Die Täuschung - Link, Charlotte

Charlotte Link 

Die Täuschung

Roman

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Die Täuschung

Mörderische Provence ...

Peter Simon, geschätzt als erfolgreicher Geschäftsmann und geliebt als fürsorglicher Ehemann und Vater, verschwindet spurlos auf einer Reise in der Provence. Als seine junge Frau Laura verzweifelt vor Ort recherchiert, stößt sie nicht nur auf eigenartige Widersprüche, sondern muss schließlich erkennen, dass ihr Mann nicht der war, für den sie ihn hielt. Und dass die Wahrheit mit tödlicher Gefahr verbunden ist ...

'Psychologisch äußerst ausgefeilt!' Focus

'Die Schriftstellerin Charlotte Link versteht es prachtvoll, Lebenslinien zu einem Spannungsnetz zu verknüpfen.' Gong

Mörderische Provence ...
Peter Simon, geschätzt als erfolgreicher Geschäftsmann und geliebt als fürsorglicher Ehemann und Vater, verschwindet spurlos auf einer Reise in der Provence. Als seine junge Frau Laura verzweifelt vor Ort recherchiert, stößt sie nicht nur auf eigenartige Widersprüche, sondern muss schließlich erkennen, dass ihr Mann nicht der war, für den sie ihn hielt. Und dass die Wahrheit mit tödlicher Gefahr verbunden ist...


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 494 S.
  • Seitenzahl: 496
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.37299
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 119mm x 41mm
  • Gewicht: 395g
  • ISBN-13: 9783442372997
  • ISBN-10: 3442372992
  • Best.Nr.: 25557063
"Eine der ganz großen Erzählerinnen der Gegenwart." (Journal für die Frau )<br/><br/>"Charlotte Link ist auf Erfolg programmiert. Kaum taucht ihr neuer Roman in den Buchhandlungen auf, schon erreicht er die Bestsellerlisten. Nicht ohne Grund: Die junge Autorin beweist außergewöhnliches Talent für spannende Unterhaltung." (Dpa)<br/><br/>"Psychologisch äußerst ausgefeilt!" (Focus)

"Die Schriftstellerin Charlotte Link versteht es prachtvoll, Lebenslinien zu einem Spannungsnetz zu verknüpfen."

Ein Geschäftsmann verschwindet spurlos<br /> Wie jedes Jahr im Oktober reist der Frankfurter Geschäftsmann Peter Simon in sein Sommerhaus in der Provence, um mit seinem besten Freund Christopher Heymann segeln zu gehen. Und wie jedes Jahr wartet zu Hause seine Frau Laura sehnsüchtig auf das allabendliche Telefongespräch mit ihrem Mann. Doch diesmal ruft Peter nicht an. Und sein Handy ist ausgeschaltet. Von Christopher erfährt sie, dass Peter dieses Jahr gar nicht zum Segeln erschienen ist. In seinem Lieblingsrestaurant "Chez Nadine" hat man ihn vor zwei Tagen zum letzten mal gesehen. Als Laura dann noch von Peters Sekretärin erfährt, dass er bankrott ist, hält sie nichts mehr daheim. Sie bringt ihre zweijährige Tochter Sophie bei ihrer Mutter unter und reist Peter nach.<br /> Eine enttäuschte Geliebte<br /> Die Pizzeria "Chez Nadine" gehört Henri und Nadine Joly. Während Henri stolz ist auf seine hausgemachte Pizza, hasst Nadine das Lokal und alles, was damit zusammenhängt. Besonders hasst sie Catherine, Henris hässliche Cousine, die seit langem vergeblich in Henri verliebt ist und deshalb immer dann einspringt, wenn Nadine mal wieder alles satt hat und Henri mit dem vollbesetzten Lokal alleine lässt. Denn Nadine träumt von einem besseren Leben, einem Leben an der Seite eines erfolgreichen Mannes, einem Leben mit - Peter. Denn Peter hat versprochen, mit ihr nach Argentinien auszuwandern. Doch auch Nadine wartet vergeblich.<br /> Zerplatzte Träume und neue Gefahren<br /> Als Laura und Nadine Peter endlich wiedersehen, ist er tot, auf grausame Weise ermordet. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit dem Mord an einer jungen Frau und ihrer Tochter vor einigen Wochen. Doch Nadine ist sich da gar nicht sicher. Wer wusste alles von ihrem Verhältnis mit Peter? Welche Rolle spielt Christopher, Peters bester Freund, der sich nun in rührender Weise um seine Witwe kümmert? Und wer war Peter wirklich? Als Laura endlich die Wahrheit ahnt, gerät sie selbst in Lebensgefahr.<br /> Ein spannendes Lesevergnügen<br /> Wie auch in <em>Der Verehrer</em> geht es in Charlotte Links Roman <em>Die Täuschung</em> um menschliche Obsessionen und ihre fatalen Folgen. Auch wenn man relativ bald ahnt, wer der Täter ist, bleibt der Roman ein spannendes Lesevergnügen bis zur letzten Seite. (Dr. Erika Weigel-Ismael)

