Hans-Helmut Decker-Vogt hat die besondere Gabe, psychologisch
scharfsinnige Beobachtungen an sich selbst und seinen Mitmenschen
mit Humor und einer erfrischend warmherzigen Liebe und Sorgfalt so
zu schildern, dass man beim Lesen selbst über seine mannigfaltigen
Aha-Erlebnisse schmunzeln muss. Die in diesem Erzählband
versammelten Kurzgeschichten zeigen die ungewöhnlichen Spielarten
der Liebe zwischen ganz normalen Leuten. Einseitige
Liebesgeschichten erscheint als 6. Band in der Bibliothek der
Ermutigung, einer Reihe von Erzählbänden, die einem besonderen
Konzept folgen: Es sind autobiografische Texte oder Texte aus dem
Erlebnisumfeld von Autoren, die einen ungewöhnlichen Lebensweg oder
ein schwieriges Schicksal zu bewältigen hatten und nun den Leser an
schöpferischen Wendungen ihres Lebens teilhaben lassen. Die
Geschichten besitzen psychologischen Tiefgang und haben eine
therapeutische Komponente: Sie regen zum Nachempfinden an und
helfen, die eigene Lebenssituation im Spiegel zu sehen. Daraus
erwächst der Mut, an sich selbst zu glauben und Kraft zu eigenen
Lebenslösungen zu gewinnen. Wunderbarer Lesestoff mit lehrreichen
Überraschungen.
Prof. Dr. M.A. Hans-Helmut Decker-Voigt, geboren 1945 in Celle, ist psychotherapeutisch und schriftstellerisch tätig, Schwerpunkt: Entwicklungspsychologie und darin die Rolle de Musik in der Persönlichkeitsbildung und -prägung des menschlichen Lebens. Heute Direktor des Instituts für Musiktherapie der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und Präsident der Akademie für musiktherapeutische Weiterbildung der Herbert von Karajan-Stiftung Berlin. Leiter der Akademischen Lehreinrichtung für Musiktherapie der Klinik Gut Wienebüttel Lüneburg und Mitbegründer der European Graduate School (EGS) in Leuk/Saas Fee/Schweiz.
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