Ein unmoralisches Sonderangebot - Gier, Kerstin

Kerstin Gier 

Ein unmoralisches Sonderangebot

Roman. Ausgezeichnet mit dem DeLiA 2005. Originalausgabe

Broschiertes Buch
 
20 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Ein unmoralisches Sonderangebot

Sehr ärgerlich: Seine Söhne haben die dreißig schon überschritten, aber immer noch ist kein Enkelkind in Sicht. Fritz, verwitwet, tyrannisch und außerordentlich geizig, ist eine Plage für die Schwiegertöchter. Und dann scheint der alte Herr völlig verrückt geworden: Damit die Söhne endlich begreifen, was sie an ihren Frauen haben und wie gut sie zueinander passen, sollen sie ein halbes Jahr die Partner tauschen. Die verträumte Olivia zieht einfach mal zu Bastian ins schicke Stadtappartment, die ehrgeizige Conny zu Stephan in die alte Gärtnerei. - Damit alle bei diesem absurden Spiel mitmachen, winkt Fritz mit Geld. Mit viel Geld ...

Produktinformation


  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 2009
  • 8. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 301 S.
  • Seitenzahl: 304
  • Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.16255
  • Best.Nr. des Verlages: 16255
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 126mm x 30mm
  • Gewicht: 327g
  • ISBN-13: 9783404162550
  • ISBN-10: 3404162552
  • Best.Nr.: 11838343
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Leseprobe zu "Ein unmoralisches Sonderangebot" von Kerstin Gier

"14. Kapitel (S. 278-279)

Ich starrte Evelyn schockiert an. »Ist schon was her«, stotterte ich dann. Ich führte außerdem keinen verdammten Kalender über meine verdammte Periode. »Hm«, machte Evelyn. »Nein«, sagte ich. Nein, das würde das Schicksal mir nicht antun! Ich hatte doch schon genug gelitten, oder?

»Ich habe einen Schwangerschaftstest im Haus«, sagte Evelyn und verzog das Gesicht. »Auf Vorrat gekauft, weißt du.« Sie grinste. »Ich dachte schon, ich müsste ihn bei eBay versteigern.« »Nein«, sagte ich wieder. Ich konnte nicht schwanger sein. Das war einfach nicht möglich. Das hier war doch keine verdammte Seifenoper. Wird Olivia von ihrem Schwager schwanger, und wie sagt sie das ihrer Schwägerin, die jahrelang vergeblich versucht hat, ein Kind zu bekommen?

Wird Olivia sich von der Autobahnbrücke stürzen, die eigentlich für die Blumenverkäuferin Petra bestimmt war? Sehen Sie selbst und schalten Sie ein, wenn es wieder heißt: Die Gaertners, eine Familie zum Abmurksen. Evelyn gab mir einen Schubs. »Komm schon«, sagte sie. »Selbstverleugnung bringt in diesem Fall überhaupt nichts.« »Ich kann aber gar nicht schwanger sein«, sagte ich. Ich konnte und durfte nicht. Und wollte es auch nicht sein. Evelyn zog die Augenbraue hoch, genau wie Oliver das immer tat. »Olivia, nach allem, was ich weiß, ist das nicht so unwahrscheinlich, dass du schwanger bist.«

»Es ist unwahrscheinlich unwahrscheinlich!«, sagte ich mit Nachdruck. »Aber so ist das Leben.« Evelyn zerrte mich am Handgelenk aus dem Laden. »Was ist denn mit Petra?« Die lachte sich nebenan auf der Couch immer noch einen Ast. »Die kann hier alleine verrecken«, sagte Evelyn. »Ich habe Angst vor dir«, sagte ich. Auf dem Parkplatz sah ich Herrn Kabulke meterweise Kirschlorbeer in Eberhards und Katinkas Auto laden.

