Die Kunst des stilvollen Verarmens - Schönburg, Alexander von

Alexander von Schönburg 

Die Kunst des stilvollen Verarmens

Wie man ohne Geld reich wird

Broschiertes Buch
 
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Die Kunst des stilvollen Verarmens

Die Kunst des stilvollen Verarmens will gelernt sein. Es gibt etliche Geheimnisse, wie man reich wird ohne dafür einen einzigen Heller zu zahlen. Dieses Buch ist ein ebenso intelligentes wie unterhaltsames Manifest gegen den Konsumwahn - und für ein glücklicheres Leben.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2008
  • Sonderausg.
  • Ausstattung/Bilder: Sonderausg. 2008. 238 S.
  • Seitenzahl: 238
  • rororo Taschenbücher Nr.62550
  • Deutsch
  • Abmessung: 19 cm
  • Gewicht: 213g
  • ISBN-13: 9783499625503
  • ISBN-10: 3499625504
  • Best.Nr.: 25532907

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Wenn schon die Lektüre - "um den Begriff 'banal' zu vermeiden" - nicht so weltbewegend war - Klaus Ungerer hat zumindest einen großen Spaß gehabt, die hochherrschaftlichen Diagnosen und den adeligen Tonfall des "weltgewandten Märchenonkels" Alexander von Schönburg aufzuspießen: "Wir lesen von der belagerten Stadt, die in höchster Hungersnot ihre letzten Vorräte über die Mauern wirft, um die Belagerer zu entmutigen." Gucci und Bose kommen für den edlen Herren von heute, der sich als Freiberufler verdingen muss, nicht mehr in Frage. Auf seinen Wanderungen durch die Niederungen bürgerlicher Existenz begegnet ihm so manches Zeichen des Bösen - all die stumpfen Kleinbürger! -, doch auch die Erleuchtung, worauf es ankommt im Leben. Im stilvollen Leben. Also: Wer erfahren will, dass Reichtum nicht alles ist und Muße die Menschheit rettet, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen! Denn: "Hier kann der Stilwillige teilhaben an einer hoch aufragenden Geisteshaltung vom Scheitel bis zum Kinn, an einer exklusiven Bildung des Herzens und vielen wohligen Wandersagen aus der Requisite unserer abendländischen Kultur", verspricht unser Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.04.2005

Dekadente Armut
Eine bildungsbürgerliche Betrachtung ohne soziales Verständnis

Alexander von Schönburg: Die Kunst des stilvollen Verarmens. Wie man ohne Geld reich wird. Verlag Rowohlt, Berlin 2005, 224 Seiten, 17,90 Euro.

Alexander von Schönburgs Anleitung zum "stilvollen Verarmen" wurde vom Rowohlt Verlag mitten in die Berichterstattung über den zweiten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hineinplaziert. Aber auf den ersten Blick ist das Buch enttäuschend. Über viele Seiten hinweg bietet es bloß eine Ansammlung von Vorurteilen über Neureiche, die sich nicht so benehmen, wie es verarmter Adel - zu dem die tausend Jahre alte Familie des Autors zählt - erwartet. Allein das Glossar, das er dem Buch beigegeben hat, ist lesenswert, denn in den kurzen Erklärungen kann der frühere Journalist Schönburg seine Stärke der genauen Beobachtung und eindeutigen Bewertung voll entfalten. Erst auf Seite 218 wird es dann ernst: Der Autor erklärt völlig korrekt den Begriff der "relativen Armut", der auch der ganzen offiziellen Armutsforschung zugrunde liegt: arm ist nicht der, der verhungert, sondern der, der vom "sozialen Leben …

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Alexander von Schönburg, Jahrgang 1969, war lange freier Journalist und hat u.a. für "Esquire", "Die Zeit" und die "Vogue" geschrieben. Bis 2002 war er Redakteur der Berliner Seiten der "FAZ". Außerdem gehörte er dem popliterarischen Quintett an, das 1999 "Tristesse Royale" herausgab. Von 2005 bis 2006 war er Chefredakteur des Lifestyle-Magazins "Park Avenue", heute arbeitet er wieder als freier Autor, u.a. für Vanity Fair . Seit April 2007 hat Alexander von Schönburg zudem eine Kolumne in der Bild -Zeitung mit dem Titel: Bild Royal .