"Die Schriftstellerin Charlotte Link versteht es prachtvoll, Lebenslinien zu einem Spannungsnetz zu verknüpfen."
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane sind internationale Bestseller, auch Der Beobachter eroberte wieder auf Anhieb den Spitzenplatz der SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 20 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Leseprobe zu "Die Täuschung" von Charlotte Link

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Leseprobe zu "Die Täuschung" von Charlotte Link

1

Kurz vor Notre Dame de Beauregard sah er plötzlich einen Hund auf der Autobahn. Einen kleinen, braunweiß gefleckten Hund mit rundem Kopf und lustig fliegenden Schlappohren. Er hatte ihn zuvor nicht bemerkt, hätte nicht sagen können, ob er vielleicht schon ein Stück weit am Fahrbahnrand entlang getrabt war, ehe er das selbstmörderische Unternehmen begann, auf die andere Seite der Rennstrecke zu wechseln.

O Gott, dachte er, gleich ist er tot.

Die Autos schossen hier dreispurig mit Tempo 130 dahin. Es gab kaum eine Chance, unversehrt zwischen ihnen hindurch zu gelangen.

Ich will nicht sehen, wie sie ihn gleich zu Matsch fahren, dachte er, und die jähe Angst, die in ihm emporschoß, löste eine Gänsehaut auf seinem Kopf aus.

Ringsum bremsten die Autos. Niemand konnte stehen bleiben, dafür fuhr jeder mit zu hoher Geschwindigkeit, aber sie reduzierten ihr Tempo, versuchten, auf andere Spuren auszuweichen. Einige hupten.

Der Hund lief weiter, mit hoch erhobenem Kopf. Es grenzte an ein Wunder, oder vielleicht war es sogar ein Wunder, daß er den Mittelstreifen unbeschadet erreichte.

Gott sei Dank. Er hat es geschafft. Wenigstens so weit.

Der Mann merkte, daß ihm der Schweiß ausgebrochen war, daß das T-Shirt, das er unter seinem Wollpullover trug, nun an seinem Körper klebte. Er fühlte sich plötzlich ganz schwach. Er fuhr an den rechten Fahrbahnrand, brachte den Wagen auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Vor ihm erhob sich - sehr düster heute, wie ihm schien - der Felsen, auf dem Notre Dame de Beauregard ihren schmalen, spitzen Kirchturm in den grauen Himmel bohrte. Warum wurde der Himmel heute nicht blau? Gerade hatte er die Ausfahrt St. Remy passiert, es war nicht mehr weit bis zur Mittelmeerküste. Allmählich könnte der verhangene Oktobertag südlichere Farben annehmen.

Der kleine Hund fiel ihm wieder ein; der Mann verließ das Auto und blickte prüfend zurück. Er konnte ihn nirgends entdecken, nicht auf dem Mittelstreifen, aber auch nicht zu Brei gefahren auf einer der Fahrspuren. Ob es ihm geglückt war, die Autobahn auch noch in der Gegenrichtung zu überqueren?

Entweder, dachte er, man hat einen Schutzengel, oder man hat keinen. Wenn man einen hat, dann ist ein Wunder kein Wunder, sondern eine logische Konsequenz. Wahrscheinlich trabt der kleine Hund jetzt fröhlich durch die Felder. Die Erkenntnis, daß er eigentlich tot sein müßte, wird sich seiner nie bemächtigen.

Die Autos jagten an ihm vorbei. Er wußte, daß es nicht ungefährlich war, hier herumzustehen. Er setzte sich wieder in den Wagen, zündete eine Zigarette an, nahm sein Handy und überlegte einen Moment. Sollte er Laura jetzt schon anrufen? Sie hatten vereinbart, daß er sich von "ihrem" Rastplatz melden würde, von jenem Ort, an dem man zum erstenmal das Mittelmeer sehen konnte.

Er tippte stattdessen die Nummer seiner Mutter ein, wartete geduldig. Es dauerte immer eine ganze Weile, bis die alte Dame ihr Telefon erreichte. Dann meldete sie sich mit rauher Stimme: "Ja?"

"Ich bin es, Mutter. Ich wollte mich einfach mal melden."

