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Bewertung von sabatayn76 am 23.03.2012 |
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Barbies, Babys und Big Brother Inhalt: Patrik Hedström und seine neue Kollegin Hanna Kruse werden zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang gerufen. Patrik bezweifelt jedoch bald, dass es sich tatsächlich um einen Unfall handelte, der unter extremem Alkoholeinfluss passiert ist, sondern glaubt, dass es die Polizei mit einem Mordopfer zu tun hat. Parallel zu diesen Ermittlungen geschieht ein weiterer Mord - die Leiche einer Teilnehmerin der Reality-Soap 'Raus aus Tanum' wird in einem Müllcontainer gefunden. Mein Eindruck: Wer ein Buch sucht, das sich leicht lesen lässt, unterhaltsam und fesselnd ist und eine komplexe (Kriminal-) Geschichte beinhaltet, der ist bei 'Die Totgesagten' richtig. Beim Lesen hatte ich nicht den Eindruck, dass ich die vorhergehenden drei Romane kennen müsste, um bei 'Die Totgesagten' nicht den Anschluss zu verlieren. Die Protagonisten wurden detailliert beschrieben und gut charakterisiert. Der häufige Szenenwechsel hat mir sehr gut gefallen und führte im weiteren Verlauf des Buches dazu, dass ich die Lektüre kaum noch unterbrechen konnte, weil es so spannend war. Die Auflösung des Falles hat mich jedoch nicht überrascht, ich hatte schon länger eine Ahnung, die schließlich bestätigt wurde. Auch die Ereignisse im Leben der anderen Protagonisten waren oft vorhersehbar. Als wenig authentisch und kaum glaubwürdig empfand ich zudem die plötzlichen Wandlungen, die einige Charaktere durchmachen. Mein Resümee: Trotz Vorhersehbarkeit spannend und fesselnd. 'Die Totgesagten' war mein erstes Buch von Camilla Läckberg, wird jedoch sicher nicht das einzige bleiben. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von Lilli15 aus HC am 27.12.2011 | |
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Die Totgesagten Zum Buch: Patrick Hedström bekommt eine neue Kollegin, Hanna Kruse. Doch bevor sie sich richtig kennenlernen können, werden sie zu einem Verkehrsunfall gerufen. Die Fahrerin ist tot und dazu noch stark alkoholisiert. Aber einige Anzeichen deuten auf Mord. Kurze Zeit später erhalten sie die Nachricht über einen erneuten Leichenfund. Allerdings können keine Zusammenhänge dieser beiden Fälle entdeckt werden. Eine Teilnehmerin der RealityShow „ Fucking Tanum“ wird ermordet. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf anonyme Drohungen, Tagebücher und ungeklärte Morde in ganz Schweden. Eine Gemeinsamkeit gibt es allerdings, bei jeden der Opfer wird eine Seite aus dem Märchen „ Hänsel und Gretel „ gefunden. Eine Meinung: Dies war das erste Buch, was ich von Camilla Läckberg gelesen habe. Der Schreibstil gefällt mir gut, die Personen sind gut beschrieben, man muss die Vorgänger nicht gelesen haben um sofort in die Geschichte reinzukommen. Die Handlung war kurzweilig und die Thematik spannend. Der Leser konnte miträtseln und der Täter kristallisierte sich immer mehr heraus. Zu Beginn des Buches konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, welche Rolle die Teilnehmer der Show spielten, die Auflösung zum Ende hin war dafür dann um so logischer. Dort liefen dann alle Fäden zusammen. Zum Ende hin wurde mir klar, wer der Mörder war aber das Motiv und die Umstände waren dann doch der Hammer . Fazit: Für mich ein sehr guter Krimi , welchen ich weiterempfehlen kann. Ich hatte das Buch ziemlich schnell ausgelesen. Ich werde mir sicher von dieser Autorin noch andere Bücher kaufen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 29.05.2011 | |
