Die Totengräberin - Thiesler, Sabine
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Sabine Thiesler 

Die Totengräberin

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Die Totengräberin

"Mein Liebster, schlaf gut. Schlaf für immer."

WO ENDET DIE LIEBE, WO BEGINNT DER WAHN?

Wenn einer den anderen betrügt, ist das Leben zu Ende. Das hat sie schon als Kind gelernt. Und deshalb steht ihr Entschluss fest: Sie kann ohne ihn nicht leben, aber sie kann vor allem mit ihm nicht mehr leben.

Es ist ein warmer Sommermorgen in der Toskana. Heute soll er sterben. Sie hat alles vorbereitet, er wird nichts spüren. Jedenfalls nicht in den ersten Minuten.

Magda und Johannes haben sich mit ihrem Haus in der Toskana einen Traum erfüllt. Sie verbringen dort jedes Jahr mehrere Wochen und sind im Dorf bei den Einheimischen gut integriert. - Doch in diesem Sommer ist alles anders: Magda fährt allein voraus und wartet auf ihren Mann, der ein paar Tage später aus Berlin nachkommen will. Sie weiß, dass er die Zeit bei Carolina, seiner Geliebten, verbringt. Magda ist nicht mehr bereit, dies zu ertragen. Johannes hat ihre Liebe zerstört, und jetzt ist die Zeit ihrer Rache gekommen. Sie geht ihren mörderischen Plan immer wieder in allen Einzelheiten durch und empfindet dabei unglaubliche Ruhe und tiefe Zufriedenheit.

An einem warmen Sommermorgen tötet sie ihren Mann, vergräbt ihn und meldet ihn als vermisst.Als ihr Schwager Lukas zu Besuch kommt, eskaliert die Situation. Er liebt Magda und erkennt erst viel zu spät, in welch tödlicher Gefahr er sich befindet ...


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 511 S.
  • Seitenzahl: 511
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 765g
  • ISBN-13: 9783453432758
  • ISBN-10: 3453432754
  • Best.Nr.: 24881404
""Die Totengräberin" ist ein Krimikammerspiel - ruhig, unaufgeregt, leise, tödlich." (Bild am Sonntag)
"Psychothriller mit humoristischen Einlagen." (Für Sie)
"Spannendes Psychodrama um eine Frau, die zu sehr liebt." (Susanne Fröhlich in "Alles für die Frau")

"Spannendes Psychodrama um eine Frau, die zu sehr liebt."

"Thiesler lässt den Adrenalinspiegel fast unerträglich ansteigen."

Thiesler lässt den Adrenalinspiegel fast unerträglich ansteigen." dpa
Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und war Ensemblemitglied der Berliner "Stachelschweine". Außerdem schrieb sie erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. "Das Haus am Watt", "Der Mörder und sein Kind" und mehrere Folgen für die Reihen "Tatort" und "Polizeiruf 110").

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Leseprobe zu "Die Totengräberin" von Sabine Thiesler

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Leseprobe zu "Die Totengräberin" von Sabine Thiesler

Sie hatte die ganze Nacht geweint. Um zehn nach drei sah sie das letzte Mal auf die Uhr, und unmittelbar danach schlief sie vollkommen erschöpft ein. Gegen halb sechs war sie wieder wach. Ihr Kopf dröhnte, und sie spürte, dass ihre Augen zugeschwollen waren. Sie rollte sich von der Bauchlage auf den Rücken und versuchte, sich zu entspannen. Aber ihre Ängste verschlimmerten sich. Sie hatte keinen Strohhalm mehr, an dem sie sich festhalten konnte.

Johannes hatte von alldem nichts mitbekommen. Sein Atem ging gleichmäßig, er schlief tief und fest. Sie überlegte, wie es sein würde, wenn er nicht mehr da wäre, wenn sie seinen Atem nie wieder hören würde, und bei diesem Gedanken verspürte sie Panik. Sie konnte ohne ihn nicht leben, aber sie konnte auch mit ihm nicht mehr leben.

