Die Inquisition zieht im 13. Jahrhundert im Namen des Papstes ihre
blutige Spur durch Frankreich. In dieser grausamen Zeit begegnen
sich die Katharerin Esclarmonde und der Tempelritter Bertrand. Ihre
Liebe steht unter einem schlechten Stern, denn beide sind durch ein
Keuschheitsgelübde gebunden. Als Bertrand Jahre später unter
Einsatz seines Lebens den legendären Heiligen Gral in Sicherheit
bringt, trifft er Esclarmonde wieder, und sie erleben eine Liebe,
die über jeden Zweifel erhaben ist.
Im Jahre 1244 schreibt Bertrand de Blanchefort, den sicheren Tod
vor Augen, ein Testament, in dem er seine Geschichte erzählt - ein
Leben im Zeichen grausamster Verfolgung von Christen durch Christen
und der verbotenen Liebe zu einer Ketzerin.
Ein Kreuzritterheer hatte zu Anfang des 13. Jahrhunderts im Namen
des Papstes seine blutige Spur durch Bertrands Heimat Südfrankreich
gezogen, um die christliche Sekte der Katharer zu verfolgen. Auch
die Burg seines Vaters wurde von diesem Heer überfallen, obwohl die
Familie katholisch war. Zwar entkommt Bertrand durch einen
Geheimgang, doch von nun an ist er völlig auf sich gestellt.
Beherrscht von dem Ziel, sich zu rächen und den Papst zu bewegen,
von der Katharerverfolgung abzulassen, tritt er in den Orden der
Tempelritter ein. Als deren Schatzmeister führen ihn Pflichten auf
die Burg des Grafen de Foix, wo er Esclarmonde kennenlernt, die
schöne, stolze Schwester des Grafen. Eine hoffnungslose,
gefährliche Liebe beginnt, denn Bertrand hat als Tempelritter nicht
nur ein Keuschheitsgelübde abgelegt, sondern Esclarmonde ist
obendrein bekennende Katharerin und sogar eine Parfaite, die Männer
nicht einmal berühren darf. Erst dreizehn Jahre später sehen sich
die Liebenden wieder...
Helene Luise Köppel, 1948 geboren, lebt in Schweinfurt. Ihre Romane "Die Ketzerin vom Montségur" (2002), "Die Erbin des Grals" (2003) und "Das Gold von Carcassonne" (2005) handeln vom dramatischen Schicksal der Katharer und den Mythen um den Heiligen Gral.
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