Die Sprache des Windes - Huler, Scott

Scott Huler 

Die Sprache des Windes

Wie ein Admiral aus dem 19. Jahrhundert Wissenschaft in Poesie verwandelt

Übersetzer: Stadler, Harald
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Die Sprache des Windes

Er arbeitet als Lektor bei einem Verlag, als er in seinem Wörterbuch über die Beaufort-Skala stolpert. Scott Huler ist hingerissen von der Präzision und Schönheit der Skala, die mit nur 110 Wörtern zwölf Grade und Abstufungen des Windes beschreibt: von Beaufort 0 »Windstille; völlig ruhige, spiegelglatte See« bis Beaufort 12 »Orkan; außergewöhnlich schwere See; Luft mit Schaum und Gischt angefüllt. See vollständig weiß.« Wissenschaftlich genau lässt sich die jahrhundertealte Skala auf eine allgegenwärtige Naturgewalt anwenden; zugleich wird sie in ihrer Klarheit höchsten stilistischen Ansprüchen gerecht. Inspiriert durch diese bahnbrechende Erfindung, macht Scott Huler sich auf zu einer weiten Forschungsreise über Land und Meer und quer durch die Jahrhunderte. Er begibt sich auf die Spuren des legendären und brillanten Francis Beaufort und damit auch auf die zahlreicher Vordenker und Zeitgenossen, unter ihnen Daniel Defoe und Charles Darwin, Captain Bligh und Captain Cook.


Produktinformation

  • Verlag: Mareverlag
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 318 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 318
  • Deutsch
  • Abmessung: 223mm x 150mm x 33mm
  • Gewicht: 525g
  • ISBN-13: 9783866481145
  • ISBN-10: 3866481144
  • Best.Nr.: 26386206
»Zugrunde liegt diesem Buch eine Begeisterung für die Sprache, mit der wir die Welt um uns herum beschreiben. Weniger wissenschaftlicher Text als das Nachdenken eines Schriftstellers über Wissenschaft, ist dieses Juwel voneinem Buch zu gleichen Teilen Geschichte, Krimi und Memoir und verdient eine große Leserschaft.« Publishers Weekly<br/><br/>»Huler schreibt geistreich und selbstironisch und er fängt die intellektuelle Feinheit der Beaufort-Skala wunderbar ein.« The New Yorker

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 16.10.2009

Der die Segel bläht und die Fahnen klirren lässt
Scott Huler erzählt, wie der britische Admiral Francis Beaufort den Wind in einer Skala einfing, die so genau wie poetisch ist
Im Märchen beklagt sich ein Bauer so lange über die Unbilden des Wetters, die seine Ernten vermeintlich ruinieren, bis ihm von himmlischer Seite erlaubt wird, ein Jahr selbst das Wetter bestimmen zu können. Das Bäuerchen macht alles richtig in der Verteilung von Sonne, Regen, Schnee, Kälte und Wärme, und die Felder tragen reiche Frucht. Doch dann entdeckt er, dass die Ähren leer sind, denn er hat Entscheidendes vergessen – den Wind.
Wind an sich kann man nicht sehen, wohl aber kann man ihn hören, wenn er durch Ritzen pfeift oder die Luft mit Brausen erfüllt. Und man kann ihn natürlich spüren vom zartesten Hauch bis zur umwerfenden Sturmböe. Es liegt nahe, das wehende, stürmende Phänomen, das sich bis zu den alles verheerenden Orkanen, Hurricanes, Taifunen und Tornados steigern kann, zu erforschen.
Der amerikanische Journalist und Autor Scott Huler, Jahrgang 1969, hat sich in seinem so sorgfältig ausgearbeiteten wie unterhaltsam leichtfüßigen, so neugierigen wie …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Ein Buch wie ein Schatz hat Rezensent Harald Eggebrecht da gelesen, ach was, verschlungen. Dem Wind auf der Spur folgt er dem Autor in seiner "Begeisterung für Beauforts", die unter anderem eine Lebensbeschreibung Francis Beauforts zur Folge hat und durch "mäanderndes Erzählen", worin Scott Huler offenbar ein Meister ist, neben Selbsterlebtem (auf dem Segelschiff oder in Bibliotheken) auch ein Panorama der Naturwissenschaften und ihrer Vertreter im 18. und 19. Jahrhundert. Das alles serviert Huler dem Rezensenten detailreich und klar und zugleich unterhaltsam, leicht und in der Art großer Abenteuerromane. Und die Übersetzung von Harald Stadler findet Eggebrecht auch klasse.

© Perlentaucher Medien GmbH

» Zugrunde liegt diesem Buch eine Begeisterung für die Sprache, mit der wir die Welt um uns herum beschreiben. Weniger wissenschaftlicher Text als das Nachdenken eines Schriftstellers über Wissenschaft, ist dieses Juwel von einem Buch zu gleichen Teilen Geschichte, Krimi und Memoir - und verdient eine große Leserschaft.« Publishers Weekly
Scott Huler, 1959 in Cleveland geboren, studierte an der Washington University. Er schreibt u. a. für The New York Times, die Washington Post und die Los Angeles Times und ist Autor von insgesamt fünf Sachbüchern. Zusammen mit seiner Familie lebt Scott Huler in Raleigh, North Carolina.

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