"Schön. Ich habe lange nichts mehr von dir gehört." Das klang vorwurfsvoll. "Wo steckst du?"

"Ich bin an einer Tankstelle in Südfrankreich." Es hätte sie beunruhigt zu hören, daß er auf dem Seitenstreifen einer Autobahn stand und weiche Knie hatte wegen eines kleinen Hundes, der gerade vor seinen Augen dem Tod von der Schippe gesprungen war.

"Ist Laura bei dir?"

"Nein. Ich bin alleine. Ich treffe Christopher zum Segeln. In einer Woche fahre ich wieder nach Hause."

"Ist das um diese Jahreszeit nicht gefährlich? Das Segeln, meine ich."

"Überhaupt nicht. Wir machen das doch jedes Jahr. Ist schließlich nie schiefgegangen." Er sagte dies in einem bemüht leichten Ton, von dem er fand, daß er völlig unecht klang. Laura hätte jetzt nachgehakt und gefragt: "Ist irgend etwas? Stimmt was nicht? Du klingst merkwürdig."

Aber seine Mutter würde es nicht einmal registrieren, wenn er im Sterben läge. Es war typisch für sie, besorgte Fragen zu stellen, wie die, ob das Segeln zu dieser Jahreszeit vielleicht gefährlich war. Möglich, daß sie sich tatsächlich Gedanken darum machte. Aber manchmal argwöhnte er, daß sie Fragen dieser Art routinemäßig abschoß und sich für deren Beantwortung schon nicht mehr interessierte.

"Britta hat angerufen", sagte sie.

Er seufzte. Es bedeutete nie etwas Gutes, wenn sich seine Ex-Frau mit seiner Mutter in Verbindung setzte.

"Was wollte sie denn?"

"Jammern. Du hast wieder irgendeine Zahlung an sie nicht überwiesen, und angeblich reicht ihr Geld vorne und hinten nicht."

"Das soll sie mir selber sagen. Sie braucht sich nicht hinter dich zu klemmen."

"Du würdest dich regelmäßig verleugnen lassen, wenn sie dich im Büro anruft, behauptet sie. Und daheim ... Sie sagt, sie hätte wenig Lust, immer an Laura zu geraten."

Er bereute es, seine Mutter angerufen zu haben. Irgendwie gab es stets Ärger, wenn er das tat.

"Ich muß Schluß machen, Mutter", sagte er hastig, "mein Handy hat kaum noch Saft. Ich umarme dich."

Warum habe ich das gesagt? überlegte er. Warum dieses alberne Ich umarme dich. So reden wir normalerweise gar nicht miteinander.

Es gelang ihm mit einiger Anstrengung, sich von der Standspur wieder in den Verkehr einzufädeln. Er hatte es nicht allzu eilig, pendelte sich auf einer Geschwindigkeit von hundertzwanzig Stundenkilometern ein. Ob seine Mutter nun auch über diesen letzten Satz nachdachte, der für sie eigenartig geklungen haben mußte?

Nein, entschied er, tat sie nicht. Der letzte Satz war an ihr vermutlich ebenso vorbeigerauscht, wie auch sonst alles, was mit anderen Menschen zu tun hatte, von ihr herausgefiltert wurde.

Er fand einen Radiosender, stellte die Musik auf dröhnende Lautstärke. Mit Musik konnte er sich betäuben, so sicher wie andere mit Alkohol. Es kam nicht darauf an, was er hörte. Es mußte nur laut genug sein.

Gegen achtzehn Uhr erreichte er den Rastplatz, von dem aus er Laura anrufen wollte. Wenn sie zusammen nach Südfrankreich fuhren, hielten sie stets an dieser Stelle an, stiegen aus und genossen den Blick auf die Bucht von Cassis mit ihren sie halbmondförmig umfassenden, sanft ansteigenden Weinbergen und auf die oberhalb der Bucht steil aufragenden Felsen. Fuhr er allein - zu dem alljährlichen Segeltörn mit Christopher -, dann rief er Laura von diesem Platz aus an. Dies gehörte zu den stillschweigenden Übereinkünften zwischen ihnen, von denen es viele gab. Laura liebte Rituale, liebte unverrückbar wiederkehrende Momente zwischen ihnen. Er selber hing nicht so daran, hatte aber auch nicht den Eindruck, daß ihre Vorliebe dafür ihn wirklich störte.

