig und daher erfolglos, versucht er, einzuschreiten. Dieses scheinbar unbedeutende Ereignis hat jedoch weitreichende Konsequenzen. Wie ein Stein, den man ins Wasser wirft, zieht es weite Kreise. Es beeinflusst andere Menschen in ihrem Verhalten. Eine regelrechte Kettenreaktion wird ausgelöst. Zehn weitere Schicksale, die von diesem Ereignis indirekt betroffen sind, werden aufgezeigt. Man fragt sich mehr und mehr, warum dieser im Beruf so verständnisvolle Mann im Privatleben anderen gegenüber eher gleichgültig handelt. Man ahnt, dass in seiner Vergangenheit in Australien etwas geschehen sein muss , was ihn derart verändert hat. Eher durch Zufall stellt Xavier die 28jährige, quirlige, äußerst redselige und energische Pippa als Putzfrau ein. Und diese bringt nicht nur Ordnung in seine Wohnung, sondern auch in sein Leben. Man erfährt, dass Xavier damals durch einen furchtbaren Unglücksfall regelrecht aus der Bahn geschleudert wurde . Dank Pippa schafft Xavier es, sich dem Geschehenen zu stellen, denn ihm ist es gar nicht gleichgültig, was sie von ihm denkt. Nach und nach nimmt Xavier seine Umwelt , d.h. seine Mitmenschen wieder bewußter war und er lernt auch wieder, Verantwortung zu übernehmen. Das Buch ist in einem sensiblen, ansprechenden, gut lesbaren Stil geschrieben. Der Autor zeichnet hier wunderbare Portraits seiner Charaktere. Man kann sie sich gut vorstellen und man kann ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.Sie sind nicht immer geradlinig, sie haben durchaus ihre Ecken und Kanten, aber das macht meines Erachtens gerade ihren Charme aus. Sie wirken eben wie ganz normale Menschen. Mark Watson gelingt es auf einzigartige Weise die verschiedenen Schicksale zu verknüpfen. Er stellt klar heraus, wie unsere Handlungen andere beeinflussen können. Wie Pippa in dem Roman sagt :" Du kannst das Leben von jemanden ändern, ohne es überhaupt zu wissen. " Man stellt sich automatisch die Frage : Was wäre wenn.... Mir hat das Buch mit seinen Geschichten in der Geschichte ausgesprochen gut gefallen. Es wäre schön, wenn es viele Leser findet. |
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| Bewertung von Reggie aus Hamburg am 03.06.2012 | |
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Schon nach der Leseprobe von "Elf Leben" landete das Buch auf meiner Leseliste. Egal, woher ich den Roman bekommen würde - ich wollte ihn lesen. Schon die Schreibweise des Autors - so leicht verständlich und sich aneinanderreihend, ohne große Ausschmückungen und Verstrickungen - animiert zum Weiterlesen. Die Wortwahl und kurzen Sätze machen das Lesen zum kurzweiligen und unkomplizierten Vergnügen. Die Story selbst ist eine wie sie der Alltag jederzeit hervorbringen kann. Eine einzige Entscheidung löst eine ganze Kettenreaktion von Ereignissen aus (Butterfly-Effect), die widerum andere hervorrufen. Dadurch wird das Leben von vielen Menschen zum Teil sogar sehr stark verändert. Nur, dass wir im "wahren" Leben dies gar nicht wahrnehmen würden. Ich hatte mir zunächst vorgestellt, dass ich elf unterschiedliche Geschichten unabhängig voneinander lesen würde, welche sich nach und nach in einander einfügen. Dieses Buch ist allerdings so aufgebaut, dass wir an Xaviers Leben teilhaben und verfolgen, welche Auswirkungen sein Handeln hat. Diese Art des Aufbaus finde ich keineswegs weniger spannend und der Autor findet zwei- dreimal einen Weg, alle Kettenreaktionen nacheinander aufzuführen, um die Auswirkungen einer einzigen Handlung noch deutlicher zu machen. Ab und zu hüpft Watson sehr in den Leben der unterschiedlichen Personen herum, so dass man kurz Schwierigkeiten hat zu folgen oder gar kurz zurückblättern muss, insbesondere weil die Namen nicht immer sofort