Um halb sieben ging die Sonne auf und warf einen rötlich goldenen Lichtstreifen auf den antiken Brotschrank dem Bett gegenüber, in dem Magda ihre Bettwäsche aufbewahrte. Johannes schnaufte leise und drehte sich auf die Seite. Gestern Abend waren ihr seine Bartstoppeln gar nicht aufgefallen, er hatte sich seit mindestens drei Tagen nicht rasiert. Sie hasste das. Wenn sie ihm über die Wange strich, sollte seine Haut weich sein. Ohne jede Unebenheit, ohne jeden Makel.

Magda stand leise auf, zog sich ihren Bademantel über und ihre Hausschuhe an. Obwohl es Juli war, war es durch die vierzig bis achtzig Zentimeter dicken Mauern morgens im Haus regelrecht kühl. Vor zehn Jahren hatten sie das ehemalige Landgut La Roccia, das stark renovierungsbedürftig war, gekauft. Es hatte einen hufeisenförmigen Grundriss, war für Magdas Geschmack viel zu groß und noch dazu in einem erbärmlichen Zustand. Das Dach drohte einzustürzen, von den Innenwänden fiel der Putz, und der Fußboden hing beängstigend durch. Das Grundstück war verwildert und mit Brombeeren, Heckenrosen, Weißdorn und Erika zugewuchert.

Zum Verzweifeln, fand Magda. Aber Johannes war von dem Panoramablick fasziniert. Nach Norden sah man von Montevarchi bis hin zum Prato Magno, dem Gebirge, das das Arno-Tal vom Casentino trennt. Nach Westen blickte man auf ein kleines Bergdorf, nach Osten auf einen kahlen Hügel mit einem einzelnen Haus, und nach Süden auf den dichten Wald und den Weg, der nach Solata führte. Johannes hatte sich sofort in diesen Platz verliebt und war in jeder freien Minute nach Italien gefahren, hatte Handwerker und Freunde mobilisiert, sich selbst mit unermüdlicher Energie in die Arbeit gestürzt und das Landgut allmählich im Lauf der Jahre in ein Schmuckstück verwandelt.

Er hatte fünf Zimmer, zwei Bäder und die Küche ausgebaut, aber im westlichen Seitentrakt die teilweise eingestürzte Mauer im alten Zustand gelassen und die eingebrochenen Stellen durch Glas ersetzt. Eine ungewöhnliche Konstruktion, die dem Haus einen eigenwilligen Charakter gab und jede Menge Licht in Johannes' Arbeitszimmer brachte. Der Innenhof war mit alten Straßensteinen gepflastert, und eine metallene Lampe pendelte über dem schweren Holztisch. Magda hatte zahlreiche unterschiedlich große Terrakottatöpfe aufgestellt, in denen Hortensien, Hängegeranien, Rosmarin, Basilikum und Salbei regelrecht wucherten. Der Innenhof war archaisch und gemütlich zugleich, und sie liebte es, die Sommernächte hier zu verbringen, windgeschützt durch die Mauern des Hauses, die noch Stunden die Wärme des Tages abstrahlten.

Allerdings hatte sie immer das ungute Gefühl, nie wirklich unbeobachtet zu sein. Denn vom Weg aus, der nach Solata führte, konnte man an einigen Stellen den Innenhof gut einsehen. Das war der Punkt, der sie an dem Haus störte.

Magda verließ leise das Schlafzimmer und ging in das gegenüberliegende Bad. Ihre vom Weinen dick verschwollenen Augen sahen fürchterlich aus, die Wimpern waren hinter den dicken Lidern fast völlig verschwunden.

Sie beschloss, dies zu ignorieren, und putzte sich die Zähne. Als sie unter der Dusche stand und das warme Wasser auf ihrem Körper spürte, kreiste wie schon seit Wochen nur der eine Gedanke in ihrem Kopf: Er hat alles kaputt gemacht.

Sie zog sich eine leichte Sommerhose und ein T-Shirt an und ging in die Küche. In einer Viertelstunde würde sich der Radiowecker im Schlafzimmer einschalten. Johannes stand dann meist sofort auf. Er wollte nichts vom Tag verlieren. Jeden Morgen hatte er den Kopf voller Pläne, was er in Haus und Garten reparieren oder verändern konnte, und verzweifelte fast daran, dass sein Urlaub nie reichte, um all das zu erledigen, was er sich vorgenommen hatte.

Genug Zeit, denn es würde noch mindestens eine halbe Stunde dauern, bis er zum Frühstück herunterkam.

