E-Mail ist das persönlich gefährlichste "Medium", das die
Technik aus dem Hut gezaubert hat. Seine rasant gestiegene
Beliebtheit schützt nicht vor Dilettantismus, vor Übermut und
falscher Flockigkeit. Mit nichts kann man es sich mit Menschen so
schnell verderben wie mit einer E-Mail.Und doch ist E-Mail (neben
den Internet-Suchmaschinen) der größte Segen, den uns das
vergangene Jahrhundert technisch so gegeben hat, einmal abgesehen
von Kugelkopfschreibmaschinen, Ketchup und Pommes. Wie gehe ich
richtig damit um? Was verbirgt sich dahinter an technischen
Grundlagen, Finessen und "Klippen"? Dieser Knigge hilft
allen Unsicheren und denen, die sich vielleicht zu sicher sind, auf
die Sprünge!
Was man über E-Mail wissen sollte, beschreibt unser Autor Fritz Jörn in einem kurzweiligen Taschenbuch, das in der Edition Lempertz erschienen ist (Fritz Jörns E-Mail-Knigge, Königswinter, 235 Seiten, 7,95 Euro). Hier geht es nicht nur um die technischen Details moderner Postsysteme, sondern auch um Stilfragen und Umgangsformen, also die Benimmregeln des digitalen Schriftverkehrs. Lieber greife man zum Telefon, denn Mail kann tückisch sein. Nie leichtsinnig mailen. Im Zweifel ist E-Mail einfach ein Brief - den man nicht an alle nur möglichen Empfänger blind kopiert. Das Buch bringt Interessantes für junge Korrespondenten und alte Hasen, Historisches, Kurioses und dazu praktische E-Mail-Tipps von Signaturen bis zum Datenschutz. (re.)