Die Zarentochter / Zarentochter Trilogie Bd.2 - Durst-Benning, Petra

Petra Durst-Benning 

Die Zarentochter / Zarentochter Trilogie Bd.2

Historischer Roman

Gebundenes Buch
 
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Die Zarentochter / Zarentochter Trilogie Bd.2

Der Zarenhof in St. Petersburg ist die prunkvolle Kulisse von Petra Durst-Bennings bewegendem neuen Roman. Die junge Großfürstin Olga muss den Erwartungen ihres Vaters gerecht werden und eine gute Partie machen. Doch ihr Herz will etwas anderes als die hohe Diplomatie und führt sie an den Hof König Wilhelms I. von Württemberg.


Produktinformation

  • Verlag: List
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 423 S.
  • Seitenzahl: 423
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 147mm x 37mm
  • Gewicht: 666g
  • ISBN-13: 9783471350270
  • ISBN-10: 3471350276
  • Best.Nr.: 26380653
"Wer Durst-Bennings Bücher kennt, wird dieses Olga-Buch lieben." (Schwäbische Post, 2009)<br />"Der Autorin ist wieder eine liebenswerte Geschichte gelungen, die das russische Zarenreich im 19. Jahrhundert lebendig werden lässt." (Kirchenzeitung Köln, 2009)

»Wer Durst-Bennings Bücher kennt, wird dieses Olga-Buch lieben.« Schwäbische Post, 25.09.09, Karin Müller »Der Autorin ist wieder eine liebenswerte Geschichte gelungen, die das russische Zarenreich im 19. Jahrhundert lebendig werden lässt.« Kirchenzeitung Köln, 27.11.09 »Einfach nur schwelgen in Kabalen und Liebe am Zarenhof. Eine tolle Geschichte in herrlicher Kulisse.« Bunte, 10.12.09 »Zum Träumen« Das Neue Blatt, 14.4.2010
Petra Durst-Benning, 1965 in Baden-Württemberg geboren, lebt mit ihrem Mann südlich von Stuttgart. Mit ihren historischen Romanen zählt sie zur ersten Garde deutscher Bestsellerautorinnen.

Kundenbewertungen zu "Die Zarentochter / Zarentochter Trilogie Bd.2"

17 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 17 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von TrollMutti am 01.12.2011 ***** sehr gut
Olgas Leben vor Württemberg

Die schöne Tochter des Zaren Nikolaus, die ihren eigenen Kopf hat und sich nicht immer streng an das Protokoll halten möchte - das war Olga, die 1822 geboren ist. Ihre Kindheit, die Teenagerjahre (die sich um einiges von denen heutiger Zeit unterscheiden, nicht nur bei den Großfürsten), das Leben als Zarentochter und natürlich die Liebe - Petra Durst-Benning hat alles in diesem Buch vereint.

Die Autorin hat es geschafft einen Roman zu schreiben, der interessant, spannend und gleichzeitig realistisch und historisch belegt ist. So liest man nicht einfach einen schönen Roman, sondern lernt gleich noch ein wenig Geschichte (auch wenn es wenige Abweichungen gibt, künstlerische Freiheit eben). Eine sehr gelungene Kombination. Unterstrichen wird alles durch einen flüssigen und zu der Zeit wunderbar passenden Schreibstil, trotz moderner Einflüsse. Durch die sehr bildhafte aber nicht übertriebene Sprache wird der Leser in die Geschichte hineingesogen und hat das Gefühl selbst durch den Winterpalast zu spazieren.

Die Geschichte der beliebten Königin von Württemberg ist relativ bekannt. Nichtsdestotrotz macht es richtig Spaß das Buch zu lesen und mehr zu erfahren. Wie normal und doch ganz anders ein Kind in einer Zarenfamilie aufwachsen und sich entwickeln kann. Wie kam Olga eigentlich nach Württemberg und was bewegte sie zu den vielen wohltätigen Aktionen? Wie geht man mir der in die Wiege gelegten Verantwortung um und wie ist es, wenn die Eltern Zaren eines Riesen-Reiches sind? Diese und noch viele andere Fragen werden im Laufe der Geschichte beantwortet.

Alles in einem ein sehr gelungener historischer Roman, der es wert ist verschlungen zu werden. Und das nicht nur von Fans des Genres (ich bin auch eher im Bereich Fantasy und Thriller unterwegs).

