Die Katze - Fielding, Joy

Joy Fielding 

Die Katze

Roman

Übersetzung: Kristian Lutze
Broschiertes Buch
 
10 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Die Katze

"Joy Fielding ist eine Meisterin des Abgründigen ... Nichts für schwachen Nerven." -- Bunte Joy Fielding ist die

"Meisterin des Psychothrillers!' -- Gala " Virtuos!" Buchjournal

Wer die Wahrheit sucht, begibt sich in tödliche Gefahr Charley Webb ist Journalistin und allein erziehende Mutter von zwei Kindern. Eines Tages erhält sie eine schockierende E-Mail: Jill Rohmer, die des kaltblütigen Mordes an drei Kindern überführt wurde und im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet, bietet Charley ihre Geschichte exklusiv für ein Buchprojekt an. Zunächst zögert Charley, doch schließlich willigt sie ein. Während sie aber noch damit beschäftigt ist, erste Recherchen über Jill einzuholen, bekommt sie plötzlich entsetzliche Drohbriefe, in denen der Tod ihrer Kinder angekündigt wird. Charley ist außer sich vor Angst, denn sie ahnt, dass sie Geister rief, die ihr selbst zum mörderischen Verhängnis werden können ...Eine Psychopathin in der Todeszelle. Eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Und ein perfides Spiel, bei dem nur einer gewinnen kann.


Produktinformation

  • Verlag: Goldmann
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 477 S.
  • Seitenzahl: 480
  • Goldmann Taschenbücher Bd.46784
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 120mm x 35mm
  • Gewicht: 395g
  • ISBN-13: 9783442467846
  • ISBN-10: 3442467845
  • Best.Nr.: 26253640
"Virtuos!"

"Joy Fielding besticht wieder einmal durch Spannung. Hansi Jochmann (die Synchronstimme von Jodie Foster) trifft exzellent den unterkühlten Ton des Ganzen." (Kleine Zeitung)

"In Krimis ist meist derjenige der Täter, der dem Helden am nächsten ist. Soll es spannend bleiben, müssen ihm also viele auf die Pelle rücken. Körperlich, psychisch. Was die Amerikanerin Joy Fiedling virtuos demonstriert."
Joy Fielding, geb. 1945 in Kanada, ist heute eine in Amerika sehr bekannte Autorin. Vor ihrem literarischen Durchbruch 1991 versuchte sie sich nach dem Studium erst in der Schauspielerei. Die Autorin lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Toronto/Kanada und Palm Beach/Florida.

Leseprobe zu "Die Katze" von Joy Fielding

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Leseprobe zu "Die Katze" von Joy Fielding

Von:Wütende Leserin
An:Charley@Charley'sWeb.com
Betreff:DIE SCHLECHTESTE KOLUMNISTIN ALLER ZEITEN!!!
Datum:Montag, 22. Januar 2007, 07:59:47 EST

