Die Unendlichkeit der Liebe - Roberts, Nora

Nora Roberts 

Die Unendlichkeit der Liebe

Drei Romane in einem Band

Aus d. Amerikan. v. Christine Roth
Broschiertes Buch
 
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Die Unendlichkeit der Liebe

Wilde Leidenschaft, große Gefühle und spannender Nervenkitzel - und das gleich dreifach

Drei Kurzromane von der Meisterin der großen Gefühle in einem Band!In 'Heute und für immer' verändert die Begegnung mit einem berühmten Schriftsteller das Leben der jungen Anthropologin Kasey. Liv und T. C., die beiden Reporter in 'Der Anfang aller Dinge' kennen - und streiten - sich schon lange, ehe sie erkennen, dass sie ohne einander nicht sein können. Und in 'Eine Frage der Liebe' stiehlt Polizist James das Herz der schönen Jessica.


Produktinformation

  • Verlag: Diana
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 666 S.
  • Seitenzahl: 688
  • Diana-Taschenbücher Nr.35299
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 118mm x 43mm
  • Gewicht: 402g
  • ISBN-13: 9783453352995
  • ISBN-10: 3453352998
  • Best.Nr.: 23817128
»Eine Autorin, die auf höchstem Niveau unterhalten kann.«
Nora Roberts, geb. 1950 in Maryland. Als sie 1979 in ihrem Landhaus eingeschneit wurde, griff sie zu Stift und Papier und begann zu schreiben. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie 1981. Seitdem hat Nora Roberts über 100 Bücher geschrieben. Mit einer Gesamtauflage von mehr als 100 Millionen Exemplaren ist sie eine der erfolgreichsten Autorinnen weltweit. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Keedsville, Maryland.

Leseprobe zu "Die Unendlichkeit der Liebe" von Nora Roberts

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Leseprobe zu "Die Unendlichkeit der Liebe" von Nora Roberts

Die Dämmerung war hereingebrochen, jenes seltsame, beinahe mystische Zwischenspiel des Tages, wenn es für kurze Zeit hell und dunkel zugleich ist. In wenigen Augenblicken würde die untergehende Sonne den noch azurblauen Himmel in eine glühende Feuersbrunst verwandeln. Dann würden die Schatten länger werden, und die Vögel allmählich verstummen.

Kasey stand am Fuße der breiten Steintreppe, die zum Taylor Mansion emporführte. Beeindruckt ließ sie ihren Blick an den massiven weißen Säulen, den rostroten Backsteinen und den glitzernden Fensterfronten entlangwandern. Es gab drei Stockwerke. Da und dort drang gedämpftes Licht durch geschlossene Vorhänge nach draußen. Das Gebäude strahlte wohlhabende Würde aus. Altes Geld und den damit verbundenen Stolz.

Beängstigend, dachte sie, während sie den Blick noch einmal über die altehrwürdige Fassade schweifen ließ.

Kasey ließ den Messingtürklopfer gegen das schwere Eichenportal fallen. Das Echo des dumpfen Schlags hallte gespenstisch durch die Dämmerung. Tapfer gegen die beklemmende Stimmung anlächelnd, drehte Kasey sich um und blickte in den Himmel hinauf, um noch einmal das Farbenspiel zu bewundern. Hinter ihr wurde ein Türflügel geöffnet. Kasey fuhr herum und sah sich einer kleinen, dunkelhäutigen jungen Frau in schwarzer Dienstbotenuniform mit blütenweißer, gestärkter Schürze gegenüber.

Wie im Film, schoss es ihr durch den Kopf, und sie musste erneut lächeln. Die Geschichte ließ sich recht abenteuerlich an.

"Hallo."

"Guten Abend, Ma'am", grüßte das Mädchen höflich, blieb aber wie ein Palastwächter in der Tür stehen.

"Guten Abend", grüßte Kasey leicht amüsiert zurück. "Ich glaube, Mr. Taylor erwartet mich."

