Die Spieler - Baldacci, David

David Baldacci 

Die Spieler

Thriller

Aus d. amerikan. Engl. v. Uwe Anton
Broschiertes Buch
 
2 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Die Spieler

Der mysteriöse Camel Club will die geheimen Machenschaften der amerikanischen Regierung aufdecken Korruption und Betrug sollen ein Ende bereitet werden. Auch Trickbetrügerin Annabelle Conroy hat sich dieser Aufgabe verschrieben, doch
plötzlich wird sie selbst zur Gejagten: Nachdem sie den Mörder ihrer Mutter, einen skrupellosen Kasinoboss, um vierzig Millionen Dollar erleichtert hat, steht sie als Nächste auf seiner Abschussliste.Im Kampf um ihr Leben ist ihr die Hilfe
des Clubs gewiss. Die Karten werden jedoch neu gemischt, als dessen Anführer Oliver Stone von seiner Vergangenheit eingeholt wird und selbst vor einem Killer fliehen muss


Produktinformation

  • Verlag: (Bastei Lübbe)
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 477 S. 186 mm
  • Seitenzahl: 477
  • Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.16080
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 126mm x 31mm
  • Gewicht: 404g
  • ISBN-13: 9783404160808
  • ISBN-10: 3404160800
  • Best.Nr.: 32296600
David Baldacci, geb. 1960 in Virginia studierte Politikwissenschaft und Jura und arbeitete nach dem Studium neun Jahre als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein erstes verkauftes Manuskript war 'Absolute Power'; es verhalf ihm zu Weltruhm. David Baldaccis Romane wurden mittlerweile in mehr als 30 Sprachen übersetzt und in mehr als 80 Ländern der Welt verkauft. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller engagiert er sich für eine Reihe karitativer und gesellschaftlicher Institutionen, darunter die National Multiple Sclerosis Society, die Barbara Bush Literacy Foundation oder die Virginia Foundation for the Humanities.

Leseprobe zu "Die Spieler" von David Baldacci

"KAPITEL 12 (S. 56-57)

Jerry Bagger verließ Atlantic City nur noch selten. Er hatte einen eigenen Learjet, benutzte ihn aber kaum. Den letzten Flug hatte er wegen der Strafvisite beim unglückseligen Tony Wallace in Portugal unternommen. Früher hatte er eine Jacht besessen, doch er hatte sie verkauft, als sich herausstellte, dass er schnell seekrank wurde – eine Peinlichkeit, die zu einem Mann, dessen Ruf auf Härte fußte, nicht besonders passte. In der Tat verließ er das Kasino nur noch zu wenigen Anlässen.

Es war der einzige Ort, an dem er sich wohlfühlte. Ironischerweise war Bagger weder in Vegas noch in Jersey geboren. Der spätere verwegene Stadt- und Straßenbengel hatte das Licht der Welt ausgerechnet in Wyoming erblickt, auf einer Ranch, auf der sein Vater für weniger als das Almosen schuften musste, das man heutzutage Mindestlohn nannte. Am ersten Lebenstag Baggers hatte seine Mutter durch Komplikationen bei der Entbindung das Leben verloren, die jede Klinik mühelos hätte abwenden können. Nur hatte es im Umkreis von 450 Kilometern keine Klinik gegeben; deshalb war sie gestorben.

Achtzehn Monate später segnete auch Baggers Vater infolge eines Unfalls, bei dem Whiskey und ein störrisches Pferd eine Rolle gespielt hatten, das Zeitliche. Der Besitzer des Hofes in Wyoming hatte kein Interesse daran gehabt, einen Bankert großzuziehen – Baggers Eltern hatten sich den Aufwand einer Hochzeit gespart und das Kind stattdessen zur Familie seiner Mutter in Brooklyn geschickt. So kam es, dass Bagger nicht in der Weite Wyomings, sondern im Schmelztiegel New York wuchs und gedieh.

Schließlich aber war er doch in den Westen zurückgekehrt. Nachdem er fünfzehn Jahre lang vierundzwanzig Stunden am Tag geschuftet und geschachert, Risiken auf sich genommen und ein Dutzend Mal fast alles verloren hatte, brachte er es endlich zu einem eigenen Kasino. Und bald lief das Geschäft so gut, als hätte man ihm die Lizenz zum Gelddrucken erteilt.

Doch langfristig errang sein Mangel an Selbstbeherrschung die Oberhand, und schließlich ekelte man ihn aus Las Vegas fort und riet ihm dringend, sich nie wieder blicken zu lassen. An diese Aufforderung hatte er sich streng gehalten. Doch jedes Mal, wenn er die Stadt überflog, hatte er aus dem Fenster geschaut und sich im Geiste vom ganzen Bundesstaat Nevada feierlich am Arsch lecken lassen."

Kundenbewertungen zu "Die Spieler" von "David Baldacci"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von McFayden aus St. Ingbert am 13.04.2012 ***** sehr gut
In David Baldacci’s Thriller „Die Spieler“ handelt es sich um die Fortsetzung von “Die Sammler”. Der Camel-Club wird – wie bereits im Vorgänger-Buch – wieder von Annabelle Conroy bei seinen „Ermittlungen“ unterstützt. Nach wie vor befindet sich Annabelle auf der Flucht vor Kasinobesitzer Jerry Bagger, doch auch Oliver Stone wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und tot geglaubte tauchen auf einmal wieder auf der Bildfläche auf. In diesem Band wird der Camel-Club auf eine harte Probe gestellt und es zeigt sich mal wieder: bei Baldacci ist nichts wie es scheint.

Insgesamt fand ich dieses Buch aus der Camel-Club-Reihe ganz gut geschrieben. Es ist eben ein typischer Baldacci.

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Bewertung von selma2121 aus Egelsbach am 24.07.2010 ***** ausgezeichnet
Unbedingt auch die beiden anderen Bücher (Die Wächter und Sammler) der Serie lesen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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