geläufig sind. Die Charaktere neben Xavier sind teilweise sehr kurz gehalten, dann wieder ausführlicher - je nachdem, wie sehr das Leben gerade beeinflusst wird. Ein Roman ohne große Spannung oder besondere Höhen und Tiefen. Es plätschert einfach so dahin und man kann es trotzdem nicht aus der Hand legen. Das Buch kann man auch als harmlose Unterhaltung bezeichnend, die zu allen Tageszeiten passt und an den unterschiedlichsten Orten gelesen werden kann. Ich habe hier kein Buch gelesen, welches ein Bestseller werden wird. Dazu ist die Story zu unauffällig und "schon einmal dagewesen", aber der Roman wirkt nach. Die Geschichte ist kurzweilig und vor allem das Ende finde ich als sehr gelungen zu erwähnen, da es kein Happy End ist, und vor allem offen bleibt, ob "alles gut" wird oder weitere Kettenreaktionen entstehen. Auch dieser Roman kommt ohne Liebesgeschichte nicht aus, allerdings passt sie wie die Faust aufs Auge. Der Autor schafft es mit spürbarer Leichtigkeit, sie in die Geschichte einzubinden. "Alles hat die Chance, von Bedeutung zu sein" Das Anliegen des Autors ist es vermutlich, den Leser wieder zu mehr Bewußtsein für das Miteinander zu schaffen. Dabei weist er jedoch drauf hin, dass selbst wenn wir uns einmischen, kann es schief gehen. Dennoch lohnt es sich, wenn man nur einen Menschen helfen/retten kann. Ich möchte jedoch hoffen, dass die Aufmachung des Leseexemplars nicht der Aufmachung des für 20 Euro zu erhaltenen Romans in der Buchhandlung ist. Langweilige Farben und Paperback umfassen die 266 Seiten. Für den Preis ein "No-Go". |
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| Bewertung von Stephanie_Sack aus München am 21.09.2011 | |
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~°..Story..°~ Chris Cotswolds Leben schien perfekt. Perfekt bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein tragisches Ereignis sein und das Leben seiner Freunde von Grund auf verändern soll. Nach monatelangem Taumeln sieht der unglückliche Chris sich zu dem radikalen, aber scheinbar unumgänglichen Schritt gezwungen, seine Zelte in Melbourne abzubrechen, um in London ein neues Leben zu beginnen. Ein Leben mit einer völlig neuen Identität: das Singleleben des Xavier Irelands, Turnier-Scrabble-Spieler und nächtlicher Radiomoderator. Während er sich auf Sendung all den unglücklichen und nachtaktiven Menschen Londons annimmt um ihnen mit Rat und Tat Beiseide zu stehen, bemerkt er gar nicht, wie sein eigenes Leben immer mehr aus den Fugen gerät. Seine Vergangenheit, die er über die letzten Jahre geschickt zu verdrängen wusste, beginnt langsam aber sicher wieder zum Vorschein zu kommen. Als die Putzfrau Pippa in sein Leben tritt, holt sie ihn so plötzlich und unerwartet ein, dass es den beiden Menschen sehr schwer gemacht wird, sich einander zu nähern. Für Xavier präsentiert sich diese Begegnung jedoch wie eine Einladung zum Leben. Er muss sie nur noch annehmen... ~°..Meine Meinung..°~ Mark Watson hat mit seinem Erstlingswerk "Elf Leben" das geschafft, was vielen anderen Autoren verwehrt bleibt. Er schrieb eine autentische Geschichte, so lebensecht und natürlich wie sie das Leben schreibt. Anhand dem Leben von elf Personen, die eigentlich nur indirekt miteinander zu tun haben, zeigt Watson, wie unser aller Leben scheinbar Teil eines einzigen großen Beziehungsgeflechts ist. Die Dinge, die sich im Verlauf unseres Lebens ereignen, haben oft vielmehr Auswirkung auf das Leben anderer, als wir es für möglich erachten. Ein jedes Handeln bringt genau wie jedes Unterlassen die Dinge unbemerkt ins Rollen, schubst sie ihn andere Bahnen, beeinflusst sie in ihrer Entwicklung. So wird auch Xavier, die Hauptfigur in "Elf Leben" Zeuge von einer Schlägerei, in