"Miss Wyatt?" Das Mädchen musterte sie misstrauisch und machte keine Anstalten, den Weg freizugeben. "So viel ich weiß, rechnet Mr. Taylor erst morgen mit Ihrer Ankunft."

"Ja, das ist richtig, aber nun bin ich schon früher gekommen." Immer noch lächelnd, trat sie an dem Dienstmädchen vorbei in die Halle. "Vielleicht wären Sie so freundlich, Mr. Taylor Bescheid zu geben", schlug sie vor. Ein dreiarmiger Kerzenleuchter warf tanzende Lichtkreise auf den kostbaren Perserteppich.

Mit einem besorgten Blick in Kaseys Richtung schloss das Mädchen die Tür. "Wenn Sie bitte hier warten wollen", sagte es und deutete auf einen zierlichen Louis-Seize-Sessel. "Ich werde Mr. Taylor Ihre Ankunft melden."

"Danke, sehr freundlich", erwiderte Kasey abwesend. Sie hatte an der gegenüberliegenden Wand ein Selbstporträt von Rembrand entdeckt. Die Hausangestellte huschte lautlos davon. Kasey studierte das Bild und wandte sich dann dem nächsten Gemälde zu. Ein Renoir. Das Haus ist ein wahres Museum, dachte sie und schlenderte durch die Halle wie durch eine Galerie. Ihrer Ansicht nach sollten solche Kunstschätze der Öffentlichkeit zugänglich sein, damit möglichst viele Menschen sie ansehen und sich an ihnen erfreuen konnten. Ob in diesen Gemäuern überhaupt jemand wohnt?, fragte sie sich unwillkürlich und strich mit dem Zeigefinger ehrfürchtig über einen der dicken Goldrahmen.

Vom Klang gedämpfter Stimmen aus ihren Betrachtungengerissen, drehte sie sich um und lauschte unvermittelt den gemurmelten Worten. "Sie ist eine der führenden Experten auf dem Gebiet der Indianischen Kultur, Jordan. Ihre jüngste Veröffentlichung fand in der Fachwelt großes Interesse. Dabei ist sie mit ihren fünfundzwanzig Jahren noch ein Baby in der sozusagen altehrwürdigen Riege der Anthropologen."

"Das ist mir bewusst, Harry, sonst hätte ich deinen Vorschlag, sie als Beraterin für mein Buch hinzuzuziehen, wohl kaum angenommen." Jordan Taylor nippte an seinem Aperitif, den er sich stets vor dem Dinner genehmigte. Er trank ihn langsam und mit Genuss. Der Martini war trocken und mit dem kleinen Schuss Wermut genau nach seinem Geschmack gemixt. "Dennoch frage ich mich ernsthaft, wie sich die nächsten Monate gestalten werden. Gelehrte Damen dieser Fachgebiete machen mir immer ein wenig Angst und ich zähle sie eigentlich nicht zu meiner bevorzugten Gesellschaft."

"Du suchst ja auch keine Gesellschafterin, Jordan", parierte sein Gesprächspartner trocken und angelte eine Olive aus seinem Martiniglas. "Was du suchst, ist ein Experte für Indianische Kultur. Und genau den, beziehungsweise die Expertin hast du gefunden", setzte er hinzu und schluckte die Olive hinunter. "Außerdem kann ein kluges Gegenüber durchaus für Unterhaltung sorgen."

Jordan Taylor stellte sein Glas ab. Eine gewisse Unruhe hatte ihn erfasst, die er sich nicht erklären konnte. "Ich glaube kaum, dass ich deine Miss Wyatt als unterhaltend empfinden werde." Er versenkte die Hände in den Taschen seiner maßgeschneiderten Flanellhose und beobachtete, wie sein Freund sein Glas mit einem Schluck leerte. "Weißt du, ich sehe die gelehrte Dame schon bildlich vor mir: aschblondes Haar, streng aus dem hageren Gesicht gekämmt, auf der langen, spitzen Nase eine altmodische Hornbrille mit dicken Eulengläsern. Das Ganze in einem formlosen grauen Kostüm verpackt, um die fehlenden Kurven zu kaschieren, dazu solide Halbschuhe aus dem Fachgeschäft für orthopädische Schuhe, Größe zweiundvierzig."

