"Man muss mit einem Erdbeben anfangen und dann die Spannung langsam steigern, lautet eine bewährte Regel fürs Schreiben. Michael Jürgs ist ein Profi. Er weiß, wie er den Leser von Anfang an packen muss. Und dass Menschen nichts so sehr berührt wie das Leben von anderen. [..] Seine Stärken sind die szenischen Schilderungen." BRIGITTE Woman
"Vor allem Laien empfiehlt sich das engagierte Buch als Einstieg in das Abenteuer der zeitgenössischen Kunst." ART<br/><br/>"Über Eva Hesse jedoch schreibt Jürgs mit einer Wärme, die das Buch zu einer 382-seitigen Liebeserklärung werden ließ. Michael Jürgs hat sich in Eva Hesse nicht nur hineinversetzt, er hat nachempfunden, was diese Frau quälte und fühlte, denn vieles davon ist ihm vertraut, kennt er von sich selbst." Die Welt/ Literarische Welt<br/><br/>"Eine beeindruckende Biographie" Die Welt/ Literarische Welt<br/><br/>"Man muss mit einem Erdbeben anfangen und dann die Spannung langsam steigern, lautet eine bewährte Regel fürs Schreiben. Michael Jürgs ist ein Profi. Er weiß, wie er den Leser von Anfang an packen muss. Und dass Menschen nicht so sehr berührt wie das Leben von anderen. [..] Seine Stärken sind die szenischen Schilderungen." BRIGITTE Woman<br/><br/>"Michael Jürgs hat eine brillante Biografie über die Künstlerin Eva Hesse geschrieben, viel mehr als ein bloßer Lebensbericht: Psychogramm, Zeit- und Geschichtspanorama, Innenansicht einer verrückten Kunstszene und eine sehr traurige Tragödie." Bonner General-Anzeiger<br/><br/>"Eine sehr lesenswerte Biographie" Mittelbayerische Zeitung<br/><br/>"Ein sensibles Porträt einer widersprüchlichen Frau." Wiesbadener Kurier<br/><br/>"Michael Jürgs hat eine umfassende Biographie der Künstlerin Eva Hesse geschrieben" Süddeutsche Zeitung<br/><br/>"Michael Jürgs beschreibt in seinem Buch eine Frau, die von der Kunst völlig besessen war. Eine Atemlose, die in ihrer Wunschheimat New York nur knapp zehn Jahre hatte, um ein ungewöhnlich reiches Oevre zu schaffen. [...] Michael Jürgs hat bis in die kleinsten Details das Leben der Emigrantenfamilie Hesse rekonstruiert. [...] Eva Hesse ist eine Wiederentdeckung." 3Sat, Kulturzeit<br/><br/>"Jürgs erzählt mit einer fast schmerzlichen Intensität und Nähe." Frankfurter Allgemeine Zeitung<br/><br/>"Der Journalist Michael Jürgs hat die Künstlerin für sich und uns wiederentdeckt." Titel, Thesen, Temperamente<br/><br/>"Michael Jürgs, der schon Romy Schneider und Günter Grass porträtiert hat, weiß Zeitgeschichte lebendig einzufangen." Kölnische Rundschau<br/><br/>"Eine spannende deutsch-jüdische Geschichte" Bücherpick<br/><br/>"Über Eva Hesse schreibt Jürgs mit einer Wärme, die das Buch zu einer 382-seitigen Liebeserklärung werden ließ. Michael Jürgs hat sich in Eva Hesse nicht nur hineinversetzt, er hat nachempfunden, was diese Frau quälte und fühlte." Die Welt<br/><br/>"Dass sich Eva Hesse in Deutschland zu einem Mythos entwickelt, liegt auch am jüngsten Buch von Michael Jürgs." Der Spiegel<br/><br/>"Seine Recherche ist Entdeckung und Entzauberung zugleich. Erstmals dokumentiert Jürgs umfassend das bewegende Leben Evas, welches verwickelt, obsessiv und voller Rätsel blieb. [...] Seine Annäherung erweist sich als Meisterstück biographischen Erzählens." Sonntagsblick/ Sie + Er<br/><br/>"Ein sehr persönliches Buch über ein kurzes Künstlerleben und ein langlebiges künstlerisches Oeuvre." Hannoversche Allgemeine Zeitung<br/><br/>"Angemessen nüchtern und gut lesbar berichtet er von der Flucht vor den Nazis, vom Leben in New York, Eheproblemen, vor allem aber vom Kampf in einer Kunstszene, die auf eine so kreativ und unabhängig arbeitende Frau nicht eingestellt war." Neue Presse<br/><br/>"Alles über Eva? Mitunter hat man den Eindruck, als sei Michael Jürgs selbst dabei gewesen." Kunstzeitung<br/><br/>"In 'Eine berührbare Frau' porträtiert Michael Jürgs sensibel und umfassend die Künstlerin Eva Hesse." Abendzeitung<br/><br/>"Der Journalist Michael Jürgs beschreibt [Eva Hesse] als atemlos faszinierende Frau, die in ihrer Wahlheimat New York nur zehn Jahre Zeit hatte, um ihr Werk zu vollenden." Berliner Morgenpost<br/><br/>"Michael Jürgs stützt sich auf eine seltene Materialfülle und erzählt die Lebensgeschichte, die mit der Flucht vor den Nazis begann und mit einem Hirntumor endete, mit viel unsentimentalem Engagement. Berührend, erhellend, packend." Sonntagszeitung
"Alles über Eva? Mitunter hat man den Eindruck, als sei Michael Jürgs selbst dabei gewesen."