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Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 13.02.2011 ***** sehr gut
Die Großfürstin Olga Nikolajewna Romanowa, genannt Olly, ist die zweitälteste Tochter des Zaren Nikolaus I. Sie wächst wohlbehütet und fern der Realtität, am prunkvollen Zarenhof auf. Die Nöte des einfachen Volkes werden von ihr ferngehalten. Trotzdem erkennt sie früh, dass dringend etwas für die Bevölkerung getan werden muss. Deshalb wächst in ihr der Entschluss, später einen einflussreichen Mann zu heiraten, um Veränderungen herbeizuführen.

Doch zunächst werden geeignete Ehepartner für den Zarewitsch und Ollys ältere Schwester Mary gesucht. Die beiden werden in den europäischen Königshäuser wie Paradepferde vorgeführt. Doch als der Zar daran denkt Olly zu verheiraten, weist sie mögliche Bewerber ab, denn ihr Herz hat bereits eine unstandesgemäße Wahl getroffen. Da sie jedoch von Kindesbeinen an dazu erzogen wurde, mit einer Eheschließung die Macht Russlands zu stärken, kommt für sie nur ein Ehemann aus den höchsten Kreisen in Frage.

Dieser historische Roman erzählt die wahre Geschichte der Königin von Württemberg und umfasst den Zeitraum von ihrer Kindheit bis zu ihrer Vermählung.

Meine Meinung :

Ich habe bereits einige Romane von Petra Durst-Benning gelesen. Der gewohnt flüssige Schreibstil zog mich schnell in den Bann der Erzählung und ließ mich so am prunkvollen Leben der Zarenfamilie teilhaben. Die Familienmitglieder des Zarenhaushaltes wirkten auf mich menschlich und lebendig. Die Moralvorstellungen der damaligen Zeit und das strenge höfische Protokoll, wurden in die Erzählung einbezogen und so wirkten die Handlungen der agierenden Personen auf mich sehr glaubhaft. Durch die detaillierten Beschreibungen der eleganten Kleider, Frisuren und der zahlreichen Feste , konnte ich mir die Handlung lebhaft vorstellen.

Mit den im Buch verwendeten Kosenamen der Zarentöchter (Olly, Mary und Adini) konnte ich mich zunächst kaum anfreunden, da sie mir zu unglaubwürdig klangen. Doch in den Anmerkungen der Autorin kann man nachlesen, dass sämtliche Kosenamen der Zarenfamilie, Olga Nikolajewnas Memoiren entnommen wurden.

An diesem Roman hat mir besonders gut gefallen, dass es ich um die wahre Geschichte einer historischen Persönlichkeit handelt. Historische Fakten wurden in der Erzählung mit schriftstellerischen Freiheiten vermischt. Einige Beispiele dieser Freiheiten können im Anhang nachgelesen werden.

Für einen historischen Roman, dessen Handlung im damaligen Russland spielt, kamen mir persönlich zu wenig geschichtliche Ereignisse des Landes und seines Volkes in der Handlung vor. Da jedoch die junge Großfürstin Olly den Mittelpunkt der Geschichte bildete, wurden diese Ereignisse sicher auch von ihr ferngehalten.

Insgesamt gesehen hat mir der historische Roman überraschend gut gefallen. Denn ich hatte befürchtet, dass die Erzählung in einen kitschigen Liebesroman ausarten könnte. Doch zum Glück hält sich dieser Aspekt des Romans im erträglichen Rahmen.Von mir gibt es deshalb vier Bewertungssterne für die unterhaltsamen Lesestunden und die interessante Darstellung dieser historischen Persönlichkeit.

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Bewertung von Nica aus Norddeutschland am 03.01.2011 ***** sehr gut
Normalerweise gehören ja historische Romane, in denen die Biografie von real-existenten Leuten als Grundlage genommen wird, nicht zu meinem bevorzugten Beuteschema. Auch bei "Die Zarentochter", war ich am Anfang mehr als skeptisch. Der Klappentext hatte mich nicht wirklich vom Hocker gehauen, aber wie es der Zufall so will, habe ich dem Buch doch eine Chance gegeben. Vermutlich, weil ich für russische Geschichte eine Schwäche habe und mir die Bücher von Petra Durst-Benning bislang immer sehr gut gefallen haben.

Auch hier wurde ich, trotz großer Skepsis, nicht enttäuscht. Natürlich sollte man von vorneherein wissen, dass das Buch eben ein Roman ist, und keine wissenschaftliche Abhandlung. Von daher darf man bei einigen Dingen auch gerne etwas nachsichtig sein. ;) Aber trotz allem hat man das Gefühl, die Autorin weiß, wovon sie schreibt und man kauft es ihr ab. Und das ist, denke ich, das Wichtigste!