Hey, Charley,
ich wollte Ihnen nur eins kurz sagen: Sie sind nicht nur DIE SCHLECHTESTE KOLUMNISTIN ALLER ZEITEN!!!, sondern wahrscheinlich auch die EGOZENTRISCHSTE FRAU AUF DIESEM PLANETEN!!! Man sehe sich nur Ihr Foto an - die langen, blonden, leicht gelockten Haare, der wissende, gesenkte Blick, das subtile Grinsen Ihrer garantiert mit Restylane aufgespritzten Lippen. Daran erkennt man gleich, wie sehr Sie von sich eingenommen sind. Und Ihre geistlosen Kolumnen über den Kauf perfekter High Heels, den idealen Rouge-Ton und die Schindereien Ihres neuen Personal Trainers haben mein Urteil nur bestätigt. Aber wie um alles in der Welt sind Sie auf den Gedanken verfallen, dass irgendjemand auch nur mäßiges Interesse an Ihrem jüngsten Ausflug in die Welt der totalen Oberflächlichkeit aufbringen könnte - an einem Intimwaxing?!!! Vor Ihrer plastischen und unnötig grausigen Schilderung der Enthaarung Ihrer unteren Gefilde in der Sonntagsausgabe Ihrer Zeitung - (WEBB SITE, Sonntag, 21. Januar) - hatte ich offen gestanden keine Ahnung, dass es so etwas überhaupt gibt, geschweige denn, dass eine erwachsene Frau sich freiwillig einer derart barbarischen Prozedur unterziehen würde. Immerhin sind Sie, wie ich aus Ihrer letzten Kolumne weiß, dreißig Jahre alt und kein Teenager mehr. Ich frage mich, wie Ihr armer Vater reagiert hat, als er von seiner Tochter, einer Harvardabsolventin, derart infantiles und erniedrigendes Zeug lesen musste. Ich frage mich, wie Ihre Mutter ihren Freundinnen erhobenen Hauptes gegenübertreten kann, während Sie in aller Öffentlichkeit permanent private - um nicht zu sagen intime - Fragen erörtern. (Zum Glück haben Ihre Eltern zwei weitere Töchter, an denen sie sich aufrichten können!!! Meinen Glückwunsch an Anne übrigens zu dem Erfolg ihres neuesten Romans Denk an die Liebe - Platz 9 auf der Bestsellerliste der New York Times, mit weiter aufsteigender Tendenz!!! Und an Emily, die als Vertretung von Diane Sawyer bei Good Morning, America wirklich großartig war!!!) Das sind zwei Töchter, auf die Eltern stolz sein können.
Apropos Töchter. Was muss Ihre achtjährige Tochter wohl denken, wenn sie Sie nackt durchs Haus stolzieren sieht?? Ich nehme mal an, dass jemand wie Sie, der sich mit solch offensichtlicher Lust in gedruckten Worten entblößt, auch davor keine Hemmungen hat!!!! Nicht zu erwähnen den Spott, den Ihr fünfjähriger Sohn sich in der Vorschule von den anderen Kindern anhören muss, deren Eltern wahrscheinlich ähnlich entsetzt über Ihre sonntägliche Kolumne sind wie ich! Der Artikel vom letzten Sonntag über Sexspielzeuge war schon schlimm genug!!
Können Sie nicht über Ihre - garantiert dank eines kostspieligen Schönheitschirurgen - kesse kleine Nasenspitze hinausschauen und die Auswirkungen Ihres taktlosen Tratsches auf diese unschuldigen Kinder bedenken? (Aber was kann man schon von einer Frau erwarten, die stolz darauf ist, keinen der Väter ihrer beiden Kinder geheiratet zu haben?!!!)
Ich habe die Nase gestrichen voll von Ihrem geistlosen Alles-Charley-Geplapper. (Vielen Dank, dass Sie nicht Ihren Taufnamen Charlotte benutzen. Damit haben Sie uns zumindest die Entweihung des gleichnamigen wundervollen Kinderbuchs erspart!) Nachdem ich drei Jahre lang Ihre beschränkten Betrachtungen gelesen und entsetzt den Kopf geschüttelt habe!!!, ist mein Langmut nun endgültig zu Ende. Ich würde mich lieber an meinem bis dato unversehrten Schamhaar aufhängen, als noch ein weiteres Wort Ihrer kindischen Prosa zu lesen, und ich kann auch nicht länger eine Zeitung unterstützen, die dieselbe veröffentlicht. Deshalb kündige ich mit sofortiger Wirkung mein Abonnement der Palm Beach Post.
Ich bin sicher, dass ich für viele verärgerte und angewiderte Leser spreche, wenn ich sage: WARUM HALTEN SIE NICHT EINFACH DIE KLAPPE UND VERSCHWINDEN?!!!!

