Die Pest - Camus, Albert

Albert Camus 

Die Pest

Roman

Aus d. Französ. v. Uli Aumüller
Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Die Pest

Die Pest wütet in der Stadt. Oran wird hermetisch abgeriegelt. Ein Entkommen ist nicht möglich. Albert Camus' erfolgreichster Roman gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. In ihm seziert er hellsichtig das menschliche Handeln im Angesicht der Katastrophe. Eine kongeniale Neuübersetzung von Uli Aumüller.

Die Stadt Oran wird von rätselhaften Ereignissen heimgesucht. Die Ratten kommen aus den Kanälen und verenden auf den Straßen. Kurze Zeit später sterben die ersten Menschen an einem heimtückischen Fieber: Die Pest wütet in der Stadt. Oran wird hermetisch abgeriegelt. Ein Entkommen ist nicht möglich. Albert Camus' erfolgreichster Roman gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. In ihm skizziert er hellsichtig das menschliche Handeln im Angesicht der Katastrophe.

Produktinformation


  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2008
  • 75. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 349 S.
  • Seitenzahl: 352
  • rororo Taschenbücher Nr.22500
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 115mm x 27mm
  • Gewicht: 310g
  • ISBN-13: 9783499225000
  • ISBN-10: 349922500X
  • Best.Nr.: 07629933
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.03.2003

DAS HÖRBUCH
Stadt, Pest, Sinn
Packend, beziehungsweise fast:
Ulrich Matthes liest Camus
Albert Camus’ Roman „Die Pest” von 1947, das populärste Werk dieses Denkers und Erzählers, verbindet die packende Darstellung einer sich unaufhaltsam entwickelnden Katastrophe – von der ersten toten Ratte am Treppenabsatz bis zum Sterben von Tausenden Menschen in den Lazaretten – mit weltanschaulichen Erörterungen über den Sinn solchen Leidens. Die zähe Dramaturgie der äußeren Abläufe verweist literarisch auf Kafka; das philosophische Drumherum auf Sartre und den Existenzialismus. Die sorgsam ausgesuchten medizinischen und hygienischen Details sind naturalistisch; die hitzig-gläserne Atmosphäre des erfundenen Schauplatzes ist suggestiv wie metaphysische Malerei.
Ulrich Matthes hat eine noch junge Stimme, der man mit größtem Vergnügen lauscht und die perfekt zur Hauptfigur passt, dem stoisch seine Mitleidspflicht erfüllenden, durch keine Sinnlosigkeitsvermutung beirrbaren Arzt Dr. Rieux. Matthes trägt die Erzählung mit fast kondukthafter Ruhe vor, mit nur seltenen, wohlüberlegten Ausbrüchen ins Mimetische: so, wenn leidende Menschen …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 26.07.1997

Noch einmal Albert Camus
"Die Pest", wiedergelesen · Von Georges-Arthur Goldschmidt

Daß "Die Pest", der berühmte Roman von Albert Camus, jetzt wieder in einer neuen Übersetzung (von Uli Aumüller) vorliegt, verwundert nicht, denn Camus hat der heutigen Zeit noch oder wieder vieles zu sagen. Die Klarheit der Konstruktion und des Inhalts, die Ausbreitung der Pest in Oran, der zweitwichtigsten Stadt Algeriens, hat dieses 1947 erschienene Buch weltberühmt gemacht, fast so berühmt wie Kafkas "Prozeß". Wie "Der Fremde", ein Roman, in dem Camus die völlig unpathetische Selbstentfremdung des Menschen in einem schlicht-kalten Stil beschreibt, ist auch "Die Pest" zum Allgemeingut der europäischen Kultur geworden.

Das Thema ist von einer fast erschreckenden Einfachheit. Daß Camus mit der Pest auch den Nazismus meinte, ist bekannt und muß nicht weiter hervorgehoben werden. Man erinnere sich nur an seine Briefe an einen deutschen Freund. Es wäre aber verfehlt, das Buch auf eine einzige Deutung, so überzeugend sie auch sei, festlegen zu wollen. Die Pest geht jeden an, jeder kennt sie, und jeder kann von ihr angesteckt werden. Die Evidenz des …

