Die Zwillinge von Highgate - Niffenegger, Audrey
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Audrey Niffenegger 

Die Zwillinge von Highgate

Roman

Aus d. Amerikan. v. Brigitte Jakobeit
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Produktbeschreibung zu Die Zwillinge von Highgate

Elspeth war Roberts große Liebe. Jetzt liegt sie auf Highgate, dem romantisch verwilderten Friedhof Londons. Doch Elspeth scheint lebendiger als je zuvor, denn die Erinnerungen sind stärker als der Tod. Robert riecht sie, spürt sie, spricht mit ihr. Es ist als lebe sie weiter und als sei ihr Tod nur ein böser Traum. Alle, die ihr nahestanden, geraten in ihren Bann. Bis ihre Nichten, die Zwillinge Valentina und Julia, eine fatale Wette mit ihr eingehen. Vor der Kulisse des pulsierenden London erzählt Audrey Niffenegger aufwühlend, in zarten und manchmal dunklen Tönen, von der unstillbaren Sehnsucht, dem anderen ewig nahe zu sein. »Die Zwillinge von Highgate« ist Audrey Niffeneggers zweiter Roman und von noch größerer emotionaler Intensität als ihr Weltbestseller »Die Frau des Zeitreisenden«.

Wer »Die Frau des Zeitreisenden« geliebt hat, wird die »Zwillinge von Highgate« noch mehr lieben!
Elspeth war Roberts große Liebe. Jetzt liegt sie auf Highgate, dem romantisch verwilderten Friedhof Londons. Doch Elspeth scheint lebendiger als je zuvor, denn die Erinnerungen sind stärker als der Tod. Robert riecht sie, spürt sie, spricht mit ihr. Es ist als lebe sie weiter und als sei ihr Tod nur ein böser Traum. Alle, die ihr nahestanden, geraten in ihren Bann. Bis ihre Nichten, die Zwillinge Valentina und Julia, eine fatale Wette mit ihr eingehen. Vor der Kulisse des pulsierenden London erzählt Audrey Niffenegger aufwühlend, in zarten und manchmal dunklen Tönen, von der unstillbaren Sehnsucht, dem anderen ewig nahe zu sein. »Die Zwillinge von Highgate« ist Audrey Niffeneggers zweiter Roman und von noch größerer emotionaler Intensität als ihr Weltbestseller »Die Frau des Zeitreisenden«.

Produktinformation


  • Abmessung: 221mm x 153mm x 41mm
  • Gewicht: 684g
  • ISBN-13: 9783100524072
  • ISBN-10: 3100524071
  • Best.Nr.: 26577914
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.01.2010

Tod, Spuk, Heilung
Audrey Niffenegger schreckt vor nichts zurück
Aufgemacht wie der Zwilling ihres erfolgreichen Erstlings, „Die Frau des Zeitreisenden” kommt nun der zweite Roman der Amerikanerin Audrey Niffenegger auf den deutschen Markt. Das zarte Geäst auf dem Umschlag zeigt diesmal weiße Knospen anstelle roter Blüten. Aber selbst eineiige Zwillinge sind ja nicht gänzlich gleich. Um an den Überraschungserfolg ihres Debüts anzuschließen, hat Audrey Niffenegger noch einmal die bewährten Ingredienzien genommen. Was in „Die Frau des Zeitreisenden” ein genetischer Defekt sein soll, der den männliche Part eines Paares immer wieder wie durch ein Wurmloch aus der Gegenwart stürzen und in anderen Zeitzonen seiner Biographie auftauchen lässt, wird in „Die Zwillinge von Highgate” durch Elemente des Schauerromans bewerkstelligt. Und wieder hört man die Werbetrommel dröhnen, es gehe in „Her Fearful Symmetry”, wie der Roman im zeitgleich erscheinenden Original heißt, um die ganz großen Dinge: um Liebe, Treue, Tod.
Doch wo immer man ansetzt, um diesen leidlich unterhaltsamen Roman, der erst im letzten Drittel spannend wird, mit Sinn …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Frauen, was ist los?, fragt Meike Fessmann empört. Den Erfolg solcher die Aufklärung missachtenden Schauerromane vor allem bei den Leserinnen kann sie sich nicht erklären. So laut die Werbetrommel dröhnt, so leidlich unterhaltsam und so sinnfrei findet sie Audrey Niffeneggers sentimentales Machwerk, das eigentlich im London des 21. Jahrhundert spielt, aber im Stil der viktorianischen Zeit verfasst ist. Natürlich spukt es in dieser Geschichte, natürlich geht es um schreckliche Geheimnisse und natürlich langweilt sich die Rezensentin zu Tode.

