Dreizehn Stunden - Meyer, Deon

Deon Meyer 

Dreizehn Stunden

Eine atemlose Jagd durch Kapstadt. Kriminalroman

Aus d. Afrikaans v. Schäfer, Stefanie
Broschiertes Buch
 
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Dreizehn Stunden

Die Jagd von Kapstadt 5 Uhr 37: Ein Telefonanruf reißt Inspector Griessel aus dem Schlaf: Eine junge Amerikanerin ist ermordet aufgefunden worden, eine andere wird durch die Stadt gejagt, und eine berühmte Sängerin hat offenbar ihren Mann erschossen. Und dann ruft auch noch seine Frau an! Sie will ihn treffen und ihm sagen, wie es mit ihnen weitergehen kann. Bennie Griessel hat dreizehn Stunden, die Morde aufzuklären - und sein Leben wieder in Ordnung zu bringen. Deon Meyer wurde bereits zweimal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Für "Dreizehn Stunden" erhielt er in Südafrika einen Preis für den besten Spannungsroman des Jahres. Inspector Bennie Griessel hat schon bessere Tag gesehen. Seit seine Frau ihn herausgeworfen hat, versucht er nüchtern zu bleiben, und nun soll er als Mentor auch noch eine Gruppe junger schwarzer Polizisten anleiten. Zwei Morde beginnen die Polizei von Kapstadt in Atem zu halten. Ein amerikanisches Mädchen wird gefunden - sie wurde mit einem Messer tödlich verletzt. Doch wo ist ihre Freundin Rachel, mit der sie am Tag zuvor aus Namibia gekommen ist? Griessel erfährt, dass Rachel durch die Stadt gejagt wird, sich aber nicht traut zur Polizei zu gehen. Zur selben Zeit findet ein Hausmädchen einen Musikproduzenten tot in seinem Haus - vor ihm liegt seine Frau mit der Pistole und erwacht langsam aus dem Alkoholrausch. In all dem Schlamassel erhält Griessel den Anruf seiner Frau. Sie bittet um ein Treffen - sie will ihm endlich sagen, wie es mit ihnen beiden weitergehen kann. "Deon Meyer ist ein überragend spannender Chronist einer schuldbeladenen Gesellschaft im Aufbruch." Tobias Gohlis, Die Zeit

Die Jagd von Kapstadt
5 Uhr 37: Ein Telefonanruf reißt Inspector Griessel aus dem Schlaf: Eine junge Amerikanerin ist ermordet aufgefunden worden, eine andere wird durch die Stadt gejagt, und eine berühmte Sängerin hat offenbar ihren Mann erschossen. Und dann ruft auch noch seine Frau an! Sie will ihn treffen und ihm sagen, wie es mit ihnen weitergehen kann. Benny Griessel hat dreizehn Stunden, die Morde aufzuklären - und sein Leben wieder in Ordnung zu bringen.
Deon Meyer wurde bereits zweimal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Für "Dreizehn Stunden" erhielt er in Südafrika einen Preis für den besten Spannungsroman des Jahres.
Inspector Benny Griessel hat schon bessere Tag gesehen. Seit seine Frau ihn herausgeworfen hat, versucht er nüchtern zu bleiben, und nun soll er als Mentor auch noch eine Gruppe junger schwarzer Polizisten anleiten.
Zwei Morde beginnen die Polizei von Kapstadt in Atem zu halten. Ein amerikanisches Mädchen wird gefunden sie wurde mit einem Messer tödlich verletzt. Doch wo ist ihre Freundin Rachel, mit der sie am Tag zuvor aus Namibia gekommen ist? Griessel erfährt, dass Rachel durch die Stadt gejagt wird, sich aber nicht traut zur Polizei zu gehen. Zur selben Zeit findet ein Hausmädchen einen Musikproduzenten tot in seinem Haus vor ihm liegt seine Frau mit der Pistole und erwacht langsam aus dem Alkoholrausch. In all dem Schlamassel erhält Griessel den Anruf seiner Frau. Sie bittet um ein Treffen sie will ihm endlich sagen, wie es mit ihnen beiden weitergehen kann. Deon Meyer ist ein überragend spannender Chronist einer schuldbeladenen Gesellschaft im Aufbruch. Tobias Gohlis, Die Zeit