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Am 7. November 1913 wurde Albert Camus in Mondovi/Algerien als Sohn eines elsässischen Landarbeiters und einer Spanierin geboren. 1932 begann er in Algier Philosophie zu studieren. Er erlitt wiederholt Tuberkuloseanfälle. Nach Theatertourneen mit der Truppe von Radio-Alger und dem Ausschluss vom Staatsexamen - aus gesundheitlichen Gründen - gründete er 1937 das "Théâtre de l'Equipe". Als Jornalist prangerte er die kolonialen Ungerechtigkeiten in Algerien an. 1939 meldete er sich als Freiwilliger für den Kriegsdienst, wurde aber aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt. 1940 wurde er aus Algerien ausgewiesen und ging als Reporter der Zeitung "Paris-Soir" nach Paris. Noch im gleichen Jahr kehrte er nach Algerien zurück, zog aber 1942 wieder nach Frankreich, wo er der Widerstandsgruppe "Combat" beitrat. 1943 wurde er von "Combat" nach Paris geschickt, wo er als Lektor beim Verlag Gallimard arbeitete. Hier wurde er Mitbegründer der illegalen Zeitung "Combat". 1947 verließ er die inzwischen legale Zeitung, da das Blatt den Besitzer und die politische Linie wechselte. 1957 wurde er Direktor im Pariser Verlag Gallimard und erhielt den Nobelpreis für Literatur für seine "bedeutende literarische Schöpfung, die mit klarsichtigem Ernst die Probleme des menschlichen Gewisse

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Kundenbewertungen zu "Die Pest" von "Albert Camus"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 19.09.2010 ***** ausgezeichnet
Sisyphos oder der Umgang mit Leid und Bösartigkeit

Albert Camus ruft auf zur täglichen Pflichterfüllung:
Einem Arzt gleich, der niemals die Gewissheit hat, den von ihm so sehr angestrebten Heilungserfolg zu erzielen, der mit einem ihn unendlich erschöpfenden Streben nach Linderung, mit seinem guten Willen, häufig mit seinem bloßen Bemühen zufrieden sein muss.
Pflichtbewusst wie Sisyphos täglich bemüht, seinen Stein nach oben zu rollen, wissend, dass er wieder hinabstürzen wird.
Im Angesicht einer unentrinnbar, wie Camus sagen würde, von Leid und Bösartigkeit "verpesteten" menschlichen Existenz.

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Die Pest

Die Pest - Camus, Albert

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  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2008
  • 75. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 349 S.
  • Seitenzahl: 352
  • rororo Taschenbücher Nr.22500
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 115mm x 27mm
  • Gewicht: 310g
  • ISBN-13: 9783499225000
  • ISBN-10: 349922500X
  • Best.Nr.: 07629933

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Kurzbeschreibung

Die Pest wütet in der Stadt. Oran wird hermetisch abgeriegelt. Ein Entkommen ist nicht möglich. Albert Camus' erfolgreichster Roman gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. In ihm seziert er hellsichtig das menschliche Handeln im Angesicht der Katastrophe. Eine kongeniale Neuübersetzung von Uli Aumüller.

Beschreibung

Die Stadt Oran wird von rätselhaften Ereignissen heimgesucht. Die Ratten kommen aus den Kanälen und verenden auf den Straßen. Kurze Zeit später sterben die ersten Menschen an einem heimtückischen Fieber: Die Pest wütet in der Stadt. Oran wird hermetisch abgeriegelt. Ein Entkommen ist nicht möglich. Albert Camus' erfolgreichster Roman gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. In ihm skizziert er hellsichtig das menschliche Handeln im Angesicht der Katastrophe.

26.07.1997

Noch einmal Albert Camus
"Die Pest", wiedergelesen · Von Georges-Arthur Goldschmidt

Daß "Die Pest", der berühmte Roman von Albert Camus, jetzt wieder in einer neuen Übersetzung (von Uli Aumüller) vorliegt, verwundert nicht, denn Camus hat der heutigen Zeit noch oder wieder vieles zu sagen. Die Klarheit der Konstruktion und des Inhalts, die Ausbreitung der Pest in Oran, der zweitwichtigsten Stadt Algeriens, hat dieses 1947 erschienene Buch weltberühmt gemacht, fast so berühmt wie Kafkas "Prozeß". Wie "Der Fremde", ein Roman, in dem Camus die völlig unpathetische Selbstentfremdung des Menschen in einem schlicht-kalten Stil beschreibt, ist auch "Die Pest" zum Allgemeingut der europäischen Kultur geworden.