 | Besprechung von 05.03.2007 |
Kunst ist das Einfachste im Leben
Michael Jürgs hat eine umfassende Biographie der Künstlerin Eva
Hesse geschrieben
Dem fragilen Werk von Eva Hesse wird magische Anziehungskraft
zugeschrieben. Ihr Leben wurde bald nach ihrem frühen Tod 1970 zum
Mythos verklärt, sie galt als tragische Heldin der Kunstwelt New
Yorks. Der Journalist und erfolgreiche Biograph Michael Jürgs hat
sich nun der Lebensgeschichte der amerikanischen Künstlerin mit
deutsch-jüdischen Wurzeln angenommen.
Jürgs stützt sich auf eine seltene Materialfülle: So hatte der
Familienvater Hesse für seine beiden Töchter Helen und Eva jeweils
eigene Tagebücher geschrieben. Das für Eva beendete er, als sie 18
Jahre alt wurde. Danach schrieb sie ihr eigenes Tagebuch bis
unmittelbar vor ihrem Tod. Jürgs fand und befragte zudem eine große
Anzahl von Zeitzeugen, mit Eva befreundete Künstler und
Kunstvermittler, die im New York der 1950er und sechziger Jahre von
Bedeutung waren. Einige von ihnen zogen, wie auch Eva Hesse, nach
SoHo, weil sie dort in aufgelassenen Lagerhäusern billige Ateliers
fanden. Hesses Ehemann, der Bildhauer Tom Doyle, stand ebenso Rede
und Antwort wie der Konzeptkünstler …
Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension
Rezensentin Elke von Radziewsky weiß nach Lektüre dieser Biografie nicht so recht, was Michael Jürgs an Eva Hesse eigentlich interessiert hat. Über ihre Kunst las sie wenig, und was Jürgs dazu schreibe, seien eher Zitate, von Kaspar König zum Beispiel. Auch zitiere Jürgs aus Tagebüchern und Aufzeichnungen der Künstlerin, einer jüdischen Emigrantentochter aus Hamburg, die von Panikattacken und diffusen Gefühlen und der emotionalen Unbehaustheit in der New Yorker Boheme erzählen. Ansonsten nähere sich Jürgs der Frühverstorbenen eher wie einer verschollenen Bekannten, spreche mit Weggefährten, Freunden, Kritikern und Galeristen und schaue in ihre Wohnzimmer. Als gäbe es dort etwas, das noch Eva Hesses Nähe trage. Das scheint streckenweise nicht ganz reizlos zu sein. Abendfüllend findet es die Rezensentin augenscheinlich trotzdem nicht. Dabei hätte der Stoff aus ihrer Sicht das Zeug für ein Melodram in New Yorker Künstlerkreisen gehabt.
© Perlentaucher Medien GmbH
 | Besprechung von 21.02.2007 |
Eine berührbare FrauDas atemlose Leben der Künstlerin Eva Hesse: Die Biographie von Michael Jürgs als VorabdruckEva Hesse ist schon lange tot, aber sie ist nicht vergessen. Noch im letzten Jahr gab es in ihrer Wahlheimat New York zwei Ausstellungen ihrer Werke. Was war das für ein Leben, das diese Frau führte, die in der amerikanischen Kunstszene der sechziger Jahre zur Schlüsselfigur wurde und einer unorthodoxen Konzeptkunst den Weg bereitete? Es war kurz und schmerzhaft. Ein Grund, endlich einmal ausführlich davon zu erzählen. Michael Jürgs, als Spezialist für schwierige Fälle bestens ausgewiesen, hat sich der Sache angenommen. Seine knapp vierhundertseitige Biographie über "Das atemlose Leben der Künstlerin Eva Hesse", so der Untertitel, ist die Chronik einer fortlaufenden Beschädigung. Heute beginnen wir mit dem Vorabdruck von "Eine berührbare Frau".
Das Leben der Eva Hesse, die am 11. Januar 1936 in Hamburg in eine jüdische Familie hineingeboren wurde, war so zerbrechlich wie ihre Kunst. Man mag darin das handgreiflichste Indiz dafür sehen, dass sie selbst an einen Zusammenhang des Persönlichen mit dem Schöpferischen …
"Über Eva Hesse jedoch schreibt Jürgs mit einer Wärme, die das Buch zu einer 382-seitigen Liebeserklärung werden ließ. Michael Jürgs hat sich in Eva Hesse nicht nur hineinversetzt, er hat nachempfunden, was diese Frau quälte und fühlte, denn vieles davon ist ihm vertraut, kennt er von sich selbst." (Die Welt/ Literarische Welt)
Michael Jürgs, geboren 1945, war Chefredakteur von "Stern" und "Tempo". Er hat sich als Autor zahlreicher Biografien einen Namen gemacht. Seine Bücher waren alle Bestseller. Er ist Co-Autor vieler Fernsehdokumentationen, die nach seinen Büchern gedreht wurden.
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