Charley Webb starrte den wütenden Brief auf ihrem Bildschirm an und wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Irgendetwas darin jagte ihr Angst ein, nicht nur weil die Mail so gehässig war; im Laufe der Jahre hatte sie viel schlimmere erhalten, davon einige an diesem Morgen. Es lag auch nicht an dem hysterischen Ton des heutigen Schreibens, denn auch an die Empörung der Leserschaft war sie gewöhnt. Die vielen, drastisch eingesetzten Satzzeichen konnten es auch nicht sein. Schreiber wütender E-Mails neigten dazu, jeden ihrer Sätze für so bedeutend zu halten, dass sie den inflationären Einsatz von Großbuchstaben und Ausrufezeichen rechtfertigen. Es lag auch nicht am persönlichen Ton der Anwürfe. Eine Frau, die ihrem jüngsten Intimwaxing tausend Wörter gewidmet hatte, musste mit persönlichen Attacken rechnen. Manche - darunter auch etliche Kollegen - waren vermutlich der Ansicht, dass sie es geradezu darauf anlegte, die Leute zu provozieren. Und dass sie es letztlich nicht anders verdient hätte. Und vielleicht hatten sie sogar recht.
Charley zuckte die Achseln. Sie war an Kontroversen und Kritik ebenso gewöhnt wie daran, als inkompetent und oberflächlich abgestempelt zu werden. Dass ihre Motive und ihre Seriosität angezweifelt wurden, dass man giftige Kommentare über ihr Aussehen machte, war ebenfalls nichts Neues. Gleichzeitig wurde ihr genauso regelmäßig vorgeworfen, ihre Kolumne überhaupt nur wegen ihres guten Aussehens bekommen zu haben. Oder weil eine ihrer berühmteren Schwestern ihre Beziehungen hatte spielen lassen. Oder weil ihr Vater, ein hochgeachteter Professor für englische Literatur in Yale, seinen Einfluss geltend gemacht hatte.
Sie war es gewohnt, als schlechte Tochter, noch schlechtere Mutter und furchtbares Vorbild hingestellt zu werden. Doch derlei Schmähungen perlten für gewöhnlich an ihr ab. Was an dieser speziellen E-Mail ließ sie also zwischen Lachen und Weinen schwanken? Warum fühlte sie sich plötzlich so verdammt verletzlich?
Vielleicht hatte sie immer noch an der Kolumne vom vergangenen Sonntag zu knapsen. Ihre Nachbarin Lynn Moore, die ein paar Häuser weiter in der vormals heruntergekommenen und jetzt schon fast wieder schicken kleinen Straße in der Innenstadt von West Palm Beach wohnte, hatte sie kurz vor Weihnachten zu einer sogenannten Passion Party eingeladen. Dahinter verbarg sich eine Variante der guten alten Tupperparty mit dem Unterschied, dass statt strapazierfähiger Plastikbehälter Dildos und Vibratoren vorgestellt wurden. Charley hatte sich beim Hantieren mit den diversen objets und bei der blumigen Präsentation, mit der die Passion-Vertreterin ihre Waren angepriesen hatte, köstlich amüsiert - 'Und diese unscheinbare kleine Perlenkette, meine Damen, wirkt, wie ich Ihnen versichern kann, wahre Wunder! Ich sage nur multipler Orgasmus!

Kundenbewertungen zu "Die Katze" von "Joy Fielding"

10 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 10 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Barbara aus Bayreuth am 20.03.2012 ***** ausgezeichnet
Ein tolles Buch! Hatte es in 2 Tagen durch. Ich liebe Joy Fielding :-)

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Bewertung von malika0707 aus Hamburg am 06.06.2011 ***** sehr gut
Und wieder ein Joy Fielding Buch was mich von Anfang an fesselt. Ich finds super spannend.

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Bewertung von tanja2511 am 12.01.2011 ***** gut
DIE Katze ist nach dem Buch IM KOMA mein zweites Joy Fielding Buch. Ich muss sagen, dass ich nach den vorher gelesenen Bewertungen auch dieses mal wieder etwas enttäuscht davon war. Die Geschichte an sich ist gut, es kommt aber es erst nach ca.200 Seiten zu der erwarteten Spannung. Vorher finde ich alles sehr langatmig und in die Länge gezogen. Es war unterhaltsam, aber leider wartet man von Seite zu Seite auf die vorhergesagte Spannung. Diese kommt dann gebündelt auf den letzten 100-120 Seiten. Als ich dort endlich angelangt war, konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Hätte mir trotz allem die Spannung etwas ausgewogener auf das komplette Buch und nicht erst das letzte Drittel gewünscht.
Fazit: Nicht schlecht und unterhaltam. Man benötigt aber doch etwas durchhaltevermögen um bis zur Spannung dran zu bleiben.
War für die nächste Zeit erst mal mein letztes Buch von der Autorin und werde mich jetzt an spannendere Werke machen.