Sie öffnete die Terrassentür und trat hinaus. Die Luft war klar und trocken, es würde wieder ein heißer Tag werden. Magda streckte sich und atmete tief durch. Es war vollkommen still, die Schotterstraße nach Solata lag verlassen da. Kein Auto fuhr, keine Stimmen waren zu hören. Noch nicht einmal eine Katze schlich durchs hohe Gras oder rekelte sich auf den durch die frühe Morgensonne schon aufgewärmten Steinen.

Einige Minuten stand sie beinah reglos. Ein leichter Wind wehte durch den Hof, der jetzt noch im Schatten lag. In ihrem dünnen T-Shirt fröstelte sie, aber sie war dennoch ganz ruhig und spürte, dass ihr Herz langsam und gleichmäßig schlug. Keine Spur von Nervosität mehr. Dann war es also richtig. Es gab keinen Zweifel, Überlegungen waren nicht mehr notwendig. Sie hatte sich entschieden.

Sie ging zurück in die Küche und setzte Teewasser auf. Seit Johannes an permanent erhöhtem Blutdruck litt, hatten sie sich beide angewöhnt, morgens keinen Kaffee mehr zu trinken. Es war ihnen außerordentlich schwergefallen. Jetzt stand die Espressomaschine schon seit zwei Jahren unbenutzt auf einer kleinen Kommode unter dem Fenster, und Magda glaubte nicht, dass sie überhaupt noch funktionierte.

Johannes hatte Kaffee immer mit sehr viel heißer Milch getrunken, geschäumt oder nicht geschäumt, das war ihm egal. Er trank Milchkaffee in Berlin, Caffè Latte in Italien und Café au Lait in Frankreich. Seit er das alles nicht mehr durfte, fehlte ihm die Kalziumbombe mehr als der Kaffee. Manchmal kam er nachmittags in die Küche, verschwitzt und kaputt von der Gartenarbeit, nahm die Milchtüte aus dem Kühlschrank und stürzte mindestens einen halben Liter in einem Zug hinunter. Außerdem hatte er sich angewöhnt, zum Frühstück Müsli mit Obst zu essen, das in Milch schwamm.

Magda bemerkte ihr Gesicht, das sich in der gläsernen Tür des Geschirrschrankes spiegelte, und strich sich mit der linken Hand die viel zu langen Ponyfransen aus der Stirn.

Alles, was sie dann tat, war morgendliche Routine und geschah schon fast automatisch. Sie ging hinaus und wischte den schweren Holztisch im Hof mit einem Schwammtuch feucht ab. Dann holte sie zwei leuchtend blaue Sets, Besteck, Teller und Tassen, aus dem Kühlschrank die toskanische Salami, ein Stück Pecorino und eine Gurke. Im Gegensatz zu Johannes startete Magda deftig in den Tag.

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Kundenbewertungen zu "Die Totengräberin" von "Sabine Thiesler"

18 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.9 von 5 Sterne bei 18 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Vampi aus Celle am 27.11.2012 ***** ausgezeichnet
Mord in der Toskana
Wenn einer den anderes betrügt, ist das Leben zu Ende. Na diesem Motto handelt Magda, als sie herrausfindet das ihr Mann sie mit Coralina betrügt.

Sie vergiftet ihren Mann Johannes und begräbt ihn auf ihrem Grundstück La Roccia in der Toskana. In der Toskana verbrigen sie eine menge Zeit im Jahr und sind in die Dorfgemeinde intregiert.

Doch in diesem Jahr wird alles anders. Dieser Sommer soll alles verändern.
Magda ist schon mal vorrausgefahren in die Toskana und bereitet alles vor um ihren Johannes nach seinem ankommen zu vergiften.

Aber dann erscheint Lukas Johannes Bruder auf der Bildfläche und gerät in den wahnsinnigen Sog von Magda und alles beginnt von vorne.

Es ist eine Mörderische Geschichte einer betrogenen Frau die nach dem Tod ihres Sohnes das liebste verliert was sie noch hat.
Ihren Mann!

Es ist ein genialer Phyothriller voller spannung und mit einem hauch gruselefekt.