Produktinformation

  • Verlag: Aufbau Tb
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 480 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 480
  • Aufbau Taschenbücher Bd.2737
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 117mm x 44mm
  • Gewicht: 487g
  • ISBN-13: 9783746627373
  • ISBN-10: 3746627370
  • Best.Nr.: 33367943
"Deon Meyer ist ein überragend spannender Chronist einer schuldbeladenen Gesellschaft im Aufbruch." (Die Zeit)

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Sehr aufregend und aufschlussreich findet Tobias Gohlis diesen ungewöhnlichen südafrikanischen Krimi. Dessen Verfasser lobt er als einen weißen, demokratischen und seinen antirassistischen Standpunkt reflektierenden Autor. Im Zentrum des Krimis stehe ein alkoholkranker, abgehalfteter weißer Polizist, der als Mentor ein Team junger schwarzer Kriminalisten unterstützen soll. Denn der Fall, in dessen Folge Meyer den Leser auf eine rasante Hetzjagd durch Kapstadt schickt, fordert Gohlis zufolge mehr Erfahrung und diplomatisches Geschick, als man im ANC oder auf der Polizeischule vermittelt bekomme. In der Reibung des Vertreters des alten mit den Vertretern des neuen Südafrika entsteht für den Kritiker ein ungewohntes Bild dieses Landes.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.03.2010

Bei Licht betrachtet ist ein Polizist ein Nichts
Farbenlehre für Fußabtreter: Deon Meyers Thriller "Dreizehn Stunden" geht einen Tag lang auf Menschenjagd in Kapstadt

Bennie Griessel ist immer noch Inspector. Obwohl er einer der besten Ermittler am Kap ist. Und trotzdem haben sie ihn abgeschoben, auf eine Position, die nicht Fisch und nicht Fleisch ist. Jungen schwarzen Kriminalern soll er als Mentor zur Seite stehen - als gäbe es nicht genug Konflikte in seinem eigenen Leben. Griessel ist immer noch trocken, obwohl es ihn nicht leicht ankommt. Aber er will seine Frau wieder, irgendwie jedenfalls. Er will zurück in jenen Rest von bürgerlichem Dasein, das ihm zwischen Polizeidienst und Alkohol abhandengekommen ist.

Sein Telefon läutet um 05.37 Uhr, Kollege Vusi meldet eine weibliche Leiche bei St. Martini, der lutherischen Kirche in der Langstraat. Aber keine schwarze Obdachlose liegt da im Kirchhof mit durchgeschnittener Kehle, sondern eine junge Weiße. "Das gibt Ärger", schwant Griessel. Keine zwei Stunden später wartet der noch junge Tag mit einer zweiten Leiche auf. Adam Barnard, Inhaber des Musiklabels AfriSound, liegt erschossen in …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Romanus Fuhrmann hat sich mit Deon Meyers Kapstadt-Thriller "Dreizehn Stunden" einen dicken Brocken rausgepickt - auch aus Sprecherperspektive. Denn Inspektor Benny Griessel spricht sich: Hchriessel - mit ganz viel Hchr. So bekommt der Hörer gleich auch einen kleinen Einblick in die Welt des Afrikaans, in sich schon eine eindrückliche Vertonung der schwierigen kulturellen Position Südafrikas. Offiziell nach der Apartheid geeint, ist das Land aber dennoch zerrissen und gespaltet zwischen den Traditionen der weißen Einwanderer wie Griessel, die in der zigten Generation keine andere Heimat kennen als Südafrika, und den verschiedenen Volksstämmen angehörenden Schwarzen. Denn es sind nicht bloß die Schwarzen und Weißen, die Vorurteile und Berührungsängste haben, auch zwischen den Zulu und Xhosa brodelt es. Und inmitten dieser angespannten Gesamtsituation muss der nicht nur schwer unter Alkoholentzug und der Trennung auf Zeit von seiner Frau leidende, sondern auch noch zum "Berater" degradierte Griessel den Mord an einer jungen Amerikanerin aufklären und eine zweite Touristin finden, die von dem selben mordenden Mob verfolgt wird. Es beginnt ein hochspannender Wettlauf gegen die Zeit. (kab)
Deon Meyer wurde 1958 in Südafrika geboren. Zunächst arbeitete er als Reporter in Bloemfontein. 1994 erschien sein erster Roman. Mittlerweile ist er der erfolgreichste Krimiautor Südafrikas. Für "Das Herz des Jägers" erhielt er den Deutschen Krimipreis. Deon Meyer schreibt auf Afrikaans, übersetzt werden in der Regel seine autorisierten englischen Übersetzungen. Er lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Melkbosstrand. Im Aufbau Verlag liegen seine Romane "Der traurige Polizist", "Tod vor Morgengrauen", "Das Herz des Jägers", "Der Atem des Jägers", "Weißer Schatten" sowie der Story-Band "Schwarz - weiß - tot" vor.

