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| Bewertung von coffee2go aus Österreich am 27.02.2012 | |
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Kurze Inhaltszusammenfassung: Joy führt ein lockeres und selbstbestimmtes Leben: Sie arbeitet als freiberufliche Journalistin für verschiedene Zeitungen, lebt in einer offenen Wohngemeinschaft mit laufend wechselnden Untermietern, führt eine Beziehung auf Distanz mit einem älteren Universitätsprofessor und verbringt ihre Zeit gerne mit Radfahren und Spaziergängen mit ihrem Hund Tiger. Doch dann ändert sich ihr Leben von einer Sekunde auf die nächste plötzlich als Troy sieht, wie ein kleiner Junge von einer Fähre in das kalte Wasser geworfen wird. Ohne zu zögern rettet Troy mit vollem Körpereinsatz den Jungen namens Paul und schließt ihn sofort in ihr Herz. Danach ermittelt sie auf eigene Faust und versucht die Eltern des kleinen Jungen zu finden. Durch ihre Recherchen begibt sie sich auch selbst mehrmals in Lebensgefahr, aber der Einsatz lohnt sich. Meine Meinung zum Buch: Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr gut und flüssig zu lesen, die Charaktere wurden gut dargestellt, vor allem die weiblichen Personen wie das Kindermädchen Elise und Troy finde ich gut gelungen. Die Beziehungsgefüge der Personen habe ich interessant gefunden, vor allem, da offen bleibt, wie Troy ihr Leben weiter führen wird. Sie hat zwar den kleinen Paul sehr in ihr Herz geschlossen, aber ist dies auch ein ausreichender Grund, sich in seinen Vater zu verlieben? Von ihrem Lebensgefährten, mit dem sie eine etwas eingeschlafene Beziehung auf Distanz führt, trennt sich Troy. Am Ende des Buches war auch ein Knistern zwischen Troy und dem leitenden Ermittler spürbar. Vielleicht könnte sich hier noch etwas entwickeln oder Troy führt ihr eigenständiges und selbstbestimmtes Leben weiter. Die Spannung war fast über das gesamte Buch hinweg spürbar, bis auf eine kleine Schwäche in der Mitte des Buches und zum Schluss gab es noch einen äußerst turbulenten Abschluss mit einer Aufklärung des Falles. Hier hätte es für mich etwas weniger dramatisch sein können, aber dafür etwas realistischer. Titel und Cover: Das Cover finde ich optisch sehr gut gelungen: Durch die düsteren Grau- und Schwarztöne ist das Mädchen im roten Mantel, das aufs Meer blickt, sehr gut hervorgehoben und fällt auf. Mein Fazit: Ein Herzschlag bis zum Tod ist ein sehr gefühlvoller Thriller, in dem sich die Autorin auch viele Gedanken um die Beziehung der Menschen untereinander macht und er würde sich auch sehr gut für eine Fortsetzung eignen. |
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| Bewertung von KadQoku aus Österreich am 26.02.2012 | |
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Mit einem lebensgefährlichen Sprung von einer Fähre rettet die Journalistin Troy einem kleinen Jungen das Leben. Offenbar wird er von niemandem vermisst. Was ist geschehen? Nach und nach gewinnt sie das Vertrauen des kleinen Paul, und er erzählt ihr eine furchtbare Geschichte: Er wurde gemeinsam mit seiner Mutter entführt und monatelang in einem kahlen Zimmer gefangen gehalten. Wer steckt hinter der Entführung? Etwa der Vater? Troy beschließt, den Kleinen auf keinen Fall den Behörden oder dem Vater zu übergeben, ohne sicher zu sein, dass dieser nichts mit dem Verbrechen zu tun hatte. Ein Entschluss, der dramatische und hochgefährliche Folgen haben wird ... Die Reporterin Troy sieht wie etwas von einer Fähre ins Wasser geworfen wird. Allen Anschein nach ein Kind, ohne zu überlegen springt sie ins Wasser und rettet den kleinen Jungen das Leben. Paul erzählt ihr, dass die "bösen Männer" ihn und seine Mutter entführt haben. Außerdem sagt der kleine Paul, dass er gehört hat wie seine Mutter erschossen wurde. Statt zur Polizei zu gehen erkundigt sie sich selbst im Internet nach entführten Kindern. Bald findet sie auch Pauls Vater, der vielleicht was mit der Entführung zu tun hat. Hat er etwa seine Frau und sein Kind loswerden wollen? Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Es werden die Eindrücke und Gefühle von Troy erzählt. Sie kümmer sich einfühlsam und warmherzig um den kleinen Paul und beginnt ihn sofort zu lieben als wäre er ihr eigener Sohn. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Man kann es an einem Tag durchlesen, da man von der Geschichte mitgerissen wird. Es ist zwar nicht ein "typischer Thriller" (obwohl es eine Entführung, Mord und einen Mordversuch gibt), aber trotzdem, oder gerade deswegen sehr lesenswert. Vier von fünf Sterne von mir ;) |
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 14.02.2012 |
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Überraschendes Ende Unter Thriller versteh ich mehr Spannung, hier handelt es sich wohl eher um einen Krimi. Dieser aber solide und durchaus lesenswert. Zwar etwas unglaubwürdig aber gut zu lesen. Die Journalistin Troy ist sehr sympatisch gezeichnet, allerdings handelt sie total unrationell und unkonventionell. Doch das stört nicht weiter, die Handlung leidet nicht darunter, man kann sich sehr gut in die Akteure einfühlen und das Ende ist wirklich sehr überraschend und unerwartet. Für ein Erstlingswerk wirklich schon ein gelungenes Debut |
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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 29.12.2011 |
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Spannend bis zum Schluss....4,5 Sterne!!!! Die Journalistin Troy sieht, wie ein kleiner Junge von einer Fähre ins Wasser geworfen wird. Beherzt springt sie hinterher und rettet das Kind vor dem Ertrinken. Statt es der Polizei zu übergeben, nimmt sie es mit zu sich nach Hause, denn sie hat Angst, dass der nur französich sprechende Junge in die falschen Hände zurückgegeben wird. Schließlich hat sie nicht gesehen, wer den kleinen Paul im See ertränken wollte... Auf eigene Faust stellt sie Nachforschungen an. Wer bringt es fertig, ein Kind zu ermorden und warum? Wem kann sie trauen? Stück für Stück erschließt sich Troy die Wahrheit, und sie gerät selbst in große Gefahr... Die Amerikanerin Sara J. Henry stellt mit "Ein Herzschlag bis zum Tod" ihren ersten Roman vor, der auf dem Cover als "Thriller" deklariert wird. Ich würde ihn als "Psychothriller" bezeichnen. Geschickt spielt die Autorin mit den Nerven ihrer Leser und setzt eine enorme Spannung obendrauf, die während der ganzen Lektüre nicht abreißt. Dabei kommt die Geschichte ohne viel Blutvergießen aus. Ihre Protagonistin Troy erzählt die Geschichte in der "Ich-Form", wir erfahren sie also aus erster Hand. Auf diese Weise kommt uns Troy wunderbar nah, wir können ihre Emotionen mitempfinden und ihre Handlungen nachvollziehen. Ebenfalls die sehr sensible Schilderung der immer enger werdenden Beziehung zwischen Troy und dem kleinen Paul tragen ein gutes Teil dazu bei. Der Leser lernt aber auch eine Frau kennen, die allein durch ihren Humor und ihre Lebenseinstellung Sympathien weckt Aber auch die Nebencharaktere sind liebevoll ausgedacht, sehr lebendig und lassen keine Fragen offen. Natürlich darf auch die Liebe nicht zu kurz kommen, und das tut sie auch nicht. Meine anfänglichen Befürchtungen, dass sich dieser Teil der Handlung zu kitschig entwickeln könnte, erwiesen sich zum Glück als unbegründet. Einmal angefangen, konnte ich "Ein Herzschlag bis zum Tod" nicht mehr aus der Hand legen und habe es somit in einem Rutsch gelesen. Diese Geschichte, die Krimi, Liebe und Dramatik beinhaltet, hat mich derartig gefesselt, dass ich ständig dem Drang widerstehen musste, vorzublättern, um vorab Informationen zu erhaschen... Das Ende war für mich so nicht vorhersehbar und kam überraschend, hat mich aber nicht ganz hundertprozentig zufrieden gestellt... Auf jeden Fall ist Sara J. Henry eine Autorin, die ich im Auge behalten möchte. Ihr Stil hat mir gut gefallen und ihre zukünftigen Bücher kommen auf meine Wunschliste... |