Kundenbewertungen zu "Die Kunst des stilvollen Verarmens"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.2 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen **** gut)
***** ausgezeichnet
 
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(1)
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(2)
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Bewertung von donaldduck aus Bad Berka am 27.07.2011 ***** ausgezeichnet
Wer ist arm? Ist es wirklich der, der mit seinen Freunden eine Nudelparty auf der Bettkante feiert, oder der, der steif am durchgestylten Kaffeetisch sitzt?
Alexander von Schönburg entstammt selbst einem jahrhundete alten Adel, und die eigene Lebenserfahrung hat ihn nachdenklich werden lassen über den Menschen und sein Konsumverhalten. So zeigt er auf humorvolle Weise einerseits auf, wie wir uns zum Sklaven der Wirtschaft entwickeln, aber auch, wie wir da wieder heraus kommen. Er beweist, dass weniger oft mehr ist und er erklärt auch sehr schön, wie Eltern ihre Kinder so erziehen können, dass Besitztümer nicht den ersten Platz einnehmen.
Dieses geniale Buch rüttelt uns wach und liest sich zugleich aufgrund der vielen Beispiele so leichtfüßig, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ich empfehle es sehr.

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Bewertung von donaldduck aus Bad Berka am 23.07.2011 ***** ausgezeichnet
Der Autor Alexander von Schönburg gehört selbst dem Adel an und hat eine gewisse Vorstellung von Stil. Trotzdem oder gerade deshalb ist ihm hier ein Meisterwerk gelungen, in dem erbeschreibt, was man alles nicht braucht, um glücklich zu sein, und wie man sich andererseits zu dem verhelfen kann, was das Leben reicher und schöner macht. Hier werden zahlreiche Möglichkeiten beschrieben, wie man mit weniger auskommt und dabei sogar an Lebensqualität gewinnt. Dieses geniale Buch sollte wirklich jeder lesen, denn es geht nicht unbedingt darum, Armen zu erklären, wie sie irgendwie auskommen, sondern es handelt sich meines Erachtens auch um eine philosophische Betrachtung auf das Leben und den Konsum an sich.
Das Buch hat mir eine völlig neue Sicht auf materielle Werte vermittelt und ist außerdem sehr flüssig geschrieben und mit viel Humor gesprickt. Ich empfehle es unbedingt.

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Bewertung von donaldduck aus Bad Berka am 26.06.2011 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch ist einfach herrlich. Es macht zum einen deutlich, dass niemand wirklich glücklich ist, weil er viel Besitz angehäuft hat. Es wird auch behandelt, wie man Kinder so erziehen kann, dass sie nicht dem unseligen Konsumzwang unterliegen, dafür aber glücklich sind. Auch findet der Autor, dass eine Entrümpelung nicht nur in unserer Wohnung sondern schon in unseren Köpfen beginnen darf. Sehr beeindruckend beschreibt er seine Erfahrungen mit gut organisierten vornehmen Essen im Design- Ambiente und im Gegensatz dazu ein fröhliches Spaghetti- Essen auf der Bettkante. Es geht ihm auch darum zu erkennen, dass gerade wir Deutschen der Arbeit zu viel Gewicht beimessen und darüber das eigentliche Leben verpassen. Alexander von Schönburg entstammt selbst einem Adelsgeschlecht, das in den letzten 500 Jahren reichlich Erfahrung im sozialen Abstieg machen durfte. Trotz allem oder gerade deshalb hat er einen besonderen Sinn für das Leben an sich. Neben allgemeinen philosophischen Betrachtungen bringt der Autor sehr viele Beispiele aus seinem eigenen Leben und von zahlreichen anderen Artgenossen, darunter manchem Prominenten. Und es finden sich auch einfache Tipps, wie man ohne viel Geld genauso gut auskommt.
Das Buch macht allen Mut, die schon ahnen, dass die "fetten Jahre" möglicherweise vorbei sein könnten.
Das Buch sollte jeder gelesen haben, denn es rückt uns alle wieder etwas gerade. Dabei liest es sich sehr flüssig und ist mit so viel Humor gespickt, dass es selbst dann ein Genuss wäre, wenn man trotz allem ein Konsumsklave bleiben möchte.
Das Buch ist unbedingt zu empfehlen.