Die Geschichte von Olga und ihrer Familie, dem Freud und Leid, ist durch das ganze Buch spannend und interessant. Man fliegt förmlich durch die Seiten, weil man wissen will, was als nächstes geschieht. Allerdings, trotz allem, die Zeitsprünge am Anfang, aber auch zu Teilen in der Mitte, verwirrten mich manchmal doch zusehends. Einiges wusste ich mehrfach lesen, weil es eingeschoben worden war und nicht ganz klar herauskam, dass es eben nur eine Erinnerung war. Schade fand ich auch, dass einige Person wie Iwan auftraten und dann plötzlich verschwanden. Ich hätte gerne gewusst, was mit ihnen noch geschah.

Das Ende ist einerseits geschlossen, aber auch offen. Und ich freue mich jetzt schon auf den 2. Teil im Herbst 2010, nachdem ich bereits etwas recherchiert habe, dürfte es spannend weiter gehen. Ich freue mich drauf!

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Bewertung von anushka aus Berlin am 29.05.2010 ***** gut
Olga (Olly) Romanowa ist die zweitälteste Tochter des Zarenpaars von Russland. Sie wächst in einem der pompösesten Höfe Europas auf. Die Kinder lernen von klein auf Französisch, sprechen dafür aber kein Wort Russisch. Von den sozialen Problemen ihres Reiches werden sie abgeschottet und erleben das Volk nur als undankbar, dass ihrem Vater mit Rebellenaufständen das Leben schwer macht. Für die Mädchen dreht sich alles um die Einführung in die Gesellschaft, Bälle und die Suche nach dem politisch günstigsten Ehemann. Daneben interessiert sich Olly jedoch auch für Steine und Mineralien und sehnt sich nach karitativen Tätigkeiten um der Oberflächlichkeit des Hofes zu entkommen. Bis sie sich eines Tages in einen jungen Mann verliebt, der nicht den Ansprüchen der Eltern genügt. Nun muss Olly feststellen, wieviel Einfluss andere auf ihr Leben nehmen, um es in die vom Zaren erwünschte Bahn zu lenken.

Auch wenn Olly wiederholt gegen die Oberflächlichkeit des Hofes wettert, habe ich als Leserin sie selbst als ebenso oberflächlich empfunden. Irgendwann interessiert sie sich selbst nur noch für die beste Partie unter den europäischen Prinzen. Und auch wenn sie immer wieder das "unselige Heiratskarussell" verdammt, mischt sie doch munter mit. Um sich dem zu entziehen, verlobt sie sich mit Stephan von Österreich. Und obwohl sie behauptet, das nur getan zu haben, um ihre Ruhe vor der Partnersuche zu haben, ist sie obsessiv damit beschäftigt, wann sie ihn endlich kennenlernen kann. Auch hier dreht sich bei Olly und ihren Schwestern vieles darum, ob die angebotenen Männer gut aussehen. In meinen Augen kommt besonders Ollys karitatives Interesse - zumindest in diesem Buch - ziemlich kurz, und wenn es erwähnt wird, wirkt es irgendwie gekünstelt. Insgesamt bin ich eigentlich mit keinem der Charaktere warm geworden. Sie wirkten distanziert, kühl und oberflächlich. Und wenn ihnen etwas zu Herzen ging, wurde es irgendwie doch einfach mit einer Bemerkung zur Seite gewischt. Auch in den Szenen mit Liebeskummer konnte ich einfach nicht mitfühlen, weil sie nicht eingängig geschildert waren. Zudem geben die Charaktere ständig Lebensweisheiten und Platitüden von sich. Die einzige, die in Teilen überzeugenden Charakter zeigte, war Mary, obwohl sie nicht wirklich als liebenswerte Person herüberkam.
Insgesamt konnte mich das Buch - vor allem aufgrund seiner oberflächlichen Charaktere - nicht überzeugen. 400 Seiten Suche nach einem Ehemann waren für mich keine tiefgründige Geschichte. Die sozialen und politischen Zustände im Russland Anfang des 19. Jahrhunderts kamen mir zu kurz. Dieses Buch ist eindeutig ein historischer Roman für Frauen, aber dafür fehlte mir eindeutig die Emotion. Trotzdem bin ich vom Ausmaß der Recherche der Autorin angetan und werde auch den zweiten Band um die russische Großfürstin Olga lesen, um mir danach ein abschließendes Urteil zu bilden, ob ich weitere Bücher der Autorin lesen werde.

