Karl Schlögels Erkundungen in der Mitte Europas setzen beachtliche
Orientierungszeichen, die die dunklen Flecken auf der europäischen
Landkarte erhellen. Sie handeln von der Wichtigkeit des Ostens auch
im Rahmen der EU-Erweiterung, über Russland in Alltag und
Intelligenz, bis hin zur Migration in Europa durch Krieg,
Vertreibung oder Erfordernisse des Arbeitsmarktes.
Karl Schlögel, geboren 1948 im Allgäu, hat an der Freien Universität Berlin, in Moskau und St. Petersburg Philosophie, Soziologie, Osteuropäische Geschichte und Slawistik studiert und lehrt an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. 2006 erhielt er den Lessing Preis der Stadt Hamburg und 2012 wurde Karl Schlögel mit dem Hoffmann-von-Fallersleben-Preis ausgezeichnet.