Leseprobe zu "Dreizehn Stunden"

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Leseprobe zu "Dreizehn Stunden" von Deon Meyer

47 (S. 435-436)

In einem Vernehmungszimmer der Polizeidienststelle am Caledonplein verlor Kripo-Ermittler Vusi Ndabeni schließlich seine professionelle Ruhe. Steven Chitsinga wurde in eine Zelle gesteckt. Sie baten Mat Joubert, de Klerk in einem freien Büro zu vernehmen, denn Griessel hatte abgelehnt, weil er nach eigener Aussage »den Scheißer fertigmachen« würde. Vusi brachte Barry Smith in das offizielle Vernehmungszimmer der Dienststelle, Griessel knöpfte sich in einem anderen Büro Bobby Verster vor. Verster war der letzte, der aus Rachels Folterkammer herausgekommen war, der, der Jeremy Oerson mit ihr allein gelassen hatte.

Sie vermuteten, dass er das schwächste Glied der Kette war. Joubert erreichte bei Jason de Klerk nichts, trotz seiner geschickten Vernehmung, seiner einschüchternden Größe und der Tatsache, dass de Klerk große Schmerzen in seinem Ellbogen ertragen musste. Er ignorierte jede Frage, saß nur da und starrte die Wand an. Bei Vusi hingegen murmelte Barry Smith auf jede seiner Fragen nur ein gedämpftes »Fuck off« als Anwort. Vusi spürte, wie die Wut in ihm hochkochte, aber er beherrschte sich und ging zur nächsten Frage über. »Fuck off.«

Im dritten Büro sagte Bobby Verster zu Bennie Griessel, dass er nicht bei der Tour dabeigewesen sei. Er sei rein zufällig gestern mit Barry und Eben zusammen im Purple Turtle gewesen, als Jason anrief. Barry sei aufgesprungen, habe ihnen gesagt, sie sollten mitkommen, und draußen hätten sie Jason und Steven gesehen, die die Mädchen die Langstraat hinunterhetzten. Da hätten sie sich den Verfolgern angeschlossen. Griessel schmerzte jeder einzelne Knochen im Leib, aber er war noch immer euphorisch über den Durchbruch und voller Erleichterung, Rachel lebend gefunden zu haben.

Er erhob sich von seinem Stuhl, trat an den Tisch und fixierte Bobby. Bobby senkte den Blick. »Kennst du den Witz vom kleinen Hund?«, fragte Griessel. »Nein«, antwortete Bobby verblüfft. Bennie lehnte sich lässig an den Tisch, verschränkte die Arme vorsichtig vor seinem lädierten Brustkorb und fuhr mit scherzender, freundlicher Stimme fort: »Ein junger Hund hatte gehört, wie sich die großen Hunde über Sex unterhielten und wie toll es sei, zu bumsen.

›Was ist bumsen?‹, fragte der kleine Hund. ›Das ist das Schönste, was es gibt. Komm, wir zeigen es dir.‹ Die Hunde rannten die Straße entlang und scheuchten eine läufige Hündin auf. Die Hündin lief vor der Meute weg. Sie jagten sie um den Block. Nach der vierten Runde sagte der kleine Hund: ›He, Kumpels, diese Runde bumse ich noch mit, dann gehe ich nach Hause.‹« Bobby Verster lachte nicht.

Bennie Griessel fragte: »Bist du bei der Hetzjagd nicht müde geworden, Bobby?« Verster schwieg. »Nicht mal, als sie einem unschuldigen jungen Mädchen die Kehle durchgeschnitten haben?« Bobby sagte, er sei schockiert gewesen, nachdem Jason es getan habe. Er habe protestiert. Da habe Steven Chitsinga zu ihm gesagt: »Du bist der Nächste, wenn du nicht das Maul hältst und mithilfst. « Da habe er es mit der Angst zu tun bekommen. Er wisse wirklich nicht, was zum Teufel mit Jason und den anderen los sei. »Sie wurden also gezwungen?« »Ja.« »Sie sind im Grunde unschuldig?« »Ja!« »Würden Sie dann bitte ein Geständnis ablegen? Nur, damit wir hier endlich fertig werden.« »Ja, mach ich!«, antwortete er eifrig. Bennie schob ihm ein Blatt Papier und einen Stift zu. Bobby 436

