In modernen Demokratien gilt der Mensch als "Unternehmer
seiner selbst". Doch ist dieses Prinzip liberaler
Gesellschaften angesichts weltweiter Krisen und der wachsenden
Bedeutung der Biotechnologien noch gewiss? Inwieweit hat der Mensch
die Gestaltung seines Lebens in der Hand?
Das Paradigma der Biopolitik und der Gouvernementalität vermag es,
auf diese Fragen besonders dann zu antworten, wenn die ästhetischen
und poetischen Gestaltungsenergien von Subjekten freigelegt werden.
Dieser Band, in dem auch Ansätze aus der italienischen Politischen
Philosophie besprochen werden, reflektiert über die politischen und
ökonomischen Vektoren, die Lebenswertes bestimmen - sowie über die
vielfältige "Kunst" persönlicher Aneignung und Entfaltung
subjektiver Intensitäten.
Dr. Vittoria Borso ist Professorin für Romanistische Literaturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Forschungsschwerpunkte: Kulturtheorie, Intermedialität, Europäische und Lateinamerikanische Kulturen, Visiting Professor u.a. an der Rice University, Houston.
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20