© Perlentaucher Medien GmbH
Audrey Niffenegger lebt als Schriftstellerin und bildende Künstlerin in Chicago. Ihr erster Roman 'Die Frau des Zeitreisenden' steht seit Erscheinen 2004 auf den Bestsellerlisten und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Niffenegger liebt 'Alice im Wunderland' und Rilke, sammelt Schmetterlinge, Bücher und Comics.

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Kundenbewertungen zu "Die Zwillinge von Highgate" von "Audrey Niffenegger"

Durchschnittliche Kundenbewertung 2.6 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** gut
(aus 5 Bewertungen)
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Bewertung von UrbanMoose aus Gent am 30.07.2011 ***** weniger gut
Ich hatte mir von diesem Buch große Gefühle wie im Film „Ghost - Nachricht von Sam“ erhofft. Herausgekommen ist eine Geistergeschichte mit viel Hokuspokus, die an manchen Stellen kitschig wirkt. Dabei hatte die Autorin viele gute Ansätze.

Robert verliert seine Elspeth, die ihren verwöhnten Nichten das gesamt Vermögen vererbt. Allerdings kennen diese ihre Tante kaum. Spätestens hier lüftet sich für aufmerksame Leser gleich das größte Geheimnis, um das sich diese Geschichte dreht. Valentina und Julia, noch bei ihren Eltern wohnend und planlos, was ihre Zukunft betrifft, ziehen spontan von den USA nach London in Elspeths Wohnung, und treten somit das Erbe an. Die Zwillinge sind jedoch jung und naiv und wissen nicht so recht, was sie mit ihrem neuen Leben anstellen sollen. Valentina nimmt Elspeths Geist wahr, der in der Wohnung gefangen ist. Sie fängt an, mit dem Geist Kontakt aufzunehmen und schmiedet einen gefährlichen Plan, bei der Elspeth ihr helfen soll.

Das Buch ist leicht zu lesen und schnell durchflogen. Anstatt den Charakteren mehr Leben einzuhauchen, konzentriert sich die Autorin darauf, alles bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Die Zwillinge sowie Robert erscheinen einem wie leblose Marionetten, die einfach dem Lauf der Geschichte folgen und ihrem Schicksal harren. Interessant wirkt nur Martin, ihr Nachbar, der unter Zwangsstörungen leidet und sich nicht aus der Wohnung traut.

Um Elspeths Geist zum Leben zu erwecken, bedient sich die Audrey Niffenegger anscheinend reichlich der bereits von Geistergeschichten bekannten Phänomene. Es wäre schön gewesen, hätte sie das Thema etwas sensibler angepackt. Interessant jedoch sind die Erzählungen über den Highgate-Friedhof, der eine gute Kulisse für das Geschehen bietet und Neugier auf mehr macht. Auch die Beziehungen, die die Schwestern zu Robert und Martin entwickeln, lenken von dem trüben Geschehen ab. Das Ende hat mir gut gefallen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von R.E.R. am 23.09.2010 ***** sehr gut
Ghost - Nachricht von Elspeth

Plötzliche Temperaturschwankungen, flackerndes Licht, im Wind flatternde Gardinen bei geschlossenen Fenstern? Bevor Sie ihren Heizungsbauer, Elektriker oder Fenstermacher beschuldigen, sollten Sie darüber nachdenken ob hinter diesen Phänomenen nicht ein kürzlich verstorbenes Familienmitglied stecken könnte. Sofern Sie in einem mehrhundertjährigen Haus in der Spukmetropole London leben.