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Der Kriminalroman, von der Schwedische Autorin Camilla Läckberg, “Die Totgesagten” spielt wie auch die drei vorherigen Bücher, um Erica Falck und Patrik Hedström, in der Gemeinde Tanum, wo auch ihrem Geburtsort Fjällbacka liegt. Inhalt: Erica und Patrik sollten sich eigentlich um die Vorbereitungen für ihre Hochzeit kümmern, aber beide sind anderweitig beschäftigt. Erica steht ihrer Schwester Anna nach einem Schicksalsschlag bei. Patrik wird zu einem Autounfall mit Todesfolge gerufen, der viele Fragen offen lässt und ihm ein ungutes Bauchgefühl bereitet. Dazu bekommt er auch noch eine neue Kollegin Hanna Kruse. Und eine Leiche in der Reality Show - Raus aus Tanum - hält nicht nur die Polizei auf trapp. Ein weiterer spannender und fesselnder Krimi. Der Aufbau des Buches ist wie bereits in den vorherigen: die Ermittlungen werden durch kursiv geschriebene Gedanken einer unbekannten Person unterbrochen und man erfährt dadurch immer etwas mehr über den Täter und weiß zum Schluss mehr als die Ermittler. Das Duo Erica und Patrik sind genauso sympathisch wie in den vorherigen Büchern und voll Spannung liest man von ihrem Privatleben. Auch über Dan, Annika, Martin, Mellberg und Gösta erfährt man mehr und natürlich entstehen auch wieder viele neue Fragen oder Situationen, die bestimmt im nachfolgenden Band - Engel aus Eis - erläutert werden. Fazit: Ein spannender Band in der Reihe um Erica und Patrik. Die Zusammenhänge im Privatleben der Ermittler versteht man leichter, wenn man die vorherigen Bücher liest. Ansonsten ist es auch eine knifflige Mordermittlung. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von Tintenherz aus Kronshagen am 15.02.2011 | |
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Verschlafenes Tanum "Die Totgesagten" von Camilla Läckberg erschienen im List Verlag, Seitenanzahl: 413 Inhalt: Tanum, Schweden. Das Ermittlerteam Hanna Kruse und Patrick Hedström werden zu einem Verkehrsunfall gerufen. Der Unfall wirft viele Fragen auf. War es Mord? Nach einem weiteren Mord bei einer Reality-Show steht das Dorf Kopf. Die Polizei stößt auf viele ungeklärte Morde. Und die Jagd nach dem Mörder beginnt! Autorin: Camilla Läckberg, geb. 1974 in Fjällbacka, arbeitete in der freien Wirtschaft, bevor sie mit dem Schreiben beginnt. In kürzester Zeit wurde sie die neue Krimikönigin Schwedens. Sie lebt mit ihrem Lebensgefährten und 2 Kindern in Stockholm. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Der Schreibstil ist leicht und verständlich zu lesen. Die Spannung baut sich schnell auf. Viele Einzelschicksale werden vorab ausdrucksvoll beschrieben. Die sympathischen Ermittler Hanna und Patrick mit ihren eigenen alltäglichen Problemen nehmen die Spur des Mörders auf. Die Ermittlungen sind gut durchdacht und es macht Spaß, den gelegten Fährten zu folgen. Fazit: Das Buch "Die Totgesagten" ist eine super gelungene und spannende "Märchenstunde" mit einem interessanten Ausgang. |
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| Bewertung von coffee2go aus Österreich am 09.10.2010 | |
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Kurze Inhaltsangabe: Der vierte Teil der Krimi-Serie spielt wieder im schwedischen Ort Fjällbacka. Erica ist Buchautorin, aber betreut derzeit zuhause ihre kleine Tochter Maja, was ihr nicht immer leicht fällt und bereitet gemeinsam mit ihrer Schwester Anna alles für ihre bevorstehende Hochzeit vor. Ihr Freund und dann Ehemann Patrik ist bei der örtlichen Polizeidienststelle beschäftigt und leitet die Mordermittlungen in einer Serie mysteriöser Verkehrsunfälle. Zu Beginn waren es nur winzige Ungereimtheiten in einem Verkehrsunfall unter starkem Alkoholeinfluss, danach werden nach und nach weitere ähnliche ungeklärte Fälle aus der Vergangenheit aufgedeckt. Gleichzeitig bekommt die Polizeistation Verstärkung von einer erstmals weiblichen Polizistin namens Hannah. Der zweite Handlungsstrang in diesem Buch dreht sich um die Fernsehaufnahmen einer Reality-Show im Ort. Während den Dreharbeiten wird eine Darstellerin tot aufgefunden. Es lässt sich darauf schließen, dass der Tod mit den anderen Mordfällen verwickelt ist. Am Ende des Buches entdeckt Erica alte Tagebücher ihrer verstorbenen Mutter, über den Inhalt der Tagebücher erfährt man