Eine besondere Vorsehung - Yates, Richard

Richard Yates 

Eine besondere Vorsehung

Roman

Aus d. Amerikan. v. Grube, Anette
Broschiertes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
10 ebmiles sammeln
EUR 10,00
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Eine besondere Vorsehung

Robert Prentice ist das Ein und Alles seiner Mutter Alice. Ihm, dem sie einst mit einer Statue ein Denkmal setzte, hat die Bildhauerin ihren bisher einzigen Kritikererfolg zu verdanken. Und mit seiner Hilfe - so viel ist sicher! - wird sie irgendwann künstlerische Anerkennung erzielen. Doch plötzlich steht sie allein da mit ihren Fantasien von einem glamourösen Künstlerleben, denn Robert meldet sich zum Militär und geht nach Europa, um auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs zu Ruhm und Ehre zu gelangen ...



"Wenn es eines letzten Beweises bedurfte, um Yates' einsame Könnerschaft als schreibender Exorzist zu belegen - hier ist er!" -- Spiegel online

"Das Menschenfreundliche an Yates' Roman - und nicht nur an diesem - ist die seltene Fähigkeit, von Menschen zu erzählen, die sich fortlaufend über ihre Möglichkeiten täuschen und die hartnäckig an ihren Vorstellungen von der Welt festhalten, ohne ihnen alle Sympathie zu entziehen oder sie zu denunzieren in ihrer unbewussten Weltflüchtigkeit." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Der große Romancier Yates gilt als Stimme der Lost Generation." -- Woman


Produktinformation

  • Verlag: Btb
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 389 S.
  • Seitenzahl: 389
  • btb Bd.74052
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 118mm x 32mm
  • Gewicht: 324g
  • ISBN-13: 9783442740529
  • ISBN-10: 3442740525
  • Best.Nr.: 26284435
"Wenn es eines letzten Beweises bedurfte, um Yates einsame Könnerschaft als schreibender Exorzist zu belegen - hier ist er!" (Spiegel online)

"Der große Romancier Yates gilt als Stimme der Lost Generation."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.10.2008

Das Buch der verlorenen Illusionen
Richard Yates schickt einen Soldaten als hoffnungslosen Muttersohn in den Krieg / Von Peter Körte

Sie liegt einfach in der Luft, man atmet sie unwillkürlich ein beim Lesen, schon auf der ersten Seite: diese leise Traurigkeit, diesen Anflug von Resignation, die in den Büchern von Richard Yates zur Atmosphäre gehören und die seine Charaktere oft gar nicht spüren, weil sie so voller Zuversicht, Optimismus und voller Träume sind, dass sie die Kluft gar nicht bemerken, die zwischen Wünschen und Wirklichkeit liegt.

Der junge GI Robert Prentice besucht 1944 noch einmal seine Mutter Alice in New York, kurz bevor er nach Europa in den Krieg muss. Er wirkt verloren, wenn er in der Penn Station ankommt, fast teilnahmslos, wenn er mit seiner Mutter in ein billiges Restaurant in der Nähe des Columbus Circle geht; sie stochern in den Hähnchenkroketten, verzichten auf ein Menü, um sich noch einen Manhattan leisten zu können. In ihrer Zweisamkeit liegt eine eigenartige Spannung aus dem Wunsch nach Nähe und der Unfähigkeit, sie herzustellen; da ist ein Hauch von Vergeblichkeit, der nicht bloß aus Roberts Angst vor …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensent Tilman Urbach sticht die Unversöhnlichkeit in den Büchern dieses Autors ins Auge. Gemütlichkeit – Fehlanzeige! So auch in Richard Yates' zweitem, Ende der 60er erschienenem Roman, den der Rezensent sich vornimmt und der ihn Yates einmal mehr als meisterlichen Chronisten der amerikanischen Mittelschicht erleben lässt. Die Vorführung einer zerstörerischen Mutter-Sohn-Beziehung, geprägt von unerfüllten Erwartungen, von Aufbrüchen und Abgründen, gelingt dem Autor laut Urbach jenseits aller Effekthascherei. Als beklemmend und von aufrüttelnder Drastik erfährt der Rezensent die Schilderungen. Eben weil das Versöhnliche fehlt.

© Perlentaucher Medien GmbH

»Einer der wichtigsten amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Yates' literarische Qualität und sein Einfluss auf spätere Schriftsteller sind heute unbestritten. (...) schafft Yates hier eine Szenerie, die beklemmender kaum sein könnte (...) Eine gewaltige Verschiebung von Menschenmaterial, das letztlich aus lauter verängstigten, erschöpften Individuen besteht. Hier scheut der Autor keine drastischen Schilderungen. Das Dringliche an Yates' Büchern - und das macht seine literarische Ausnahmestellung aus - liegt in der fehlenden Versöhnlichkeit.«
Richard Yates wurde 1926 in Yonkers, New York, geboren und starb 1992 in Birmingham, Alabama. Wie Ernest Hemingway prägte er eine Generation von Schriftstellern und zählt heute zu den wichtigsten amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Er war einige Jahre als Werbetexter beschäftigt und in den späten Sechzigern kurzzeitig als Redenschreiber für Senator Robert Kennedy tätig. Hauptsächlich jedoch arbeitete Richard Yates als Schriftsteller: Er war der Autor von sieben Romanen und zwei Erzählungsbänden, die zu seinen Lebzeiten kaum Beachtung fanden - heute jedoch zu den wichtigsten Werken der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts gehören. Die DVA veröffentlicht Yates' Gesamtwerk auf Deutsch.

Leseprobe zu "Eine besondere Vorsehung" von Richard Yates

PDF anzeigen

3 Marktplatz-Angebote für "Eine besondere Vorsehung" ab EUR 4,89

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
gebraucht; gut 4,89 1,95 offene Rechnung Bücherwelt GmbH 99,7% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,90 1,10 Banküberweisung, PayPal demry 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,90 1,10 Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung Bücherwürmle 98,5% ansehen
Mehr von