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Bewertung von Ramona Nicklaus aus Berlin am 25.05.2010 ***** ausgezeichnet
Kurzbeschreibung:
Der Zarenhof in St. Petersburg ist die prunkvolle Kulisse von Petra Durst-Bennings bewegendem Roman. Die junge Großfürstin Olga muss den Erwartungen ihres Vaters gerecht werden und eine gute Partie machen. Doch ihr Herz will etwas anderes als die hohe Diplomatie und führt sie schließlich an den Hof König Wilhelms I. von Württemberg. Eine wahre Geschichte, zum Träumen schön erzählt.


Petra Durst-Benning macht Geschichte lebendig…

Olga Romanowa wird als Tochter des mächtigen Zaren Nikolaus I. geboren.
Nicht nur ihre Geschwister sollen eine gute Partie machen, auch Olga soll mit ihrer Heirat das gute alte Russland stärken.
Doch wenn das Herz nicht so will, wie der Vater, kann es zu einigen Komplikationen kommen.
Olga wäre alt genug, um in das berüchtigte Heiratskarussell einzusteigen. Doch sie weigert sich hartnäckig. Sie will keine schönen Kleider, keine geschmackvollen Hüte, nichts, was an ihre oberflächliche Schwester Mary erinnern könnte. Sie will nicht nur ein schöner Schein sein, sie möchte auch darunter hübsch anzusehen sein.
Also beschäftigt sie sich stundenlang mit ihrer Liebe zu Mineralien.
Bis eines Tages Anna an den Zarenhof gerufen wird. Sie soll aus der verstockten, eigensinnigen Zarentochter ein charmantes, aufgeschlossenes Mädchen machen. Sie sieht sich vor unlösbare Aufgaben gestellt. Bis ihr eine Idee kommt - gewagt, aber es funktioniert.
Olga gedeiht prächtig unter Annas wachender Hand, doch schon stellt ihr das Schicksal den ersten Stolperstein in den Weg: Die erste Liebe.
Sie ist keinesfalls standesgemäß und so wird sie ganz eilig aus dem Weg geräumt.
Olgas Herz wird harten Prüfungen unterzogen, ehe es sich zur Ruhe setzen kann. Sie muss für ihr Glück hart kämpfen und einige Torturen über sich ergehen lassen, bis sie sich glücklich an ihrem Ziel niedersinken lassen darf.

Farbenprächtig erzählt macht die Autorin in dieser Romanbiografie Geschichte lebendig.
Prunk und Glanz werden in so schillernden Farben erzählt, dass man sich gerne in das Leben der mächtigen Zarenfamilie hinein sinken lässt. Nur ein kurzer Blick hinter die Kulissen genügt, um Olga ins Herz zu schließen.
Man lernt, dass die Menschen ein Herz haben und auch nicht immer nur mit lachenden Gesichtern durch den Alltag gegangen sind. Das auch sie einige Hürden nehmen müssen, um ihre Ziele zu erreichen.

Spannend war, wenn man nicht nur an Olgas Gefühlen und Gedanken teilhaben konnte, sondern auch an denen anderer. Dadurch hat man die Menschen kennen gelernt, ein Gefühl und Verständnis für die so unterschiedlichen Charaktere entwickelt.

Die Personen waren authentisch und hatten eine ungeahnte Tiefe, die es in diesem ersten Teil zu erforschen galt.

Trotz allem ist „Die Zarentochter“ keine feste Materie, sondern leicht verdauliche Literatur, die man gerne gelesen hat - und die viel Lust auf den zweiten Teil macht!

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Bewertung von Julz aus Hildesheim am 01.03.2010 ***** ausgezeichnet
Ich habe mich viel mit russischer Literatur beschäftigt und kann nicht wirklich sagen, ob sich die Autorin tatsächlich mit der russischen Geschichte auskennt. Sie vermeidet es jedoch einen gründlichen Einblick auf diese zu geben und konzentriert sich nur auf intime Situationen und Geschehenisse.

Sprachlich ist der Roman sehr gut geschrieben. Die Sprache ist einfach, nicht besonders bildreich, aber sie behindert nicht den Lesefluss. Das Werk raubt dem Leser nicht den Atem, aber hier handelt es sich auch nicht um einen Thriller, sondern um einen historischen Roman.