Das Thema ist von einer fast erschreckenden Einfachheit. Daß Camus mit der Pest auch den Nazismus meinte, ist bekannt und muß nicht weiter hervorgehoben werden. Man erinnere sich nur an seine Briefe an einen deutschen Freund. Es wäre aber verfehlt, das Buch auf eine einzige Deutung, so überzeugend sie auch sei, festlegen zu wollen. Die Pest geht jeden an, jeder kennt sie, und jeder kann von ihr angesteckt werden. Die Evidenz des …

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12.03.2003

DAS HÖRBUCH
Stadt, Pest, Sinn
Packend, beziehungsweise fast:
Ulrich Matthes liest Camus
Albert Camus’ Roman „Die Pest” von 1947, das populärste Werk dieses Denkers und Erzählers, verbindet die packende Darstellung einer sich unaufhaltsam entwickelnden Katastrophe – von der ersten toten Ratte am Treppenabsatz bis zum Sterben von Tausenden Menschen in den Lazaretten – mit weltanschaulichen Erörterungen über den Sinn solchen Leidens. Die zähe Dramaturgie der äußeren Abläufe verweist literarisch auf Kafka; das philosophische Drumherum auf Sartre und den Existenzialismus. Die sorgsam ausgesuchten medizinischen und hygienischen Details sind naturalistisch; die hitzig-gläserne Atmosphäre des erfundenen Schauplatzes ist suggestiv wie metaphysische Malerei.
Ulrich Matthes hat eine noch junge Stimme, der man mit größtem Vergnügen lauscht und die perfekt zur Hauptfigur passt, dem stoisch seine Mitleidspflicht erfüllenden, durch keine Sinnlosigkeitsvermutung beirrbaren Arzt Dr. Rieux. Matthes trägt die Erzählung mit fast kondukthafter Ruhe vor, mit nur seltenen, wohlüberlegten Ausbrüchen ins Mimetische: so, wenn leidende …

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Kundenbewertungen zu "Die Pest" von "Albert Camus"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 1 Bewertung):
5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen *****
ausgezeichnet
Bewertung von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 19.09.2010
*****
ausgezeichnet
Sisyphos oder der Umgang mit Leid und Bösartigkeit

Albert Camus ruft auf zur täglichen Pflichterfüllung:
Einem Arzt gleich, der niemals die Gewissheit hat, den von ihm so sehr angestrebten Heilungserfolg zu erzielen, der mit einem ihn unendlich erschöpfenden Streben nach Linderung, mit seinem guten Willen, häufig mit seinem bloßen Bemühen zufrieden sein muss.
Pflichtbewusst wie Sisyphos täglich bemüht, seinen Stein nach oben zu rollen, wissend, dass er wieder hinabstürzen wird.
Im Angesicht einer unentrinnbar, wie Camus sagen würde, von Leid und Bösartigkeit "verpesteten" menschlichen Existenz.
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Am 7. November 1913 wurde Albert Camus in Mondovi/Algerien als Sohn eines elsässischen Landarbeiters und einer Spanierin geboren. 1932 begann er in Algier Philosophie zu studieren. Er erlitt wiederholt Tuberkuloseanfälle. Nach Theatertourneen mit der Truppe von Radio-Alger und dem Ausschluss vom Staatsexamen - aus gesundheitlichen Gründen - gründete er 1937 das "Théâtre de l'Equipe". Als Jornalist prangerte er die kolonialen Ungerechtigkeiten in Algerien an. 1939 meldete er sich als Freiwilliger für den Kriegsdienst, wurde aber aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt. 1940 wurde er aus Algerien ausgewiesen und ging als Reporter der Zeitung "Paris-Soir" nach Paris. Noch im gleichen Jahr kehrte er nach Algerien zurück, zog aber 1942 wieder nach Frankreich, wo er der Widerstandsgruppe "Combat" beitrat. 1943 wurde er von "Combat" nach Paris geschickt, wo er als Lektor beim Verlag Gallimard arbeitete. Hier wurde er Mitbegründer der illegalen Zeitung "Combat". 1947 verließ er die inzwischen legale Zeitung, da das Blatt den Besitzer und die politische Linie wechselte. 1957 wurde er Direktor im Pariser Verlag Gallimard und erhielt den Nobelpreis für Literatur für seine "bedeutende literarische Schöpfung, die mit klarsichtigem Ernst die Probleme des menschlichen Gewisse

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