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Bewertung von Nefret am 21.12.2011 |
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Zufällig bekommt die Journalistin Troy mit, wie ein kleiner Junge auf einer Fähre ins Wasser fällt. Sie springt ins Wasser und rettet ihn. Dabei muss sie feststellen, dass Paul zuvor entführt und absichtlich über Bord geworfen wurde. Troy macht sich auf die Suche nach seiner Familie. Auf der Rückseite des Buchs wird u.a. mit der Aussage „... und eine wunderbare Heldin“ geworben. Dem kann ich absolut zustimmen. Troy war der Grund, warum ich „Ein Herzschlag bis zum Tod“ so gerne gelesen habe. Sie ist eine sympathische und vor allem realistische Heldin. Da ist es auch egal, dass es sich hier nicht wirklich um den deklarierten Thriller handelt, sondern eher um einen Kriminalroman. Spannung ist trotzdem vorhanden. Wer also einen Krimi sucht, der einem ein gutes Gefühl verleiht, ist hier bestens bedient. Das Ende ist stimmig und ich froh zu lesen, dass eine Fortsetzung geplant ist. Ich werde mir dieses Buch sicherlich zulegen. |
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| Bewertung von buecherwuermchen aus Mahlberg am 27.11.2011 | |
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Sara J. Henrys Erstlingswerk "Ein Herzschlag bis zum Tod" läuft unter der Bezeichnung Thriller. Der Roman beginnt auch als solcher, als die Journalistin Troy sieht, wie ein kleiner Junge von einer Fähre ins Wasser geworfen wird und den Jungen wagemutig rettet. Auch die Geschichte, die ihr der kleine Paul später erzählt ist tragisch und lässt den Leser einen spannungsgeladenen Thriller erwarten. Paul wurde vor einigen Monaten zusammen mit seiner Mutter entführt und musste mitanhören, wie seine Mutter erschossen wird. Aus Angst, Pauls Vater, ein erfolgreicher Geschäftsmann, könnte mit der Entführung zu tun haben, meldet Troy den Fund nicht der Polizei sondern überprüft den Vater auf eigene Faust, wodurch die Geschichte so richtig ins Rollen kommt. Diese Erwartung eines Spannungsromans wird leider nicht ganz erfüllt. Es fehlt dem Roman etwas an Spannung, wird doch ab und zu langatmig und behandelt zu sehr Nebensächliches. Nichts desto trotz ist der Roman sehr flüssig geschrieben und gerade deshalb sehr lesenswert und unterhaltsam. Nur die berstende Spannung, die einen guten Thriller ausmacht, findet wenn überhaupt nur unterschwellig oder auf den letzten Seiten des Buches statt. Troy, die Protagonistin des Buches, wie auch die anderen handelnden Personen wird sehr glaubhaft dargestellt und wirkt sehr lebendig. Sie ist eine freie Journalistin, die sich fürs Fahrradfahren interessiert und sich sehr gut mit Computern auskennt. Dieser Punkt allerdings kann dem Leser durch die Autorin nicht glaubhaft genug vermittelt werden, den Troy verhält sich in einigen Computerfragen doch etwas sehr naiv und denkt nicht darüber nach, ob sie ihre Spuren in der Welt des Internets ausreichend verwischt. Aus diesem Grund steckt Troy plötzlich viel tiefer in der Geschichte, als ihr lieb ist und muss um ihr eigenes Leben fürchten, als sie vom Entführer ausfindig gemacht wird. Die Geschichte ist sehr leicht und schön geschrieben und steckt voller Wendungen. So ist das Buch alles in allem ein gelungenes Erstlingswerk, das jedoch leider etwas durch die Naivität der Protagonistin, die sich für sehr klug hält, verliert und leider nicht vor Spannung überschäumt. Sara J. Henry schafft es aber trotzdem, den Leser bei der Laune zu halten und liefert eine sehr gute Unterhaltungslektüre ab. |
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 14.11.2011 |