So komme ich jetzt zu dem Begriff des historischen Romans. Dieses Genre gehört zu meinen Lieblingsgenres. Deswegen kann ich sagen, dass dieses Werk zu einer "gehobenen Klasse" dieser Werke gehört. Es ist nicht so kitschig wie manch andere, weniger gute Romane und es konzentriert sich doch auf eine historisch wirkliche Persönlichkeit.

Mit diesem Werk hat sich die Autorin wirklich bewiesen.

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Bewertung von meihong aus groebenzell am 01.02.2010 ***** ausgezeichnet
Ein tolles Buch, so wie alle ihre Buecher. Interessante Geschichte, zum mitfuehlen. Bin schon auf die Fortsetzung gespannt, obwohl wenn man ein bisschen im Internet ueber Olga stoebert, weiss man ja schon wie es weitergeht.:-)

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Bewertung von charlotte_30 aus Dresden am 13.11.2009 ***** gut
Der Roman „Die Zarentochter“ berichtet über die Kinder- und Jugendtage der Großfürstin Olga N. Romanowa. Der Autorin ist es gelungen diesen Zeitabschnitt bildreich zu beschreiben, dass man eigentlich sofort die Fortsetzung lesen möchte. Der spielerische und sensible Umgang mit dem Thema des Erwachsenwerden im 19.Jahrhundert zeigt, dass Petra Durst-Benning sich intensiv mit der Biographie ihrer Protagonisten auseinandergesetzt hat. Der Roman wurde in drei Teile gegliedert und jeder Teil wurde mit einen sinnlichen Gedicht von Shukowski eingeleitet, dies könnte als Hommage für den Dichter gedeutet werden. Ebenso ist es der Autorin gelungen ein literarisches Russlandbild, aus der Perspektive des Zarenhofes zu zeichnen, dieses ist verklärt und hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun, dennoch ist es dieses Bild, welches in den Köpfen schwirrt, wenn man an Russland denkt, das Elend der Menschen wird verdrängt, obwohl es allgegenwärtig ist.

Der Plot des Romans ist die Suche nach den Mann für Olga. Die Gefühle von Olga werden dabei nicht beachtet, sie soll politisch Klug verheiratet werden. Die Verlobte in Spe des Österreichers bleibt sie lange im Roman, erst auf den letzten Seiten und das fast schon im Schnelldurchlauf findet sie ihren Prinzen, ihre Bestimmung und nun beginnt ihr Leben in Württemberg.

Jede einzelne Figur, die im Leben von Olga eine Rolle spielt wird detailreich vorgestellt. Die Dialoge und Handlungsabläufe sind nachvollziehbar. Die fiktionalen und realen Bestandteile sind kaum voneinander zu unterscheiden und so scheint es, dass man die Vita von Olga liest.

Da es sich um einen Fortsetzungsroman handelt, ist eine eindeutige Wertung nur schlecht möglich. Der Roman „die Zarentochter“ liest sich flüssig, bleibt unvollständig, da die Autorin selbst im Schlusswort auf die Fortsetzung hinweist.

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Bewertung von Anja Birkholz aus Siegen am 07.11.2009 ***** ausgezeichnet
Armen und Bedürftigen Russlands. Jedoch stößt sie dabei nicht immer auf ein offenes Ohr in ihren Kreisen. Ihr Vater ein strenger und doch sehr herzlicher Herrscher steht der Kopf eher nach der optimalen Verehelichung seiner Kinder. Eine Hochzeit aus liebe rückt hierbei in den Hintergrund und im Vordergrund steht die optimale politische Verbindung. Olga hat jedoch für die Interessen ihres Vaters kein offenes Ohr. Mit Hilfe eines neuen Kindermädchens" möchte der Zar aus seiner Olga eine Dame von Welt machen. Aber auch hier macht der Dickkopf kein gutes Bild, ihr reicht es schon, wenn ihre Schwester nach den Vorstellungen ihres Vaters tanzt". Als jedoch ihre Schwester aus liebe Heiratet, ihr Bruder keine Frau findet und es politisch nicht gerade rosig aussieht setzt der Zar in sie seine ganze Hoffnung.
Wird Olga von allen Olly genannt ihren Vater glücklich machen und vor allem, wird auch sie ihr Glück finden? Wird sie die Zukunft Russlands werden?