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Bewertung von Team7/T1 aus Potsdam am 06.11.2012 ***** ausgezeichnet
Als Magda herausfindet, dass ihr Mann Johannes sie betrügt, ist für sie alles zu Ende.
"Wenn einer den anderen betrügt, ist das Leben vorbei"-so hat sie es in ihrer Kindheit gelernt.
Johannes muss sich zwischen seiner Geliebten und Magda entscheiden und wählt seine Frau.
In ihrem Ferienhaus in der Toskana soll alles wieder gut werden.Jedoch nicht für Magda. Für sie gibt es kein Verzeihen.
Sie mischt Gift in sein Müsli und vergräbt den Toten dann im Gemüsegarten ihres Ferienhauses.Seinen Eltern, Freunden und der Polizei erzählt sie, er wäre von einem Ausflug nach Rom nicht zurückgekehrt und spurlos verschwunden.Auch Lukas ,Johannes jüngerer Bruder, glaubt Magda. Magda hingegen verstrikt sich immer mehr in ihre Geschichte.Sie hält Lukas sogar für Johannes.Lukas nimmt die Rolle als Johannes an, denn schließlich hat er sich schon vor 17 Jahren in Magda verliebt. Ihm fällt es aber immer schwerer die Rolle als Johannes zu spielen und bekommt Zweifel an Magdas Unschuld.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es ist spannend und irgendwo erschreckend zu lesen.
Es bietet Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche. Wer so etwas gerne liest, bitte lesen!

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Bewertung von Lalapeja aus Münster am 27.09.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe viel zu viele mittelmäßige und/oder negative Bewertungen zu diesem Buch gesehen. Dieses Buch verdient 5 Sterne! Ich war total fasziniert, ab Seite 1 hat mich die Geschichte gepackt.
Erzählt wird von Magda, einer Frau, die von ihrem Ehemann betrogen wurde. Dieser beendet allerdings das Verhältnis und will sich nun wieder voll und ganz seiner Ehe widmen. Für Magda kommt diese Einsicht jedoch zu spät und Johannes muss bestraft werden…
Ich habe „Die Totengräberin“ in 2 Tagen gelesen. Es liest sich wirklich sehr leicht, die kurzen Kapitel tragen natürlich auch dazu bei, dass man schnell voran kommt. Aber auch sonst ist die Geschichte sehr spannend und fesselnd beschrieben. Man gruselt sich ein wenig angesichts dieses Wahnsinns, der sich in der Geschichte abspielt. Thriller-Fans sollten es lesen!

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Bewertung von Turtle aus Northeim am 31.07.2011 ***** ausgezeichnet
Der Thriller mit dem Titel „Die Totengräberin“ wurde von der bekannten Bestsellerautorin Sabine Thiesler geschrieben. In dem Buch geht es darum, wie eine verzweifelte Frau versucht, ihren Ehemann los zu werden, wobei ihr alle Mittel recht sind: Magda und ihr Ehemann Johannes haben sich ein Haus in der Toskana gekauft, indem sie jedes Jahr mehrere Wochen ihren Urlaub verbrachten. Außerdem waren sich im Dorf bei den Einheimischen bereits schon sehr gut integriert. Doch in diesem Sommer war alles anders: Magda fährt alleine schon voraus und wartet in Italien auf ihren Mann, der aus Berlin nachkommen will, da er in der Zeit bei seiner Geliebte Carolina ist – und das weiß sie auch. Magda ist nicht mehr bereit, dies länger zu ertragen, immer an zweiter Stelle zu stehen. Ihr Ehemann hat ihre Liebe zerstört und jetzt ist die Zeit für Magda gekommen, sich für das Leid was er ihr angetan hat zu rächen. Jeden Tag, jede Minute geht Magda ihren mörderischen Plan durch und empfindet dabei eine unglaublich Ruhe und es sehr mit sich zufrieden.
An einem Sommermorgen tötet sie ihn schließlich und vergräbt ihn und meldet ihn schließlich als vermisst. Doch dann kommt ihr Schwager Lukas zu Besuch und die Situation eskaliert. Lukas liebt Magda, doch er erkennt nicht in was für einer Gefahr er eigentlich schwebt…
Mir hat dieser atemberaubender Thriller sehr gut gefallen, da er sehr spannend und authentisch geschrieben wurden ist. Die Autorin schreibt sehr detailliert, sodass man sich in die Personen besser hineinversetzen kann. So kann mich selber einen genauren Blick verschaffen. Die Geschichte wird vor Thiesler so geschrieben, als wenn sie es selber einmal erlebt hätte. Mit sehr vielen Emotionen wird das Buch ausgeschmückt, dadurch wirkt es sehr realistisch. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um einen sehr gelungenen Thriller, der es wirklich in sich hat, Sabine Thiesler versteht es perfekt, die Spannung auf konstant hohen Niveau zu halten!