Offenbar hatte Eberhard sich für die kleinsten und damit billigsten Pflänzchen entschieden. Das bedeutete, dass die Leute noch ein paar Jahre einen Blick auf seinen dicken, weichen Bauch werfen konnten, wenn sie am Pool vorbeispazierten. Im Haus war es ruhig, und es roch wieder durchdringend nach Farbe. Evelyn schleppte mich ins Obergeschoss, ins Bad. »Tut mir Leid, hier ist es scheußlich«, sagte sie entschuldigend. »Ich weiß. Es ist mein Haus, Evelyn.«"

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Kundenbewertungen zu "Ein unmoralisches Sonderangebot" von "Kerstin Gier"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.6 von 5 Sterne bei 20 Bewertungen **** ausgezeichnet
(aus 20 Bewertungen)
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Bewertung von Antje0702 aus Nauen am 29.11.2011 ***** ausgezeichnet
Ein super heiteres Buch. ich hatte es in 2 Tagen durchgelesen. Ich fand die Storry sehr erheitern und belustigend. Kann man echt empfehlen.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 11.09.2011 ***** sehr gut
Kurzbeschreibung:
Sehr ärgerlich: Seine Söhne haben die dreissig schon überschritten, aber immer noch ist kein Enkelkind in Sicht. Fritz, verwitwet, tyrannisch und ausserordentlich geizig, ist eine Plage für die Schwiegertöchter. Und dann scheint der alte Herr völlig verrückt geworden: Damit die Söhne endlich begreifen, was sie an ihren Frauen haben und wie gut sie zueinander passen, sollen sie ein halbes Jahr die Partner tauschen. Die verträumte Olivia zieht einfach mal zu Bastian ins schicke Stadtappartment, die ehrgeizige Conny zu Stephan in die alte Gärtnerei. - Damit alle bei diesem absurden Spiel mitmachen, winkt Fritz mit Geld. Mit viel Geld ...

Ich habe bei einem Roman selten so gelacht, wie bei diesem. Das fängt schon mit den Beschreibungen der einzelnen Personen an und geht weiter mit viel Situationskomik. Die Idee, die Frauen zu tauschen ist ja schon ziemlich abgefahren und was dann dabei 'rumkommt ist schon interressant. Es bleibt spannend bis zum Schluss, denn erst dann ist klar, ob die beiden Paare durchgefhalten haben und somit den Geldsegen erhalten. Wer den Roman "Die Braut sagt leider nein" kennt, wird hier einige Bekannte wiedertreffen (auch die Braut, die nein gesagt hat)
Herrlich amüsant und auf jeden Fall empfehlenswert

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Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 25.06.2011 ***** ausgezeichnet
Der Beginn des Buches erinnerte mich stark an den Film "Die Glücksritter". Ein paar alte Männer wetten um das Schicksal von anderen Menschen.

In diesem Fall handelt es sich um die beiden Söhne von Fritz, einem alten geizigen Mann, und ihren Frauen. Er bietet jedem Paar 1 Mio. Euro an, wenn sie für ein halbes Jahr Partnertausch machen. Die stolze und modebewusste Evelyn zieht zu Stephan in die heruntergekommene Gärtnerei und dem dazugehörenden Wohngebäude. Beide geben von der Erscheinung her ein Paar wie Jennifer Aniston und Brad Pitt ab.

Die liebe nette Olivia, die von Herzen leidenschaftliche Gärtnerin ist, zieht zu Oliver, dem Journalisten, ins Appartement.

Die Regeln besagen, dass sie am Tage zwar tun und lassen können, was sie wollen, aber ab 18:00 Uhr darf weder mit dem eigenen Partner geredet werden noch darf man sich mit ihm treffen. Die alten Herren der Wettrunde sind sich nicht zu fein, sie kontrollieren das auch sehr akribisch.

Evelyn, die kurz vorher gekündigt hatte, stellt fest, dass sie sich beschäftigen muss und krempelt kurzerhand die Wohnung ihres Schwagers und ihrer Schwägerin um und sie betätigt sich tatsächlich auch noch mit der Pflanzung von Cannabispflanzen.

Olivia, die zwar jeden Tag ihren Mann in der Gärtnerei sieht, macht sich selbst verrückt mit der Eifersucht, die sie stark überfällt.

Wird es den beiden Paaren gelingen, das halbe Jahr mit jeweils dem falschen Partner hinter sich zu bringen?