Kundenbewertungen zu "Dreizehn Stunden" von "Deon Meyer"

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Bewertung von Bellexr aus Mainz am 03.06.2010 ***** ausgezeichnet
Atemlose Jagd durch Kapstadt

Als Benny Griessel an einem Januarmorgen um 05:37 Uhr zu einem Mord gerufen wird, weiß er noch nicht, dass dies einer der längsten Tage seines Lebens werden soll. In Kapstadt wurde an einer kleinen Kirche die Leiche einer jungen Weißen gefunden. Schnell ist klar, dass diese in Begleitung einer Freundin war. Doch wo befindet sich diese? Noch den Tatort nicht richtig gesichert, wird Benny bereits zu einem nächsten Mord an einem bekannten Musikproduzenten gerufen. Hier scheint der Fall klar zu sein. Neben der Leiche wurde seine stark alkoholisierte Frau samt Waffe gefunden. Während Benny Griessel die beiden Mordfälle koordiniert, erhält er die Information, dass eine junge Frau von mehreren Männern quer durch Kapstadt gejagt wird. Handelt es sich hier um die Freundin der Toten, und wenn ja, warum hetzen diese Männer die junge Frau schon seit Stunden durch die Stadt?

Thematisiert wird von Deon Meyer u.a. das Thema Korruption innerhalb des Polizeiapparates, sowie dessen ständige Umstrukturierungen, sodass eine Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche sich stellenweise als sehr schwierig und uneffektiv gestaltet. Zum Anderen greift der Autor ein Thema auf, dass nach wie vor äußerst brisant ist und erst ganz zum Schluss des Thrillers gelüftet wird.

Die einzelnen Kapitel umfassen immer einen bestimmten Zeitabschnitt und so ist man durch sehr rasch wechselnde Szenen ständig auf dem aktuellen Stand rund um die Aktivitäten der Kommissare, den Verfolgern der jungen Frau und deren Hintermänner, wie auch um Rachel selbst und ihren Eltern, die von Amerika aus versuchen, die Suche nach ihrer Tochter voranzutreiben. Hierdurch ist die Spannung zu jeder Zeit extrem hoch und die hervorragend gelegten Szenenwechsel sorgen letztendlich dafür, dass man kaum fähig ist, dass Buch zur Seite zu legen.

Eigentliche Protagonistin des Thrillers war für mich die Stadt Kapstadt selbst. Deon Meyer gelingt es hervorragend ein realistisches Bild der Stadt und ihrer Menschen zu zeichnen und
er versteht es, einen binnen kürzester Zeit auf die nach wie vor noch herrschenden Schwierigkeiten der Stadt aufmerksam zu machen. Schnell ist klar, dass die Apartheid immer noch in den Köpfen der Menschen existiert, es vielen immer noch wichtig zu sein scheint, ob ein Mensch weiß, braun oder schwarz ist, ob er zu dem Stamm Zulu oder den Xhosa gehört. Erstaunt hat mich die Sprachvielfalt, die von Englisch über Afrikaans bis hin zu den unterschiedlichen Stammessprachen reicht und die Deon Meyer auch durchweg in seinen Thriller mit einbindet und im Anhang erklärt.

Seine Sprache ist direkt, schnörkellos und stellenweise sehr brutal und man hat stellenweise das Gefühl, dass ein Menschenleben nicht viel zählt und dann gelingt es ihm doch, ein wenig Herzlichkeit und Wärme zu vermitteln.

Die verzweifelte Flucht der amerikanischen Rucksacktouristin Rachel Andersson ist sehr beklemmend und absolut nachvollziehbar erzählt, genauso die Suche der Inspekteure Vussi Ndabeni und Benny Griessel nach der jungen Frau, die im Vordergrund des Thrillers steht. Doch auch der Klärung des Mordes an dem Musikproduzenten, der von dem Ermittler Fransman Dekker geleitet wird, wird viel Raum zuteil und man ahnt zwar, dass diese beiden Fälle eine Gemeinsamkeit haben, um welche es sich hierbei jedoch handelt, wird erst ganz zum Schluss gelüftet. Und dies ist absolut schlüssig umgesetzt.

Fazit: Eine sehr komplexe und brisante Story, die in einem überaus rasanten und spannend angelegten Thriller verarbeitet wird.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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