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| Der Debütthriller der US Amerikanerin Sara J. Henry "Ein Herzschlag bis zum Tod" ist eine ungewöhnliche Story über eine moderne, unabhängige Heldin, die nicht nur eine starke Persönlichkeit hat, sondern auch auf ihrer eigene unkonventionelle Weise mit einer außergewöhnlichen Situation umgeht. So erwartet uns auch nicht die gewohnte Story aus Thriller und Lovestory, sondern eine Geschichte über eine clevere Recherche, Freundschaft, Verrat und Verlust. "Ein Herzschlag bis zum Tod" ist ein gelungener, sehr unterhaltsamer, aber auch leiser Thriller, der ohne großer Action auskommt. |
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| Bewertung von TrollMutti am 19.10.2011 | |
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Troy ist eine unabhängige Frau, die sich vor Bindung und Verantwortung scheut. Als sie jedoch den kleinen Paul vorm Ertrinken rettet, verändert sich ihr Leben komplett. Das kleine Wesen schafft es in ihr Empfindungen und Gefühle zu wecken, die sie sich bisher nicht eingestand. Zu dieser emotionalen Entwicklung beschäftigt sich das Buch mit der Frage, was mit Paul passiert ist und wer ihn ertränken wollte. Eine spannende Kombination also von spannendem Thriller und der psychischen Entwicklung eines Menschen. Die Leseprobe zu dem Buch hat mir sehr gut gefallen, doch schon nach kurzer Zeit beim Lesen des Buches wurden meine Erwartungen mehr als übertroffen. Der Erzählstil ist relativ ruhig und nicht wie in den meisten Thrillern. Die Autorin schafft es aber trotzdem den Leser zu fesseln und die Spannung wunderbar aufzubauen. Man fiebert mit und versinkt völlig in der Geschichte. Durch die Selbstanalyse von Troy an einigen Stellen wirkt ihre "Verwandlung" noch realer. Die Autorin schaffte es immer wieder die Gefühle und die Stimmung der Geschichte wunderbar rüberzubringen. Man merkt gar nicht, wie schnell die Zeit beim Lesen verfliegt. Die Geschichte an sich ist sehr packend und wirkt nicht überzogen, wie man vermuten könnte, wenn man die Lösung kennt. Dem Leser werden nach und nach immer mehr Fakten präsentiert, so dass man richtig mit raten kann. Auch wenn man einige Seiten vor der eigentlichen Auflösung ahnt, was geschehen ist, tut es der Spannung keinen Abbruch. Zum Schluss gibt es doch einige interessante Wendungen und alle Fragen der Leser werden beantwortet. Der Schluss passt auch hervorragend zu den Personen und der Geschichte, da dürfte kein Leser enttäuscht zurück bleiben. Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch für alle, die eine Mischung zwischen Thriller, Drama und Krimi mögen. |
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Bewertung von Bellexr aus Mainz am 12.10.2011 |
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Das Geheimnis um Paul Beim Überqueren des Lake Champlain sieht die Sportreporterin Troy durch Zufall, wie etwas von der Fähre ins Wasser fällt. Fest davon überzeugt, dass es sich um ein Kind handelt, denkt Troy nicht lange nach und springt hinterher. Troy gelingt es unter größter Anstrengung den kleinen, französisch sprechenden Jungen zu retten. Kaum hat Troy den Kleinen gerettet, ist ihr auch schon klar, dass er nicht durch Zufall ins Wasser gefallen sein kann. Denn am Anleger sind weder die verzweifelten Eltern, noch Polizei oder Rettungskräfte zu finden und das Schlimmste ist, dem kleinen Paul sind die Ärmel seines viel zu großen Sweatshirts um den Körper gebunden worden, wie bei einer Zwangsjacke. Ohne groß nachzudenken, nimmt Troy den Jungen mit zu sich nach Hause nach Lake Placid. Bedingt mag diese etwas unlogische Handlungsweise wohl durch ein Erlebnis aus ihrer Vergangenheit sein. Da die Autorin die Ich-Form gewählt hat, lernt man hierdurch schnell die ziemlich unkonventionell lebende Sportlerin kennen, die eine ausgeprägte