Er fuhr die langgezogene, ansteigende Kurve zum Parkplatz hinauf. Der Ort hatte keinerlei Ähnlichkeit mit den sonst üblichen Autobahnraststätten. Eher handelte es sich um einen Ausflugsplatz, um eine Art große Picknickterrasse mit steinernen Sitzgruppen, kiesbestreuten Wegen, schattenspendenden Bäumen. Der Blick war atemberaubend. Für gewöhnlich überwältigten ihn das Blau des Himmels und das Blau des Meeres. Heute jedoch würden sich die Wolken nicht mehr lichten. Grau und diesig hing der Himmel über dem Meer. Die Stille war schwül und bleiern. Die Luft roch nach Regen.

Ein trostloser Tag, dachte er, als er das Auto parkte und den Motor abschaltete.

Unweit von ihm saß ein anderer einsamer Mann in einem weißen Renault und starrte vor sich hin. Ein älteres Ehepaar hatte an einem der sechseckigen Tische Platz genommen und eine Thermosflasche vor sich hingestellt, aus der sie nun beide abwechselnd tranken. Aus einem Kleinbus quoll eine Familie, Eltern, dazu offensichtlich die Großeltern und eine unüberschaubare Schar von Kindern jeder Altersgruppe. Die Größeren trugen Pizzakartons, die Erwachsenen schleppten Körbe mit Wein- und Saftflaschen.

Wie idyllisch, dachte er, ein warmer Oktoberabend, und sie machen ein Picknick an einem wunderbaren Aussichtsort. Zwei Stunden können sie hier noch sitzen, dann wird es dunkel und kalt. Sie werden wieder alle in diesem Bus verschwinden und nach Hause fahren und satt und glücklich in ihre Betten fallen.

Er selber hatte eigentlich nie Kinder gewollt - sowohl sein Sohn aus erster Ehe als auch die zweijährige Tochter, die er mit Laura hatte, waren aus Unachtsamkeit entstanden -, aber manchmal überlegte er, wie es sich anfühlen mußte, Teil einer großen Familie zu sein. Er sah das keineswegs verklärt: Es bedeutete, ewig vor dem Badezimmer anstehen zu müssen und wichtige Dinge nicht zu finden, weil ein anderer sie ungefragt ausgeliehen hatte, es bedeutete jede Menge Lärm, Unordnung, Dreck und Chaos. Aber es mochte auch Wärme entstehen, ein Gefühl der Geborgenheit und Stärke. Es gab wenig Platz für Einsamkeit und die Angst vor der Sinnlosigkeit.

Zum zweitenmal tippte er eine Nummer in sein Handy. Er mußte nicht lange warten, sie meldete sich sofort. Offensichtlich hatte sie um diese Zeit mit seinem Anruf gerechnet und sich in der Nähe des Telefons aufgehalten.

"Hallo!" Sie klang fröhlich. "Du bist auf dem Pas d´Ouilliers!"

"Richtig!" Er bemühte sich, ihren heiteren, unbeschwerten Ton zu übernehmen. "Zu meinen Füßen liegt das Mittelmeer."

"Glitzernd im Abendsonnenschein?"

"Eher nicht. Es ist sehr wolkig. Ich denke, es wird noch regnen heute abend."

"Oh - das kann sich aber schnell ändern."

"Natürlich. Da mache ich mir keine Sorgen. Sonne und Wind wären für Christopher und mich jedenfalls am schönsten."

Sie war wesentlich feinfühliger als seine Mutter. Sie merkte, wie angestrengt er war.

"Was ist los? Du klingst merkwürdig."

"Ich bin müde. Neun Stunden Autofahrt sind keine Kleinigkeit."

"Du mußt dich jetzt unbedingt ausruhen. Triffst du Christopher noch heute abend?"

"Nein. Ich will früh ins Bett."

"Grüße unser Häuschen!"

"Klar. Es wird sehr leer sein ohne dich."

"Das wirst du vor lauter Müdigkeit kaum bemerken." Sie lachte. Er mochte ihr Lachen. Es war frisch und echt und schien immer aus ihrem tiefsten Inneren zu kommen. Wie auch ihr Schmerz, wenn sie Kummer hatte. Bei Laura waren Gefühle niemals aufgesetzt oder halbherzig. Sie war der aufrichtigste Mensch, den er kannte.

"Kann sein. Ich werde schlafen wie ein Bär." Er schaute auf das schiefergraue Wasser. Die Verzweiflung kroch bereits wieder langsam und bedrohlich in ihm hoch.

Ich muß, dachte er, von diesem Ort weg. Von den Erinnerungen. Und von dieser glücklichen Großfamilie mit den Pizzakartons und dem Gelächter und der Unbeschwertheit.

"Ich werde noch irgendwo etwas essen", sagte er.

"Irgendwo? Du gehst doch sicher zu Nadine und Henri?"

"Das ist eine gute Idee. Eine leckere Pizza von Henri wäre jetzt genau das Richtige."