Als Elspeth Noblin stirbt hinterlässt sie ihren Nichten Julia und Valentina ihr Vermögen. Die großzügige Hinterlassenschaft ist allerdings an eine Bedingung geknüpft. Die Schwestern müssen nach London kommen und mindestens ein Jahr lang im Haus von Elspeth leben. Ihre Mutter, die Zwillingsschwester von Elspeth, darf dieses Haus allerdings nicht betreten. Schon bald nach ihrer Ankunft haben die Zwillinge ein ungutes Gefühl. Zum einen müssen die Mädchen das Haus mit zwei unbekannten Mitbewohnern teilen, zum andern gibt es immer wieder unheimliche Vorgänge in der Wohnung. Die Situation wird lebensbedrohlich als Valentina, vom Geist ihrer Tante beeinflusst versucht, sich von ihrer dominanten Schwester zu lösen.

Bei den “Zwillingen von Highgate” handelt es sich um eine Geistergeschichte in der Tradition alter englischer Schauerromane aus dem 18. Und 19. Jahrhundert. Die große Faszination geht vom Ort der Handlung aus, dem Friedhof von Highgate. Diese zweigeteilte Grabanlage aus der viktorianischen Ära hat bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft als geschichtsträchtige letzte Ruhestätte berühmter Londoner Persönlichkeiten verloren.

Die fast ätherisch wirkenden Zwillinge, die einem Henry James Roman entsprungen zu sein scheinen, passen gut zu diesem romantisch, düsteren Ambiente. Auch das Wiederauferstehen Elpeths als Geist kann man sich in diesem Rahmen vorstellen. Weshalb ich im Anschluss an diese Lektüre sofort zur “Durchdrehung der Schraube” gegriffen habe. Niffenegger erzählt aus wechselnden Perspektiven und bezieht dabei alle Beteiligten ein. Das Buch lässt sich zügig lesen, besticht aber dennoch durch eine gute sprachliche Qualität.

Besonders gelungen fand ich die Figur des überspannten Martin. Ihn lernen die Zwillinge eines Nachts kennen, als es bei ihnen durch die Decke tropft. Martin, der seine Wohnung seit Jahren nicht mehr verlassen hat, ist Zwangsneurotiker. Seine unkontrollierbaren Rituale werden sehr anschaulich und einfühlsam beschrieben. Noch besser fand ich allerdings die Gelassenheit mit welcher die Autorin seine Umgebung auf Martin reagieren lässt. Als Julia ihn in der besagten Nacht mit blutigen Händen den Boden schrubbend überrascht, reagiert sie keineswegs schockiert. Sie befragt ihn lediglich zu seinem Gemütszustand und verabredet sich am kommenden Tag auf eine Tasse Tee in seiner Küche mit ihm. Eine solche Ungezwungenheit im Umgang mit psychisch Kranken, würde sich wohl so mancher Betroffene wünschen.

Der Roman eignet sich auch als Reisebegleiter für den nächsten London Trip. Robert führt den Leser einmal über den gesamten Highgate Friedhof. Die Autorin präsentiert hier viel Wissenswertes in liebevollen Details. Da kann man sich das Extra Nachschlagewerk sparen. Auch sind im Text einige Geheimtipps von London enthalten, die durchaus zur Nachprüfung vor Ort anregen. Zum Beispiel der kleine Park in den Robert die Zwillinge zu einem Picknick ausführt. Die große emotionale Intensität von der im Klappentext gesprochen wird, habe ich nicht so empfunden. Das Buch ist emotional. Wie sollte es das nicht sein, wenn es um Liebe, Verlust und Tod geht? Die Intensität geht aber eher von der Situation der Beteiligten aus. Vier Menschen und ein Geist am Rande des Abgrundes. Nur einer fällt!

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Bewertung von sabine am 28.02.2010 ***** weniger gut
Nach "Die Frau des Zeitreisenden" habe ich wieder einen großen Roman erwartet, bin jetzt aber etwas enttäuscht von diesem Buch.
Es war sehr zäh zu lesen. Der Anfang war ich noch gespannt wie es weitergeht.
Die Idee fand ich gut, aber nach zwei Drittel war ich etwas genervt. Es dauerte dann bis die Geschichte ins Rollen kam. Es passierte irgendwie nicht sehr viel.
Auch das Ende, wie hier schon erwähnt wurde, hätte ich mir anders gewünscht. Auch bei mir bleiben noch einige Fragezeichen.

