Stern definiert erstmals eine psychische Konstellation, die bislang
eher als selbstverständlich hingenommen wurde, und gibt ihr damit
den zentralen theoretischen Stellenwert, der ihr gebührt. Die
empirisch fundierte Darstellung verschiedener Formen der
Mutter-Kind- Psychotherapie und die konsequente klinische
Orientierung machen das Buch nicht nur für die Forschung, sondern
auch für Therapeuten unentbehrlich.
Die Mutter-Kind-Therapie ist eine relativ junge Behandlungsform.
Dennoch gibt es mittlerweile eine kaum noch zu überschauende
Vielzahl an Modellen. Sterns systematische und vergleichende
Darstellung kann hier Orientierung bieten.
Was verbirgt sich hinter dem neuen Begriff
"Mutterschaftskonstellation"? Stern will eine psychische
Konstellation definieren, die bislang eher als selbstverständlich
hingenommen wurde, ohne daß der zentrale theoretische Stellenwert,
der ihr seiner Meinung nach gebührt, erkannt worden wäre. "Es
ist schwierig, die wichtigsten subjektiven Themen, die Mütter
beschäftigen, die Art der Probleme, die sie veranlassen, Hilfe zu
suchen, und die Form des therapeutischen Bündnisses, das für sie am
besten geeignet ist, zu verstehen, wenn man den Charakter und
vorrangigen Stellenwert der Mutterschaftskonstellation nicht
angemessen würdigt."
Kann die Mutter ihr Baby am Leben erhalten? Ist sie in der Lage, im
ersten Lebensjahr des Kindes eine "primäre Bezogenheit"
zu ihm entwickeln? Kann sie sich auf eine "unterstützende
Matrix" verlassen? Gelingt es ihr, eine neue Identität zu
entwickeln? Diese vier Themen und die mit ihnen verbundenen
Aufgaben, Vorstellungen, Wünsche, Ängste und Erinnerungen der
Mutter definiert Stern als Bausteine der
Mutterschaftskonstellation.
Stern betont immer wieder, daß die therapeutische Situation einer
Mutter-Kind-Therapie keine "normale Therapie zweiter Klasse,
sondern eine andere klinische Situation mit ganz spezifischen
Erfordernissen und Möglichkeiten" darstelle. Er beschreibt
sowohl eine Reihe psychoanalytisch orientierter Therapieformen als
auch zwei eher verhaltenstherapeutische Ansätze. Die
Mutter-Kind-Therapie ist eine relativ junge Behandlungsform.
Dennoch gibt es mittlerweile eine kaum noch zu überschauende
Vielzahl an Modellen. Sterns systematische und vergleichende
Darstellung kann hier Orientierung bieten.
Was verbirgt sich hinter dem neuen Begriff
"Mutterschaftskonstellation"? Stern will eine psychische
Konstellation definieren, die bislang eher als selbstverständlich
hingenommen wurde, ohne daß der zentrale theoretische Stellenwert,
der ihr seiner Meinung nach gebührt, erkannt worden wäre. "Es
ist schwierig, die wichtigsten subjektiven Themen, die Mütter
beschäftigen, die Art der Probleme, die sie veranlassen, Hilfe zu
suchen, und die Form des therapeutischen Bündnisses, das für sie am
besten geeignet ist, zu verstehen, wenn man den Charakter und
vorrangigen Stellenwert der Mutterschaftskonstellation nicht
angemessen würdigt."
Kann die Mutter ihr Baby am Leben erhalten? Ist sie in der Lage, im
ersten Lebensjahr des Kindes eine "primäre Bezogenheit"
zu ihm entwickeln? Kann sie sich auf eine "unterstützende
Matrix" verlassen? Gelingt es ihr, eine neue Identität zu
entwickeln? Diese vier Themen und die mit ihnen verbundenen
Aufgaben, Vorstellungen, Wünsche, Ängste und Erinnerungen der
Mutter definiert Stern als Bausteine der
Mutterschaftskonstellation.
Stern betont immer wieder, daß die therapeutische Situation einer
Mutter-Kind-Therapie keine "normale Therapie zweiter Klasse,
sondern eine andere klinische Situation mit ganz spezifischen
Erfordernissen und Möglichkeiten" darstelle. Er beschreibt
sowohl eine Reihe psychoanalytisch orientierter Therapieformen als
auch zwei eher verhaltenstherapeutische Ansätze.
Daniel N. Stern, geboren 1954 in New York, ist Professor für Psychiatrie am Cornell University Medical Center, außerdem Professor für Psychologie an der Universität Genf. Zahlreiche Veröffentlichungen.
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