"Rufst du später noch mal an?"

"Wenn ich im Haus bin", sagte er. "Ich melde mich, bevor ich ins Bett gehe. In Ordnung?"

"In Ordnung. Ich freue mich darauf." Durch das Telefon hindurch und über eintausend Kilometer hinweg konnte er ihr Lächeln spüren.

"Ich liebe dich", sagte sie leise.

"Ich liebe dich auch", erwiderte er.

Er beendete das Gespräch, legte das Handy neben sich auf den Beifahrersitz. Die Pizza-Familie verbreitete jede Menge Lärm, selbst durch die geschlossenen Wagenfenster drangen die Fetzen von Gesprächen und Gelächter. Er ließ den Motor wieder an und rollte langsam vom Parkplatz.

Die Dämmerung kam nun schnell, aber es lohnte sich nicht zu warten; es würde keinen Sonnenuntergang über dem Meer geben.

2

Als Peter um Viertel nach zehn noch nicht angerufen hatte, wählte Laura nach einigem Zögern seine Handy-Nummer. Er konnte sehr gereizt reagieren, wenn sie sich nicht an Vereinbarungen hielt - und in diesem Fall hatte die Vereinbarung gelautet, daß er sich wieder melden würde. Aber sie war ein wenig unruhig, konnte sich nicht vorstellen, daß er sich so lange beim Essen aufhielt. Er hatte so müde geklungen vier Stunden zuvor, so erschöpft, wie sie ihn ganz selten bisher erlebt hatte.

Er meldete sich nicht, nach sechsmaligem Klingeln schaltete sich seine Mailbox ein. "Bitte hinterlassen Sie mir eine Nachricht, ich rufe später zurück ..."

Es drängte sie, ihm irgend etwas zu sagen, ihm etwas mitzuteilen von ihrer Sorge, ihrer Liebe, ihrer Sehnsucht, aber sie unterließ es, damit er sich nicht bedrängt fühlte. Vielleicht hatte er sich bei Nadine und Henri festgeredet, hörte das Handy nicht, hatte keine Lust, seine Unterhaltung zu unterbrechen, oder hatte das Gerät überhaupt im Auto vergessen.

Wenn ich jetzt bei Henri anrufe, fühlt sich Peter kontrolliert, dachte sie, und wenn ich in unserem Haus anrufe und er schläft vielleicht schon, wecke ich ihn auf.

"Manchmal", sagte Peter oft zu ihr, "könntest du Dinge doch einfach auf sich beruhen lassen. Auf die eine oder andere Weise lösen sie sich, auch ohne daß du vorher deine ganze Umgebung verrückt gemacht hast."

Trotzdem blieb sie noch einen Moment vor dem Telefonapparat stehen und überlegte, ob sie Christopher anrufen sollte. Peter hatte gesagt, er wolle an diesem Abend nicht mehr zu ihm, aber vielleicht hatte er es sich anders überlegt.

Es ist mein gutes Recht, anzurufen, dachte sie trotzig.

Christopher würde ihre Sorge verstehen. Er würde gar nichts dabei finden. Und dennoch würde Peter später behaupten, sie habe ihn vor seinem Freund blamiert.

"Christopher muß ja denken, ich bin ein Hund, der an der kurzen Leine gehalten wird. Du wirst nie das Wesen einer solchen Männerfreundschaft verstehen, Laura. Dazu gehört auch ein Stück Freiheit."

"Ich glaube nicht, daß Christopher das als Problem sieht."

"Er würde sich dazu nicht äußern. Weil er sich nicht einmischt und überhaupt ein gutmütiger Kerl ist. Aber er macht sich seine Gedanken, glaube mir."

Und du schreibst deinem Freund Gedanken und Empfindungen zu, die in Wahrheit nur deine eigenen sind, dachte sie.

Sie ging die Treppe hinauf und schaute in Sophies Zimmer. Die Kleine schlief, atmete ruhig und gleichmäßig.

Vielleicht, überlegte Laura, hätte ich doch mitfahren sollen. Zusammen mit Sophie ein paar sonnige Oktobertage im Haus verbringen, während Peter segelt. Ich hätte mich nicht so einsam gefühlt.

Aber sie war noch nie mitgekommen, wenn Peter zu seinem herbstlichen Segeltreff in den Süden fuhr. Natürlich, bis vor vier Jahren hatten sie auch das Haus in La Cadière noch nicht gehabt, sie hätte in ein Hotel gehen müssen, und sie hielt sich nicht gerne allein im Hotel auf. Einmal - das mußte fünf Jahre her sein - hatte sie überlegt, bei Nadine und Henri zu wohnen, in einem der beiden gemütlichen und völlig unkomfortablen Gästezimmer unter dem Dach, die die beiden hin und wieder vermieteten.

