Der Weg durch ein jahrtausendealtes Labyrinth der Zeichen und
Zeichensysteme, in dem Ungeheures auf Absurdes, Bizarres auf
Geniales folgt.
Als die Menschen mit dem Bau des babylonischen Turms begannen,
hatten sie geplant, daß ihr Bauwerk einmal bis in den Himmel
reichen sollte. Doch ihr Hochmut wurde mit der babylonischen
Sprachverwirrung bestraft. Seit dieser Zeit träumt die Menschheit
von der Wiedergewinnung einer gemeinsamen Sprache. Die Geschichte
dieses Traumes zeichnet Umberto Eco in seinem neuen Buch nach.
"Wie stets bei Eco ist auch hier das ausgebreitete Material überwältigend. Nicht nur der Sprachwissenschaftler, sondern auch der an Sprachfragen interessierte Laie liest das Buch mit Interesse und Gewinn." Muttersprache 4/2002 aus "Vierteljahresschrift für deutsche Sprache"
Umberto Eco, geboren 1932 in Alessandria, lebt heute in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim Italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet er Semiotik in Bologna. Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den "Premio Strega" (1981) und wurde 1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt. Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Seine Romane "Der Name der Rose" und "Das Foucaultsche Pendel" sind Welterfolge geworden. 2011 wurde Umberto Eco mit dem "Premio Pavese" ausgezeichnet.