allerdings erst dann mehr, wenn man das Folgebuch „Engel aus Eis“ liest! Meine Meinung zum Buch: Gut gefallen hat mir, dass Camilla Läckberg die Charaktere wieder sehr detailliert beschrieben hat und dass das Privatleben der einzelnen Personen einen sehr großen Raum im Buch eingenommen hat. Somit ist es für mich sehr realitätsnah geworden und die Charaktere erscheinen sympathisch und allesamt menschlich mit ihren Vorzügen und ihren Fehlern. Für mich war es von Vorteil, dass ich die vorigen drei Bücher der Serie gelesen habe, somit war ich mit vielen Charakteren schon vertraut, zB mit Erica und Patrik, mit Patriks KollegInnen der Polizeidienststelle, mit Patriks Mutter, Ericas Schwester Anna, mit Dan usw. Neben den Mordermittlungen nehmen die persönlichen Beziehungsgefüge und privaten Angelegenheiten der Charaktere auch in diesem Buch einen großen Raum ein, was das Buch realitätsnah macht. Dominante Themen in diesem Buch sind: die Beziehung zwischen Schwiegermutter und Schwiegertochter, die persönliche Tragödie um Anna, Ericas Schwester, Karenz und die Mutterrolle, Liebe und Intrige, Geschwisterbeziehungen, schwierige Jugendliche, uvm. Die Aufklärung der Mordfälle erfolgt auch sehr detailliert und umfangreich, sodass man langsam einen Einblick bekommt und die Handlung nicht plötzlich abrupt abgebrochen wird. Wie fast immer bei Camilla Läckberg, hat sie auch in diesem Buch am Ende einen Überraschungseffekt eingebaut, mit dem man nicht unbedingt gerechnet hätte. Genaueres möchte ich hier nicht verraten. Cover und Titel: Die Gestaltung des Covers ist ansprechend, allerdings kann ich weder einen Zusammenhang zwischen dem Cover und dem Inhalt des Buches noch zwischen dem Titel und der Handlung entdecken. Fazit: Das Buch ist auf alle Fälle lesenswert und ich würde es weiterempfehlen! Vor allem, wenn man die ersten drei Teile gelesen hat, ist man süchtig nach diesen schwedischen Krimis und „muss“ sie einfach lesen. Auch wenn man die Vorgängerbücher nicht gelesen hat, kann man sich relativ schnell in die Handlung und in die Charaktere hineinversetzen, da Camilla Läckberg sehr genau beschreibt und die Charaktere in jedem ihrer Bücher neu einführt. |
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Bewertung von anyways aus greifswald am 17.08.2010 |
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Das schwedische Städtchen Tanum steht Kopf, soll hier doch die neue Realityshow „Raus aus Tanum“ gedreht werden. Sechs, sozial recht auffällige Jugendliche mischen sich unters Volk und werden auf Schritt und Tritt gefilmt. Mitten aus den Hochzeitsplanungen wird Kommissar Patrik Hedström gerissen, als ein merkwürdiger Verkehrsunfall sich unweit von Tanum ereignet, die Fahrerin kam dabei zu Tode. Ihre Leiche weist merkwürdige Verletzungen im Mundbereich sowie ein erheblichen Alkoholgehalt auf. Außerdem hält die Tote eine Buchseite des Märchens „Hänsel und Gretel“ in der Hand. Das Team um Patrik sowie seine neue Kollegin Hannah gehen nach den Ergebnissen der kriminaltechnischen Untersuchung von Mord aus, leider fehlt ihnen jegliche Spur zum Täter. Kurze Zeit später wird eine Darstellerin der Realityshow tot in einem Müllkontainer aufgefunden, deshalb gerät die Mordermittlung der Autofahrerin leicht in Vergessenheit. Das ändert sich als die Tochter der Ermordeten unbewusst den entscheidenden Hinweis liefert. Es gab mehrere ähnlich mysteriöse Autounfälle. Ist dies die Tat eines Serienmörders? Camilla Läckberg gewährt uns tiefe Einblicke in die abscheulichen Abgründe menschlicher Existenzen. Sie baut in die Spannende Mordermittlung gekonnt die Lebensumstände aller Beteiligten ein. So kann man, auch wenn man noch kein Buch der Autorin gelesen hat, sich leicht orientieren. Sympathische Ermittler treffen auf Kleinstadtmief, gnadenlose Selbstvermarktung und krankhaft brutale Täter. Ein spannender Krimi, für Fans skandinavischer Krimikost ein Muss. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von charlotte_30 aus Dresden am 13.11.2009 | |