die er, egal ob aus Befangen- oder Gleichgültigkeit, nicht einschreitet. Eine unterlassene Hilfeleistung, die nicht nur das Leben des verprügelten Jungen sondern auch das Leben seiner Mutter und vielen weiteren Menschen beeinflusst. Er setzt damit eine Kette von Ereignissen in Gang, die sich auf das Leben der Beteiligten nicht immer nur zum Positiven auswirkt. Ganz im Gegenteil. Xavier, auf dem Watsons Konzentration ruht, schließt man durch seine traurige Vergangenheit, die sich erst im Verlauf der Geschichte in seiner ganzen Tragik offenbart, schnell ins Herz. Seine unordentliche, teils transuselige Art lässt ihn sympathisch und lebensecht wirken. Man verspürt Mitgefühl für seine Situation und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass sich das Blatt für ihn endlich zum Guten wendet. Als er der temperamentvollen Pippa begegnet, gelangt sein Leben an einen Wendepunkt. Er wird dabei nicht nur unweigerlich mit seiner Vergangenheit konfrontiert sondern muss sich auch seinen wachsenden Gefühlen ihr gegenüber und den inneren Ängsten vor dem eigentlichen LEBEN stellen. Watson ist eine wunderbare Lebensgeschichte gelungen. Trotz der vielen Figuren, die in der Geschichte verwoben waren, fiel es mir nicht schwer, sie anhand von bestimmten Dingen zuzuordnen und daher dem Verlauf folgen zu können. Die Liebesgeschichte zwischen Pippa und Xavier fand ich im Ganzen gesehen allerdings etwas oberflächlich, fast schon langweilig dargestellt. Ich für meinen Teil, wäre über ein bisschen mehr Gefühl und Vitalität glücklich gewesen. Die Gestaltung des Covers bzw. Buchumschlages finde ich zudem alles andere als passend. Sie wirkt auf mich etwas billig und tut damit dem Inhalt meines Erachtens einfach nur Unrecht. Ich könnte mir vorstellen, dass einige aus rein visuellen Gründen nicht zu diesem Buch greifen werden. Schade, denn Watsons Geschichte sollte man wirklich gelesen haben. Ich gebe ihr daher 4 von 5 lebensbejahenden Sternen! |
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| Bewertung von Wicked aus Friedberg am 31.08.2011 | |
| Das Buch wollte ich gar nicht mehr aus der Hand legen. Eine schöne Geschichte, gut zu lesen, zeitweise wunderschön formuliert, witzig, sympathisch - und es regt wirklich zum Nachdenken an: alles, alles was und wie ich es tue hat Auswirkungen auf mein Umfeld und zieht einen Rattenschwanz nach sich. Also: Erst denken, dann handeln ! Und vor allem erst mal das Buch lesen ! |
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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 20.08.2011 |
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Xavier Ireland lässt das Leben an sich vorbeifließen und mischt sich nicht ein, aber das war nicht immer so. Als er noch in Australien lebte, war er für seine Hilfsbereitschaft bekannt. Doch ein schrecklicher Unfall brachte ihn total aus der Bahn, und er beschloss einen Neuanfang zu machen. Jetzt lebt er seit 5 Jahren in Großbrittannien und ist Moderator einer Nachtsendung im Radio. Dabei wird er von seinem Freund Murray unterstützt. Dieser hat kein Glück mit Frauen, ist Stotterer und tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Hauptsächlich aus Mitleid begleitet Xavier ihn zu einem Speed-Dating-Treffen und lernt dort die resolute Pippa kennen. Ehrlich gesagt kann ich mir auf das Buch kaum einen Reim machen. Xavier trifft bzw. trifft nicht eine Entscheidung, und dies setzt eine Kaskade von Ereignissen in Bewegung. Allerdings erscheint es mir ziemlich weit hergeholt, dafür Xavier verantwortlich zu machen. Natürlich beeinflusst jede Entscheidung, die der einzelne trifft, auch andere Leute in seinem Umfeld; aber diese Beeinflussungen sind gegenseitig und letztendlich