Eine Billion Dollar - Eschbach, Andreas

Andreas Eschbach 

Eine Billion Dollar

Roman

Gebundenes Buch
 
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Eine Billion Dollar

John Fontanelli, ein junger Amerikaner italienischer Herkunft, hat gerade seinen Job verloren und kann nicht einmal mehr seine Miete bezahlen. Da nimmt ein italienischer Anwalt mit ihm Kontakt auf und eröffnet ihm, dass er eine Erbschaft von einer Billion Dollar gemacht hat. Den Grundstein zu diesem Vermögen legte einer seiner Vorfahren vor über fünfhundert Jahren.
Eine Billion Dollar, eine unvorstellbare Summe - John kann es kaum fassen. Da erhält er den Anruf eines geheimnisvollen Fremden. Dieser behauptet zu wissen, was es wirklich mit dieser Erbschaft auf sich hat und dass John jetzt eine ganz bestimmte Mission zu erfüllen hat...


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 2001
  • Ausstattung/Bilder: 2001. 734 S.
  • Seitenzahl: 734
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 147mm x 45mm
  • Gewicht: 956g
  • ISBN-13: 9783785720493
  • ISBN-10: 3785720491
  • Best.Nr.: 09742261
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
"... because the money goes where the best business is ...". Es geht um Geld, viel Geld, unbeschreiblich viel Geld: John Fontanelli erbt den sagenhaften Betrag von einer Billion Dollar, basierend auf einem 500 Jahre alten Testament. Doch die Annahme des Erbes hängt zusammen mit einer Bedingung, einer Prophezeihung. Hin- und hergerissen zwischen den Anwälten der Familie Vacchi, die die Testamentsvollstreckung überwachen, und dem raffinierten Manager McCaine, ist der ehemalige Pizzalieferant John Salvatore Fontanelli schnell mit der Situation überfordert. Wie kann die Prophezeihung eingelöst werden? Und wer zieht hier wirklich die Fäden? Was würde passieren, wenn ein einzelner Mensch die Macht von einer Billion Dollar in den Händen halten würde? Autor Andreas Eschbach, der Realität und Utopie in seinen Romanen auf gekonnte Weise mischt, entwickelt eine Theorie mit gnadenloser Konsequenz bis zum Ende. Vorzüglich umgesetzt von Leonhard Koppelmann, ist dieses für den SWR entstandene Hörspiel jederzeit packend. John als Hauptfigur und Erzähler liefert die Innenansicht (wunderbar: Andreas Pietschmann als unbedarfter Hans im Glück), ihm gegenüber als eine Art objektiver Widerpart agiert Hansi Jochmann als neutrale Sprecherin. So wechseln die Perspektiven in einem packendem Planspiel, das jederzeit aus den Fugen zu geraten droht. (rs)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.10.2001

Ein Mathe-Epiker
Hinweis auf einen Unbekannten / Von Frank Schirrmacher

Keine Rezension würdigt diesen Mann. Kein Lob rühmt ihn. Kein Verriß zerlegt seine Bücher in ihre Einzelteile. Offen gesagt: Wer allein in Zeitungen nach ihm Ausschau hielte, wüßte noch nicht einmal, daß es ihn gibt. Sein Name tauchte dort in den vergangenen fünf Jahren exakt einmal auf. Es stellt sich folgende Frage: Wie haben denn eigentlich die mehreren hunderttausend Leser, die seine Bücher zu Bestsellern im literarischen Niemandsland machten, von ihm erfahren?

Bei mir war das so: Über Wochen, ja Monate verzeichnete die Internet-Seite von "amazon.de" unter den bestverkauften Büchern den Roman eines Deutschen, dessen Name mir nichts sagte und dessen Buch ich nicht gelesen hatte, obwohl es schon vor zwei Jahren als Hardcover erschienen war. Dieses Buch, von dem kaum eine Zeitung Notiz nahm und das mehrere Verlage abgelehnt hatten, hat sich offenbar wie eine dünne, gierige Fräse durch die Tiefenschichten einer literarisch nicht anspruchslosen Öffentlichkeit gefressen. Denn Andreas Eschbachs Roman "Das Jesus-Video" ist ein Thriller, dessen Schwächen eine …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Durch das "Plebiszit" von amazon.de-Kunden ist Frank Schirrmacher nach eigener Aussage im "literarischen Niemandsland" auf einen Bestseller-Autor aufmerksam geworden, der seiner Ansicht nach das Zeug zum deutschen Michael Crichton hat. Sofern er, schränkt unser Rezensent frei nach Thomas Mann ein, im Stande sei, "des Debordierenden seiner Fantasie Herr zu werden". Eschbach sei Unterhaltungsschriftsteller und als solcher - "Epiker und Mathematiker", Konsalik-Fan und Arno-Schmidt-Stipendiat zugleich - ein absoluter Ausnahmefall. Den Plot hat Schirrmacher schnell erzählt, aber zu viel will er nicht verraten, damit Eschbachs Ruf nicht unter dem seines Rufers leide. Nur eins noch: dass nämlich "ein bisschen zuviel Gutmensch" und "romantisch-idealistisches Deutschtum" in Eschbachs Helden, einem taxifahrendem Billionenerben steckt.