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Camilla Läckbergs neues Buch erscheint auf den ersten Blick als Roman mit kriminalistischen Hintergrund. Das Feingefühl für die poetische Darstellung von Verbrechen zeichnet den Roman aus. Er ist atypisch für skandinavische Krimis, in denen sonst schonungslos von Gewalt gesprochen wird. Im ersten Drittel des Romans werden die handelnden Personen in den Vordergrund gestellt, dadurch wird der Roman authentisch. Die Morde, welche ebenfalls am Anfang passieren, werden handlungstechnisch vernachlässigt. Die Figuren sind der Autorin wichtiger, denn sie sind die eigentliche Handlung. Dass die Namen dieser Personen den Leser leicht irritieren können, kann als kleines Manko des Romans erwähnt werden, hat man sich jedoch einmal mit der russischen Literatur beschäftigt, sind die Namen bei Läckberg ein Kinderspiel. Die Ermittlungen erweisen sich als roter Faden ab dem zweiten Drittel des Romans. Die bis dahin offenen Plots werden durch sie zusammengeführt und der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Die Ursache für die Morde ist Alkohol. Die Gegenüberstellung der Tatmotive und der Reality Show kann als Gesellschaftskritik gewertet werden. Die Täter sind zugleich Opfer, dies führt vielleicht zum Titel des Romans. Camilla Läckberg hat einen Kriminalroman geschrieben, den es sich lohnt zu lesen. |
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| Bewertung von stjerneskud aus Stuttgart am 11.09.2009 | |
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Der Unglücksrabe und seine traumatische Kindheit Im ruhigen und ansonsten beschaulichen Tanum geht es mit einem Mal hoch her, als die Teilnehmer der Reality Show „Raus aus Tanum“ in den Ort einziehen und eine Teilnehmerin wenig später ermordet aufgefunden wird. Als ob die Medien dadurch nicht schon genug Druck auf das Team um Patrick Hedström ausüben würden, müssen sie gleichzeitig in mehreren anderen Mordfällen ermitteln, als sich herausstellt, dass hinter einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang mehr steckt, als es zunächst den Anschein hatte. Es war der erste Krimi, den ich von Camilla Läckberg gelesen habe, aber es wird nicht der letzte sein. Alles in allem ist er rund geschrieben und bis auf ein paar Kleinigkeiten hat er mir sehr gut gefallen. Die Geschichte hat einen in ihren Klauen und man muß einfach weiterlesen, weil immer dann wenn es spannend wird man zu einer anderen Person/Thema weitergereicht wird und man unbedingt erfahren will wie es weitergeht. Schließlich will man das Buch nicht vorher aus den Händen legen bis man das Ende erreicht hat. Andererseits nervte es manchmal, dass man nicht sofort erfuhr, wie es weitergeht und war der Versuchung nahe weiterzublättern, wenn man bloß die dazugehörige Stelle gefunden hätte. Anfangs war es sehr ungewohnt und gewöhnungsbedürftig, dass nach einem Absatz die Geschichte bei einer ganz anderen Person weitergeht und man sich ganz neu einlesen mußte. Manchmal fehlten die Absätze auch vollends. Schließlich wusste ich womit ich es zu tun habe und konnte mich besser darauf einstellen, aber nichtsdestotrotz wäre es hilfreicher, wenn ein bis zwei Leerzeilen mehr eingefügt worden wären, bzw. ein Sternchen die einzelnen Absätze trennen würde (ein einziges habe ich gefunden). Mit den kursiv gesetzten Texten konnte ich auch nicht übermäßig viel anfangen. Ich lese es lieber, wenn sie in die eigentliche Geschichte miteingebunden sind und während der Ermittlungsarbeit ans Licht kommen. Schade nur, dass ich den Krimi erst jetzt gelesen habe, denn dann hätte ich mir im Urlaub den nachfolgenden Band besorgen können und müsste nicht noch wer weiß wie lange warten, bis er auf dem deutschen Markt erscheint. Auf jeden Fall ist „Der Unglücksrabe“ lesenswert und ich kann ihn weiterempfehlen, nur ist es eine Geschichte, die bei mir schnell in Vergessenheit geraten wird. |