hat kaum ein Ereignis nur einen ganz bestimmten Grund als Ursache, sondern wird von irrsinnig vielen Faktoren beeinflusst. Man begleitet Xavier ein Stück seines Lebens und sieht zu, wie er eine Lebenskrise meistert- nach 5 langen quälenden Jahren plötzlich in wenigen Wochen. Sehr unwahrscheinlich. Und dann wird er wieder zum absoluten Philanthropen, ein hundertachtzig-Grad-Wechsel zu seinem vorherigen Benehmen. Und ganz plötzlich hört das Buch auf, ohne eine gute Erklärung. Der Roman liest sich recht flüssig, hat aber keinen wirklichen Spannungsbogen. Für mich war er eher sowas wie eine verlängerte Kurzgeschichte, eine Betrachtung ohne Anfang und Ende. Grundidee war, wie Xaviers Entscheidung in einer Kaskade 11 Leben beeinflusst, was ich allerdings übertrieben dargestellt gefunden habe. Da ich das Buch als eher langweilig empfand, gibt es von mir nur 2 Sterne. |
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 |
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Ein Wimpernschlag und seine Folgen Jeder hat sich schon einmal gedacht, was wäre wenn? Was resultiert daraus wenn ich jetzt jenes tue? Wer hat diesen 10 Euro Schein vor mir in der Hand gehabt und was würde passieren wenn ich jetzt anders handle wie sonst. Der Autor geht dieser Frage humorvoll und locker auf den Grund. Aus einer zufälligen Begegnung erwachsen Dinge, die man sich nicht hätte vorstellen können. Zufällige Begegnungen, Wege die sich zufällig kreuzen, Menschen, die sich treffen, aber nicht bewusst wahrnehmen - diese Dinge ziehen sich wie ein roter Faden durch Mark Watsons Buch. Ich fand es ganz nett geschrieben, die Charaktere - vor allem Xavier und Pippa - sehr gut beschrieben. Jeder mit kleinen liebenswerten Macken oder sogar großen Tragödien im Hintergrund. Aber dennoch ist es gewiss kein Buch, das man lange in Erinnerung behält. Auch wenn es stellenweise wirklich zum Nachdenken anregt |
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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.de aus Sulzheim am 13.06.2011 |
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Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass mich so gefesselt, begeistert und berührt hat wie "Elf Leben", es ist häufig traumhaft schön und manchmal sehr traurig. Zu Beginn wirkte der Schreibstil des Autors Mark Watson stellenweise etwas spröde auf mich, aber da sich die Handlung lange nur um Xavier und seinen Radiokollegen Murray dreht, passte der Schreibstil perfekt zur Geschichte, er wirkte männlich, sachlich und farblos. Die Farben und Facetten kommen erst mit dem Erscheinen von Pippa ins Spiel. Wie in schnell wechselnden Kameraeinstellungen macht Mark Watson immer wieder einen Schwenk von Xaviers Leben zu den elf Personen, deren Leben durch seine bloße Existenz eine Veränderung erfahren wird. Kennt ihr die Anfangssequenz zu "Die fabelhafte Welt der Amelie"? So ähnlich funktionieren die "Kameraeinstellungen" auf die verschiedenen Akteure dieser Geschichte. Obwohl der Leser das Leben einiger Protagonisten nur am Rande streift, schafft es der Autor dennoch einen mit dem Gefühl zurückzulassen, dass man der Person tief in ihr Innerstes geschaut hat. Genau genommen gibt es in Mark Watsons Geschichte keine Randfiguren, da alle so lebensecht und plastisch wirken. Rückblenden und Zukunftsaussichten in das Leben dieser Personen verstärken dieses Gefühl noch, direkt am Leben dieser Menschen teilzuhaben. Ich habe mit jedem einzelnen von ihnen gelacht und gelitten, ich habe sie gemocht oder verabscheut. Wie oft hätte ich Pippa in den Arm nehmen mögen, dafür wie sie ihr Schicksal meistert, oder Murray in den Hintern treten, weil Xavier für ihn privat und beruflich ständig zurücksteckt und er