Petra Durst-Benning beschreibt in diesem historischen Roman die Geschichte Russlands um 1800. Als Leser werden wir schon zu Beginn mit einem herrlichen Schreibstyle in das eher raue Russland versetzt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Olga der Zarentochter erzählt die wir als Leser seit ihrer Kindheit bis zum jungen Erwachsenen begleiten werden. Hier merken wir schnell, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Denn selbst wer alles hat und zu dem jeder aufsieht muss seine Opfer bringen.
Dieser Roman ist gefüllt mit der puren Leidenschaft einer Schriftstellerin uns als Leser durch die Geschichte nicht nur zu führen sondern diese zu erleben. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil eines Zweiteiligen Romans und wie es weitergeht erfahren wir im hoffentlich genauso spannenden. Was wird Olga als nächstes im Leben passieren? Was für eine Partie sie macht und ob ihr Vater zufrieden mit ihrer Wahl ist; weiß ich aber diese wunderbaren Inhalte möchte ich hier nicht verraten. Da kann ich nur sagen, selber lesen und den Roman auf sich wirken lassen. Es lohnt sich.

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Bewertung von melange aus Bonn am 07.11.2009 ***** gut
Fortsetzung folgt...

Zum Inhalt:

Das Buch behandelt die Jugendjahre der Zarentochter Olga bis zu ihrer Heirat mit Karl, dem Thronfolger des Königreichs Württemberg. Im Vordergrund stehen dabei die amourösen Verwicklungen, die sich aus dem Widerspruch zwischen Herz und Staatsräson ergeben: Einige Partner, in die sie oder ihre Geschwister sich verlieben, sind nicht standesgemäß und werden auf die eine oder andere Weise abserviert, - glücklicherweise vergießt sich dabei zwar Herz- aber doch kein echtes Blut.

Zur Aufmachung:

Ein sehr schönes Frauenporträt, welches ich mir ohne weiteres an der Wand eines Zarenpalastes vorstellen könnte, schmückt das Buch. Die verschnörkelte Schrift tut ihr Übriges: Der Leser merkt sofort, dass er sich in einem historischen Liebesroman befindet, auch ohne ein einziges Wort des Klappentextes zu lesen.

Mein Eindruck:

Wer einen tiefgründigen historischen Roman erwartet, wird enttäuscht. Das Buch spielt zwar im zaristischen Russland, bis auf einige, wenige Episoden wird aber das Leben außerhalb des Palastes nur gestreift. Das fand ich ein wenig schade, denn die Liebesverwicklungen könnten auch zu späterer Zeit an anderem Ort spielen, - von Eltern geplante Hochzeiten finden schließlich immer noch statt. Auch werden immer wieder Ollys Gedanken zu den sozialen Zuständen in ihrem Land thematisiert, wirklich tieferen Einblick gestattet die Autorin dem Leser jedoch nur bei der Beschreibung des Heims von Ollys Spielkameraden in der Kinderzeit. Eigentlich handelt der ganze Roman nur von Liebe oder besser Verliebtheit, denn lange Trauer um einen Verflossenen findet nicht statt. Es wird ein bisschen in die Kissen geheult, der nächste Heiratskandidat aber schon nach wenigen Tagen in Augenschein genommen.

Jedoch ist das Buch sehr kurzweilig geschrieben, trotz der etwas eindimensionalen Thematik (Kleider, Palast, Feste, Männer) fühlte ich mich gut unterhalten. Ein schönes (Frauen-)Buch für den Urlaub, eine längere Zugfahrt oder einen Abend mit russischem Zarentee auf der Couch. Mein Wermutstropfen dabei: Einige nicht ganz so vom Schicksal verwöhnte Personen hätte ich gerne näher kennen gelernt - die Gouvernante Ollys, die Hofdamen, die Familie Mischas.

Schlussbemerkung:

Selten habe ich mich so amüsiert, wie über einige der letzten Anmerkungen in diesem Buch. Natürlich ist eine Fortsetzung geplant, die es dann im nächsten Jahr zu kaufen gibt. Passend dazu endet das Buch an einer Stelle, die für einen historischen Liebesroman ein wahrer Cliffhanger ist: Die Zarentochter Olly hat gerade den Thronfolger des Königsreichs Württemberg geheiratet und fährt unter dem Jubel der Bevölkerung zum Palast ihres Gemahls. Der Klappentext ist dabei ein kleiner Etikettenschwindel: Weder ist Olly schon Königin von Württemberg, noch ist diese Heirat gegen die hohe Diplomatie ihres Vaters. Andererseits spiegelt der Text schön wider, wie sich das Buch zur wahren Geschichte verhält: Diese ist zwar als Gerüst vorhanden, wird aber aus Gründen des besseren Erzählflusses ein wenig ausgeschmückt.

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