Das Buch ist in der Ich-Form aus der Sicht von Olivia geschrieben. Man kann sich sehr gut in ihre Gedanken und auch Ängste hineinversetzen. Erst die Existenzängste mit der Gärtnerei, die nur schwer aus den roten Zahlen zu bekommen ist, dann dieses völlig unerwartete Angebot ihres Schwiegervaters. Aber zu welchem Preis und ist der Preis nicht zu hoch?

Ich habe dieses Buch verschlungen. Auf der Couch sitzend habe ich mich dabei erwischt, wie ich wie blöde vor mich hingegrinst habe.

Schön flüssig geschrieben und so witzig an manchen Stellen mit der unfreiwilligen Komik von der Olivia. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Dieses Buch kann ich wärmstens weiterempfehlen.

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Bewertung von JED aus Berlin am 22.05.2011 ***** gut
Kurzinhalt:

Der pensionierte Leiter eines Automobilkonzerns, Fritz Gaertner, philosophiert mit seiner Altherrenrunde nicht nur darüber, wie unzufrieden sie doch z.T. sowohl mit der beruflichen Wahl ihrer "Kinder" sind, sondern auch mit der Wahl von deren LebenspartnerInnen.
Die Pensionäre (Doktoren, Lehrer, Bankdirektoren) haben zuviel Zeit und zuviel Geld, denn bald kommen sie auf eine irrwitzige Wette:
Würden die zwei Söhne von Fritz Gaertner für 1 Million Euro ein halbes Jahr ihre Frauen tauschen? Und was würde alles in diesem halben Jahr passieren, wie würde das das Leben der beiden Ehepaare verändern?
Das erfahren die alten Herren schneller als ihnen lieb ist, denn die Brüder und deren Frauen können das Geld gut gebrauchen und stimmen zu - und die alten Herren achten wie übereifrige Privatdetektive darauf, dass auch alle Vereinbarungen wirklich eingehalten werden.



Meine Meinung:

Die Grundidee erinnert ein wenig an "Ein unmoralisches Angebot" - der Film mit Robert Redford und Demi Moore. Tatsächlich wird dieser Film auch im Buch erwähnt und wir wissen alle, dass sich auch für Redford und Moore die Dinge anders entwickelt haben, als sie es sich vorgestellt haben.

Nun wird hier niemand gezwungen MIT jemanden zu schlafen, sondern nur BEI jemanden, dafür haben die Ehepaare ab 18 Uhr totale Kontaktsperre. Und allein dadurch läuft schon einges in der Fantasie von Olivia ab, was ihr wie Brad Pitt aussehender Stephan mit ihrer schönen Schwägerin Evelyn so alles anstellt, während sie in deren Designerwohnung sich kaum traut die Füße aufs weiße Sofa zu legen.

Sozusagen wie Frauentausch auf RTL 2. Nur nicht ganz so konfliktreich. Sozusagen die "Sonderangebots-Version" (warum auch immer Kerstin Gier diesen Titel sonst gewählt hat).
Tatsächlich läuft hier vieles sehr harmonisch und letztlich sehr vorhersehbar ab. Die größte Aufregung besteht noch darin, dass Schwager Oliver seine Schwägerin Olivia (schon diese Namensgleichheit wirft Schatten voraus!) mit heruntergelassener Unterhose auf dem Klo beim "Ling Ling" sieht (wie sie es verschämt formuliert, da es ihr peinlich, darüber zu sprechen, geschweige denn tatsächlich vor jemandem zu pinkeln).

Ansonsten haben sich alle furchbar lieb und sind in freudiger Erwartung ihrer Million, während Olivia den Balkon der Schwägerin verschönert, während diese Olivas Küche und Gästezimmer renoviert. Solch einen Tausch hätte wohl jeder gern.

Letztlich rutscht das Ganze etwas stark in Richtung Hera Lind und völlig an den Haaren herbeigezogene Story ab. Das macht dann keinen Spaß mehr.
Zumal mir auch ein wenig der typische Kerstin-Gier-Humor fehlte, den ich aus anderen Büchern von der Autorin gewohnt bin. Auch wenn sich die Geschichte flüssig weg-liest. Trotzdem hätte man mehr aus der Story holen können.