trotzdem immer weitere Opfer von ihm erwartet, die er ihm jedoch nie dankt, sondern für selbstverständlich erachtet. Mark Watson ist ein ganz großer Erzähler, der mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen hat. Gleich zu Beginn während Xaviers Arbeit als Radiokummerkastentante saß mir öfter ein Kloß im Hals beim Lesen, weil die Geschichten so schön und ergreifend waren. Von Beginn an hat Mark Watson es geschafft meine Neugierde auf Xaviers Schicksal zu schüren, so dass ich unbedingt wissen wollte, welches Ereignis diesen Mann aus ihm gemacht hat, der einerseits als Kummerkastentante arbeitet und andererseits die Einstellung vertritt, das man sich in das Leben anderer Leute nicht einmischen sollte. Im späteren Verlauf, als ich mehr über Xavier selbst erfahren habe und sein "erstes Leben" in Australien, rutschte der Kloß ziemlich hoch und ich war mehr als einmal davor richtig loszuheulen. Wie gerne hätte ich Xavier bei dem Ereignis, welches sein Leben verändert hat, geschüttelt und geohrfeigt und im gleichen Moment wieder in den Arm genommen und getröstet. Ich wollte "Nein" schreien, die Zeit anhalten, die Blätter herausreißen, den Vorfall ungeschehen machen. So schön und poetisch einige Stellen in diesem Buch sind, so ist doch nichts in rosa Tüll und Wattebäuschchen verpackt, Mark Watson zeigt nicht nur die Boulevardstraßen des Lebens, sondern auch die dreckige Gosse mit zerplatzten Lebensträumen. Und dennoch ist dieses Buch so schön, manchmal traurig, nie vorhersehbar, überraschend, voll, pulsierend, lebendig, bunt, himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Der Flügelschlag des Schmetterlings auf der anderen Seite des Planeten hat mein Herz berührt und ich weiß, dass Xaviers Geschichte noch lange einen Platz darin einnehmen wird. Danke Mark Watson für diesen großartigen Roman, der mich gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen gebracht hat! |
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Bewertung von Max aus Penzberg am 03.05.2011 |
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Mark Watson beschreibt in seinem Roman "Elf Leben" genau das, nämlich das Leben von elf unterschiedlichen Personen in London, Menschen, die sich großenteils nicht einmal kennen, aber der Tun und Lassen das der anderen stark beeinflusst. Im Mittelpunkt steht der Moderator einer Late-Night-Radioshow, der vor einiger Zeit aus Australien nach London kam. Nach einem herben Schicksalsschlag dort, verkriecht er sich in London und hält sich aus allem raus. Bis er Pippa kennenlernt, die das gar nicht verstehen kann. Und sich langsam aber sicher die Dinge zu verändern beginnen. Schöne, anrührende Geschichte, die zurecht mit "Zwei an einem Tag" von David Nicholls verglichen wird. |
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| Bewertung von Julz aus Hildesheim am 16.03.2011 | |
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Mark Watson lässt mit seinem Roman ,Elf Leben' den Leser in das Leben von elf Menschen blicken. Hauptsächlich Xavier begleitet uns durch die Geschichte, der aus Australien nach London kam, um sein altes Leben hinter sich lassen zu können. In seinem neuen Wohnort arbeitet er als Radiomoderator und geht ansonsten nur eher oberflächlich durch's Leben, weswegen er viele Dinge nicht w i r k l i c h wahrnimmt - bis er auf ein Mädchen trifft, welche er als seine Putzfrau anstellt und sie zuerst auch nicht wirklich sieht. Für ihn ist es nur eine Putzfrau, die zu viel spricht und ihre Meinungen zu offen kundtut. Doch genau das wird ihn später an ihr faszinieren. Im Laufe des Romans lernt der Leser die übrigen zehn Personen kennen, die nichts miteinander gemein haben und sich untereinander auch nicht kennenlernen werden. Dennoch werden sie durch ein einziges Ereignis beeinflusst, welches von nur einer Person ausging. Eine wunderbare Schreibidee, die mich begeistert hat und mir einen großen Spaß beim Lesen bereitet hat. Watson schreibt in einem lebendigen, wunderbaren Stil, der mich absolut überzeugt hat. |
