Am Anfang merkt man es kaum, die ersten Anzeichen lassen sich noch
leicht ignorieren. Eines Tages wird man dann aber wie mit der Nase
darauf gestoßen, dass "Mann" auch älter wird. Nach den
"Aufbaujahren", die von Leistung, Erfolg und Anerkennung,
sowie von "jung, stark und immer gut drauf" geprägt
waren, kommt das "beste Mannesalter" und das entpuppt
sich nicht selten als die schwierigste Lebensphase. Situationen
tauchen auf, auf die "Mann" nicht vorbereitet ist,
Grenzen werden erspürt, auf die man nicht gefasst ist. Kurz
unerwartet kann das Leben Wunden schlagen.
Viele Männer versuchen diese Veränderungen unter den Teppich zu
kehren, manche werden depressiv und erstarren in ihrer
Lebensfreude. Andere spielen weiter den jugendlichen Helden und
spüren nicht, dass sie langsam zum alten Narren werden. Die
Lebensmitte ist für Männer eine große Herausforderung, eine Chance
der Verwandlung. Doch diese Verwandlung verlangt einiges an Geduld.
Die neuen Qualitäten müssen manchmal erst mühsam entdeckt werden.
Erfolg im herkömmlichen Sinn wird zunehmend schal und zählt immer
weniger. Stattdessen geht es um die Chance, reifer und weiser zu
werden. Damit man imstande ist, die Früchte des Lebens zu ernten,
gilt nun: anfangen, loszulassen, statt noch mehr Gas zu geben und
langsam heimzukommen statt davonrennen.
Dieses Buch ist eine Art Wanderführer für die zweite Lebenshälfte,
das auf nützliche Wegmarkierungen aufmerksam macht, Klippen und
Sackgassen benennt, nützliche Tipps und Hilfen (auch für die
Partnerschaft) gibt und das alles mit einem guten Schuss Humor
würzt.
MARKUS HOFER, geb. 1957, studierte Philosophie, Theologie, Germanistik und Kunstgeschichte in Innsbruck, Leiter des Männerbüros der Diözese Feldkirch, Referententätigkeit, systemischer Berater und Ausbildner im Bereich Bildung und Marketing.
Ein Marktplatz-Angebot für "Die zweite Halbzeit entscheidet" für EUR 12,50
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