"Achtunddreißig."

Die beiden Männer fuhren in einer synchronen Bewegung herum und erstarrten.

"Hallo, Mr. Taylor", sagte Kasey fröhlich. Sie ging auf die beiden zu und streckte Jordan eine Hand entgegen. "Und Sie müssen Dr. Rhodes sein. Wir haben in den vergangenen Wochen eifrig miteinander korrespondiert, nicht wahr? Ich freue mich, Sie kennen zu lernen."

"Ja, nun - ich ..." Harry warf ihr einen verlegenen Blick zu.

"Ich bin Kathleen Wyatt." Sie schenkte ihm ein hinreißendes Lächeln, ehe sie sich wieder Jordan zuwandte. "Wie Sie sehen, trage ich mein Haar nicht streng zurückgekämmt. Es würde sich auch jedem Versuch widersetzen, es in dieser Art zu bändigen", fügte sie hinzu und zupfte an einer der Korkenzieherlocken, die ihr frech in die Stirn fielen.

"Zu meiner Haarfarbe möchte ich bemerken, dass diese in Friseurfachkreisen als Goldblond bezeichnet wird." Ihre Stimme klang ganz sanft. "Und hager würde ich mein Gesicht auch nicht nennen, obwohl ich recht ausgeprägte Wangenknochen besitze, die ich persönlich sehr hübsch finde. Hätte vielleicht einer der Herren Feuer für mich?"

Kasey kramte in ihrer Handtasche nach den Zigaretten und warf Harry Rhodes dabei einen erwartungsvollen Blick zu. Er zog hastig ein Feuerzeug aus seiner Sakkotasche. "Vielen Dank. Wo war ich stehen geblieben? Ach, ja", setzte Kasey ihren Monolog fort, noch ehe einer der beiden Männer den Mund aufmachen konnte. "Zum Thema Brille möchte ich bemerken, dass ich tatsächlich mitunter eine trage, allerdings nur zum Lesen und vorausgesetzt, ich finde sie. Aber ich glaube nicht, dass Sie das gemeint hatten.

Kundenbewertungen zu "Die Unendlichkeit der Liebe" von "Nora Roberts"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Kika aus Ludwigsburg am 03.02.2011 ***** ausgezeichnet
Heute und für immer:

Jordan Taylor schreibt ein neues Buch und braucht dafür die Hilfe von Kasey Wyatt, die eine bekannte Anthropologistin ist (Anmerkung meinerseits: Ein Anthropologist ist jemand der die Verhaltensweisen der Menschen studiert). Als Kasey auf dem Anwesen der Taylors ankommt stößt sie der zur Schau gestellte Reichtum ab. Eins kann sie überhaupt nicht leiden, Menschen die nicht wissen wie gut es ihnen geht.

Trotzdem ist sie von Jordan regelrecht fasziniert. Er ist ein gutaussehender Mann mit Verstand. Auch von seiner Nichte Alison ist sie bald eingenommen. Das junge Mädchen erinnert sie sehr an eine Zeit aus ihrer Kindheit, in der sie auch nicht glücklich war. Während Jordan und Kasey zusammenarbeiten, kommen sie sich immer näher. Trotzdem ist Kasey nicht bereit, sich auf eine Affäre einzulassen. Sie hat zuviel Angst, daß ihr Herz dabei gebrochen werden könnte.

Doch dann sieht sie ein das die Zeit mit Jordan vielleicht das einzigste Glück ist, was sie haben kann. Also genießen beide ihre gemeinsame Zeit, nur scheint diese viel zu schnell vorbei zu gehen. Und dann greift auch noch Jordan's Mutter mit ein, was fatale Folgen hat.