"Ich hätte dann Anschluß, während du mit Christopher unterwegs bist", hatte sie gesagt. Wieder einmal hatte sie geglaubt, die einwöchige Trennung von Peter nicht zu ertragen.

Doch Peter war dagegen gewesen.

"Ich halte es für ungeschickt, dieses eine Mal bei Nadine und Henri zu wohnen. Sonst tun wir es ja auch nicht, und sie denken dann vielleicht, sie sind normalerweise nicht gut genug für uns, aber im Notfall greifen wir auf sie zurück."

Seitdem sie Besitzer eines eigenen Hauses waren, hätte sich das Problem nicht mehr gestellt, aber Peter hatte auf Lauras Andeutung, sie könne doch vielleicht mitkommen, nicht reagiert, und einen zweiten Anlauf hatte sie nicht nehmen wollen. Diese eine Oktoberwoche gehörte Christopher, und offenbar hätte es Peter schon gestört, Frau und Tochter auch nur in der Nähe zu wissen.

Sie ging ins Schlafzimmer, zog sich aus, hängte ihre Kleider ordentlich in den Schrank, zog das ausgeleierte T-Shirt an, das sie nachts immer trug. Peter hatte es ihr während ihres ersten gemeinsamen Urlaubs in Südfrankreich vor acht Jahren geschenkt. Damals war es noch bunt und fröhlich gewesen, aber inzwischen hatte es so viele Wäschen hinter sich gebracht, daß Laura sich darin nicht mehr sehen lassen wollte. Doch Peter hatte nicht zugelassen, daß sie es aussortierte.

"Zieh es wenigstens nachts an", bat er, "ich hänge irgendwie daran. Es erinnert mich an eine ganz besondere Zeit in unserem Leben."

Sie waren frisch verliebt gewesen damals. Laura war siebenundzwanzig gewesen, Peter zweiunddreißig. Er frisch geschieden, sie frisch getrennt. Beide angeschlagen, mißtrauisch, ängstlich, sich auf etwas Neues einzulassen. Peters Ex-Frau war unmittelbar nach vollzogener Scheidung mit dem gemeinsamen Sohn ans andere Ende Deutschlands gezogen, was Peters Besuchsrecht zur Farce machte und ihn in tiefste Einsamkeit gestürzt hatte. Er hatte länger gebraucht als Laura, sich für die gemeinsame Zukunft zu öffnen.In dem alten T-Shirt ging sie ins Bad hinüber, putzte die Zähne und kämmte die Haare. Im Spiegel konnte sie sehen, daß sie blaß war und einen sorgenvollen Zug um den Mund hatte. Sie dachte an Photos, die sie in demselben T-Shirt acht Jahre zuvor in den Straßen von Cannes zeigten: braungebrannt, strahlend, mit leuchtenden Augen. Von der Liebe in mitreißender Heftigkeit getroffen. Überwältigt und wunschlos glücklich.

Leseprobe zu "Die Täuschung" von Charlotte Link

"Montag, 15. Oktober (S. 230-231)

1


»Ich kann Ihnen«, sagte Henri, »leider nicht wirklich weiterhelfen. Meine Frau und ich sind entsetzt und erschüttert über den Tod eines langjährigen Freundes, aber wir haben nicht die geringste Ahnung, was passiert sein kann.« »Hm«, machte der Kommissar. Er wirkte unzufrieden; zudem hatte Henri das beunruhigende Gefühl, daß er ihm seine völlige Unwissenheit nicht wirklich abnahm. Er merkte selbst, wie auswendig gelernt und unecht es geklungen hatte, aber konnte das nicht auch eine normale Reaktion sein auf das schockierende Ausmaß von Gewalt, mit dem sie alle plötzlich konfrontiert worden waren?

Es war halb neun am Montagmorgen, und als er die Fensterläden vorn im Restaurant aufgestoßen hatte, war ihm sofort der graue Wagen mit den zwei Männern darin aufgefallen, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite parkte. Sie waren ausgestiegen, kaum daß sie seiner ansichtig wurden, und auf ihn zugekommen, und es war ihm nichts übriggeblieben, als ihnen die Tür zu öffnen. Sie stellten sich als Kommissar Bertin und sein Mitarbeiter Duchemin vor und sagten, sie hätten gern einige Fragen an ihn gerichtet. Er bat sie in die Küche, schenkte ihnen Kaffee ein, den sie dankbar zu sich nahmen. Zuerst hatten sie sich nach Nadine erkundigt.