Fazit:

An den Haaren herbeigezogene, aber durchaus nett zu lesende Story - nur leider insgesamt zu vorhersehbbar.

2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Hörnchen aus Hi am 23.02.2011 ***** ausgezeichnet
Super Buch,ich habe es in 48 Std durchgelesen. Ein Roman den jeder lesen sollte.

1 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 02.02.2011 ***** gut
Fritz könnte mit seiner Position als Familienoberhaupt und seinem ganzen Geld eigentlich zufrieden sein und ein unbeschwertes Leben leben, doch zu seinem großen Glück fehlt etwas: Enkelkinder und das vollständige Glück seiner Kinder.

In seinen Augen haben seine Söhne die falschen Frauen geheiratet, die nicht zu ihnen passen. Zusammen mit seinen Freunden schließt er eine Wette ab.
Seine Söhne sollen für 6 Monate die Frauen tauschen. Hiermit will er beweisen, dass seine Söhne die falschen Frauen haben und dass selbst die Liebe käuflich ist.

Seine Söhne und Schwiegertöchter lassen sich schließlich auf das unmoralische Angebot ein, allerdings mit Folgen, die niemand so wirklich erwartet hätte...


"Ein unmoralisches Sonderangebot" ist bereits das 7. Buch, dass ich von Kerstin Gier gelesen/gehört habe. Obwohl ich bislang immer sehr begeistert von ihren Büchern war, konnte ich für dieses Hörbuch leider nicht die gewohnte Begeisterung aufbringen. Das liegt zum einen an den unsympathischen Charakteren, zum anderen an der Hörbuchsprecherin.
Der Humor ist jedoch wie immer sehr gut in der Geschichte untergebracht und brachte mich so manches Mal zum Schmunzeln.

Die Charaktere konnten mich leider nicht ganz von sich überzeugen. Einzig und allein für Olivia, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, konnte ich Sympathien entgegenbringen, die mich durch ihre Unsicherheit von sich überzeugen konnte. Nachvollziehbar ist ihr Verhalten und das der anderen Charaktere für mich dennoch nicht. Ich hätte mir gewünscht, dass sie ein wenig mehr aus sich herausgekommen wäre und auch mal mehr ihre Meinung vertreten hätte, was ihr stellenweise nur mäßig gelingt.

Mit der Wahl der Sprecherin bin ich leider auch nicht ganz zufrieden. Irina von Bentheim hat bei Hörbüchern von Kerstin Gier das Schicksal, mit Mirja Boes verglichen zu werden. Diese vermisse ich hier in beinahe jedem Satz.
Was bei Frau Boes alles sehr locker und witzig erzählt wurde, ist bei Frau von Bentheim leider nur halb so gut. Obwohl ich sie als Sprecherin immer sehr geschätzt habe, hat sie mich hier eher gelangweilt, als überzeugt.


"Ein unmoralisches Sonderangebot" ist zwar nicht das beste Buch von Kerstin Gier, konnte mich jedoch an einigen Stellen gut unterhalten.

Mit 4 Stunden und 28 Minuten handelt es sich hierbei um die gekürzte Hörbuchfassung.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von laleh aus Xanten am 29.10.2010 ***** sehr gut
Fritz hat drei Söhne, die alle schon über 30 Jahre alt sind, leider aber ist noch kein einziges Enkelkind in Sicht. Zudem können seine Schwiegertöchter den geizigen Fritz nicht leiden. Doch da er gerne Enkelkinder hätte macht er den Söhnen ein unmoralisches Angebot: Sie sollen für ein halbes Jahr die Partner tauschen, damit sie merken was sie an dem Anderen haben und auch bald Enkelkinder ins Haus kommen. Damit auch wirklich alle mitmachen bietet der Schwiegervater viel Geld.
Das spannende an dem Buch ist, dass man sich ständig fragt, wie der Partnertausch sich entwickelt. Wie jedes Buch der ,,Gier''- Reihe ist es übertrieben und humorvoll geschrieben. Doch man muss dazu sagen, dass die Geschichte nicht wirklich aus dem Leben gerufen nicht. Trotzdem kann man das Buch gut, mit ein bisschen Humor für unrealistische Geschichten, lesen.

