Die weiße Garde - Bulgakow, Michail

Michail Bulgakow 

Die weiße Garde

Roman

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Die weiße Garde

Krieg und Frieden in Kiew. Dezember 1918: In Rußland herrscht Bürgerkrieg. Die Truppen des kaiserlichen Deutschland haben weite Teile der Ukraine besetzt. Kiew wird zum Sammelbecken für die "Weißen": Bankiers, Adlige, Halbweltdamen auf der Flucht vor der "roten Gefahr". In diesem Hexenkessel aus alten Überzeugungen und neuen Ideen werden auch die Geschwister Turbin, eine zaristisch-patriotisch gesinnte Familie, vom Smog der Ereignisse erfaßt... "Wie viele epische Werke von dieser Qualität haben wir in der deutschen Literatur der zwanziger Jahre? Wenige, sehr wenige." (Marcel Reich-Ranicki im "Literarischen Quartett")


Produktinformation

  • Verlag: DTV
  • 1999
  • dtv Taschenbücher
  • Deutsch
  • Gewicht: 363g
  • ISBN-13: 9783423124218
  • ISBN-10: 3423124210
  • Best.Nr.: 24073719
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.01.1997

Das Teufelsdutzend
Der maskierte Diarist - Michail Bulgakows Briefe und Dokumente zu seinem Werk · Von Ralph Dutli

"Manuskripte brennen nicht." Wäre Michail Bulgakow nicht durch sein 1928 bis 1940 geschriebenes Hauptwerk "Der Meister und Margarita" weltberühmt, er wäre es gewiß durch den winzigen Aphorismus aus nur drei Worten, der sich selbst in diesem zerstörungswütigen Jahrhundert immer wieder als wahr erwiesen hat. Dichter kehren zurück, verbrannte Manuskripte auferstehen auf wundersame Weise.

Am 5. Mai 1926 waren Bulgakows freimütig geführte Tagebücher von 1922 bis 1925 bei einer Hausdurchsuchung beschlagnahmt worden. Als er sie auf Betreiben Gorkis 1929 zurückbekam, verbrannte der erschrockene Bulgakow das Belastungsmaterial unverzüglich. Daß die bürokratisch-pingeligen GPU-Schergen sich eine Kopie erstellt hatten, wußte er nicht. Als zu Glasnost-Zeiten die KGB-Archive einen Spalt breit geöffnet wurden, kam auch das "verhaftete Tagebuch" wieder zum Vorschein (es ist in Band 5 der deutschen Bulgakow-Ausgabe zu finden). Bulgakow soll sich 1926 geschworen haben, nie wieder ein Tagebuch zu führen. Doch ganz konnte er die …

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Michail Bulgakow wurde 1891 in Kiew geboren und starb 1940 in Moskau. Nach einem Medizinstudium arbeitete er zunächst als Landarzt. Er gilt als einer der größten russischen Satiriker und hatte zeitlebens unter der stalinistischen Zensur zu leiden. Seine bedeutendsten Werke konnten erst nach seinem Tod veröffentlicht werden.
Sein berühmtestes Werk: 'Der Meister und Margarita'.

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