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Bewertung von erdkätzchen aus bayern am 07.11.2010 ***** ausgezeichnet
Sehr spannend bis zum Schluß, hatte es sehr schnell durch, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht!

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Bewertung von Vampi aus Celle am 01.11.2010 ***** ausgezeichnet
Auch diese HB von Joy Fielding ist von anfang bis ende spannent und man muß eine CD nach der anderen reinlegen um zu wissen wie es weiter geht.

Den wer die Wahrheit sucht der begibt sich in tödliche Gefahr.
So steht es auf dem Cover und es ist zumindestens was das HB angeht.

Charley Webb ist Journalistin und allein erziehende Mutter von zwei Kindern und eines Tages bekommt sie eine schockierende E-Mail.

Jill Rohmer ist die Frau die eiskalt drei Kinder ermordet haben soll. Sie sitzt im Gefängnis und wartet dort auf ihre Hinrichtung. Jetzt bietet Charley ihre Geschichte exklusiv für ein Buchprojekt an. Doch sie zögert zunächst allerdings noch, aber es ist eine gute Chance für sie.
Als sie noch damit beschäftigt ist ihre erste Recherchen über Jill einzuholen bekommt sie entsetzliche Drohbriefe. In dem man ihr den Tod ihrer Kinder angekündigt.

Sie ist ausser sich vor Angst und wer wissen möchte wie es weitergeht sch kann es euch nur empfehlen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von Mary85 am 22.06.2010 ***** ausgezeichnet
Ich fand es wahnsinnig spannend bis zum Schluss. Ich hab es fast in einem durch gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es es ausgeht. Wieder einmal ein richtig gutes Buch von Joy Fielding. Allerdings find ich den deutschen Titel "Die Katze" doch sehr unpassend.

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Bewertung von wesi51 aus Floh-Seligenthal am 17.05.2010 ***** ausgezeichnet
ein sehr spannendes Buch das man nicht mehr aus der Hand legen möchte bis man es zuende gelesen hat

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Bewertung von Heidi aus Schleswig-Holstein am 06.05.2010 ***** ausgezeichnet
Spannend von der ersten bis zur letzen Seite. Man weiß bis zuletzt nicht, wie es ausgeht. Ich habe es sehr gerne gelesen, wie auch die anderen Bücher von Joy Fielding.

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Bewertung von Die Michi aus NRW am 20.08.2009 ***** sehr gut
Wie alle Bücher die ich bisher von Joy Fileding gelesen habe ist auch dieses sehr spannend geschrieben und lässt bis zum Ende offen, wer zu den "Guten" und wer zu den "Bösen" zählt. Immer wieder glaubt man zu wissen wie es ausgeht, doch immer wieder bringt die Autorin (wie man es von ihr gewöhnt ist) überrschende Wenden ein. Das hat mir sehr gut gefallen.

Einen kleinen Punktabzug gebe ich aber, weil mir das Buch an manchen Stellen etwas künstlich gestreckt erschien und dadurch (stellenweise) etwas langatmig wurde. Meiner Meinung nach hätte man das Ganze um einige Seiten kürzen können, dann wäre es noch besser gewesen. Was mir gar nicht gefiel ist der Titel "Die Katze". In dem ganzen Buch kommt keine Katze vor und keine der enthaltenen Personen wäre auch nur Ansatzweise mit einer Katze in Verbindung zu bringen. Nicht einmal im übertragenen Sinne. Wie der deutsche Übersetzer auf diesen völlig unpassenden Titel kam ist mir ein Rätsel. Im englischen Original heißt das Buch "Charleys Web", was dann auch passt, denn die Protagonistin heißt Charley Webb und schreibt in Zeitung und Internet eine Kolumne, die im Buch eine zentrale Rolle spielt. Der Originaltitel "Charleys Web" passt also perfekt, der deutsche Titel "Die Katze" passt leider überhaupt gar nicht zum Buch.

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Bewertung von Maria Elena aus Essen am 25.05.2009 ***** ausgezeichnet
Ich bin begeistert von diesem Buch. Ich habe es in jeder freien Minute gelesen. Es ist gut und spannend geschrieben. Bis zum Schluss ist nicht klar, wer der Täter ist. Klasse ! Bin schon auf der Suche nach weiteren Büchern von Joy Fielding.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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