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| Bewertung von Venus Morgenstern am 08.03.2011 | |
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"Elf Leben," von Mark Watson, ist ein Roman, der nachhaltig die verschiedensten Gefühle hinterlässt. Es ist sicher kein Buch, das man, hat man es zu Ende gelesen, zuschlägt und wieder vergisst. Chris Cotswold hat sich vor einigen Jahren entschieden seine australische Heimat zu verlassen und in London als Xavier Ireland ein neues Leben zu beginnen. Ein dramatisches Erlebnis hatte ihn dazu veranlasst seine Freunde und seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. In London gibt er sich als der nette Junge von nebenan, der eine nächtliche Radio-Sendung mit Lebensberatungs-Charakter erfolgreich moderiert. Er wird dabei mehr oder weniger unterstützt von seinem übergewichtigen, stotternden Freund Murray, Gibt sich Xavier nach außen hin auch viel Mühe seine nächtlichen Anrufer zu verstehen, lässt er ihre Schicksale jedoch nicht wirklich an sich heran. Wie in einen unsichtbaren Konkon hat er sich eingesponnen. Nichts rankommenlassen und nichts preisgeben. Bis er eines Tages die quirlige, lebensbejahende Pippa kennenlernt, die nicht nur seinen Haushalt, sondern auch sein Leben auf den Kopf stellt. Ihr gelingt es Xavier dazu zu veranlassen sich seiner Vergangenheit zu stellen und aus seinem Konkon hervorzukommen. Bis hierher vielleicht eine alltägliche Geschichte ohne Besonderheiten, könnte man meinen, wären da nicht die elf Menschen, deren Schicksale durch Xaviers Verhalten miteinander verwoben sind.Wie ein fallender Dominostein, der das Fallen der folgenden Steine verursacht. Diese Menschen bilden den Rahmen um die Geschichte von Xavier und Pippa, und tauchen immer wieder auf, aber eben nur am Rande. Ein Kreis, der sich am Ende auf dramatische Weise folgenreich schließt...... Mark Watson ist es gelungen eine beeindruckende, berührende, zu Herzen gehende Geschichte zu schreiben, ohne jeden Pathos. Ein Werk, das man so schnell nicht vergessen wird. Ein Buch, das dazu veranlasst nachzudenken, über die Folgen, die unser Handeln, oder aber auch Nichthandeln verursachen kann, ein Buch mit Tiefen, die weder Klappentext noch Leseprobe vermuten ließen, ein Buch, das jeden seiner 5 Sterne mehr als verdient hat. |
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| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| leichte Gebrauchsspuren | 6,00 | 1,20 | Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung | cameli | 98,8% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 6,50 | 1,50 | Selbstabholung und Barzahlung, Skrill/Moneybookers, Banküberweisung | anjawanja | 100,0% | ansehen |
| 7,95 | 2,00 | offene Rechnung | A43 Kulturgut GmbH | 100,0% | ansehen | |
| 8,00 | 2,00 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung | Antiquariat Wolfgang Rüger | 100,0% | ansehen | |
| leichte Gebrauchsspuren | 9,50 | 2,00 | Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung | Antikvariat Aventoft | 100,0% | ansehen |
| gebraucht; gut | 10,00 | 3,00 | offene Rechnung, Kreditkarte | Celler Versandantiquariat | 98,5% | ansehen |
| gebraucht; wie neu | 18,95 | 0,00 | PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung | jo1u | 98,4% | ansehen |
| wie neu | 19,95 | 0,00 | Banküberweisung | Buchhandlung LeseLust | 98,1% | ansehen |
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