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Bewertung von Karthause am 15.06.2011 ***** weniger gut
In diesem Buch geht es nicht um die wirklich Armen in der Gesellschaft. Es geht eher um den Personenkreis, der sich nach und nach von seinem Reichtum und Wohlstand verabschieden musste. So beschreibt der Autor in seinem Buch den Werdegang seiner Familie. Langsam aber stetig verarmten die von Schönburgs und Unterschlupf bei noch reichen Mitgliedern der Familie zu finden, ist heutzutage kaum möglich. Früher hingegen war das üblich. Man hatte kein Geld und lebte bei der reichen Verwandtschaft wie die Made im Speck. Auch Alexander von Schönburg war an manchen Luxus gewöhnt. Er arbeitete in der Medienbranche, bis er eines Tages arbeitslos wurde. Am eigenen Leib hat er erfahren müssen, wie es ist, den Gürtel enger zu schnallen und trotzdem "stilvoll" zu leben. Erfahrungen, die er selbst und auch seine Familie machen mussten, beschreibt und verallgemeinert er in diesem Buch. Aber als einen Ratgeber sehe ich es deshalb noch lange nicht an. Unterhaltsam war es allemal. Der witzige Schreibstil hat mir gut gefallen, so hatte ich das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen. Schönburg bedient mit diesem Buch zweifellos den Zeitgeist. Aber sein Verarmen vollzieht sich auf einem recht hohen Niveau. Nicht für jeden ist es eine Chance und ein Glücksfall, sich den Arbeitsweg zu ersparen, weil man ja von daheim auch arbeiten kann. Nicht jeder kann von Champagner auf Mineralwasser umsteigen, weil er noch nie zu der Klientel gehörte, die sich Schampus leisten konnte. Bei vielen war bei Asti Spumante schließlich schon das Ende der Fahnenstange erreicht. Und wie viele können nicht auf große und weite Urlaubsreisen verzichten, weil sie sich noch nie welche leisten konnten. Das ist nämlich genau das Problem in dem Buch. Den wirklich Armen kann er keine Ratschläge geben, denn dass ein gemütliches Spaghetti-Essen mit Freunden genussvoller sein kann als in ein Sterne-Restaurant "schön essen zu gehen", ist nicht nur für wirklich Arme eine Binsenweisheit. Aber wenn man Schönburgs Gedanken, dass sich Reich und Arm nicht nur über Geld definiert, weiterverfolgt, gehe ich mit ihm wieder guten Gewissens konform. Denn die wirklich wichtigen Dinge im Leben kann man für Geld sowieso nicht kaufen. Also bleibt die Schlussfolgerung, gut zu überlegen, wofür man sein Geld ausgibt, bringt der gekaufte Luxus wirklich mehr Lebensfreude oder wird er zur Belastung.
"Die Kunst des stilvollen Verarmens" bringt nicht wirklich Neues ans Tageslicht. Mir waren schon vor der Lektüre einige Weisheiten des Autors bekannt, denn ich habe sein Buch nicht gekauft, sondern nur geliehen. So gesehen bin ich wohl schon auf dem richtigen Weg.
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Bewertung von paulina aus hochhalden am 02.07.2010 ***** schlecht
Das Buch wurde mir geschenkt und ich habe es gelesen. Wer dieses Buch gut findet muß eigentlich etwas einfach gestrickt sein. Es ist Unterhaltung einfachster, aber wirklich einfachster Art, ganz nett, aber mehr wirklich nicht. Da finde ich die verachtete Hera Lind doch deutlich witziger oder ich kann auch RTL schauen.
Wie so ein Buch hoch gelobt werden kann ist mir schleierhaft. Irgend etwas stimmt mit den Buchbewertungen nicht.

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Bewertung von Mumm aus 71065 Sindelfingen am 28.07.2007 ***** schlecht
Sehr geehrter Herr Schönburg, man muß schon viel besitzen und gesehen haben, um, so differenziert Angaben machen über Reisen, Klamotten, Fresßen und ect.erzählen sie bitte keinen Verarmenden von Teuren secondhandländen europaweit und netten Penionen, die selbst für noch gutverdienende unerschwinglich sind!, sondern halten Sie die Klappe und erfreuen sich einer Arbeitsstellle als gutverdienender Journalist und fallls sie doch mal ne Bruchlandung ereilen sollten, so wenden sie sich an ihre Schwester,sie wird finaziell dafür sorgen, dass sie auch noch übermorgen im The Gore übernachten und sicher nicht mit der corall prinzeccc sondern mit Queen elisabeth sicher über die Meere kommmen, ach waren Sie schon mal am Churun Meru? Die Dardanelllen kennnt inzwischen jedes Kind.....hat mir nicht sonderlich gefalllen, Ihre seltsamen Ansichten volll von typisch europäischen Vorurteilen

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