Eine Frage der Liebe:

Nur noch ein bißchen länger muß James Sladerman bei der Polizei aushalten, dann ist sein Roman fertiggeschrieben und sollte er von einem Verlag angenommen werden, dann hat sich endlich sein Traum erfüllt. Slade wurde nur Polizist auf den Wunsch seines Vaters hin. Jetzt stellt ihm jedoch Commissioner Dodson, ein alter Freund seines Vaters, eine besonders schwierige Aufgabe. Er soll auf dessen Patentochter Jessica Winslow aufpassen. Jessicas Antiquitätengeschäft wird als Umschlagplatz für Diebesgut genutzt. Der Commissioner ist sich jedoch sicher, seine Patentochter hat damit nichts zu tun.

Also wird Slade als Bibliothekar in den Haushalt eingeschleust. Die wohlhabende Jessica hat er sich jedoch vollkommen anders vorstellt, keinesfalls so lebhaft, gutaussehend und geschäftstüchtig. Das letzte was Slade gebrauchen kann ist eine Affäre mit einer reichen Frau, aber auch das kann ihn nicht von ihr fernhalten. Als ein Anschlag Jessicas Leben bedroht, erklärt Slade weshalb er wirklich bei ihr arbeitet. Kann Jessica es verkraften, daß einer ihrer Partner sie betrügt? Und wie sieht die Zukunft für diese zwei doch so unterschiedlichen Menschen aus?

Der Anfang aller Dinge:

Olivia Carmichael möchte einmal zu den ganz großen unter den Berichterstattern gehören. Dafür arbeitet sie schon seit Jahren ziemlich hart. Nachdem ihre Ehe in die Brüche ging, hat sie sich geschworen sich nie wieder zu verlieben. Bisher lief mit Liv's Karriere alles super, aber jetzt vermasselt ihr ausgerechnet T.C. Thorpe einen Bericht, der ihr einiges Lob einbringen könnte. Er ist Washingtons berühmtester Fernsehreporter und irgendwie ist er Liv gegenüber immer einen Schritt voraus.

Was Liv nicht wissen kann ist, daß T.C. seit dem ersten Tag als er sie das erste Mal erblickte verrückt nach ihr ist. Bisher war er geduldig und hat sich zurückgehalten, aber jetzt geht er zum Angriff über. Er möchte wissen ob hinter der kühlen und gefassten Fassade auch eine heißblütige Frau steckt. Aber T.C. kann nicht wissen, warum sich Liv ihren "Schutzschild" zugelegt hat. Wird er diesen überwinden können?


In diesem Buch hat man drei Nora Roberts Geschichten aus den achtziger Jahren wiederveröffentlicht. Da durften die Helden noch rauchen und die Heldinnen waren blond und zierlich. Trotz allem immer noch ein vernüglicher Lesespaß!

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 08.07.2010 ***** ausgezeichnet
Kurzbeschreibung

Drei Kurzromane von der Meisterin der großen Gefühle in einem Band! In "Heute und für immer" verändert die Begegnung mit einem berühmten Schriftsteller das Leben der jungen Anthropologin Kasey. Liv und T. C., die beiden Reporter in "Der Anfang aller Dinge" kennen - und streiten - sich schon lange, ehe sie erkennen, dass sie ohne einander nicht sein können. Und in "Eine Frage der Liebe" stiehlt Polizist James das Herz der schönen Jessica

Drei wunderbare Liebesromane der unvergleichlichen Nora Roberts.
Man könnte die Bücher mit einem Satz umschreiben.
1. Buch: Gegensätze ziehen sich an
2 .Buch: Gleich und gleich gesellt sich gern.

Toll geschriebene Bücher !!

24 von 42 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von miray83 aus Duisburg am 03.07.2010 ***** ausgezeichnet
Da ich ein Nora Roberts Fan bin, kann ich jedes Buch nur wärmstens weiterempfehlen.
Man hält es zwischen den Fingern und kann es nicht mehr weglegen. Stunden vergehen, doch es stellt sich keine Müdigkeit oder Langeweile ein...Ich liebe diese Romane:) Es ist das Beste was einem Schnulzen-Liebhaber passieren kann!
Außerdem war bücher.de wie immer sehr schnell und ich hatte das Packet schon unmittelbar nach Bestellung in den Händen.

Lg,
Dilek

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