»Es wäre uns lieb, wenn Ihre Frau an diesem Gespräch teilnehmen könnte.« Er mußte erklären, daß seine Frau leider nicht daheim war. »Hat sie schon so früh am Morgen das Haus verlassen?« erkundigte sich Bertin mit hochgezogenen Augenbrauen. »Sie hat gar nicht hier geschlafen die letzte Nacht. Sie ist bei ihrer Mutter. Dort ist sie öfter.« Es kam Henri vor, als spräche er ein wenig zu hastig. »Ihrer Mutter geht es gesundheitlich nicht gut«, fügte er erklärend hinzu. Wie er erwartet hatte, wußten sie von Laura, daß Peter Simon am vorletzten Samstag im Chez Nadine gegessen hatte. Sie wollten alles über ihn erfahren, was er geredet hatte, wie er sich verhalten hatte, ob irgend etwas an ihm auffällig gewesen sei, aber Henri sagte, was er auch Laura gesagt hatte: daß Peter müde und still gewirkt habe, was aber nach der langen Autofahrt nicht verwunderlich gewesen sei.

Daß er seine Pizza kaum zur Hälfte gegessen habe und nach etwa einer Stunde gegangen sei. Daß sie fast kein Wort miteinander gewechselt hatten. »Sie waren Freunde«, sagte Bertin, »und Sie hatten einander sicher längere Zeit nicht gesehen. Wäre es da nicht normal gewesen, sich ein bißchen zu unterhalten?« »Sicher«, sagte Henri, »aber ich mußte arbeiten. Das Lokal war voll, und meine Frau war wieder einmal urplötzlich ausgefallen, weil sie zu ihrer Mutter mußte. Ich war allein und jagte zwischen Küche und Gastraum hin und her, und die Leute beschwerten sich schon, weil alles zu lang dauerte.

Ich konnte mich nicht um Peter kümmern.« »Wußten Sie, weshalb er an die Côte gekommen war?« »Natürlich. Er kam jedes Jahr in der ersten oder zweiten Oktoberwoche. Er segelte dann immer mit einem Freund.« »Und er erwähnte nichts davon, daß er diesmal etwas anderes vorhabe?« Henri merkte, daß ein Nerv an seiner rechten Schläfe zu zucken begann. Hoffentlich sahen die beiden Männer das nicht. Was wußte Bertin? Wußte er, daß Peter Simon sehr wohl etwas anderes vorgehabt hatte? Daß er mit Nadine hatte durchbrennen, irgendwo ein neues Leben hatte beginnen wollen?"

Kundenbewertungen zu "Die Täuschung" von "Charlotte Link"

18 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 18 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von kleinJuri aus Bad Berka am 26.08.2010 ***** ausgezeichnet
Hoffnung auf ein ruhigeres Leben verspricht ein Ferienhaus in der Provence. Zu mindest erhoffen sich das Peter und Laura, die jahrelang gut in ihren Job eingespannt waren. Jedes Jahr reist Peter in die Provence vor, um mit einem guten Freund dort zu segeln. Doch diesmal soll sich für immer alles verändern, denn Peter verschwindet spurlos. Um ihren Mann wieder zu finden, reist Laura nach und erfährt vom Doppelleben ihres Mannes...
Denn wie immer trügt der Schein! Wie so oft im Leben, erkennt man erst dann wenn es zu spät ist, vor welch Scherbenhaufen man sich befindet. So geht es auch der Protagonistin in Charlotte Links Bestseller "Die Täuschung". Oft ist ein stressiger Arbeitsalltag der Grund dafür, warum sich Paare auseinanderleben. Genauso dieses inhaltliche Bestandteil lässt diesen Roman zunächst sehr authentisch wirken. Gerade die vielen Richtungsänderungen der Geschichte spannt den Leser richtig mit in die Story ein, sodass man nicht mehr aufhören kann, zu lesen. Top!

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Bewertung von Greta aus Heidelberg am 12.05.2010 ***** ausgezeichnet
In dem Buch geht es um Peter Simon, der auf seiner alljährlichen Segelreise in der Provence spurlos verschwindet. Seine Frau beginnt, nachzuforschen, und stößt relativ bald auf einen riesigen Schuldenberg, den ihr Mann ihr verheimlich hat - und eine Affäre mit einer befreundeten Französin. Dann wird Peter tot aufgefunden, und seine Frau Laura stößt auf eine Verbindung zu weiteren Morden...
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr spannend und gut geschrieben und die verschiedenen Handlungsstränge sind vielschichtig, aber nicht zu kompliziert. Deshalb kann man beim Lesen gut folgen. Außerdem wird die Handlung aus den verschiedenen Blickwinkeln aufgebaut, was sehr interessant zu lesen ist. Auch die Charaktere sind sehr schön und authentisch beschrieben.
Insgesamt ein sehr spannender und gut geschriebener Thriller, den ich sofort weiterempfehlen würde.