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| Bewertung von sasto19 aus Euskirchen am 11.06.2009 | |
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Als Krimifan, auch der nordischen Krimis, haben sich meine Erwartungen zu diesem Buch grundsätzlich erfüllt. Schwedische Krimis sind etwas schleichender und ruhiger, eine rasante Jagd auf den "Täter" und zunehmende zerreißende Spannung wird man hier weniger finden. Das Buch lebt von den einzelnen Lebensgeschichten (sehr) vieler Personen um den Ermittler Patrik Hedström, d.h. seiner Familie, dem Ermittlungsteam, der Teilnehmer der Realityshow und teils der Bezugspersonen des/der Mordopfer.Am Anfang war es schwierig für mich, mich bei den zahlreichen wechselnden Situationen in die Vielzahl der Personen einzufinden. Aber so wie vorab vermutet stehen sie fast alle im Zusammenhang. Wer brutal detailliert beschriebene Morde sucht, ist hier fehl am Platz. Ebenso fehlen hier die Besuche der Ermittler in der Pathologie, welche in anderen vergleichbaren Krimis regelmäßig "aufgetischt" werden. Gut gefällt mir, dass zwischendurch immer Bezug durch einleitende Rückblicke auf die Gedanken des Täters genommen wird. Hierdurch wird man schon langsam in die richtige Richtung geführt. Nicht so sehr Gefallen hat mir die Einflechtung der Realityshow ins Geschehen, welche man auch gut mit anderen Personen oder einer anderen "Randgeschichte" hätte ersetzten können. Und den sehr späten Bezug auf die Seiten von "Hänsel und Gretel", welche erst zum Ende in den Ermittlungen auftauchen, obwohl sie quasi auf dem Präsentierteller liegen. Das Buchcover gefällt mir, ohne das Buch gelesen zu haben sehr gut - nur mir fehlt im Nachhinein etwas der Bezug zur Story. Daher mein Fazit: Sehr netter schwedischer Krimi mit sehr viel Augenmerk auf die Charaktere und Geschichten der einzelnen Personen, durch welche die Spannung auf den zu lösenden Fall etwas abgeschwächt wird, aber ansonsten sehr solide und bodenständig ohne grausame Details. Daher als gute Unterhaltung empfehlenswert! Und nun werde ich mich doch auf die vorherigen Bände von Camilla Läckberg stürzen.... |
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Bewertung von Silke B. aus Köln am 25.05.2009 |
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Nach „Der Prediger von Fjällbacka“ ist „Die Totgesagten“ der zweite Krimi von Camilla Läckberg, den ich lese. Der Handlungsstrang konnte mich absolut überzeugen. Leichte Abzüge gibt es bei mir, da ich es als nicht so schön empfand, dass dem Leser neue Erkenntnisse der Ermittler erst Seiten später mitgeteilt wurden. Dieses hinauszögern empfand ich sowohl für die Handlung, als auch für den Spannungsbogen als unnötig. Gut gefallen hat mir die Einleitung jedes neuen Kapitels mit einem Erinnerungsrückblick einer unbekannten Person. Dadurch wurden nach und nach Details offenbart, die neugierig machten und zu Spekulationen anregten. Besonders gut gefallen mir an den Romanen von Camilla Läckberg die Details, die auf die Figuren verwendet werden. So haben sich Ermittlungsarbeit und Nebenstränge in „Die Totgesagten“ gut ergänzt und es wurden viele neue Einblicke in das Privatleben von Patrik Hedström und seinen Kollegen geboten. Auch die durch „Raus aus Tanum“ eingeführten Charaktere fand ich erstaunlich tiefgehend und gut in die Gesamtabläufe integriert. Das Spiel mit den Figuren empfinde ich auch als absoluten Höhepunkt in den Romanen von Camilla Läckberg. Was mich ein wenig verwirrt hat, sind die Namen der ganzen kleinen Städte, Dörfer und Dienststellen. Für Nicht-Schwedenkenner wäre eine kleine Karte eine schöne Ergänzung gewesen. Nicht so gelungen finde ich diesmal den Titel und das Cover, die ich in keinen direkten Bezug zum Inhalt bringen konnte. Insgesamt gesehen, macht dieser Roman Lust auf mehr spannende Schweden-Krimis. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall für Patrik Hedström! |
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