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Bewertung von sunny aus pirmasens am 15.01.2010 ***** weniger gut
Ich hatte mich so auf ein zweites Buch von ihr gefreut, da ich die Frau des Zeitreisenden so toll fand. Aber von diesem Buch bin ich sehr enttäuscht. Ich fand es sehr langatmig und langweilig. Es fesselte mich kein bisschen. Schade

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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 10.11.2009 ***** gut
Kurzbeschreibung:
Als Elspeth Noblin mit 43 Jahren an Leukämie stirbt, vermacht sie ihr Hab und Gut den Zwillingen Julia und Valentina. Julia und Valentina, ihren Nichten, die sie seit über 20 Jahren nicht gesehen hat. Julia und Valentina, den Zwillingstöchtern ihrer eigenen Zwillingsschwester Edie, von der sich Elspeth vor 20 Jahren abgewandt hat. Die beiden Mädchen treten das Erbe, das an seltsame Bedingungen geknüpft ist, an und ziehen nach London, in das Haus, in dem Elspeth lebte, und in dem auch ihr Lebensgefährte, der Historiker Robert, sowie der psychisch kranke Martin, der sein Geld mit dem Schreiben von Kreuzworträtseln verdient, wohnen.
Die Verstorbene ist als Geist in ihrer Wohnung gefangen und versucht, sich den Bewohnern bemerkbar zu machen, was ihr schließlich auch gelingt. Mit ihrer Hilfe versuchen die Zwillinge, hinter das Geheimnis ihrer Familie zu kommen, nicht ahnend, dass sie Teil eines völlig anderen Planes sind.

Meine Meinung:
Die Zwillinge von Highgate ist Audrey Niffeneggers zweiter Roman. Sie nimmt uns mit nach London, auf den Highgate Cemetery und in das Leben von Elspeth Noblin. Man trauert mit Robert, ihrem Partner, als sie an Leukämie stirbt, und wundert sich mir Valentina und Julia über das seltsame Testament. Es fällt leicht, sich in die Geschichte hineinzuversetzen, besonders, da die Geschichte zu Beginn noch so „normal“ scheint. Langsam und beinahe unmerklich führt die Autorin den Leser an die fantastischen Aspekte der Geschichte heran, überfällt ihn aber nicht damit.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, aber keineswegs seicht. Die Autorin versteht es, Dinge zu beschreiben, und geht mit Themen wie Tod und Trauer sehr einfühlsam um. An anderen Stellen wiederum ist sie auch mal sehr direkt. Diese Mischung macht die Lektüre ihrer Werke sehr angenehm.

Sehr schön fand ich, dass es Audrey Niffenegger gelungen ist, bei fast jedem ihrer Charaktere die „beiden Gesichter“ zu beleuchten.

Die Idee hinter Die Zwillinge von Highgate gefällt mir sehr gut, ebenso wie der größte Teil des Buches. Auch wenn es in dem Buch überwiegend um die Themen Tod und Trennung geht, wirkt es jedoch nicht erdrückend und negativ, ganz im Gegenteil. Es macht Hoffnung, dass Liebe auch über den Tod eines Menschen hinaus weiterbestehen kann.
Zum Ende hin wurde mir die Geschichte jedoch ein wenig ZU fantastisch und unrealistisch. Das Familiengeheimnis, dass die ganze Handlung so spannend macht, wird auf ein paar Seiten relativ unspektakulär aufgeklärt, und das Ende völlig anders als alles, was man sich vorstellen konnte. Irgendwie passt das Ende nicht richtig zum Rest der Geschichte. Dadurch wird die Geschichte ein wenig ins Lächerliche gezogen, was ich sehr schade fand.

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • rotermini aus köln am 10.03.2010
    ..genau so ist es! Der Anfang ist super - später verliert sich die Geschichte. Schade!
     (Inhalt anstößig?)

2 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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