soziale Ader hat und kann ihr Verhalten somit besser nachvollziehen. Sara J. Henry gelingt es wirklich mühelos durch ihre ruhige, fesselnde, sehr eindringliche und einfühlsame Schreibweise eine atmosphärische Dichte aufzubauen. Die Story ist in drei Teile aufgeteilt, entwickelt sich nicht vorhersehbar und überrascht somit auch durch interessante Wendungen. Die Spannung ist gleich zu Anfang auf einem hohen Niveau, die sich jedoch im Mittelteil ziemlich verliert, da Sara J. Henry hier der Story viel Platz für einen privaten Teil gibt. Jedoch ist dies auch für die Geschichte wichtig und dank dem flüssigen Schreibstil der Autorin jederzeit unterhaltsam. Allerdings zieht die Spannung im letzten Drittel wieder an und präsentiert schlussendlich eine Auflösung, die ich so nicht erwartet hatte. Die Charaktere nehmen sehr schnell Konturen an und dadurch hat man nach kurzer Zeit auch eine gute Vorstellung von der freiberuflich arbeitenden Reporterin. Troy genießt ihr unabhängiges Leben in vollen Zügen. So vermietet sie die Zimmer ihres Hauses regelmäßig an Studenten, führt eine eher lockere Beziehung zu ihrem Freund Tom, ist ziemlich anspruchslos und eine begeisterte Radfahrerin. Durch die Rettung des kleinen Paul ändert sich ihr Leben jedoch grundlegend. Weitere Figuren möchte ich hier nicht beschreiben, da man dadurch zu viel von der Story verrät, aber auch diese sind bis in die kleinste Nebenrolle facettenreich und überzeugend beschrieben. Fazit: Ein eher ruhig angelegter, durchaus aber spannender Thriller, der durch seine wunderbar beschriebenen Charaktere und der einfühlsamen Schreibweise von Sara J. Henry überzeugt. |
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Bewertung von MaWiOr aus Halle am 09.10.2011 |
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Die Journalistin Troy Chance wird Augenzeugin, wie ein Kind von einer Fähre bei der Überfahrt auf dem Lake Champlain über Bord geworfen wird. In einer instinktiven Reaktion springt sie über die Reling in das kalte Wasser und rettet ihm das Leben. Troy, die Sportreporterin einer Lokalzeitung ist, wundert sich, dass am Fähranleger keine Polizei ist, keine Küstenwache und auch keine besorgten Eltern, die nach ihrem verschwundenen Jungen suchen. So nimmt sie das nasse Kind, das sich ängstlich an sie klammert, mit nach Hause, Hier stellt sich heraus, dass der Kleine Paul heißt und französisch plappert. Nach und nach gewinnt Troy das Vertrauen des kleinen Paul und erfährt von ihm eine furchtbare Geschichte: Er wurde gemeinsam mit seiner Mutter entführt und in einem kahlen Zimmer gefangen gehalten. Doch wer steht hinter der Entführung? Nach einigen Recherchen gelingt es Troy, den Vater ausfindig zu machen. Nach einem ersten Treffen beschließt sie jedoch, den Kleinen auf keinen Fall dem Vater zu übergeben, solange sie nicht sicher ist, dass dieser nichts mit der Entführung oder gar einem Verbrechen zu tun hat. Auch die Behörden schaltet Troy nicht ein. Sie will nicht riskieren, dass man Paul in eine schlechte Familie oder zurück zu dem Menschen schickt, der ihn ertränken wollte. Ein Entschluss, der dramatische und gefährliche Folgen für Troy haben wird. Doch der kleine Paul wächst ihr immer mehr ans Herz und so überwinden Zuneigung und Mutterglück alle Gefahren und Ängste. „Ein Herzschlag bis zum Tod“ ist der erste Roman der amerikanischen Journalistin Sara J. Henry, die vorher schon in anderen Berufen (Lektorin, Bodenkundlerin, Web-Designerin und Fahrradmechanikerin) gearbeitet hat. Diese Lebenserfahrungen sind in ihrem literarischen Debüt deutlich zu spüren, denn der Roman ist eine gelungene Mischung aus Spannung und aufwühlenden menschlichen Gefühlen. Fazit: Eine wunderbare Romanheldin, die den Leser bis zur letzten Seite gefangen nimmt. Manfred Orlick |
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