© Perlentaucher Medien GmbH
Andreas Eschbach, geboren 1959, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau an der französischen Atlantikküste.

Kundenbewertungen zu "Eine Billion Dollar" von "Andreas Eschbach"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Themax aus Deutschland am 23.07.2011 ***** ausgezeichnet
Ein Roman, wie man es von Andreas Eschbach gewöhnt ist: spannend, ohne "Längen"und in allen Teilen fessend.. Auf jeden Fall werden von mir fünf Sterne vergeben.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 15.08.2010 ***** sehr gut
Kurzbeschreibung
John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein entfernter Vorfahr im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das durch Zins und Zinseszins
in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. John tritt das Erbe an.
Er legt sich Leibwächter zu, verhandelt mit Ministern und Kardinälen. Die schönsten Frauen liegen ihm zu Füßen. Aber kann er noch jemandem trauen? Und dann erhält er einen Anruf von einem geheimnisvollen
Fremden, der zu wissen behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat ...

Dieses Buch zieht einen in seinen Bann.
Ob man will oder nicht, man beginnt sich zu fragen, wie man sich selbst entschieden hätte.
Beim lesen, wird einem klar, wie schwierig es ist bzw. sein kann, so viel Geld sein eigen zu nennen.
Ein sehr interressantes und spannendes Buch.
Das Ende hätte ich mir allerdings etwas anders gewünscht.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 26.04.2009 ***** sehr gut
Dieses Buch zieht einen in seinen Bann.
Ob man will oder nicht, man beginnt sich zu fragen, wie man sich selbst entschieden hätte.
Beim lesen, wird einem klar, wie schwierig es ist bzw. sein kann, so viel Geld sein eigen zu nennen.
Ein sehr interressantes und spannendes Buch.
Das Ende hätte ich mir allerdings etwas anders gewünscht.

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Bewertung von Schimi aus Gruibingen am 26.02.2004 ***** sehr gut
Nicht zu glauben, dass eine Geschichte mit über 800 Seiten, welche nur von Geld handelt so fesselnd sein kann! Teilweise lehrreich und mit interessanten Denkanstössen. Gute Hintergrundinformationen.

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Bewertung von N.M. am 17.08.2002 ***** sehr gut
Wenn ein unbedarfter Pizzabote plötzlich eine Billion Dollar erbt (von der niemand etwas wusste), ist natürlich immer was los.
Neben der persönlichen Story des Helden, die immer spannend ist, aber alleine auch zu oberflächlich wäre um 700 Seiten zu füllen (schließlich kann er nicht einfach jeden Tag noch einen Ferrari kaufen), unternimmt der Autor mehr oder weniger tiefgehende Ausflüge in die Welt-Umweltproblematik (Club of Rome...) und komplexe volkswirtschaftliche Zusammenhänge (Weltbank, Zinsen...). Denn der Erbe hat - gemäß einer alten Prophezeiung - eine Aufgabe zu erfüllen: mit seinem Geld der Menschheit wieder eine Zukunft zu geben. In den unerschöpflichen Weiten aller möglichen globalen Zusammenhänge vergaloppiert sich der Autor aber ab und zu. Nicht alles scheint schlüssig und logisch. Eigentlich kein Wunder bei der gewaltigen Themenfülle. Sei´s drum, wer einen spannenden Krimi sucht und nebenbei noch was über die Macht des Geldes erfahren will, wird hier gut bedient.

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Bewertung von Thomas aus Brakel am 31.01.2002 ***** ausgezeichnet
Ein Buch, das man gelesen haben muss. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite, auch wenn ich zugeben muss, dass das Ende doch recht unbefriedigend ist. Aber das ist ja auch halt Ansichtssache. Auf jeden Fall brillant ist das Zusammenfügen der fiktiven Story mit den tatsächlichen Vorfällen der letzten Jahre. So passen Firmenfusionen und Naturkatastrophen exzellent in den Ablauf des Buchs. Aktuell ist dieses Buch obendrein, da es hier auf recht einfache Weise verdeutlicht, welche Macht Konzerne haben und welche bescheidenen Mittel die Politik dagegen zu setzen hat. Da werden dann auch schon mal Staaten gegeneinander ausgespielt, um dem Ziel von John Fontanelli ein Stück näher zu kommen. Denn seine Aufgabe ist es, mit Hilfe einer Billion Dollar der Menschheit die verlorene Zukunft wiederzugeben.

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Bewertung von Sascha aus Köln am 10.01.2002 ***** ausgezeichnet
Der neue Roman von Andreas Eschbach verbindet erneut eine spannende Geschichte mit einer aktuellen Problematik. Letztendlich geht es um die Frage, ob man, angenommen, man hätte unbegrenzte finanzielle Mittle, die Welt retten könnte. Nebenbei lernt man in diesem Buch eine Menge über die realen Zusammenhänge in der internationalen Finanzwelt und zwar so, dass es jeder versteht. Bis auf die etwas flaue Auflösung ist "Eine Billion Dollar" ein rundum gelungenes Werk, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.

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