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Bewertung von Grumi aus München am 22.03.2010 ***** gut
Charlote Links krimis sind gut, man muss alle lesen, es ist einfach so, aber andere Autoren können ein tick besser ohne in die selbe Schemas zu verfallen.

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Bewertung von Wooodi aus Rügen am 18.11.2009 ***** sehr gut
Dieses Buch ist echt gut gemacht! Ich habe es durch Zufall auf dieser Internetseite gefunden und bin echt begeistert von diesem Buch! Ich habe vorher noch nichts von Charlotte Link gelesen, aber nach diesem Buch habe ich mir gleich noch ein Buch von ihr gekauft ("Die letzte Spur"). Hoffentlich werde ich es genauso verschlingen wie "Die Täuschung".

Dieses Buch kann man wirklich weiterempfehlen...

LG Wooodi ;D

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Bewertung von Bella am 04.11.2009 ***** sehr gut
Üblicher Charlotte Link Roman..
Super spannend, bis man rausbekommt wer der Täter ist. Jedoch hält das Buch trotzdem noch Überaschungen bis zum Schluss auf.
Konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Empfehlenswert.

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Bewertung von Ines84 aus Görlitz am 15.09.2009 ***** sehr gut
Sehr spannend...ich konnte das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen.Echt typischer Link Roman.Super

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Bewertung von Mia aus Berlin am 15.07.2008 ***** gut
Das Buch ist sehr spannend und interessant und gut zu lesen!
Die Handlungsstränge sind so miteinander verbunden, dass man viel überlegt, wie die Personen nun zu einander stehen und ich mich immer wieder zuerst gewundert habe, wenn neue Person in die Handlung eingeführt wurden, warum und wie sie mit der Handlung in Verbindung stehen!
Das verleiht dem Buch noch zusätzlich Spannung und man kann kaum aufhören zu lesen!
Drei Sterne vergebe ich für dieses Buch "nur", weil ich anderen Büchern, die meiner Meinung nach mehr Tiefgang haben vier Sterne gegeben habe und den habe ich in "Die Täuschung" nicht gesehen, deswegen wollte ich es nicht mit den anderen Büchern auf eine Ebene stellen.
Trotzdem ist das Buch meiner Meinung nach absolut lesenswert!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch

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Bewertung von Riede Kirsten aus Pfungstadt am 10.04.2008 ***** ausgezeichnet
Wie immer ein schöner Roman von Chalotte Link.
Er lässt sich gut lesen und baut in den letzten 100 Seiten die Spannung noch mal auf.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch

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Bewertung von Krissy aus Altdorf b. Nürnberg am 16.02.2008 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch von Charlotte Link hat mir sehr, sehr gut gefallen, es ist leicht zu lesen, hat ne super Handlung und einen fantastischen, spannenden Schluss...

Vor allem wird sehr deutlich, dass man auch Menschen, die man, aus welchen Gründen auch immer, nicht mag, in lebensgefährlichen Situationen nicht hängen lassen, sondern über seinen eigenen Schatten springen und helfen sollte...

Kann das Buch echt nur empfehlen!!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch

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Bewertung von Pamina aus Köln am 25.08.2007 ***** weniger gut
Nach zahlreichen Werke von Charlotte Link, die ich mit großer Beisterung gelesen habe, bin ich nun erstmals enttäuscht. Langsam wird mir das immer gleiche "Strickmuster" zuviel. Immer spielen die Romane in Frankreich oder England, immer handelt es sich um böse Männer, enttäuschte, frustrierte Frauenm psychopathische Mörder. Ich würde mir wünschen, dass Frau Link mal eine andere Platte auflegt, denn ich würde ihr gerne treu bleiben.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch

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leichte Gebrauchsspuren 1,50 1,00 PayPal, Banküberweisung Udelnith04 100,0% ansehen
wie neu 1,99 2,60 Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) rübe1 99,8% ansehen
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wie neu 2,00 1,00 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung stephenking1959 100,0% ansehen
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wie neu 2,00 1,10 Banküberweisung, moneybookers, Selbstabholung und Barzahlung herth 100,0% ansehen
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wie neu 2,40 1,10 Banküberweisung Bärbelchen* 100,0% ansehen
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wie neu 2,50 1,10 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Aurelia1 100,0% ansehen
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Gut 3,00 2,00 Banküberweisung, offene Rechnung alt-saarbrücker antiquariat 100,0% ansehen
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