Die Rolle der Frau in drei Geschichten von Mary E. Wilkins Freeman im Vergleich zur üblichen Ansicht der Frauenrolle im
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Amerikanistik -
Literatur, Note: 1,00, Bayerische Julius-Maximilians-Universität
Würzburg, Veranstaltung: Seminar "Literature by women",
10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die
Rolle der Frau stellte schon immer ein heikles Thema dar und ist
oft schwer zu definieren. Frauen galten bis vor kurzem oft nur als
Menschen zweiter Klasse, und es wurden ihnen nur wenige oder auch
gar keine Rechte zugesprochen. Dass sich Frauen gegen dieses Bild,
in das sie gedrückt wurden, auflehnten, war eigentlich
unvorstellbar und stellte, wenn es doch geschah, einen großen
Skandal dar. Frauen hatten still zu leiden und sich in ihr
Schicksal zu fügen.Umso interessanter ist es nun, dass die
amerikanische Schriftstellerin Mary E. Wilkins Freeman gegen Ende
des 19. Jahrhunderts in vielen ihrer Kurzgeschichten von Frauen
erzählt, die so gar nicht in die damalige Auffassung der Frau und
ihrer Rolle passten. Freeman schreibt Geschichten mit recht
radikalen und revolutionären Ansichten. Frauen stehen plötzlich auf
und wehren sich gegen Ehemänner, Heiratszwänge und ähnliches. Aus
einem puritanischen Umfeld stammend, übt Freeman somit durch ihre
Hauptfiguren leise Kritik an den Sitten und Bräuchen der Puritaner
sowie an den generellen Ansichten der damaligen Zeit, dieFrauen
betreffend.Wie ihre Geschichten im Gegensatz zu der allgemein
üblichen Auffassung der Rolle der Frau stehen, und ob sie mit ihnen
Erfolg hatte oder heftig kritisiert wurde, soll nun im folgenden
untersucht werden.
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