Die Wächter - Baldacci, David

David Baldacci 

Die Wächter

Roman

Aus d. Amerikan. v. Uwe Anton
Broschiertes Buch
 
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Die Wächter

Er ist einer der exklusivsten Clubs der Welt. Er existiert am Rande von Washington, D.C., hat keine Macht und besteht aus nur vier Mitgliedern. Ihr Ziel ist es, die Wahrheit zu finden. Doch dann werden die selbst ernannten Wächter Zeugen
eines Mordes. Die Verschwörung, von der sie seit Langem ahnen, ist real und sie bedroht das Weiße Haus, die Nation und die ganze Welt. Die Einzigen, die das wahre Ausmaß erahnen, sind eine junge FBI-Agentin, ein altgedienter
Secret-Service-Mann und die vier Mitglieder des Camel Club ...


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 2011
  • Taschenbuchausgabe.
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 588 S.
  • Seitenzahl: 588
  • Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.27045
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 125mm x 32mm
  • Gewicht: 425g
  • ISBN-13: 9783404270453
  • ISBN-10: 3404270452
  • Best.Nr.: 29736470
David Baldacci, geb. 1960 in Virginia studierte Politikwissenschaft und Jura und arbeitete nach dem Studium neun Jahre als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein erstes verkauftes Manuskript war 'Absolute Power'; es verhalf ihm zu Weltruhm. David Baldaccis Romane wurden mittlerweile in mehr als 30 Sprachen übersetzt und in mehr als 80 Ländern der Welt verkauft. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller engagiert er sich für eine Reihe karitativer und gesellschaftlicher Institutionen, darunter die National Multiple Sclerosis Society, die Barbara Bush Literacy Foundation oder die Virginia Foundation for the Humanities.

Leseprobe zu "Die Wächter" von David Baldacci

KAPITEL 29 (S. 200-201)

Während Alex und Jackie versuchten, im NIC Fortschritte zu erzielen, spielte Oliver Stone in einem Park unweit des Weißen Hauses Schach. Sein Gegner, Thomas Jefferson Wyatt, allgemein T. J. genannt, arbeitete seit beinahe vierzig Jahren in der Küche des Weißen Hauses. T. J. war Mitglied der Methodistengemeinde, die den Friedhof St. Zion unterhielt. Er war es auch gewesen, der Stone zu der Stelle als Friedhofswärter verholfen hatte. Wenn das Wetter es erlaubte, spielten Stone und Wyatt öfters an Wyatts freien Tagen Schach.

Durch das Schachspiel waren die beiden Männer Freunde geworden. Stone machte einen nachlässigen Zug, dessen Folgen sich augenblicklich zeigten, denn Wyatt nahm ihm die Königin ab. »Was ist los mit dir, Oliver?«, fragte er. »Dass dir solche Fehler unterlaufen, ist gar nicht deine Art.« »Mir geht einiges durch den Kopf, T. J.« Stone lehnte sich auf der Parkbank zurück und schaute seinem Freund aufmerksam ins Gesicht. »Es sieht ganz so aus, als bliebe dein derzeitiger Chef uns für noch einmal vier Jahre erhalten.« Wyatt hob die Schultern. »Aus Sicht der Küche sind alle Präsidenten gleich, ob Republikaner oder Demokrat. Essen tun sie alle. Aber versteh mich nicht falsch, der Mann leistet gute Arbeit. Er behandelt uns gut, und er achtet uns – genau wie den Secret Service, und das war nicht bei allen Präsidenten so.

Dabei sollte man Leute, die bereit sind, Kugeln mit dem eigenen Körper aufzufangen, damit es einen anderen nicht erwischt, verdammt anständig behandeln.« Wyatt schüttelte den Kopf. »In dieser Hinsicht hab ich schon Sachen erlebt, die waren zum Kotzen.« »Da wir gerade vom Secret Service reden, gestern Abend hatte ich ’ne Unterhaltung mit Agent Ford.« Wyatts Miene erhellte sich. »Also, das ist ein redlicher Kerl. Ich hab dir doch erzählt, als ich nach Kittys Tod die Lungenentzündung hatte, hat er mich jedes Mal, wenn er in der Stadt war, zu Hause besucht, um zu sehen, wie’s mir geht.«

»Ich kann mich erinnern.« Stone machte einen Zug mit einem Läufer. »Gestern ist Carter Gray mal wieder vor dem Weißen Haus gelandet.« »Ja, dem Secret Service ist das gar nicht recht. Dort ist man der Meinung, nur Marine One darf da landen, der Hubschrauber mit dem Präsidenten an Bord, sonst keiner.« »Carter Grays Status erlaubt es ihm, eigene Regeln durchzusetzen.« Wyatt grinste, beugte sich vor und senkte die Stimme. »Ich hab Klatsch über ihn gehört, der zieht dir glatt die Schuhe aus.«

Auch Stone beugte sich vor. Beim Schachspielen kam ihm gelegentlich harmloser Tratsch zu Ohren, denn das Personal des Weißen Hauses hatte meist jahrelange Dienstverhältnisse und war nicht nur für peinlich genaue Pflichterfüllung berühmt, sondern auch – und das hatte für die Präsidentenfamilie hohen Stellenwert – für seine Diskretion. Stone hatte Jahre gebraucht, um eine ausreichend vertrauliche Beziehung zu Wyatt zu knüpfen, die es ermöglichte, wenigstens über banale Vorkommnisse im Weißen Haus zu plaudern. »Der Präsident hat Gray gefragt, ob er mit ihm am elften September nach New York fliegt, weil er dort an der Gedenkstätte eine Rede halten will.«

Videoclip zu "Die Wächter"

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Kundenbewertungen zu "Die Wächter" von "David Baldacci"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von wally aus Berlin am 19.04.2010 ***** gut
Es ist nicht sein bestes Buch. Zuviele Kürzel, die man im hinteren Teil erst wieder nachschlagen muß,Die ersten 200 Seiten fand ich einfach zu langatmig. Bin einfach von Baldacci gewohnt, daß er schneller in Fahrt gerät.
Das Thema ist sehr interessant, aber eben meine Meinung: Man hätte mehr daraus machen können!

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Bewertung von Maierhöfer aus Eppingen am 01.12.2008 ***** sehr gut
David Baldacci versteht es immer wieder, sich spannende Geschichten auszudenken. Mit ausgezeichnet konnte ich es allerdings nicht bewerten, da die Verschwörung, die Versuchung sowie der Präsident für mich immer noch die besten Bücher von ihm sind.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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