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 29.08.2010 ***** ausgezeichnet
Jeden Sonntag trifft sich Familie Die Gaertner, mit ae, zum gemeinsamen Frühstück. Da wären Fritz Gaertner, der reiche aber geizige Patriarch der Familie. Oliver, sein ältester Sohn, verheiratet mit der umwerfend gut aussehenden, erfolgreichen und leider kinerlosen Evelyn. Katinka, Olivers Schwester, genannt der schnelle Brüter, schwanger mit Kind Nr. 4, mit ihren 3 Kindern und ihr Ehemann Eberhard, deren einziges Hobby und Freizeitvergnügen neben dem ausbrüten und der Aufzucht von Kindern die Sendung 2Wer wird Millionär2 ist. Und Stephan, der jüngere, gut aussende der Brüder und Olivias Ehemann.
Alles könnte fast perfekt sein, wenn nicht Fritz eines schönen Aprilssonntags seinen Söhnen eine kleine Wette vorschlagen würde, die er mit seinem Club der scheintoten Geizhälse ausgeheckt hat: Jeder seiner beiden Söhne bekommt eine Million Euro, wenn sie für 6 Monate ihre Frauen tauschen.

Am 14. Juli 2003 strahlte RTL2 zum ersten Mal die Doku Soap Frauentausch aus. Diese Sendung war wohl die Inspiration für diesen Roman, der im Folgejahr 2004 erschien. Nur werden hier nicht besonders gegensätzliche Frauen getauscht, sondern Schwiegertöchter. Was passiert, wenn zwei Männer die Frauen tauschen und es diesmal besser passt als bei den eigentlichen Gattinnen?

"Aus einem schönen Teller isst man nicht2, das Sprichwort kenne ich ein wenig anders, bei meiner Oma hieß es immer: 2Aus einem Schönen Teller wird man nicht satt2, aber wie es mit Sprichwörtern so geht gibt es auch dazu das Gegenstück 2Das Auge isst mit2. Können Schöne Männer nicht treu sein? Warum wird keine der Protagonistinnen in Giers Büchern je auf Dauer glücklich mit ihrem Mann?

Auch in diesem Kerstin Gier Buch gibt es wieder Verknüpfungen zu älteren Romanen. Dieses Buch spielt 5 Jahre nach Die Braut sagt leider nein und bringt ein Wiedersehen mit Elisabeth und ihrer Freundin, so erfährt man, wie es bei den beiden Frauen weiter ging und ob das Kind ein Junge oder Mädchen wurde.
Dennoch gibt es wieder bekannte Elemente, die sich wiederholen und immer mal wieder in Kerstin Gier Büchern auftauchen. So kann sich Fritz die Namen seiner Enkelkinder und Schwiegertöchter nicht merken und nennt sie immer Dings, das kennt man auch aus Für jede Lösung ein Problem.

Fazit: Auch wenn die Idee des Frauentauschs nach mehreren Staffeln der gleichnamigen Doku Soap mittlerweile ein wenig ausgelutscht ist, ist das Buch doch wirklich gelungene, witzige, wenn auch sehr vorhersehbare Unterhaltung. Das Buch wäre die perfekte Vorlage für einen ZDF Sonntagabendfilm für die ganze Familie.

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Bewertung von mne aus Senden am 18.08.2010 ***** ausgezeichnet
Ein absolutes Muss für Menschen die gern lachen. Ich habe die CDs im Auto gehört und bin oft am Ziel noch sitzengeblieben, weil es so viel Spaß gemacht hat zuzuhören. Nichts Tiefgründiges, aber das erwartet man ja auch nicht. Ich bin schon auf der Suche nach "Nachfolgern". Wird auch super gelesen!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von Isabella aus Ludwigshafen am Rhein am 02.08.2010 ***** sehr gut
Ein Roman, der im Urlaubsgepäck nicht fehlen sollte. Leichte Lektüre mit Humor. Gute Laune garantiert, kann ich nur empfehlen. Von einem Schmunzeln bis zu herzhaftem Lachen, alles dabei.

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