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Bewertung von Kaplumbaga aus Northeim am 31.07.2011 ***** ausgezeichnet
Der Roman mit dem Titel „Die Totengräberin“ wurde von der bekannten Autorin Sabine Thiesler geschrieben uns erschein im Wilhelm Heyne Verlag. Das Handlung geschieht hauptsächlich in Italien, in der Toskana und handelt von einem Ehepaar, die sich schon lange auseinander gelebt haben und die die Frau nun einen Schlussstrich ziehen will: Magda hat schon früher, als sie klein war gelernt, wenn einer den anderen betrügt, ist das Leben zu Ende. Deshalb steht ihr Entschluss endgültig fest: Sie kann ohne ihn nicht leben, aber sie kann auf gar keinen Fall mit ihrem Ehemann zusammen leben. Es war ein Morgen wie jeder andere auch. Die Sonne ging über der Toskana auf und die Erde wärmt sich rasant auf. Der perfekte Tag zum sterben. Sie hatte schon alles vorbereitet. Ihr Mann wird nichts spüren, zumindest nicht im ersten Moment…
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, da er sehr spannend und vor allem realistisch geschrieben wurden ist. Wenn man das Buch liest, würde man denken, als wenn die Autorin die Geschichte selber erlebt hätte. Thiesler hat sehr detailliert geschrieben, sodass mit sich in die einzelnen Protagonisten, besonders in die Rolle der Ehefrau Magda, hineinversetzen konnte. Außerdem gefällt mir das Zitat auf dem Buchrücken „Mein Liebster, schlaf gut. Schlaf für immer.“ Dieses Zitat beschreibt die Handlung kurz und knapp und passt sehr gut. Das Buch-Cover passt meiner Meinung nach auch sehr gut zu dem Inhalt. Insgesamt finde ich das es hier um einen sehr gelungenen Thriller handelt, der es wirklich in sich hat.

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Bewertung von Cleal aus Kassel am 22.06.2011 ***** sehr gut
Ich habe bis jetzt jedes Buch von Sabine Thiesler gelesen und ich muss sagen, das dieses Buch im Vergleich zu den anderen gut mit halten kann. Ich werde es ganz bestimmt noch einmal lesen.

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Bewertung von mebari aus Brandenburg am 21.06.2011 ***** gut
Wie auch die vorangegangenen Romane von Sabine Thiess liest sich das Buch flüssig und ist durchgehend spannend. Die Autorin nimmt uns wieder mit in einen toskanischen Sommer, mit der Beschreibung von Landschaften und gutem Essen hat man ein schönes Stück sommerlicher Urlaubslektüre. Gruselig ist dann die nächste Wanderung, auf der wir die Autorin begleiten, nämlich direkt in die verwirrte Seele der Hauptfigur Magda. Man kann sich teilweise den fortschreitenden Wahnsinn der Frau erklären, da Frau Thiess mit Hilfe von Rückblicken und kleinen Schritten auch für Laien die psychologische Störung durchaus begreifbar und erfassbar macht. Sehr konstruiert wirkt dann allerdings die Liebesbeziehung und vor allem das Verhalten des Schwagers Lukas. Hier fühlt man sich als Leser nicht ganz ernstgenommen. Insgesamt aber durch die klare schnörkellose Schreibweise und die interessanten Beschreibungen von Personen und Umgebung ein lesenswertes und spannendes Buch.

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Bewertung von angela aus Bad Lauchstädt am 07.05.2011 ***** ausgezeichnet
Zahlung und Lieferung Problemlos und schnell.Die Bücher von Sabine Thiesler sind ausgesprochen spannend.Ich habe fast alle gelesen.

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Bewertung von Nina [libromanie.de] am 19.02.2011 ***** weniger gut
Bereits in früher Kindheit hat Magda gelernt: Wenn einer den anderen betrügt, ist das Leben zu Ende. Deshalb muss ihr Gatte Johannes, der seit wenigen Monaten eine Affäre mit Carolina hat, sterben. Und so endet der - zumindest aus seiner Sicht - als Versöhnungsurlaub geplante Aufenthalt in ihrem Ferienhaus in der Toskana für Johannes im Gemüsebeet. Nach den ersten 50 Seiten liegt er mausetot unter einem hübschen kleinen Olivenbaum begraben.
Bis dahin – und nur so viel hatte der Klappentext ja auch über die Handlung verraten – war ich der festen Überzeugung, einen gut geschriebenen, spannenden Thriller in den Händen zu halten. Zügig zu lesen, mit interessanter Ausgangslage und durch gelegentliche Einschübe italienischer Sätze mit einem Hauch südländischen Flairs.

Ich hatte mich getäuscht. Zwar blieb der Schreibstil durchweg angenehm und auch vor unnötigen Längen blieb ich verschont, jedoch konnte die weitere Geschichte leider nicht halten, was der starke Anfang versprach.
Vielmehr bot sich mir letztlich eine eindimensionale Kriminalgeschichte, die einzig durch ihre unglaublich unglaubwürdigen Charaktere überraschen konnte; angefangen bei der Hauptfigur, die im einen Moment völlig kaltblütig den Mord an ihrem Mann zu vertuschen versucht, indem sie ihn als vermisst meldet und fälsche Fährten legt, und im nächsten Augenblick selbst eine verzweifelte Suchaktion startet.
Denkt man am Anfang noch, dass sie ihre Rolle als besorgte Ehefrau erstaunlich gut spielt, wundert man sich nach und nach über immer mehr Ungereimtheiten - bis man erfährt, dass Magda einfach ganz plötzlich von einer Seite zur nächsten eine schwere Geisteskrankheit entwickelt hat, die sie glauben lässt, Johannes wäre tatsächlich spurlos verschwunden.
Wenige Rückblenden in Magdas Vergangenheit sollen hierfür zwar eine Erklärung liefern, bieten aber kaum eine Grundlage. Ebenso wenig wie das Drama um ihren Sohn, das auf wenigen Seiten abgehandelt wird und höchst unrealistisch wirkt.

Doch Magda ist nicht die einzige Person, deren Verhalten nicht nachvollziehbar ist. Es fängt schon bei ihrer Chefin in der Apotheke an und zieht sich bis hin zu ihrem Schwager, der seit fast 20 Jahren in sie verliebt ist und auf die Tatsache, dass seine Traumfrau ihn plötzlich mit ihrer großen Liebe verwechselt, alles andere als normal reagiert. Er spielt das Spiel nämlich einfach mit. Nutzt seine Chance. Vermisster Bruder hin oder her. Aber Menschenleben sind sämtlichen Figuren in diesem Roman ohnehin nichts wert.
Die Polizeiarbeit ist - auch für italienische Verhältnisse - gänzlich unrealistisch beschrieben und der mit dem Fall beauftragte Commissario ist in seiner Unfähigkeit so überzeichnet, dass er fast schon lächerlich wirkt. Der plötzlich auftretende Erpresser wird zwar ausführlich als ganz schön Fieser vorgestellt, treibt den Puls aber auch eher dadurch in die Höhe, dass man sich über ihn ärgert. Schließlich sollte er doch eigentlich für ein bisschen Spannung sorgen. Dass er wie alle anderen nur falsche Vermutungen anstellt, während der Leser die Lösung schon längst kennt, macht die Sache auch nicht besser.

FAZIT: Es bleiben ein süffiger Erzählstil und eine interessante Idee, die vermuten lassen, dass die Autorin es eigentlich besser kann - insgesamt aber nicht genug für ein gutes Buch.

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Bewertung von Lara Sophie aus Kaltenkirchen am 08.01.2011 ***** weniger gut
Mich persönlich hat das Buch weniger beeindruckt, weil es mich einfach nicht gefesselt hat. Das ganze hat sich später nurnoch gezogen wie Kaugummi und ich habe es nicht zuende gelesen. Ich weiß zwar daher nicht wie das Ende so war, aber das was ich gelesen habe hat mich leider eher gelangweilt. :(

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